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Amenophis: Die Auferstehung - Review (PC)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Galilea veröffentlichte vor gut einem Jahr das Spiel Loch Ness wo Privatdetektiv Alan Parker Cameron sein erstes Abenteur bestritt. Nun können sich alle auf den zweiten Teil freuen und diesmal wird Cameron in dem Game "Amenophis: Die Auferstehung" nach Agypten verschlagen wo er ein neues Abenteuer bestreiten muß. Den Spieler erwarten exotische Orte wie Kairo oder der Nil und dabei lüftet er Geheimnisse alter Ausgrabungsstätten. 

 

Zum Spiel:

Eines der wichtigsten Aspekte in dem Spiel ist die Story. Alan Parker Cameron führt in Chicago ein eher ruhiges Leben und so sagt der Privatdetektiv auch sofort zu, als ihn seine Freundinn Moira McFarley nach Ägypten ruft. Am Funort alter Relikte geschehen seltsame Dinge und als Cameron mit seinen Ermittlungen beginnt, verschwindet seine Freundin Moira spurlos. Uralte Schriftzeichen erzählen von einen Fluch des Pharao. Als dann noch eine Leiche auftaucht muß er um Moiras Leben fürchten. Als Cameron dann noch merkt, dass er diesmal nicht einmal seinen Freunden vertrauen kann, steht er ganz alleine da und so versucht er alles um den Fall aufzuklären. Die Suche nach Moira geht weiter und unser Held wird in geheimisvolle Vorkommnisse verwickelt, die mit lebenden Toten, Beschwörungsritualen, Magie, Nazis und einem alten Fluch zu tun haben. 

Ein Intro führt zu Beginn den Spieler in das Spiel ein. Anschließend befindet man sich schon im Hauptmenue wo sich die Menuepunkte "New", "Save", "Load" und "Quit" befinden. Wenn ein neues Spiel begonnen wird übernimmt der Spieler die Steuerung von Cameron in seinem Hotel, wo er gerade abgesetzt wurde. In der First-Person-Perspektive bewegt sich der Spieler als Cameron durch das Spiel. Dabei wird jeweils ein neues Bild eingeblendet indem Ihr Euch auslassen könnt. Geht Ihr nach vorne, rechts oder links wird ein neues Bild geladen. An jedem Standort können wir uns dann um 360 Grad drehen sowie nach oben und unten blicken. In der Bildmitte befindet sich ein Cursor der je nach Form unterschiedliche Handlungsarten anzeigt. So kann der Spieler Objekte aufnehmen, Sachen manipulieren oder mit anderen Figuren sprechen. Alle Aktionen werden mit der linken Maustaste ausgeführt. Mit der rechten Maustaste wird das Inventar geöffnet. Hier darf der Spieler Objekte anschauen und gegebenenfalls kombinieren. Wenn Gegenstände nicht mehr benötigt werden verschwinden sie automatisch. Desweiteren befinden sich hier zwei weitere Buttons. Zum einen das Notizbuch und eine Brieftasche in der sich alle aufgenommenen Schriftstücke befinden. Im Notitzbuch findet Ihr dann noch Schnappschüsse von gerade erlebten Szenen, die beim anklicken eine Unterhaltung oder einen Film zeigen.

Eines der wichtigsten Handlungen im Spiel ist das absuchen nach wichtigen Objekten wie Schlüssel oder Werkzeug, die dann auch verwendet werden müssen. Dabei ändert sich der Schwierigkeitsgrad der Rätsel im laufe des Spiels. Am Anfang leicht zu entschlüssende Aufgaben werden mit der Zeit immer schwieriger. Zusätzlich erwartet den Spieler auch zeitlich begrenzte Aufgaben die bei nicht schaffen automatisch den Tod bedeuten. Die Rätsel sind insgesamt recht vielfältig - so kommen Entschlüsselungs- und Reihenfolgerätsel genauso vor wie Orientierungsrätsel. Unterstützt werden diese Aufgaben durch die Gespräche und durch eingespielte Filmszenen. Da dann noch Hinweise gegeben werden sind alle Aufgaben recht gut zu lösen. Richtig unfaire Rätsel gibt es eigentlich in dem Spiel nicht. Mit vielen Gesprächen und Story und den dementsprechenden Rätseln und Aufgaben erlebt der Spieler die Geschichte bis zum Schluss.

