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Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships - Review (PC)

Wertung:
68 %

Einleitung:

Playlogic Entertainment Inc. bringt mit Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships ein neues Free-Roaming-RPG auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des 2006 erschienen Age of Pirates: Caribbean Tales. Das Spiel ist eine Mischung aus Adventure, Rollenspiel und Handelssimulation. Wie nicht anders zu erwarten war, werden wir dabei die Karibik unsicher machen. Wir konnten uns die fertige PC-Version in den letzten Tagen ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für angehende Piraten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

In Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships gilt es, zum meist gefürchteten Seeräuber oder zum edelsten Seemann der Sieben Weltmeere aufzusteigen. In karibischen See- und Landszenarien rund um schaurigschöne Traumdestinationen wie Jamaika, Belize oder Kuba bestimmen wir selber, ob wir als rastalockiger Rabauke oder schneidiger Kapitän unsere Arbeit bestreiten möchten. Bevor wir zu sehr ins Detail gehen, wollen wir allerdings erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint nach einem kleinen Intro das Hauptmenü. Hier kann man zum einen unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen, einen bestehenden Spielstand laden oder ein neues Abenteuer beginnen. Nachdem wir letzteres getan haben, müssen wir einen Helden kreieren. Dazu suchen wir uns eine Figur aus, bestimmen den Heldentyp (also ob Ihr als Freibeuters, Kaufmannes oder Abenteurer spielen wollt) und suchen uns ein Heimatland aus. Hiermit legen wir so einiges für das spätere Spiel fest. Sind wir zum Beispiel Engländer, so sollten wir z.B. später spanische Schiffe meiden, da wir uns im Krieg mit dieser Nation befinden. Das war noch nicht alles. Daneben geben wir unseren Helden einen Namen, wählen einen Schwierigkeitsgrad aus und legen diverse Spieleinstellungen fest. Nachdem wir dann die Heldenparameter angepasst haben, kann das Abenteuer endlich beginnen. Da wir uns am Anfang befinden, sollten Eure Erwartungen zu Beginn recht klein ausfallen. Schließlich haben wir nicht nur ein niedriges Charakterlevel, sondern auch ein eher unscheinbares und nicht gerade schlagkräftiges Schiff. Wenn wir später durch erfolgreiche Aktionen aufsteigen, werden wir auch größere Schiffe besteigen. Diese sind dann nicht nur schlagkräftiger, sondern sie können auch viel mehr Ladung transportieren wie eine kleine Kogge. Insgesamt gibt es sehr viele Schiffe, die sich allesamt unterscheiden. Dabei gilt, je mehr man mit einem Schiff transportieren kann, desto weniger ist es geeignet für Seeschlachten. Daher setzten wir gerade zu Beginn auf mittelgroße Schiffe die wendig und schnell sind. Hiermit kann man auch mal einem Kampf aus dem Wege gehen. Gerade die Spieler, die nicht als Pirat die Weltmeere unsicher machen wollen, sollten Auseinandersetzungen lieber aus dem Wege gehen. So kann man dank eines gut funktionierenden Wirtschaftssystems schnell üppige Vermögen anhäufen. Dazu kaufen wir Rohstoffe oder andere Waren und verticken diese an Orten, wo man viel Geld dafür gibt.

Da das Meer aber vor feindlichen Schiffen nur so wimmelt, werden wir früher oder später in eine Seeschlacht verwickelt. Jetzt greifen wir auf unsere Bewaffnung mit den unterschiedlichen Munitionsarten zurück. So kann man die gegnerische Mannschaft reduzieren, das feindliche Schaff beschädigen und es manövrierunfähig machen. Dabei muss nicht nur ständig das gegnerische Schiff beobachtet werden, sondern auch die Wetterbedingungen bzw. die Windrichtung. Mit einem falschen Manöver kann man schnell ins Hintertreffen geraden und eine schon gewonnene Schlacht verlieren. Manövrieren wir dagegen geschickt und setzten unsere Waffen gekonnt ein, so wird der Feind kaum eine Chance haben. Ist ein Schiff dann massiv beschädigt, beginnt die Enterung. Jetzt steuern wir nicht mehr das Schiff, sondern unsere Spielfigur. In einem Zwei- oder Mehrkampf wird nun Mann gegen Mann gekämpft. Haben wir unsere Gegenspieler erledigt, gibt die gegnerische Mannschaft auf und wir haben den Kampf gewonnen. Nun dürfen wir über ihr Schicksal entscheiden. So kann man sich u.a. ein weiteres Schiff für seine Flotte besorgen und sein Warenlager auffüllen. Ist man später zu einem mächtigen Seebären aufgestiegen, so darf man sich auch mal an einer Stadt versuchen. Das Spiel findet allerdings nicht nur auf dem Meer statt. An Land kann sich der Spieler in diverse Städte begeben, diese erkunden oder einsame Landstriche erforschen. Schließlich gibt es hier hin und wieder Höhlen und Grotten. In den Ortschaften findet man auch wichtige Orte wie die Kneipe, wo Seeleute nur darauf warten von uns angeheuert zu werden. Engagierte Offiziere können dann zu Kapitänen aufsteigen und eigene Schiffe befehligen. Daneben kann man noch etwas zur Gerüchteküche beitragen und Aufträge annehmen. Hinzu kommen Orte wie das Rathaus, Hurenhaus, Kirche, Hafenbehörde, Festung und Gefängnis. Nachdem man dann sein Schiff mit Waren bzw. Munition aufgefüllt und nötige Reparaturen durchgeführt hat, darf die Fahrt auf dem Meer weitergehen. Das Aufnehmen von Proviant ist übrigens sehr wichtig, denn ist davon nicht genug vorhanden, meutert die Mannschaft. Wer genug vom Erkunden, Kämpfen und Handeln hat, der darf sich auch in diversen Minispielen auslassen. Mit Black Jack oder anderen Glücksspielen kann man recht einfach seinen Geldbeutel füllen. Habt Ihr dann ausreichend Knete eingesammelt, seid Ihr fähig das Geld zu verleihen. Wahlweise sollte man sich überlegen, das Geld in neue und noch bessere Schiffe zu investieren. Schließlich ist eine starke Flotte der Schlüssel zum Erfolg. So erkunden wir nun die riesige Spielwelt, nehmen Aufträge an, handeln mit Waren, kämpfen auf hoher See mit unseren Schiffen und im Nahkampf gegen unsere Widersacher, bauen unseren Charakter und die eigene Flotte immer weiter auf um der Herrscher der Meere zu werden.

