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Ankh: Kampf der Götter - Review (PC)

Wertung:
85 %

Einleitung:

Adventurefans können sich freuen, denn Daedalic und XIDER veröffentlichen mit Ankh: Kampf der Götter den neuen Streich der Adventure-Experten von Deck13 Interactive. Ebenso erfreulich ist der Anschaffungspreis. Für noch nicht einmal 30 Euro kommt das Spiel in den Handel. Nach den vielen Auszeichnungen für Ankh konnte der Nachfolger Herz des Osiris ebenfalls viele Genrefans begeistern. Jetzt soll der dritte Teil nahtlos an alte Erfolge anschließen. Wir konnten die fertige PC-Version von Ankh: Kampf der Götter ausgiebig testen. Ob die Erfolgsgeschichte weiter geschrieben werden kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Ankh: Kampf der Götter kommt wie immer nicht ohne eine anständige Story aus. In diesem Teil der Ankh-Serie sind Assil, der unfreiwillige Behüter des Ankh, und Thara, die Assil bei den früheren Abenteuern wiederholt aus der Patsche helfen musste, zusammengezogen und leben glücklich und zufrieden in einem gemütlichen Eigenheim. Allerdings dauert die gewonnene Ruhe und Erholung der früheren Strapazen nicht sehr lange, denn es kündigt sich ein gewaltiges Ereignis, der Kampf der Götter, an. Nicht nur, dass dem gesamten ägyptischen Volk eine Chaos und Schreckensherrschaft durch den haushohen Favoriten Seth droht, die beiden werden durch die Verbindung Assils zu dem Ankh mitten in die göttliche Auseinandersetzung hineingezogen. Wird Seth seinen schrecklichen Plan, die Vorherrschaft über Ägypten zu gewinnen und dann den Ägyptern zu zeigen, was es heißt, einen Gott zu fürchten, wirklich durchsetzen können? Wird Osiris an Seth, der ihn in die Totenwelt verbannt hat, endlich Rache nehmen können? Was hat das Ankh mit all diesen Begebenheiten zu tun? Und, was fällt auf einer einsamen Insel von einer Palme, wenn man gegen sie tritt? Diese und viele andere Fragen werden in dem neusten Assil-Abenteuer geklärt. Bevor wir allerdings mit dem Helden und Thara erneut in ein turbulentes Point&Click-Adventure starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem wir das Spiel installiert und gestartet haben, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier erblickt der Gamer die Punkte "Neues Spiel", "Spiel fortsetzen", "Spiel laden" und "Einstellungen". Wie gewohnt kann man unter zuletzt genannten Punkt die spielrelevanten Optionen anpassen. Wer einen Spielstand hat, darf diesen unter Spiel laden aktivieren oder mit Spiel fortsetzen das zuletzt abgespeicherte Spiel starten. Alle anderen müssen ein neues Spiel mit gleichnamigen Menüpunkt beginnen. Es folgt ein einführender Film, der uns passend in das Spiel hinein bringt. Jetzt schlüpfen wir in die Haut von Assil und später sogar in die von Thara. Das Spiel gibt uns zum Teil vor, mit welcher Figur wir spielen sollen. Erscheint allerdings ein Symbol auf dem Bildschirm, so kann auch der Spieler seine zu steuernde Figur auswählen. Das wird vor allem dann wichtig, wenn die Charaktere spezielle Aufgaben lösen sollen.

Da es sich bei Ankh: Kampf der Götter um ein reinrassiges Point&Click-Adventure handelt, wir jeder Genrekenner schnell mit der Steuerung klar kommen. Gespielt wird grundlegend mit der Maus. Dabei passt sich die Mausanzeige der Spielsituation an. Mit der linken Maustaste steuert der Spieler seine Spielfigur durch die räumlich begrenzten Bilder und betrachtet Objekte in seiner Umgebung. Wie üblich werden wir hier viele witzige Sprüche zu hören bekommen. Mit der rechten Maustaste führt Ihr besondere Aktionen aus, welche durch die Änderung des Mauszeigers angezeigt wird. Neben Gehen und Objekte betrachten, kann man auch Gegenstände aufnehmen und in sein Inventar packen. Diese darf man sich dort noch einmal in aller Ruhe anschauen, kombinieren oder an passenden Punkten verwenden. Außerdem müssen wir mit vielen Leuten reden. Hierdurch erhalten wir nicht nur nützliche Informationen und spielrelevante Aufgaben. Vielmehr sind die Dialoge das Herzstück des Spiels. Dank eines ganz eigenen Humors werden wir bestens unterhalten. Das war selbstverständlich noch nicht alles. Der Spieler kann noch mehr machen. Erscheint beim Cursor ein Öffnen-Icon, so darf man Türen, Schränke oder Kisten aufmachen. Außerdem finden wir in den Levels immer wieder nützliche Schriftrollen oder Briefe. Assil kann außerdem im Spiel essen, während Thara im Wasser schwimmt. Die meiste Zeit im Spiel werden wir vor allem eins machen: Alles gründlich absuchen. Damit das nicht zu lange dauert, gönnt uns der Hersteller eine kleine Hilfefunktion. Über eine Taste kann man sich alle wichtigen Orte in einem Bild anzeigen lassen. Hierdurch müsst Ihr nicht jedes Pixel auf dem Bildschirm absuchen. Haben wir dann alle Objekte eingesammelt und unsere aktuell Aufgabe erfüllt, geht es zum nächsten Spielabschnitt. So erkunden wir nun die diversen Umgebungen, finden viele wichtige Gegenstände, kombinieren und verwenden diese, führen ausschweifende und vor allem witzige Gespräche, lösen diverse Rätsel- bzw. Puzzleeinlagen und folgen der ansprechenden und sehr humorvollen Story.

