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Arctic Tale - Review (Wii)

Wertung:
62 %

Einleitung:

Im Oktober 2007 kam der Film Königreich Arktis in die deutschen Kinos. Erzählt wird die Geschichte des Eisbärenmädchen Nanu und des Walrossmädchen Seela, die in der Arktis mit den Auswirkungen des Klimawandels klar kommen müssen. Passend dazu bringt ZOO Digital Publishing und National Geographic ein Spiel auf den Markt. Es handelt sich dabei um das Abenteuerspiel Arctic Tale. Dieses wird übrigens für Nintendo Wii und NDS erscheinen. Wir konnten uns jetzt die fertige Wii-Version ein wenig näher ansehen. In unserem Test erfahrt Ihr, ob sich das Spiel nicht nur für eisenharte Filmfans lohnt.

 

Zum Spiel:

In Arctic Tale erleben der Eisbär Nanu und das Walross Seela jeder für sich eine 12-teilige Geschichte in der sich verändernden 3D-Polarwelt. Bevor wir allerdings in das eisige Abenteuer starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten "Neues Spiel", "Spiel fortsetzen", "Optionen", "Profil" und "Multiplayer". Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen anpassen und unter Profil ein gleichnamiges wählen. Wer gerne mit einem Freund spielt, der kann diverse Minispiele unter Multiplayer bestreiten. Hier warten Herausforderungen wie Fang die Robbe, Tolle Musik, Futtergefecht oder Balance-Wettbewerb auf Euch. Viel interessanter ist natürlich der Einzelspielerbereich. Hier agieren wir mit den beiden niedlichen Tieren in der Arktis. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften wie Ausdauer, Stärke und Geschwindigkeit die sich der aktuellen Verfassung und Umgebung anpassen. Daneben werden wir noch die Rolle anderer Tiere übernehmen, wenn wir sie freigeschaltet haben. Um z.B. den Polarfuchs zu bekommen braucht man 10 silberne Pfotenabdrücke. Für einen Bär 20, Killerwal 30 und das Walross bekommt der Spieler nach 40 silbernen Symbolen. Dazu müssen wird die Umgebung erkunden und uns diversen Herausforderungen stellen. Bei diesen soll der Gamer dann Schneeflocken ergattern, indem er die Aufgabe meistert. Gleich drei Herausforderungen warten jeweils auf uns, die wir mit Bronze, Silber und Geld abschließen können. Am Ende bekommt man dann eine geheime Belohnung wie Nahrung oder Pfotenabdrücke. Damit wir uns schnell zurecht finden, gönnt uns der Hersteller eine nützliche Karte. Hier erkennen wir direkt, wo sich spielwichtige Orte befinden. Kommen wir nun zu den Minispielen, die wir erledigen müssen, um im Spiel weiter zu kommen. Davon gibt es gleich zwölf unterschiedliche, die allerdings allesamt recht einfach gestrickt sind. Bei der Eisrutsche gleiten wir eine Eisrutsche hinunter. Der Spieler soll hier die Felsen meiden und gleichzeitig Pfotenabdrücke einsammeln. Bei Finde Futter erkunden wir die Landschaft und versuchen, an die von den schlafenden Eisbärenmännchen zurückgelassenen Essensreste zu kommen. Bewegen wir uns hier zu schnell, werden die schlafenden Bären geweckt. Mit drei Versuchen sollt Ihr außerdem beim Curling so viele Punkte wie möglich sammeln. Im Futtergefecht kämpfen wir dann um lebensrettende Fleischbrocken. Ein Stück Packeis steuert der Gamer im Eisflussrodeo durch wilde Wasserfluten. Daneben fangen wir noch Robben, bestreiten Rennen gegen einen Killerwal, fangen Muscheln, jagen ein Walross oder führen einen bizarren Tanz vor. Alles recht anspruchslose aber dennoch nette Minispiele, die uns für eine kurze Zeit bei Laune halten. Nett ist auch noch, dass wir viel über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt erfahren. Durch die eingestreuten Informationen über die Tiere und Natur werden uns die komplexen Zusammenhänge auf anschauliche Art und Weise näher gebracht. Ein netter Lerneffekt ist also auch noch vorhanden.

 

Technik:

Erwartet bei der technischen Seite nicht zu viel. Wir werden eine eher einfache und zweckmäßige Optik zu sehen bekommen. Die Umgebungen zeigen meistens nur matschige Texturen und wirklich viele Details wurden auch nicht eingebaut. Zumindest wurden die Tiere nett modelliert und animiert. Kleinere Effekte sind dann auch noch vorhanden. Diese bringen unsere Wii allerdings nicht an ihre Leistungsgrenze. Nicht viel besser ist der Sound. Die Musikstücke passend zwar zum Spiel, allerdings wiederholen sich die Tracks sehr häufig. Wirklich abwechslungsreich ist die Musik genauso wenig, wie die eingespielten Soundeffekte. Die Kamera hat dagegen alles gut im Blick. Uns wird fast immer eine ansprechende Perspektive angeboten, die kaum Wünsche offen lässt. Die Steuerung ist auch noch sehr einfach. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Spieler kaum etwas machen kann. Meistens beschränken sich unsere Aktionen auf wenige Handlungen. Das bringt uns schon zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist sehr einfach. Da das Spiel allerdings jüngere Gamer ansprechen soll, kann man damit gut leben. Ältere Spieler werden sowieso vom Gameplay ein wenig abgeschreckt. Fasst man alles zusammen, so kann die solide aber auch unspektakuläre Technik nur bedingt überzeugen.

 

Fazit:

Arctic Tale ist eine nette Minispielsammlung rund um den Film. Allerdings wird das Game wohl nur echte Filmfans ansprechen. Vor allem jüngere Spieler können mit Arctic Tale einige spaßige Spielstunden verbringen. Ältere werden dagegen allein schon vom mageren Umfang und dem sehr einfachen Schwierigkeitsgrad bzw. Gameplay abgeschreckt. Die Aufgaben sind leider nur selten spannend und da dann noch die Anzahl recht gering ist, kommt schnell Langeweile auf. Nett ist zumindest, dass wir so einiges über die komplexen Zusammenhänge und die Auswirkungen des Klimawandels erfahren. Durch den spielerischen Lerneffekt kann man das Spiel zumindest Kindern ans Herz legen. Alle anderen werden das Game wohl sehr schnell zur Seite legen. Wer also aktuell ein kindgerechtes Spiel für seine Sprösslinge sucht, der darf gerne bei Arctic Tale zuschlagen. Alle anderen müssen hier nicht zugreifen, denn das Game bietet für ein Vollpreisspiel einfach zu wenig.

 

Features:

- Basiert auf der offiziellen Filmlizenz
- Offizielle Lizenz von National Geographic
- Spiele einen Eisbären oder ein Walross
- Beweise dich bei zahlreichen Minispielen
- Ein Erzähler führt durch die Geschichte und erwähnt Wissenswertes

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Arctic Tale (Wii)

 
 Arctic Tale
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 54 %  
Sound: 60 %  
Bedienung: 72 %  
Singleplayer: 62 %  
Multiplayer: 64 %  
Spielspaß: 58 %  
Gesamtwertung:  62 %  


 

 

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