 

Technik:

Grafisch haut einen das Spiel leider nicht vom Hocker. Detailarme und sich ständig wiederholende Umgebungen sind leider genauso vorhanden, wie matschige Texturen. Nicht viel besser sehen die Charaktere aus, die sich dann noch sehr steif bewegen. Etwas besser kommen die Schiffe rüber und das Meer sieht auch ganz ordentlich aus. Ein wenig wird unser Auge auch durch Wettereffekte und kleineren Lichtspielereien erfreut. Insgesamt ist das aber zu wenig für die heutige Zeit. Der Sound schneidet zum Glück ein wenig besser ab. Man gönnt uns diverse Ingamegeräusche und eine stimmungsvolle Musik. Hinzu kommen englische Sprecher die ihre Arbeit ganz gut machen. Wer der Sprache nicht mächtig ist, darf übrigens alles über deutsche Texte nachlesen. Die Steuerung bereitet dann ebenfalls so einige Probleme. Die Schiffe sind etwas träge, was man aber aus Realitätsgründen verschmerzen kann. Nervig sind allerdings die Kämpfe mit unserem Charakter. Viel zu störrisch nimmt unsere Figur die Befehle an und die Mann-gegen-Mann-Kämpfe machen wegen der nicht vorhandenen Aktionsvielfalt nur minimal Spaß. Zumindest mit den Menüs kommt man schnell klar. Der Schwierigkeitsgrad ist recht ausgewogen. Da man diesen in vielen Stufen frei einstellen kann, wird jeder Gamer eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch einige Punkte die bei der Technik stören.

 

Fazit:

Das Spiel Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships wird die Gamergemeinde spalten. Die einen werden die mittelmäßige Technik verfluchen. Hier hätte man einiges besser machen können. Eine schickere Grafik wäre genauso wünschenswert gewesen, wie eine bessere Steuerung. Die anderen werden den enormen Tiefgang und die unzähligen spielerischen Möglichkeiten lieben. Ihr könnt das Spiel wirklich ganz nach Euren Vorstellungen durchspielen. Da man dann noch das Abenteuer bei wiederholtem durchspielen komplett anders angehen kann, wird man das Spiel wohl öfters aus dem Schrank holen. Hunderte Spielstunden sind somit garantiert. Wer also Piraten genauso mag wie nette Handelssimulationen, der wird mit dem Spiel viel Zeit verbringen. Allerdings müsst ihr mit einer eher dürftigen Grafik und anderen kleineren technischen Probleme leben. Sind Eure Erwartungen also nicht zu hoch, so könnt Ihr bei Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships zuschlagen.

 

Features:

- Erkunde die Karibik und segle von Cuba, über Jamaica bis Belize und Bermuda
- Kämpfe auf dem Meer, entere und zerstöre gegnerische Schiffe und schwinge den Säbel an Land
- Wähle einen von 3 Charakteren aus 3 verschiedenen Klassen und erlebe unterschiedliche Storylines
- 4 Hauptkampagnen mit über 40 Quests
- Triff historische Persönlichkeiten, wie z.B. Jamaicas Gouverneure Thomas Lynch und Thomas Modyford

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Age of Pirates 2: City of Abandoned Ships (PC)

 
 Age of Pirates 2
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 62 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 64 %  
Gesamtwertung:  68 %  

Systemanforderungen:

Minimum:

- Windows XP, DirectX 9.0c
- Pentium IV 1.8 GHz o. gleichwertig
- Arbeitsspeicher: 256 MB RAM
- DirectX 9 GeForce 3 (nicht MX-Serie) Videokarte mit 128 MB
- 4 GB Festplattenspeicher
- DVD-ROM
- Tastatur und Maus

 

Empfohlen:

- Windows XP, DirectX 9.0c
- CPU: Pentium IV 2.5 GHz oder gleichwertig
- Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
- Grafikkarte: GeForce 6600
- 4 GB Festplattenspeicher
- DVD-ROM
- Tastatur und Maus

 

 

 

 

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