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Against Rome - Review (PC)

Wertung:
83 %

Einleitung:

Hilfe die Römer kommen oder anders gesagt endlich kommt Against Rome auf den Markt. In dem Spiel darf der Spieler nun die Raubzüge der wilden Germanen nacherleben. Strategiefans dürfen sich auf ein neues Spiel freuen, das mal nicht die Römer in den Mittelpunkt stellt. Wir konnten jetzt die fertige Version testen. Ob sich das Spiel für Strategiefans lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Normalerweise stehen die Römer in Strategiespielen aus dieser Zeit im Mittelpunkt des Geschehens. In Against Rome wird die Sache nun ein wenig anders angegangen. Hier soll man nicht aus Römern eine Supermacht machen, sondern diese existieren schon und wir übernehmen die Führung eines Stammes der wilden Germanen. Diese kämpfen ums nackte überleben, denn die Römer versuchen das Land zu erobern. Wir befinden uns im dritten Jahrhundert nach Christus und sind der Stammesfürst eines Germanenvolkes. Nun sollen wir aus dem kleinen Volk eine Bedrohung für das römische Reich machen. Zur Auswahl stehen drei unterschiedliche Völker, die alle individuelle Einheiten, Gebäude und viele weitere Unterschiede aufweisen.

Wie in Strategiespielen üblich besitzen wir ein Zentrum. In diesem dürfen Krieger ausgerüstet und Waren gelagert werden. Daneben können wir noch weitere Gebäude wie Wohnhäuser, Minen und andere produktive Einrichtungen erbauen. Jedes dieser Gebäude hat dabei eine andere Aufgabe. Die Gebäude dürfen übrigens auch weiterentwickelt werden um so noch mehr Erträge zu bekommen oder neue Fähigkeiten zu erlangen. Um sich aber hier voll auszulassen brauchen wir ausreichende Ressourcen. Diese können wir einsammeln bzw. abbauen. Dabei hat der Hersteller auf die gängigen Rohstoffe gesetzt, denn Steine müssen genauso abgebaut werden wie Holz, Gold Nahrung und so weiter. Abgebaut werden diese von unseren Bewohnern denen wir die Arbeit einfach zuweisen. Legen wir mehr wert auf wirtschaftliche Faktoren so erschaffen wir einfach ein paar Bürger mehr die dann in den einzelnen Bereichen eingesetzt werden.

Da die Römer eine ständige Bedrohung sind stehen die Militäreinheiten ebenso im Mittelpunkt wie der wirtschaftliche Bereich. In den ersten Kriegszügen werden wir uns aber erst einmal mit den anderen Stämmen auseinandersetzen. Dafür brauchen wir aber Einheiten die wir aus Bürgern erstellen. Nachdem sie im Zentrum mit Waffen und Pferden ausgerüstet wurden dürfen sie das nachbarliche Dorf angreifen. Die so ausgerüsteten Krieger können auch zu Truppenverbänden zusammengeschlossen werden. Diese haben dann spezielle Lebenspunkte. Hinzu kommt die Moral die abhängig ist von der der Dorfbewohner. Man sollte übrigens immer darauf achten das genug Einheiten vorhanden sind. Ist man schutzlos so kann es schnell zu Ende gehen. Durch Plünderungen in anderen Dörfern erhalten wir weitere Ressourcen. Habt Ihr davon genug so dürft Ihr ein Dorf auch erobern. Ist das geschafft wird Euch angeboten das Dorf auszulöschen oder dort hin zu ziehen. So werden wir nun immer stärker und unser Ansehen wächst. Irgendwann ist es dann auch soweit und wir müssen uns um die Besatzer - die Römer - kümmern.

Kommt es nun zu einem Gefecht darf der Spieler verschiedene Gefechtsformationen verwenden. Treffen nun die eigenen Krieger auf Gegner geht das Gemetzel direkt los. Zivilverbände können dann noch die Krieger unterstützen. Sie sind mit Packpferden ausgerüstet und versorgen Verletzte oder bringen schweres Kriegsgerät zum Schlachtfeld. Außerdem bauen sie diese dann noch auf und bedienen sie. Ist eine Schlacht gewonnen dürfen die Krieger wieder zurück in Ihr Dorf und normal weiterarbeiten. So können diese je nach aktuellem Spielgeschehen unterschiedliche eingesetzt werden. Der Spieler darf nun 48 Szenarien in 5 Spielarten angehen. Die ersten Lernszenarien sollte hierbei jeder erst einmal spielen um die Steuerung kennen zu lernen. Anschließend kann man sich dann auf die Spielarten Einzel-Endlosszenarien, MP-Aufbau Szenarien, MP-Death Match Szenarien oder die historischen Schlachten stürzen. Bei den historischen Schlachten darf der Spieler dann auch mal die Römer spielen. Hinzu kommen noch die Kampagnen-Szenarien. Neben den Einzelspielerbereichen darf sich auch jeder zu Mehrspielerduellen mit Freunden begeben. Hier macht das Spielen noch mehr Spaß.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus und alles erinnert irgendwie an Warcraft. Der Hersteller hat hier auf viele kleine Details geachtet. So sieht man die Schatten der Wolken genauso auf dem Boden wie die unterschiedlichen Wetterperioden. Auch Tageszeiten gibt es hier, die sich durch Helligkeit auf der Karte bemerkbar machen. Kommt es mal zu einem Gewitter so schlägt sogar der Blitz neben uns ein. Die Animationen sind auch recht gut gelungen, denn die Figuren bewegen sich recht geschmeidig auf der Karte genauso wie die Tiere. Hinzu kommen die unterschiedlichen Landschaften die sich vor allem bei der Umwelt unterscheidet. Dabei gleicht keine Landschaft der anderen. Auch bei der Steuerung kann man nicht meckern, denn sie ist sehr präzise und schnell erlernt. Truppen werden schnell in Gruppen zusammengefasst die man dann mit Hilfe einer Fahne komplett befehligt. Siedler dürfen dann einzeln oder auch in Gruppen den Gebäuden zugeordnet werden. Daneben gibt es noch einen netten Sound der neben der stimmungsvollen Musik auch noch die Sprüche der Leute erklingen lässt. Ab und zu hört man dann noch Alttagsgeräusche die allerdings nicht allzu deutlich zu hören sind. Kommt es dann mal zum Kampf ertönt wildes Kampfgeschrei und die Klingen krachen. Schade nur, dass die Einheiten immer wieder die gleichen Sätze sagen, so dass man die guten Stimmen bald nicht mehr hören mag. Zumindest haben sie aber ein paar unterschiedliche Sprüche drauf. Insgesamt gesehen bietet das Spiel zwar keine besonderen Höhepunkte aber dafür wurde alles sehr solide umgesetzt, so dass man aus technischer Sicht nicht meckern kann.

