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Breath of Fire V: Dragon Quarter - Review (PS2)

Wertung:
85 %

Einleitung:

Sage und schreibe zehn Jahre ist die Serie Breath of Fire schon alt. Insgesamt kamen vier Spiele auf den Markt und diese konnten sehr viele Rollenspielfans begeistern. Nun ist es endlich auch auf der Playstation 2 soweit und Fans dieses Genre können den neuesten Teil mit dem Titel Breath of Fire V: Dragon Quarter auf ihrer Konsole begrüßen. Wir könnten jetzt die fertige Playstation 2 Version testen. Ob das Spiel an die alten Teile heran kommt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt des Spiels steht mal wieder Ryu. In ihm schlummern die Kräfte der verschollenen Drachenmenschen. Wie schon in den anderen Teilen erlebt der Spieler das Leben des Helden von der Jugend an. Wieder soll er die bösen Mächte bekämpfen. Aber nicht alles ist gleich in dem Spiel, denn spielerisch hat sich einiges geändert. Ryu erwacht in einer technisch modernen Welt. Diese befindet sich seid einer Naturkatastrophe in einem unterirdischen Stollen. Ryo und seine Freunde wollen nun aus dieser Welt entfliehen. So machen sie sich auf um an die Oberfläche zu gelangen. So starten wir auch bei der Tiefe von 1.000 Meter auf unserer Anzeige.

Der Spieler agiert mit der Spielfigur in einer 3D Welt. Hier darf er nun durch diverse Level agieren. Diese wurden recht unterschiedlich gestaltet und so agieren wir durch dunkle Gänge oder Städte. Um weiter nach oben zu kommen suchen wir nach Vehikeln oder Fahrstühlen die uns unserem Ziel immer näher bringen. Damit das nicht zu langweilig wird wurde das Spiel in eine nette Story mit Verschwörungen und einem teuflischen Genexperiment verpackt. Am Anfang müssen wir einen Zug eskortieren der geheimes Labormaterial transportiert. Natürlich kann das nicht problemlos vonstatten gehen. Viele Fragen kommen auf.

Geschockt werden Spieler dann sein, wenn nach knapp zehn Stunden der erste Abspann abläuft. Jetzt aber keine Panik denn das Spiel wurde zu konzipiert, das man es mehrmals durchspielen soll. Nach dem ersten durchspielen stehen grundlegende Fakten fest. Beim zweiten Anlauf werden dann neue Handlungsstränge und Levelabschnitte frei. Nun erfahren wir auch weitere Informationen. Witzig ist vor allem das wir jedes Mal mit einem anderen Ryu beginnen. Gesammelte Talente und Schätze dürfen aber weiterhin genutzt werden. So darf der Spieler dann auch schon gespielte Abschnitte noch einmal durchleben, was allerdings nun leichter fällt da unsere Spielfigur stärker ist.

Einer der wichtigsten Aktionen in dem Spiel sind wohl die Kämpfe. Ihr kämpft hierbei gegen diverse Monster die sich intelligent verhalten. Mal reagieren sie gar nicht und ein anderes Mal stürmen sie auf Euch zu. Ist eine Deckung vorhanden kann der Spieler auch ausweichen. Hinzu kommen Ablenkungsmanöver wie Futter das geworfen werden darf um die Monster abzulenken. Ein wenig brutaler geht es dann auch noch, denn auch Sprengfallen kann der Spieler legen, so das Kämpfe teilweise schon vor dem eigentliche Fight entschieden werden. Kommt es dann zum eigentlichen Kampf ändert sich die Ansicht und man gelangt in den Kampfmodus. Dieser wird automatisch aufgerufen, sobald man Körperkontakt mit den Biestern hat. Hat der Spieler Glück so darf er die Feinde überraschen und einen Erstschlag landen. Die anschließenden Rundenkämpfe basieren auf Action-Punkte. Diese werden von Euch aber auch von den Monstern auf vielfältiger weise genutzt. Die Spielfigur hat einen vorgegebenen Radius, indem er sich frei bewegen kann. Nun dürfen Talente eingesetzt werden wie Feuerzauber, Extrastehler oder diverse Waffenattacken.

