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Atlantis Evolution - Review (PC)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Adventure-Fans dürfen sich auf ein neues Atlantis-Spiel freuen. Es handelt sich dabei um das Spiel Atlantis Evolution. Der Hersteller hat sich sogar die Mühe gemacht dieses Spiel komplett zu lokalisieren. Wir konnten die fertige Version jetzt testen. Ob sich der ganze Aufwand gelohnt hat erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich darf bei einem Adventure eine Story nicht fehlen. Wir schreiben das Jahr 1904. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Photographen Curtis Hewitt, der sich gerade auf einem Schiff befindet. Dieses gerät in einen Sturm und kentert. Wir können uns gerade noch in ein Boot retten. Allerdings ist das nicht unsere Rettung. Am nächsten Tag werden wir von einem mysteriösen Strudel erfasst. Wir erwachen in der sagenumwobenen Metropole Atlantis. Die unbekannte Welt vereint imposante Hochtechnologie mit dem archaischen Glauben der Bewohner. Diese werden von einem Götterclan und deren Wächter unterdrückt. Curtis soll nun die Welt vor dem Verderben bewahren und die mächtigen atlantischen Gottheiten stürzen. Nachdem das Spiel gestartet wurde dürfen wir erst einmal ein nettes Intro ansehen. Dieses zeigt Curtis auf dem Schiff als gerade der Sturm anfängt. Anschließend finden wir uns in unserer Kabine wieder. Der Spieler agiert nun aus der Egoperspektive. Bild für Bild klicken wir uns durch die Räume. Dabei dürfen wir uns nach jedem Schritt umsehen. Alle Objekte die eine Bedeutung haben werden durch unseren Cursor als wichtig gekennzeichnet. Natürlich können wir gefundene Objekte in unserem Inventar ablegen. Die Umgebung selber wird in einer Rendergrafik dargestellt, was sehr gut aussieht. Hinzu kommen immer wieder nette Filme die eingespielt werden.

Auf dem Schiff hält sich der Held nicht lange auf. Nachdem wir aus unserer Kabine gehen werden wir aufgefordert das Schiff zu verlassen. Wichtige Informationen erhält der Spieler u.a. über Curtis Stimme. So erfahren wir auch, dass unsere Spielfigur ohne seine Ausrüstung keinen Schritt macht. Also zurück in die Kabine und die Sachen einpacken. Schon beginnt der nächste Film. Wir sehen wie das Schiff versinkt und der Held in einem Boot davon rudert. Wie oben schon erwähnt erfasst uns ein Strudel und wir verlieren das Bewusstsein. Als wir erwachen erscheint ein merkwürdiges Fluggerät und beamt uns hoch. Leicht verwirrt übernimmt nun der Spieler wieder die Kontrolle. Großartig bewegen können wir uns nicht und so bleibt uns nichts anderes übrig als in unserem Inventar alle Gegenstände auszuprobieren. So entdeckt der Spieler, dass er eine Öllampe anzünden kann. Mit ein wenig Licht trauen wir uns nun das Schiff zu erkunden. Nach einem kleinen Rätsel werden wir auf Atlantis gebeamt und gleich von zwei schwer bewaffneten Wachen festgehalten. Unser Abenteuer beginnt. Was hier wie eine Lösung klingt soll eigentlich nur zeigen wie wir in das Spiel geschmissen werden. Leider fehlt eine gute Anleitung. Wir müssen also alles selber herausfinden.

