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Act of War: Direct Action - Review (PC)

Wertung:
89 %

Einleitung:

Das französische Entwicklerstudio Eugen Systems bringt mit Act of War: Direct Action ein ehrgeiziges Projekt auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um ein Echtzeit-Strategie-Spiel. Schon im Vorfeld zeigten eine Demo, viele Videos und Screenshots die erstklassige Grafik dieses Spiels. Wir durften die fertige Version jetzt testen. Ob das Spiel auch spielerisch was zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie in solchen Spielen üblich werdet Ihr nicht grundlos in eine Schlacht geschmissen. Auch Act of War: Direct Action hat eine Story, die von dem berühmten Bestsellerautor Dale Brown stammt. Die Erde steht in einigen Jahren einer globalen Energiekrise gegenüber. Öl und Erdgas-Preise schnellen in die Höhe. Dadurch stürzt die westliche Welt in eine Wirtschaftskrise. Nur die US-Firma Trans Global Energy kann diese Situation ausnutzen. Dank einer Monopolstellung verdienen sie sich eine goldene Nase. Es gibt natürlich Menschen die sich das nicht gefallen lassen. Terroranschläge sind die Folge und so wird die Task Force Talon gegründet. Diese soll gegen militante Attentäter vorgehen und für Ruhe sorgen. Der Spieler übernimmt das Kommando über diese Eingreiftruppe. Wir sollen nun in diversen Städten gegen den Terror vorgehen. Nachdem das Spiel gestartet wurde gelangt der Spieler in das Hauptmenü. Hier finden er u.a. die Menüpunkte Operation, Gefecht, LAN, Online und Optionen. Wie gewohnt dürfen wir unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Wer lieber Mehrspielerduelle bevorzugt, kann sich in den Bereichen Online und LAN auslassen. Der Spieler darf sich dann noch im Einzelspielermodus zwischen den beiden Spielarten Operation und Gefecht entscheiden. Bei Gefecht kämpfen wir eine Schlacht gegen einen Computergegner und bei Operation spielen wir die Act of War: Direct Action-Kampagne. In diesem Modus können wir die Kapitel in beliebiger Reihenfolge spielen. Allerdings empfiehlt es sich die Missionen - beim ersten Mal - in der vorgesehenen Reihenfolge zu spielen. Hierdurch findet man sich leichter in die Spielprinzipien ein. In den über 30 Missionen werden wir diverse Städte auf der ganzen Welt kennen lernen. Darunter auch Metropolen wie Washington DC, London, Moskau oder San Francisco. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich, denn wir müssen immer andere Aufgaben erfüllen. Zahlreiche Filmsequenzen sorgen dafür, dass wir nicht grundlos in die nächste Mission starten. Diese Filme sind übrigens erstklassig und alleine schon ein Grund um das Spiel bis zum Ende durchzuspielen. Hinzu kommen weitere Sequenzen in den Missionen. Hierdurch wird der Spieler wunderbar in die Story integriert. Toll ist auch noch, dass wir eine deutsche Synchronisation spendiert bekommen.

Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Wie in anderen bekannten Echtzeit-Strategiespielen (z.B. C&C-Reihe) existieren bei Act of War: Direct Action unterschiedliche Fraktionen. Es sind zum einen unsere Task Force Talon, die U.S. Army und das terroristische Konsortium. In der Kampagne werden wir nur die ersten beiden Fraktionen spielen können. Vor allem die Task Force Talon steht hier im Mittelpunkt. Wer gerne das terroristische Konsortium spielen möchte muss sich dafür in den Mehrspielerbereich begeben. In dem Spiel werden wir viele unterschiedliche Einheiten steuern. Diverse Soldaten sind genauso vorhanden wie Panzer, Autos, Hubschrauber und Roboter. Die Balance der Einheiten ist dabei recht ausgewogen, denn jede Partei hat sehr schlagkräftige Truppen. Da dann noch alle Einheiten ihre speziellen Vor- aber auch Nachteile haben wird man immer die richtige Taktik finden müssen. Die Missionen selber macht wirklich viel Spaß, denn zum einen ist der Einstieg sehr einfach und zum anderen kann jeder - dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - eine angemessene Herausforderung finden. Natürlich brauchen wir in dem Spiel Einnahmen - um z.B. neue Truppen zu kaufen. Dieses Geld verdienen wir mit Öl, dass mit Bohrtürmen und Raffinerien gewonnen wird. Hinzu kommen in den Städten diverse Einnahmen durch z.B. besetzte Banken. Daneben gibt es auch noch eine Basis mit diversen Gebäuden. In Kasernen produzieren wir die Infanterie und unsere Fahrzeuge bauen wir in einer Fahrzeugfabrik. Durch Upgrades kann der Spieler dann noch Einheiten und Gebäude aufrüsten. Je nach Einheit darf man diese einmal oder mehrmals verändern. Wie in anderen Spielen aus diesem Genre werden durch Forschung und Ausbau der Basis immer bessere und effektivere Einheiten produziert, wodurch der Spieler immer stärker wird. Echte Highlights sind dann Einheiten wie der Tarnkappenbomber oder die Atombombe. Aber auch Killerdrohnen und Biowaffen fehlen in diesem Spiel nicht. Nett ist dann auch noch, dass wir unsere Gegner gefangen nehmen können. Sie müssen nur genügend stark verletzt sein und schon kann man sie einkassieren. Hierdurch erhalten wir dann zusätzliche Einnahmen. Unsere eigenen Einheiten dürfen durch Sanitäter auch geheilt werden. Das hat einen entscheidenden Vorteil, denn sie gewinnen mit der Zeit an Erfahrung und sind dadurch noch effektiver. Gebäude spielen dann auch noch eine wichtige Rolle. Diese dürfen besetzt werden und dienen anschließend als Deckung. So agieren wir nun in den unterschiedlichen Missionen und versuchen unseren Gegner in diversen Missionen zu schlagen.

