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Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt - Review (Xbox 360)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Die Zeichentrickserie Avatar auf Nickelodeon werden bestimmt viele kennen. Mit der Zeit hat sich sogar eine große Fangemeinde gebildet, die sich nun auf ein weiteres Spiel stürzen können. Nach Avatar - Der Herr der Elemente kommt nun das zweite Action-Adventure-Game über THQ auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt. Dieses basiert auf der zweiten TV-Staffel von Avatar - Der Herr der Elemente. Das actionreiche Game erscheint nicht nur für die Handhelden GBA und Nintendo DS, sondern auch für Playstation 2, Xbox 360 und Wii. Wir konnten die fertige Version für Microsofts-Next-Generation-Konsole jetzt ausgiebig testen. Ob sich die Anschaffung nicht nur für eisenharte Avatarfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Ganz ohne Grund werden wir natürlich nicht in das Abenteuer starten. Im Mittelpunkt steht der junge Held Aang. Er setzt sein aufregendes Abenteuer und seinen Kampf gegen die böse Feuer-Nation fort. Sein Ziel ist es, das Gleichgewicht seiner von Unfrieden und finsteren Mächten geplagten Welt wieder herzustellen. Wir sollen nun Aang und seinen Freunden dabei helfen, die größte Stadt des Erdreichs gegen einen Überfall der Feuer-Nation zu verteidigen. Ihr erblickt zu Beginn des Spiels das obligatorische Hauptmenü. Hier darf der Spieler ein bestehendes Spiel fortsetzen oder ein komplett neues Abenteuer starten. Das war allerdings noch nicht alles. Im Extramenü findet Ihr neben den Mitwirkenden auch noch viele freischaltbare Dinge. Diese müssen wir allerdings im eigentlichen Spiel erst einmal bekommen. Daneben gibt es noch das Menü für die Bonusspiele. Das Spiel selber wird dann durch einen netten Film inkl. deutscher Sprachausgabe passend eingeleitet. Im Anschluss durchlaufen wir einen Übungsbereich, wo wir die Steuerung gründlich kennen lernen. Haben wir diesen Bereich überstanden, kann das Games endlich beginnen. Ihr dürft nun wahlweise alleine oder zu zweit die Missionen durchspielen. Möchte ein Freund mitspielen, so kann er zu jeder Zeit mit einem weiteren Controller in das Spiel einsteigen. Da wir immer mit zwei Figuren unterwegs sind, ist das überhaupt kein Problem. Wollt Ihr lieber allein spielen, so wird der zweite Charakter vom Computer automatisch übernommen. Wir haben allerdings zu jeder Zeit die Möglichkeit, in die Haut der anderen Figur zu schlüpfen. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken, wie zum Beispiel Beweglichkeit, Bändigerkräfte, Kraft oder Kampfgeschick. Außerdem besitzt jede Figur einen eigenen Angriff, von denen einige gegen bestimmte Gegner besonders wirkungsvoll sind. Ihr seht schon, dass es sich auch im Einzelspiel durchaus lohnt, den Charakter zu wechseln. Jede Figur hat selbstverständlich eine eigene Anzeige und so sieht der Spieler schnell, wenn er z.B. einen eingesammelten Heiltrank einwerfen muss. Daneben gibt es noch einen Energiebalken. Diesen füllen wir durch Energiekugeln auf. Die Kugeln bekommt man durch eine Reihe von ausgeführten Angriffen in Folge. Ist der Balken voll, so wird unser Charakter besser und man erhält einen Übungspunkt. Diese sind nützlich um die Figur durch Zuweisungen zu verändern. Hiermit stellt man dann Stärken und Schwächen ein.

Wir durchqueren nun diverse Levels, die viele Geheimnisse beinhalten. Überall befinden sich Kisten oder andere Gegenstände, die wir zerstören können. In manchen findet der Held dann nützliche Heiltränke oder Gesundheitsverbesserungen. In den Levels sollen wir noch mehr machen, wie nur Objekte finden. Immer wieder gibt es Leute mit denen wir reden können. Die Personen haben oft nützliche Hinweise und Informationen für uns. Außerdem kann man Objekte bewegen und Konzentrationsübungen ausführen um z.B. schwere Schalter zu betätigen, Brücken durch Erdbändigerei entstehen zu lassen, Schlösser einzufrieren oder Explosionen zu verursachen. Kampfhilfen benutzt Ihr dann auch noch. In bestimmten Situationen wird automatisch in den Tarnmodus gewechselt. Jetzt kann man unauffällig durch ein Gebiet kommen. Hin und wieder gibt es Abschnitte im Spiel, in denen das Team auf Appa reist. Hier soll der Spieler nicht nur Appa lenken, sondern auch Gegner abschießen. Außerdem treffen wir in den Levels andauernd fiese Gegner, die uns nach dem Leben trachten. Diese schalten wir mit diversen Schlag- und Trittkombos aus. Zusätzlich können wir Distanzangriffe ansetzen, Attacken abblocken, uns abrollen und so Gegnern ausweichen oder Spezialangriffe benutzen. Aang darf auch ein Avatar-Zustand auslösen. Folgt man nun den angezeigten Tasten, so wird seine spezielle Kraft entfesselt. Unsere Spielfigur darf noch mehr machen. Tiefe Abgründe sollt Ihr entweder mit Sprüngen oder Doppelsprüngen überwinden. Damit wir in dem Spiel den Überblick nicht verlieren, gönnt man uns zusätzlich ein Journal. Hier findet Ihr wichtige Informationen über unsere Aufgaben. Bei den Rätseln ist es übrigens oft notwenig, dass beide Charaktere zusammenarbeiten. Durch unser weiterkommen schalten wir dann nette Bonusse und Belohnungen frei. So agieren wir nun durch die unterschiedlichen Levels, erkunden diese, überwinden viele Sprungpassagen, sammeln nützliche Objekte, kämpfen gegen unzählige Gegner, nutzen unsere spezielle Fähigkeiten, lösen kleinere Rätsel und folgen der ansprechenden Story, die immer wieder durch nette Filme vorangetrieben wird.

