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Böse Nachbarn - Review (PC)

Wertung:
73 %

Einleitung:

Wer wollte seinen Nachbarn nicht schon immer einmal ärgern. Nun hat jeder in dem Spiel "Böse Nachbarn" die Gelegenheit dazu. Die einzige Aufgabe in dem Spiel ist nämlich die, das der Spieler einen fetten Nachbarn zur Weißglut bringt. Von JoWoods kommt dieses Spiel für kleines Geld auf den Markt und mit dem Spielspaßfaktor was Böse Nachbarn verspricht, könnten kleine Spiele wie Moorhuhn einpacken.

 

Zum Spiel:

In einer 2D Seitenansicht erblickt der Spieler ein Haus. In diesem wohnt ein dicker Mann der an unseren Streichen glauben muss. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Woddy, dem Helden einer interaktiven Reality Show. In 14 Levels zeigt er nun dem Nachbarn, wer der Herr des Hauses ist. Nun muss der Spieler in Szenen unterteilte Level spielen, in der eine Mindestprozentzahl erreicht werden muss. Diese Prozente erhält man durch Streiche die der Spieler dem fetten Mann spielt. In Schubladen, Schränken oder Medizinkästen findet unsere Spielfigur unterschiedliche Gegenstände die nun eingesetzt werden müssen. Um nun an die Stellen im Haus zu gelangen, wo die Gegenstände benötigt werden, muss der Spieler den Alttag des Gegners beobachten. Dieser macht eigentlich immer dasselbe - mal ein Kaffe trinken, dann Zähne putzen, Blumen gießen oder auf dem Sonnenstuhl liegen. Jede dieser Aktivitäten findet in einem anderen Raum statt und so kann man gut abschätzen, wann er uns sieht und wann nicht. Zusätzlich gibt es in dem Haus auch Verstecke wie Schränke oder ein Bett unter dem man sich legen kann. Ist nun die Luft rein geht die eigene Spielfigur zu dem Ort, wo er einen Streich ausführen möchte. Nach ein paar Sekunden sind die Vorbereitungen getroffen und der Spaß kann beginnen. Nun aber schnell weg, bevor wir entdeckt werden. Der Laufweg des Nachbarn wird abgeschätzt und schnell mit Woddy über einen anderen Raum flüchten. Nun begibt sich der dicke Mann zu seinen alltäglichen Handlungen und läuft so genau in unsere Falle. Das kann mal ein Handtuch sein das wir dreckig machen oder Heftzwecken die wir auf seine Liege streuen. Das anschließende ärgern vom Nachbarn wird dabei gekonnt in Szene gesetzt.

Das einzige was Euch nie passieren darf, ist das Woddy entdeckt wird. Das würde das sofortige Ende des Spiels bedeuten. Der Nachbar ist aber nicht die einzige Person die uns gefährlich werden kann. Er hat in bestimmten Szenen auch Haustiere wie ein Papagei oder einen Hund. Diese schlagen Alarm, wenn sie uns hören. Umgehen kann Woddy dieses aber auch, indem er schleicht. Das hat den Nachteil das die Spielfigur langsamer wird. Ist ein Haustier aufmerksam geworden fängt es an zu schreien. Dieses wird vom Nachbarn wahrgenommen und er eilt in den Raum. Wenn Ihr es schafft rechtzeitig raus zu kommen seid Ihr gerettet, wenn nicht ist das Spiel vorbei. So müsst Ihr nun viele unterschiedliche Streiche in dem Haus ausführen um die Mindestprozentzahl zu erreichen. Die Prozentzahl ist eine Art Zuschauerquote, da das Spiel wie eine Fernsehserie aufgemacht ist. Desto mehr Streiche gelingen desto mehr Zuschauer sehen sich diese Sendung an. Mit den erfolgreich abgeschlossenen Szenen schaltet Ihr dann weitere Level frei. Die Aufgaben sind allerdings vorgegeben, denn nicht jeder Gegenstand kann dort eingesetzt werden, wo Ihr es gerne wollt. Ein wenig tüfteln muss der Spieler schon.

