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Advent Rising - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Mit Advent Rising kommt ein neues 3D-Action-Spiel auf den deutschen Markt. Entwickelt wurde das Spiel von GlyphX Games bzw. Majesco Entertainment. Wieder einmal ruht das Schicksal des gesamten Universums in unserer Hand. Jetzt braucht Ihr aber keine Angst zu haben, dass bekannte Kost auf Euch zukommt, denn die Handlung des Spiels stammt von dem bekannten Science-Fiction-Autor Orson Scott Card. Dieser wurde bekannt durch Romane wie Ender's Game. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie nicht anders zu erwarten, ist die Story ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Unzählige Alien-Kulturen verehren Menschen als mythische Wesen. Für sie ist der Mensch ein kostbarer Schatz, dessen Existenz bis jetzt stark angezweifelt wurde. Seit sehr langer Zeit hallt durchs Universum das Echo der Legenden über die fabelhaften Kräfte der Menschen. Aber es gibt auch eine Zivilisation, die nichts sehnlicher wünscht, als die komplette Ausrottung der Menschheit. Bis jetzt wusste die Menschen nichts von alledem. Eine kleine Gruppe von Menschen hat das zweifelhafte Vergnügen, zum ersten Mal mit einer Alien-Kultur in Kontakt zu treten. Captain Gideon Wyeth hat die Ehre, bei der Mission zur Begrüßung der Aurelianer, einer Zivilisation, die der seinen in ihrer Entwicklung weit überlegen ist, dabei zu sein. Gideon wird bald erfahren, dass die Menschheit sowohl am Rande der Auslöschung als auch an der Schwelle zur Erhabenheit steht. Und er wird diese legendären menschlichen Kräfte entdecken, die aus seinen eigenen Händen fließen. Wir schlüpfen natürlich in die Haut von Gideon Wyeth, der am Anfang des Spiels auf einer Raumstation landet. Hier haben wir erst einmal viel Zeit um uns mit der Steuerung auseinander zu setzen. Begleitet wird das ganze Geschehen durch eingespielte Filme, die in englischer Sprache und mit deutschen Untertiteln die Story erzählen. Anschließend starten wir auch schon in unsere erste Mission. Wir und unser Bruder sollen eine Botschafterin auf das eintreffende Alienschiff eskortieren. Dort angekommen erfahren wir von den Aurelianer, dass eine andere außerirdische Rasse - die so genannten Sucher - die Menschheit vernichten will. Zum Glück bieten uns die Aurelianer ihre Hilfe an. Auf dem Rückweg zur Station tauchen schon die ersten feindlichen Schiffe auf, die sofort das Feuer eröffnen. Wir stürzen auf unsere Station ab, die gerade von den Aliens geentert wird. Der Held muss nun seinen Bruder zu einer Rettungskapsel bringen. Das ist allerdings nicht ganz so einfach, denn überall wimmeln feindliche Außerirdische.

Hinzu kommt ein weiteres Problem, denn unsere Freundin Olivia muss ebenfalls gerettet werden. Wir müssen uns nun zum ersten Mal entscheiden, welchen Weg wir einschlagen wollen. Nur eine Person kann der Spieler retten und die andere bleibt auf der Station zurück. Anhand dieses Beispiels merkt man schnell, das dieses Spiel viele Wendepunkte hat - welche sich auch auf die Handlung auswirken. Nach den ersten Spielabschnitten erfahren wir endlich, dass in uns eine alte Kraft schlummert. Mit Hilfe der Aurelianer können wir diese verborgenen Fähigkeiten erwecken. Von Zeitverschiebung bis Schwerkraftpeitsche ist alles vorhanden. Allerdings benötigen diese Kräfte Energie, die sich nur langsam regeneriert. Wir erhalten diese Kräfte meistens durch Boss-Kämpfe, die ein wenig härter ablaufen wie normale Auseinandersetzungen. Daneben werden wir auch viele unterschiedliche Waffen wie Pistolen, Maschinengewehre oder Plasmawaffen benutzen. Maximal zwei Waffen gleichzeitig kann unser Held tragen. Insgesamt stehen übrigens elf Handfeuerwaffen zur Auswahl, die natürlich alle ihre Vor- aber auch Nachteile haben. Sind Gegner recht nah, so können wir diese auch im Nahkampf besiegen. Mit steigenden Nahkampf-Meisterschaftsstufen werden unsere Schläge mit der Zeit immer tödlicher. Wir müssen in dem Spiel aber nicht nur schießen. Wenn die Spielfigur nicht geschickt ausweicht, springt oder abrollt, ist schnell das Ende gekommen. Klingt jetzt evtl. alles ein wenig kompliziert, aber dank vorhandenen Auto-Aiming nehmen wir die Gegner kinderleicht aufs Korn. Hierdurch behalten wir die Ruhe, um Angriffen auszuweichen. Das war aber noch nicht alles, denn in Advent Rising werden wir auch noch stationäre Waffen nutzen oder Schwebegleiter, Raumschiffe oder Buggys steuern. Obligatorische Endgegner sind dann natürlich auch noch vorhanden. Ihr merkt schon, dass wir einiges zu tun bekommen. Das ganze wird übrigens immer wieder durch nette Filmeinspielungen zusammen gehalten. Wir werden also nie grundlos etwas machen. So agieren wir nun durch die Levels und besiegen mit unserem Waffenarsenal und Spezialfähigkeit unzählige Aliens.