Das Spielprinzip ändert sich im weiteren Spielverlauf nicht. Wir müssen uns Schritt für Schritt durch die Bilder klicken und alles gründlich absuchen. Gefundene Objekte legen wir in unserem Inventar ab. Stehen wir vor einem Problem so wird mit allen Objekten herumexperimentiert. Irgendwann hat der Spieler dann die Lösung gefunden und es kann weiter gehen. Hinzu kommen Personen mit denen wir reden können. Es werden nun kleine Bilder eingeblendet die Themen symbolisieren. Nachdem ein Bild angeklickt wurde beginnt der Dialog mit einem kleinen Film. Anschließend ist das Bild dunkel und wir können uns dem nächsten Thema widmen. Hierdurch erhalten wir viele wichtige Informationen, die für spätere Aufgaben oftmals benötigt werden. Vor allem müssen wir in diesem Adventure eins machen … Rätsel lösen. Diese sind sehr abwechslungsreich. Allerdings muss man für viele Rätsel Objekte haben die Ihr erst einmal finden müsst. Die Aufgaben sind eigentlich alle sehr logisch aufgebaut. Hinzu kommen Aufgaben wo ein gutes Timing gefragt ist. Leider werdet Ihr oftmals von Wachen gestört, die nach ein paar Warnrufen schießen. Sterbt Ihr so beginnt das Spiel an der gleichen Stelle. Der Spieler wird es dann noch mit diversen Minispielen zu tun bekommen. Das ist zwar grundsätzlich eine gute Idee, allerdings wird man so ständig aus dem normalen Spiel gerissen. Zumindest hat der Hersteller versucht Abwechslung in das Adventure zu bringen. So dürft Ihr Euch nun diversen Aufgaben stellen, alles absuchen und das Rätsel um Atlantis lösen.

 

Technik:

Optisch kann das Spiel voll überzeugen. Wir bewegen uns in vorgerenderten Umgebungen die viele Details und Animationen zeigen. Alles sieht sehr realistisch aus und so macht es auch grundsätzlich Spaß die Umgebung zu erforschen. Hinzu kommen tolle Filme die immer wieder eingespielt werden. Allerdings hat die Grafik auch einen kleinen Nachteil. Wir bewegen uns nur Bild für Bild durch die Umgebung. Zumindest können wir uns anschließend frei umsehen. Der Hersteller hat noch für ein paar nette Effekte gesorgt. So schwankt das Bild am Anfang, wenn Ihr Euch noch auf dem Schiff befindet. Der Sound kann ebenso überzeugen. Die ganze Zeit berieselt uns eine ansprechende und stimmungsvolle Musik die nie störend wirkt. Auch die anderen Umgebungsgeräusche klingen recht gut. Mit der Sprachausgabe kann man auch leben. Die Story wird gut vermittelt und die Stimmen passend grundsätzlich zu den Personen. Allerdings sprechen diese manchmal ein wenig übermotiviert. Mit der Steuerung muss sich ein Spieler erst einmal beschäftigen. Vor allem das Inventar und die Objekte lassen sich nur sehr kompliziert aktivieren. Ständig müsst ihr die linke und rechte Maustaste drücken. Nach viermaligen Klicken kann man endlich ein Objekt anwenden. Kommt Ihr gerade am Anfang durcheinander beginnt der Spaß von vorne. Allerdings hat die Steuerung auch gute Seiten. Mit den vielen Rätseln und dem Schwierigkeitsgrad muss man sich erst einmal anfreunden. Genrekenner wissen, was auf sie zukommt. Fasst man alles zusammen so kann das Spiel technisch überzeugen. Trotz kleinerer Macken wird das Gameplay kaum negativ beeinflusst.

 

Fazit:

Atlantis Evolution lebt vor allem von seiner Optik und den vielen unterschiedlichen Rätseln. Allerdings sollte man auch auf solche Adventure-Spiele stehen - um lange dabei zu bleiben. Ein Spieler muss bei Atlantis Evolution vor allem eins machen … alles sehr gründlich untersuchen. Nur so wird man die vielen Aufgaben lösen können. Hinzu kommen viele kleine Minigames, die allerdings etwas stören. Zumindest wird ein wenig Abwechslung geboten. Die Präsentation ist wirklich gelungen. Immer wieder werden nette Filme eingespielt die wunderbar unterhalten. Die Story selber ist eher durchschnitt - was aber echte Rätselfans kaum stören dürfte. Nett sind auch noch die kleinen Effekte, wie das schwankende Schiff am Anfang. Allerdings gibt es auch ein paar Punkte die etwas unverständlich sind. Warum muss man die Steuerung so kompliziert machen? Andere Spiele haben gezeigt, dass es auch viel einfacher geht. Trotz einiger Kritikpunkte ist das Spiel ganz unterhaltsam.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Atlantis Evolution (PC)

 
 Atlantis Evolution
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 68 %  
Singleplayer: 70 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  74 %  

Systemanforderungen:

- PIII 800 CPU
- 64MB RAM
- 24fach CD- bzw. DVD-ROM-Laufwerk
- 3-D-Karte

 


 

 

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