 

Technik:

Optisch ist das Spiel ganz nett aufgemacht. Die gerenderten Figuren und die vielen Details machen "Böse Nachbarn" zu einem echten Augenschmaus. Viel wird der Spieler zwar nicht sehen, da sich eigentlich alles in einem Haus mit mehreren Stockwerken abspielt, aber das ist auch gar nicht schlimm. Da der fette Nachbar immer andere Tagesabläufe hat und die Streiche so vielseitig sind, reicht dem Spiel dieses recht kleine Areal aus um alles unterzubringen. Dabei sieht das Haus sehr gut aus - was auch daran liegt das es sehr detailreich aufgebaut ist. Viele der Gegenstände die man sieht muss der Spieler verwenden. Vor allem optische Veränderungen wie neue Gegenstände gehören meistens zu den aktuellen Aufgaben. Die Animationen der Figuren sehen mehr als gut aus. Sie bewegen sich in einem netten Stil und drücken sogar Panik oder Wut aus. Der Nachbar hat natürlich am meisten zu leiden, wenn er in eine Falle tappt. So wird jeder Streich auch extra dargestellt. Beim Sound kann man ebenfalls nicht meckern. Er ist zwar nicht außergewöhnlich aber voll ausreichend um die aktuellen Geschehnisse darzustellen. Anhand der Geräusche kann man sogar hören was der Nachbar aktuell macht. Das ist auch wichtig, weil man ihn nicht immer im Blick hat. Eine kleine Hilfe hat der Spieler dann auch noch, weil in dem Bildschirm eine Gedankenblase dargestellt wird, die anzeigt was der Nachbar als nächstes vor hat. Bei der KI stehen wir nun vor einem Problem. Der Nachbar verhält sich in einer Szene eigentlich immer gleich. Daher ist er auch sehr leicht auszurechnen. Ab und zu kommt es zwar auch mal vor das er überraschend ins Badezimmer rennt, aber das liegt vor allem daran das er gerade unter einem Streich leiden musste. Insgesamt ist das Spiel aber ganz ordentlich hergestellt worden und da die Steuerung sehr präzise ist kann man kaum was aussetzen.

 

Fazit:

Nicht ohne Grund würde das Spiel mit einem E3 Award ausgezeichnet, denn das Spiel sprüht nur so vor Witz. Nette Animationen und viele kleine Details lassen die Zeit schnell vorüber gehen. Vor allem die Streiche lassen einen förmlich mit dem Spiel verschmelzen, denn es macht riesigen Spaß diese auszuführen. Mit der Zeit wird es zwar langweilig immer wieder in dem Haus herumzulaufen um dann wieder die gleichen Streiche auszuführen aber bis dieser Punkt gekommen ist vergehen einige Stunden. Auch die Levelanzahl mit 14 ist nicht besonders groß. Da das Spiel aber nur wenig kostet ist das Preis-Leistungsverhältnis wirklich gut. Vor allem bietet das Spiel soviel Spaß das man es jedem nur ans Herz legen kann. Nette Animationen und die witzigen Aufgaben sind so gut gemacht, dass die Zeit förmlich verfliegt. Für den Preis kann man das Spiel eigentlich nicht liegen lassen. Für uns ein echter Geheimtipp für kleine Geldbörsen.

 

Feature:

- Erste interaktive Reality-TV-Show der Rache und Boshaftigkeit
- Vierzehn fordernde und abwechslungsreiche Folgen
- Kinderleichte, schnell erlernbare Steuerung
- Knuffige Grafik im Comicstil
- Cooler Soundtrack, der zu immer neuen Schandtaten animiert

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Böse Nachbarn (PC)

 
 Böse Nachbarn
EUR 19,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 64 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  73 %  

Mindestanforderungen: 

- WIN95/98/ME/ 2000/XP
- P166 MMX
- 64 MB RAM
- DirectX 8 kompatible Grafik- (16 MB) und Soundkarte
- 4x CDROM
- 130 MB Festplatte

 


 

 

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