 

Technik:

Dank der modifizierten Unreal 2-Engine sieht die Grafik relativ gut aus. Viele bunte aber auch Abwechslungsreiche Levels werden wir zu sehen bekommen. Hinzu kommen viele Details in den Spielabschnitten. Nett sind auch die vielen kleinen optischen Highlights wie Licht- oder Transparenzeffekte. Hinzu kommen massig Explosionen und Feuer. Einzig die detailarmen Texturen stören ein wenig. Genauso gut wie die Grafik sehen auch die vielen Sequenzen aus. Diese passen gut zum Spiel und so wirkt alles sehr harmonisch. Die Spielfiguren wurden ebenfalls ordentlich modelliert und animiert, auch wenn sie manchmal etwas steif durch die Levels laufen. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Filmreife Soundtrack sind genauso vorhanden, wie eine passende Musik oder tolle Synchronsprecher. Allerdings sprechen diese nur in englischer Sprache. Auf eine deutsche Sprachausgabe hat der Hersteller leider verzichtet. Zumindest dürfen wir alles mit deutschen Texten nachlesen. Allerdings wird nur das übersetzt, was wirklich storyrelevant ist. Personen an denen wir vorbeilaufen, plappern ohne Übersetzung ihre Sätze runter. Wirklich schlimm ist dieses allerdings nicht, da man ansonsten alles von der Story mitbekommt. Etwas störender sind da schon die kleinen Soundbugs. Hin und wieder fehlt der Sound bei Effekten oder die Musik hört plötzlich auf zu spielen. Die Steuerung macht kaum Probleme. Allerdings sollte man mit einem Gamepad spielen. Natürlich kann man auch mit der Tastatur lenken, allerdings ist dieses nicht ganz so komfortabel - wie mit einem guten Controller. Unsere Spielfigur macht grundlegend alles, was wir ihr sagen und dank Autozielfunktion ist das Kämpfen ein Kinderspiel. Mit der Kamera kann man ebenfalls gut leben. Diese hat eigentlich alles gut im Blick. Gespielt wird übrigens wahlweise aus der Third-Person- oder First-Person-Perspektive. Allerdings raten wir jedem mit der Third-Person-Ansicht zu spielen. Hier hat man eindeutig die bessere Übersicht. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ ausgewogen. Eigentlich gibt es keine wirklich unfairen Stellen und somit werden Anfänger aber auch Genrekenner eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der technischen Seite sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Advent Rising ist ein wirklich gutes Spiel. Vor allem die packende Atmosphäre und die interessante Story können überzeugen. Diese wird immer wieder passend durch nette Zwischensequenzen vorangetrieben. Wir werden also nie etwas grundlos machen. Nett sind auch die vielen kleinen Story-Wendungen. Hierdurch lohnt sich auch ein erneutes durchspielen. Das Spiel lässt sich außerdem recht flüssig spielen. Obwohl wir es mit vielen unterschiedlichen Gegnern zu tun bekommen, fällt uns das Kämpfen leicht. Das liegt vor allem an der guten Einführung und dem intuitiven Zielsystem. Toll ist auch, dass wir unsere Spezialfähigkeiten aufrüsten können. Das macht genauso viel Spaß, wie die vielen unterschiedlichen Waffen. Etwas nervig sind eigentlich nur die etwas ungenaue Fahrzeugsteuerung und die diversen kleinen Bugs - die leider immer noch vorhanden sind. Auch eine deutsche Sprachausgabe hätte dem Spiel gut getan. Da aber alle storyrelevanten Sätze übersetzt wurden und die englischen Synchronsprecher gute Arbeit leisten, stellt dieses kein wirkliches Problem dar. Wer also abwechslungsreiche und vor allem actionreiche Spiele mit einer guten Story mag, kann getrost zu diesem Spiel greifen. Uns hat das Spiel wirklich gut gefallen und somit können wir Advent Rising ohne große Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Epische Handlung mit vielen Wendungen und Intrigen, die durch Entscheidungen des Spielers beeinflusst wird
- Übernahme des Spielstandes in die nächsten Teile der Trilogie
- Eindrucksvolle Cut-Scenes mit Pause- oder Replay-Möglichkeit
- Großes Arsenal an Waffen und Entwicklung übernatürlicher Kräfte, z. B. Levitation und Energiefelder
- Motorisierter Kampf am Boden und in der Luft
- Wechsel zwischen Third-Person- und First-Person-Perspektive jederzeit möglich
- Atmosphärischer Soundtrack, realisiert mit einem preisgekrönten Hollywood-Orchester und Chor

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Advent Rising (PC)

 
 Advent Rising
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Minimale Systemkonfiguration

- Prozessor: Pentium III oder AMD Athlon 2.0 GHz
- Arbeitsspeicher: 256 MB RAM
- Festplattenspeicher: 5.5 GB frei
- Grafik: GeForce 4 (außer Serie Geforce 4 MX) oder besser, bzw. ATI 9000 oder besser
- Sound: Windows-kompatibel Soundkarte
- DirectX: DirectX Version 8.1 oder höher
- Betriebssystem: Windows 2000/XP

 

Empfohlene Systemkonfiguration

- Prozessor: Pentium IV oder AMD Athlon 3.0 GHz
- Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
- Festplattenspeicher: 5.5 GB frei
- Grafik: NVIDIA oder ATI mit 256 MB RAM
- Sound: Sound Blaster Audigy 2 ZS
- DirectX: DirectX Version 9.0c oder höher
- Betriebssystem: Windows 2000/XP

 


 

 

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