 

Zur Technik:

Optisch bietet das Spiel eine wunderbare Spielewelt und dank fließender Bewegungsfreiheit und den guten Filmsequenzen wird kaum langeweile aufkommen. Die einzelnen Schauplätze wie Hotel, Museum, Schiff und Tal der Könige sehen sehr realistisch aus. Daneben sieht der Spieler viele Details und nette optische Spielereien. Leider sind die Schauplätze recht unbelebt und daher trifft man nur selten andere Figuren. Hier hätte der Hersteller einiges besser machen können um das Spiel noch realistischer und interessanter zu machen. Dafür wird der Spieler mit exelenten Videosequenzen belohnt wo der Held auch mal als Figur gezeigt wird. Leichte Ähnlichkeiten mit Indianer Jones lassen sich nicht leugnen und wenn man dann noch im Spiel eine Peitsche und einen Hut findet muß man sich das schmunzeln schon verkneifen. Mit der Musik wird sehr sparsam umgegangen. Eigentlich ertönt sie nur wenn es mal spannend wird. Ebenso verhält sich dieses mit den Geräuschen die nur dezent eingesetzt werden um die Handlung zu untermalen. Außerdem hört Ihr dann noch Umgebungsgeräusche wie plätscherndes Wasser oder Motorengeräusche. Besonders witzig laufen die Dialoge ab da der Held einen trockenen Humor an den Tag legt. Die Stimmen anderer Charaktere klingen zwar ein wenig aufgesetzt aber trotzdem wird die Handlung gut wieder gegeben. Leider wird nur englisch gesprochen aber dafür bekommt man eine direkte Übersetzung per Untertitel eingeblendet. Technisch gesehen ist das Spiel recht gut gelungen auch wenn man sich in manchen Fällen wie z.B. bei den Figuren mehr vielfalt erwünscht hätte. 

 

Fazit:

Amenophis: Die Auferstehung hat mir eigentlich recht gut gefallen. Von Anfang an wird eine Spannung aufgebaut die auch bis zum Ende gehalten wird. Unterstützt wird diese dann noch von zahllose Filmsequenzen und mal mehr oder weniger knackigen Rätseleinlagen. Leider sind die Schauplätze recht unbelebt was der Hersteller eindeutig besser hätte machen können. Es ist schon echt merkwürdig das der Spieler kaum andere Personen trifft. Die Spielzeit von gut 20 bis 25 Stunden fällt angemessen aus. Ein wenig altmodisch finde ich das Steuerungssystem das Bilderweise die Figur durch die Räume führt. Ansonsten kommt man aber mit der Handhabung sehr schnell zurecht. Das Spiel gehört zwar nicht zu den Highlights der Spielegeschichte aber wer Spiele in Indianer Jones manier mag wird mit diesem Adventure viel Freude haben. Für alle anderen ist dieses Spiel ein empfehlendwertes Adventure mit vielen logischen Rätseln und einer interessanten Handlung. 

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Amenophis: Die Auferstehung - Review (PC)

 
 Amenophis
EUR 29,99
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Grafik: 78 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 77 %  
Gesamtwertung:  78 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 98/2000/ME/XP 
- Pentium II 233 Mhz 
- 64 MB RAM 
- 3D Karte 4MB
- DirectX kompatible Grafikkarte 
- 16x CDROM-Laufwerk 
- DirectX kompatible Soundkarte 
- Maus


 

 

 

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