 

Technik:

Wie schon bei den ersten beiden Teilen, werden wir auch in Ankh: Kampf der Götter eine nette Grafik zu sehen bekommen. Voll überzeugen kann dabei der Comiclook und die üppig ausgestatteten Hintergrundbilder. Hinzu kommen kleinere Licht und Schatteneffekte und diverse Animationen in der Umgebung. Allerdings muss man auch erwähnen, dass sich optisch nicht viel verändert hat. Immer noch sieht alles ein wenig verwaschen aus. Fans der Reihe wird das aber bestimmt nicht stören. Die einzelnen Charaktere wurden außerdem ordentlich modelliert und animiert. Sie bewegen sich recht geschmeidig durch die Bilder. Einzig bei der Synchronisation hat man ein wenig geschlampt, denn wirklich Lippensynchron sprechen die Figuren leider nicht. Das bringt uns auch schon zum Sound. Das Beste an dem Spiel sind die erstklassigen Sprecher. Diese passen nicht nur zu den Charakteren, sondern sie sprechen auch hoch motiviert. Die witzigen Dialoge bringen einen immer wieder zum lachen und so lauscht man den Gesprächen sehr gerne. Ingamegeräusche werden außerdem immer passend eingespielt. Diese klingen genauso gut, wie die stimmungsvolle musikalische Untermalung. Selbst nach Stunden nervt die Musik nicht. Genretypisch ist die Steuerung ausgefallen. Mit der Maus kann man alles machen und jede Aktion wird direkt ausgeführt. Wer schon einmal so ein Spiel gespielt hat, wird sofort mit der Lenkung klar kommen. Nützlich ist auch die eingebaute Hilfefunktion. Hierdurch müssen wir nicht das ganze Bild nach wichtigen Objekten absuchen. Mit dem Inventar und Menüs kommt man auch sofort zu recht. Der Schwierigkeitsgrad ist eigentlich sehr einfach. Die Rätsel sich logisch und nachvollziehbar und wer alles gründlich absucht und den Hinweisen im Spiel folgt, wird schnell weiter kommen. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es bei der Technik kaum etwas auszusetzen.

 

Fazit:

Ankh: Kampf der Götter kann auch diesmal voll überzeugen. Ihr werdet in dem Spiel einen einmaligen Humor genauso vorfinden, wie sarkastische Kommentare oder sehr unterhaltsame Gespräche. Auch die Story kann einen von der ersten Spielminute, an den Bildschirm fesseln. Hinzu kommen viele logische Aufgaben, die einen nur selten zur Verzweiflung bringen. Allerdings bedeutet das auch, dass manche den Schwierigkeitsgrad als zu einfach ansehen. Zumindest muss man dem Spiel zugestehen, dass es sich sehr flüssig spielt. Außerdem waren die anderen beiden Teile auch nicht schwerer. Leider ist die Spielzeit wieder einmal sehr kurz. Schon nach wenigen Stunden habt Ihr alle Rätsel gelöst, alle Bilder durchforstet und den Abspann gesehen. Da das Spiel aber zu einem sehr moderaten Anschaffungspreis auf den Markt kommt, kann man damit gut leben. Wer also die ersten beiden Teile verschlungen und immer noch nicht genug von Assil hat, der sollte schnell zum nächsten Händler eilen. Auch alle anderen Adventurefans dürfen bedenkenlos zugreifen. Uns hat der dritte Teil der Reihe sehr gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Liebevoll gestaltete Schauplätze
- Viele Detials in den zahlreichen Schauplätze
- Fast alle Locations wurden für Ankh - Kampf der Götter neu entworfen
- Abgedrehte Rätsel
- einmaliger Humor

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Ankh: Kampf der Götter (PC)

 
 Ankh 3 - Kampf der Götter
EUR 29,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 88 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  85 %  

Systemanforderungen:

- Microsoft Windows XP / Windows Vista
- Pentium IV 2 GHz / Athlon 2,4 GHz
- 512 MB Arbeitsspeicher
- DirectX® Version 9.0c
- DirectX® 9.0c-kompatible Grafikkarte mit 128 MB RAM
- DirectX® 9.0c-kompatible Soundkarte
- DVD-ROM Laufwerk (vierfache Geschwindigkeit)
- ca. 1,5 GB freier Festplattenspeicher
- Tastatur und Maus

 

 

 

 

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