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Aurora Watching - Review (PC)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Stealth Action-Spiele sind seid einigen Jahren bei PC-Spielern sehr angesagt. Immer bessere Spiele kommen für dieses stark wachsende Genre auf den Markt. Metropolis Software versucht sich jetzt mit dem Spiel Aurora Watching gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Schon beim Kauf fällt der günstige Anschaffungspreis auf. Gerade einmal 35 Euro müsst Ihr für dieses Spiel hinblättern. Wir konnten die fertige Version jetzt testen. Ob das Spiel neben einem guten Preis noch mehr zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Neben der Schleich-Action und wilden Schießereien hat Aurora Watching auch eine Story. White Fox ist ein NATO-Agent, der dafür ausgebildet wurde im Geheimen die gefährlichsten Missionen auszuführen. Er hatte immer gedacht, dass er auf der guten Seite für Freiheit und Gerechtigkeit kämpft. Erst jetzt findet er heraus, dass er von der Politik missbraucht wurde. Niedergeschlagen zieht er sich aus dem aktiven Dienst zurück, bis nach zwei Jahren ein Ereignis alles verändert. Der Weltfrieden ist in Gefahr, als das russische U-Boot Komsomoletz II unter mysteriösen Umständen in der Arktischen See sinkt. Der NATO-Geheimdienst erhält die Information, dass das Boot Stunden vor der Tragödie den Schiffsfriedhof in St. Joseph's Land verlassen hat. Als wäre das noch nicht geheimnisvoll genug, wird auch noch bekannt, dass sich unter diesem Schiffsfriedhof ein Militärkomplex befindet. Niemand weiß, wonach in diesen Laboratorien geforscht wird. Die Einrichtung steht unter der Leitung von Jacek Parecki, einem der besten DNA-Wissenschaftler der Welt. Er ist ein Genie ohne Moral. Die NATO-Führung weiß, dass es nur einen Agenten gibt, der das Rätsel lösen kann. Natürlich schlüpfen wir in die Rolle des Haupthelden, der nun neun Missionen bestreiten muss. Nachdem das Spiel gestartet wurde gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Von hier aus dürfen wir ein neues Spiel starten oder ein vorhandenes laden bzw. speichern. Um mit White Fox zum ersten Mal aktiv zu werden, müssen wir natürlich ein neues Spiel starten. Uns werden anschließend drei Schwierigkeitsgrade angeboten. Je nach Einschätzung können wir aus leicht, mittel und schwer eine passende Herausforderung auswählen. Je schwieriger die Einstellung gewählt wurde, desto weniger wirksam sind die Erste-Hilfe-Kits und die Gegner werden auch widerstandsfähiger gegen unsere Angriffe. Außerdem wird beim einfachen Schwierigkeitsgrad gestoppt, wenn das Inventar geöffnet wird. Bevor wir nun starten sollten wir erst einmal eine Übungsrunde absolvieren. Hier wird uns alles nötige beigebracht. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel.

Wie in solchen Spielen üblich dürfen wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Messer und Pistole sind genauso vorhanden wie Maschinenpistole, Schrotflinte und Scharfschützengewehr. Mit diesen Waffen können wir nun unsere Gegner niederstrecken. Je länger wir mit unserer Waffe zielen, desto größer ist die Chance einen Gegner zu treffen. Hinzu kommt, dass die Zielgenauigkeit nach jedem Schuss oder bei Unterbrechung des Zielens abnimmt. Schaffen wir es solange zu zielen bis das Fadenkreuz blinkt, so können wir einen kritischen Treffer landen. Wir sollen aber nicht nur alles abballern, sondern noch viel mehr machen. In dem Spiel gibt es eine Reihe von Objekten die wir finden und benutzen können. Wir sind außerdem mit einem tragbaren Computer ausgerüstet. Der Computer enthält alle gefundenen Daten und Befehle, die zu jeder Zeit eingesehen werden können. Nehmen wir bei den Kämpfen Schaden, so werfen wir das bekannte Erste Hilfe Kit ein - mit dem wir unsere Lebensenergie wieder auffüllen. Es gibt aber noch weitere Gegenstände. Mit Kugeln, Zeit-, Bewegungs- und ferngesteuerte Waffen machen wir unseren Gegnern ebenfalls Feuer unterm Hintern. Dabei wird noch einmal unterteilt in Gasfallen, Signalgeber und Sprengstoffe. Außerdem darf unser Held noch auf sein Fernglas zurückgreifen. Mit diesem kann er über große Entfernungen Ziele anvisieren. Wie in diesen Spielen üblich sind die Geräte nur Mittel zum Zweck. Ob wir erfolgreich sind hängt stark von unserer Vorgehensweise ab. Nicht immer ist es ratsam einfach auf die Gegner zuzustürmen. Zwar können wir gehen und laufen aber viel effektiver ist das schleichen. Die Entfernung, auf die wir gehört werden, wird auf dem Radar als Kreis angezeigt. Hierdurch erkennt der Spieler schnell ob er schon entdeckt wurde. Wir müssen nicht jedes Mal einen Gegner liquidieren um eine Mission zu vollenden. Unser Held kann den Feind mit dem Pistolengriff auch einfach betäuben. Das schaffen wir allerdings nur, wenn wir uns leise von hinten an ihn heranschleichen. Ein Vorteil hat diese Spielweise; erledigen wir unsere Feinde leise, so wird kein Alarm ausgelöst.