Das war bei weitem noch nicht alles, denn wenn genügend Punkte zur Verfügung stehen dürfen die Aktionen eines Charakters beliebig verkettet werden. So darf man zum Beispiel gehen, sammeln und angreifen in einer Runde. Hinzu kommen dann noch Combos die aus mehreren Attacken zusammengesetzt werden. Jede Waffe darf der Spieler dann noch mit drei Combo-Listen bestücken. So wird mit der Zeit jeder Gegner zu Brei verarbeitet. Ist ein Gegner vernichtet so erhaltet Ihr Erfahrungspunkte und der Gegner lässt oftmals nette Extras zurück die von uns aufgesammelt werden. Daneben könnt Ihr auch Kisten und Schatzkisten zerschlagen oder aufmachen um neue Items aufzunehmen. Wie in einem guten Rollenspiel üblich dürfen dann noch in diversen Shops Items gekauft werden die von Medipacks bis hin zu diversen Waffen reichen. So agiert Ihr nun in den unterschiedlichen Abschnitten.

 

Technik:

Viele gute Elemente aus den anderen Teilen wurde in Breath of Fire V: Dragon Quarter übernommen. So kann sich Ryu im späteren Spielverlauf wieder in einen Drachen verwandeln und Superangriffe ausführen. Hinzu kommen dann noch Neuerungen wie das Kampfsystem das durch seine Handhabung schnell ins Blut übergeht. Selbst Genreanfänger werden hier schnell mit dem Kampfsystem klar kommen. So darf man die Steuerung lobend erwähnen. Sehr sicher und ohne große Probleme agiert der Spieler mit dem Helden. Auch alle anderen Aktionen kann der Spieler sehr sicher ausführen, das fängt bei den Laufaktionen an und endet bei den eigentlichen Kämpfen. Da auch die Menüs logisch aufgebaut sind wird man auch hier keine Probleme bekommen. Aber das Spiel hat noch mehr Punkte die man lobend erwähnen kann. So ist das Leveldesign recht gut gelungen. Alle Umgebungen unterscheiden sich von ihrem Aussehen und so wird es nie langweilig. Leider wirken sie durch das düstere Ambiente ein wenig trist. Hinzu kommen die guten Animationen der Figuren. Ein netter Sound unterstützt das ganze Geschehen und so wird ein schönes und zum Teil auch sehr düsteres Ambiente erschaffen. Schade nur, dass die gute Story nur in englischer Sprache und deutschem Text ausgegeben wird. Für Rollenspielexperten ist diese Tatsache aber bestimmt nichts ungewöhnliches. Interessant sind auch die Fallen in dem Spiel, die in fast allen Räumen vorhanden sind. So kann der Akteur nie sicher sein das nichts passiert. Kommt es mal zum Kampf darf der Spieler sich mit den ausgeklügelten Combos auseinandersetzen. So machen auch diese Auseinandersetzungen immer wieder Spaß. Frustkämpfe wird man nicht wie in anderen Rollenspielen erleben. Insgesamt gesehen kann das Spiel als technisch ausgereift betrachten werden.

 

Fazit:

Breath of Fire V: Dragon Quarter kann vor allem durch die nette Story und den unterschiedlichen Handlungen überzeugen. Immer wieder muss der Spieler was andere machen. Der wichtigste Aspekt in dem Spiel ist wohl das Kampfsystem. Dieses wurde sehr gut in dem Spiel umgesetzt. Durch das neue Combosystem und den taktischen Elementen werden selbst Kämpfe nicht langweilig, die man immer wieder ausführen muss. Hinzu kommen die netten Fallen die der Spieler stellen darf. Da dann auch noch die Optik, der Sound und die Steuerung stimmen kann man fast nichts bemängeln. Ein wenig negativ fällt eigentlich nur auf, dass die Figuren sehr wenig Bewegungsfreiraum in den Levels haben. Schöne große Flächen wird der Spieler nicht erleben und so agiert er vor allem in engen Räumen und Gängen. Trotzdem stört dieses nicht beim Gameplay. Gewohnheitsbedürftig ist wohl eher, dass nach knapp zehn Stunden das erste Spiel zu Ende ist. Nun muss man erneut beginnen um alle Geheimnisse aufzudecken. Ohne Frage macht dieses Spaß - da vieles anders ist. Wer allerdings nicht gerne ein Spiel erneut beginnt wird hier nicht glücklich werden. Allen anderen wird ein neuer Held und viele nette Änderungen geboten die zum weitermachen einladen. Breath of Fire V: Dragon Quarter ist zwar nicht das beste Rollenspiel auf der Playstation 2 aber es kann sich ganz oben einordnen. So können wir das Spiel auch allen Rollenspielfans empfehlen. Breath of Fire Fans werden sowieso hier zuschlagen.

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Breath of Fire V: Dragon Quarter (PS2)

 
 Breath of Fire - Dragon Quarter
EUR 56,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 80 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  85 %  


 

 

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