 

Fazit:

Das Spiel wird zwar das Genre nicht neu aufmischen aber dafür ist es ein grundsolides Spiel das kaum wirkliche Schwächen hat. Es gibt viele Spielarten die zu stundenlangen Schlachten und Eroberungszügen einladen. Baufetischisten werden hier allerdings nicht auf ihre Kosten kommen, da Against Rome nicht allzu viele Baumöglichkeiten bieten. Grundlegende Häuser und deren Updates sind schon alles was man machen kann. Dafür macht es Spaß seine Truppen aufzubauen und andere Dörfer zu erobern. Viele kleine aber feine Details bei den Animationen und der Karte lockern dann noch das Spiel auf. Vor allem macht Against Rome im Mehrspielerbereich Spaß. Aber auch im Einzelspielermodus gibt es viel zu tun. Alles wird dann noch in deutscher Sprache ausgegeben und der Schwierigkeitsgrad hält sich ebenfalls in Grenzen, so dass sich Anfänger genauso mit dem Spiel beschäftigen können wie Profis. Allerdings werde die wohl eher zu anderen Spielen greifen die mehr zu bieten haben. Trotzdem kann man das Spiel allen ans Herz legen die genug von Age of Empire oder Warcraft haben. Es kommt zwar nicht an die Toptitel heran aber trotzdem bietet es einigen Spielspaß. Genrefans werden sich sicherlich einige Stunden mit dem Spiel beschäftigen können. Vor allem weil sie mal nicht auf Seiten der Römer spielen.

 

Features

- 3 spielbare Barbarenvölker, darunter die Germanen. Jedes Volk weist 10 verschiedene Figurentypen (in der Hauptsache Krieger) und mindestens 15 verschiedene Gebäude auf. Jedes Volk verfügt zudem über individuelle Spezialfähigkeiten, Verbandsformationen, heidnische Magie etc. Bei historischen Schlachten kann auch die römische Armee gespielt werden.
- Die Szenariospielfelder zeigen 5 grundsätzlich verschiedene Landschaftstypen mit der entsprechenden Fauna. Die lebendige Spielwelt besticht durch animierte Pflanzen, Wildtiere, zahlreiche Wettereffekte und sonstige Naturerscheinungen.
- Against Rome enthält 48 Szenarien in 5 Spielarten: 4 Lernszenarien, 5 Einzelspieler-Endlosszenarien, 5 Multiplayer-Aufbauszenarien, 5 Multiplayer Death Match-Szenarien, 5 historische Schlachten, 24 Kampagnenszenarien.
- Alle Multiplayer-Szenarien sind für bis zu 8 Teilnehmer ausgelegt.
- Typische, leicht erlernbare RTS-Steuerung.

 

Technische Features:

- Reizvolle Darstellungstechnik durch eine raffiniert inszenierte Mischung aus 2D und 3D: 2D-Figuren und -objekte auf einem 3D-Boden. 'Look and Feel' des Spiels entsprechen einer 3D-Engine.
- Das umfangreiche Partikelsystem der Game Engine erlaubt zum Beispiel den Einsatz von realistischen Geschossflugbahnen, Steinlawinen, Splitterwirkung bei Explosionen, etc.
- Das ausgereifte Lichtsystem der Engine ermöglicht die Darstellung von Tag und Nacht, die Beleuchtung von Bauwerken bei Dunkelheit, realistische Darstellung von Brandgeschossen, etc.

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Against Rome (PC)

 
 Against Rome
EUR 49,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  83 %  

Systemanforderungen:

- Minimale Systemvoraussetzungen:

- Pentium 800MHz (oder kompatibel)

- Win98/ME/2000/XP

- 256 MB RAM

- (PC benötigt keine 3D-Grafikkarte!)

 


 

 

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