 

Technik:

Optisch wird ein wahres Feuerwerk abgefeuert. Act of War: Direct Action kann grafisch locker mit den Topgames des Genres mithalten. Das fängt bei den Effekten an und endet bei den sehr detaillierten Umgebungen. Vor allem die tollen Großstädte können hier überzeugen. Der Hersteller hat dabei auf jedes noch so kleine Detail geachtet. Hinzu kommen gut animierte Figuren und nette Licht und Wassereffekte. Diese sehen genauso gut aus wie die Explosionen oder die Texturen. Außerdem bietet das Spiel eine gute Spielphysik. Durch Explosionen entsteht z.B. eine Druckwelle die wiederum Bäume usw. umstürzt. Wer dieses oder die Einheiten näher betrachten möchte darf den frei einstellbaren Zoom nutzen. Der Spieler darf die Kamera übrigens manuell nachjustieren. Neben der tollen Grafik kann auch der Sound überzeugen. Neben einer netten Musik dürfen wir auch diversen Soundeffekten lauschen - die immer passend eingespielt werden. Außerdem hat der Hersteller gute deutsche Synchronsprecher engagiert, die den Schauspielern leben einhauchen. Die vielen Filme könnten dann noch glatt aus einem Hollywood-Streifen stammen - so gut und vor allem effektreich wurden sie gedreht. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Diese ist schnell erlernt und alle Aktionen lassen sich sicher ausführen. Die erstklassige Technik hat allerdings einen Nachteil. Wer das Spiel in vollen Zügen genießen möchte muss einen sehr leistungsstarken PC besitzen. Mindestens ein 1,5 GHz Prozessor sollte Euer Computer schon haben. Hinzu kommen schlappe 6 GB freier Festplattenspeicher und ein DVD Laufwerk. Fasst man dann alles zusammen, so kann die technische Seite mehr als nur überzeugen. Selten hat man ein so gut gemachtes Spiel auf dem PC gesehen.

 

Fazit:

Act of War: Direct Action ist ein erstklassiges Echtzeit-Strategiespiel. Wir meinen das jetzt nicht nur wegen der bombastischen Grafik oder dem tollen Sound. Auch die gesamte Präsentation kann überzeugen, genauso wie die KI der CPU-Gegner und der spaßige Einzel- bzw. Mehrspielermodus. Selten hat ein Spiel aus diesem Genre so viel Spaß gemacht. Nett ist auch noch, dass der Hersteller uns eine erstklassige Lokalisierung spendiert hat. Außerdem könnten die Videos ohne weiteres aus einem guten Actionfilm stammen. Durch die tolle Aufmachung, die interessante Story und das ansprechende Gameplay wird man kaum von dem Spiel los kommen. Dabei macht Act of War im Einzelspielerbereich genauso viel Spaß wie im Mehrspielermodus. Dank eines einstellbaren Schwierigkeitsgrades wird außerdem jeder eine passende Herausforderung finden. Anfänger werden also genauso gefordert wie Genrekenner. Wer aktuell ein erstklassiges Echtzeit-Strategiespiel sucht muss einfach bei diesem Spiel zuschlagen. Act of War: Direct Action kann locker mit den Topspielen aus dem Genre mithalten und daher können wir das Strategiespiel auch ohne Probleme zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Vollständig in 3D mit Zoom- und Rotierbarer Kamera in nie gesehener Qualität.
- Auf Ihr Kommando! Sie kontrollieren die Einheiten der TFT und werden in Ihrem Kampf gegen die Terroristen von Truppen der US-Army sowie russischen Soldaten unterstützt - inklusive modernster Waffen und Fahrzeuge!
- Alle Seiten des Krieges: Sorgen Sie für Energie-Nachschub, erhöhen Sie Ihre Geldmittel, kurieren Sie verwundete Einheiten, nutzen Sie das Gelände und machen Sie ruhig Gefangene!
- Um die ganze Welt: die mehr als 30 Missionen führen Sie nach London, Libyen, Ägypten, Russland, San Francisco und Washington D.C.
- Für jeden etwas: Entscheiden Sie sich zwischen Einspieler-Kampagne, Mehrspieler-Modus, Karten-Editor oder dem Skirmish-Modus mit frei wählbaren Parametern.
- Für höchste Ansprüche: Dank der neu entwickelten KI ist keine Partie wie die andere - Chef-Strategen sind gefragt!

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Act of War: Direct Action (PC)

 
 Act of War
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 88 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 90 %  
Multiplayer: 88 %  
Spielspaß: 92 %  
Gesamtwertung:  89 %  

Mindestanforderungen:

- Betriebssystem: Windows® 98/Me/2000/XP
- Processor: P4 1.5 GHz oder vergleichbar (>3.0 GHz empfohlen)
- Arbeitsspeicher: 512 MB
- DVD-ROM: 4x
- Grafikkarte: 128 Mb Hardware T&L
- DirectX®: DirectX® version 9.0b oder höher
- Network/Internet: 56 Kbps oder schneller für das Spielen im Internet

 

 

 

 

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