 

Technik:

Die Grafik hat gute aber auch schlechte Seiten. Da wäre zum einen der nette Zeichentrickstil. Der Charme der Serie wurde gut eingefangen und alles sieht aus, wie bei der Vorlage. Hinzu kommen schön gestaltete Levels die immer andere Herausforderungen für uns bereithalten. Die Charaktere sehen den Originalen dann auch noch sehr ähnlich. Hinzu kommen nett anzusehende Animationen. Es sieht schon cool aus, wenn die bekannten Charaktere ihre Kampfkünste auspacken. Allerdings ist nicht alles Perfekt in dem Spiel. So gibt es zum Beispiel hin und wieder keine Bewegungen bei den Sequenzen. Auch ein paar Objekte mehr in den Levels wären nicht schlecht gewesen. Hinzu kommen schwach aussehende Flächen. Hier hätte man eindeutig mehr machen können. Zumindest gönnt man uns viele Effekte, die teilweise sehr bildgewaltig sind. Schade ist dann auch noch, dass die Levels sehr linear auflaufen. Wirkliche Freiheiten werden wir leider nicht erleben. Der Sound ist so, wie man sich das wünscht. Einer stimmungsvollen Musik lauschen wir genauso, wie vielen passend eingespielten Ingamegeräuschen. Hinzu kommen professionelle deutsche Synchronsprecher, die den Figuren ordentlich Leben einhauchen. Es wird also insgesamt ein nettes Ambiente erschaffen. Abgerundet wird das ganze durch viele eingespielte Filme, die gut die Story vorantreiben. Die KI unserer spielbegleitenden Figur ist ebenfalls ordentlich. Wirklich schlimm wird es eigentlich nur bei den Gegnern. Diese handeln nur selten intelligent. Die Steuerung ist schnell erlernt. Die ganzen Aktionen wurden klug auf den Controller gelegt und alle Handlungen werden sofort von unserer Spielfigur ausgeführt. Die Kamera hat ebenfalls alles im Blick. Es wird uns zwar eine feste Position vorgegeben, diese zeigt aber alles aus einem guten Blickwinkel. Auch wenn es kleinere Kritikpunkte bei der Technik gibt, kann man trotzdem mit dieser zufrieden sein.

 

Fazit:

Das Spiel Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt ist ein nettes Action-Adventure, das eigentlich vieles richtig macht. Eine toll präsentierte Story ist genauso vorhanden, wie ein einfaches Kampfsystem, ausreichend humoristische Einlagen, viele Gegner und abwechslungsreiche Levels. Allerdings gibt es kleinere Aussetzer bei den Videos und einen viel zu einfachen Schwierigkeitsgrad. Außerdem ist das Vergnügen schon nach wenigen Stunden zu Ende. Die wenigen Spielstunden - die wir in dem Spiel verbringen - werden uns aber durch ein abwechslungsreiches Gameplay versüßt. Der ganz große Spaßfaktor kommt dann im Zwei-Spieler-Modus auf. Es macht tierischen Spaß gemeinsam die Levels zu erkunden. Wer also einfache und kurze Spiele genauso mag, wie die Zeichentrickserie, der wird einen Kauf nicht bereuen. Das solide Game hat uns trotz kleinerer Kritikpunkte gut gefallen und daher können wir auch eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Einzel- und Mehrspielermodus: entweder solo oder zusammen mit einem Freund. Aang, Katara, Sokka und erstmals auch als Toph oder Jet stehen zur Auswahl
- Feuermagie: brandneue Moves der Feuermagie können in den Rollen von Prinz Zuko und Onkel Iroh ausgeführt werden
- Luftkämpfe: Momo und Appa können in dramatischen Luftkämpfen gesteuert werden
- Komplett neuer Arena-Modus: treten Sie mit unterschiedlichen Charakteren in spannenden Kämpfen an
- Komplett in Deutsch

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt (Xbox 360)

 
 Avatar - Der Herr der Elemente - Die Erde brennt
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 75 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 75 %  
Multiplayer: 78 %  
Spielspaß: 76 %  
Gesamtwertung:  78 %  


 

 

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