 

Technik:

Die Grafik von Aurora Watching ist ganz nett aber sie kommt leider nicht an die von Topgames wie Splinter Cell heran. Trotzdem ist diese zeitgemäß und so wird das Gameplay gut unterstützt. Neben guten Videos dürfen wir auch der ansprechenden Story folgen. Nette Effekte wie explodierende Behälter sind genauso vorhanden wie diverse Licht und Schatteneffekte. Die Animationen sehen ebenfalls ganz nett aus. Vor allem unsere Spielfigur bewegt sich realistisch durch die diversen Umgebungen. Einzig beim Leveldesign und bei den Texturen hätte der Hersteller mehr machen können. Auch ein paar Details mehr in den Räumen hätten nicht geschadet. Unser Held wird dann noch von zwei Kameras verfolgt. Die Erste befindet sich hinter seinem Kopf und die zweite Kamera zeigt den Helden und seine Umgebung von oben. Die Sicht von oben ist bei der Erkundung der Umgebung sehr nützlich, während die Hinter-Kopf-Ansicht beim Kampf Vorteile bringt. Der Sound ist ganz in Ordnung. Waffengeräusche klingen genauso gut wie die übrigen Soundeffekte. Hinzu kommt eine passende Musik - die sich dem Handlungsverlauf anpasst. Die KI der Gegner ist gewohnt mager. Viel zu oft verhalten sie sich unrealistisch. Aber das Problem kennt man ja von anderen Spielen aus diesem Genre.

 

Fazit:

Das Spiel Aurora Watching ist zwar kein Meilenstein unter den Stealth-Action-Spielen, aber dennoch kann es einige Stunden unterhalten. Durch die vielen Features und Gegenstände können wir jede Mission anders angehen. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade wird dann auch noch jeder Spieler eine passende Herausforderung finden. Das Preis/Leistungsverhältnis darf man ebenfalls noch lobend erwähnen. Gerade einmal 35 Euro kostet der Spaß. Leider sind nur neun Missionen vorhanden. Nach ein paar Stunden ist das Spiel daher schon beendet. Zumindest wird man während dieser Zeit anständig unterhalten. Wer also aktuell ein nettes und vor allem günstiges Stealth-Action-Spiel sucht darf bei Aurora Watching zugreifen.

 

Features:

- Aurora Watching ist eine aufregende Mischung aus Action und Taktik
- Neun spannenden Missionen
- Es gibt eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten für die verschiedenen Missionen.
- Großartige Atmosphäre: Die Musik passt sich dem spannenden Handlungsverlauf an.
- Grafisch ansprechend durch den Einsatz von Pixel und Vertex Shading.
- Es wird die bekannte Renderware Physikengine für Explosion und Charakteranimation eingesetzt.
- Fahrzeuge wie Motorschlitten sorgen für zusätzliche Action!
- KI: Gegner formieren sich zu Gruppen und reagieren direkt auf das Verhalten des Spielers.
- Ein einsteigerfreundliches Bedienermenü und ein umfangreiches Tutorial machen den Einstieg ins Spiel leicht.
- Aurora Watching kann für verschieden starke Rechnerkonfiguration angepasst werden.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Aurora Watching (PC)

 
 Aurora Watching
EUR 34,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 75 %  
Singleplayer: 70 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  74 %  

 

 

 

 

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