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Brothers in Arms: Hell's Highway - Review (PC)

Wertung:
87 %

Einleitung:

Die Brothers in Arms-Spiele sind mittlerweile eine feste Größe im Genre der teambasierten WWII-Shooter. Die Games der Serie überzeugen vor allem durch die immense Authentizität, packende Geschichte und intensive teambasierte Action. Ubisoft bringt mit Brothers in Arms Hell's Highway aktuell den neusten Teil der Reihe auf den deutschen Markt. Aufbauend auf historischen Ereignissen schickt Brothers in Arms Hell's Highway den Spieler in die Operation Market-Garden, der größten Luftlandemission des Zweiten Weltkriegs. Wir konnten die fertige PC-Version des Gearboxspiels jetzt ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für Fans des Genres lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wir werden selbstverständlich nicht ohne Grund in den 2. Weltkrieg geschickt. Im Mittelpunkt steht die Operation Market Garden. Mit der Operation "Market Garden" versuchten die Alliierten, Deutschland noch vor Weihnachten 1944 in die Knie zu zwingen. Der Plan war ehrgeizig: Mehrere Brücken sollten gesichert und dadurch ein Korridor durch die besetzten Niederlande geschaffen werden, um so die deutschen Linien zu durchbrechen. Es war die größte Luftlandeinvasion, die die Welt jemals gesehen hatte. Mitte September wurden die 101. sowie weitere Luftlandedivisionen abgesetzt, um den Korridor zu bilden und zu halten. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch. Die deutschen Einheiten im Gebiet begannen sofort mit einem Gegenschlag und zerschlugen den Korridor. Bei den alliierten Fallschirmjägern, die dort kämpften und viele ihrer Kameraden verloren, wurde der Korridor als "Hell's Highway" bekannt. Es war der letzte große Sieg der Deutschen. Der Spieler schlüpft nun in die Haut von Sgt. Baker, einem Gruppenführer einer Aufklärungseinheit der 101. Luftlandedivision. Es liegt an uns, die aus Veteranen und erfahrenen Soldaten bestehende Gruppe in den Kampf zu führen. Bevor wir allerdings unsere Waffen durchladen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier findet Ihr die Punkte "Neues Spiel", "Kapitel", "Mehrspieler" und "Optionen". Wie gewohnt kann man unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Wer gerne gegen andere menschliche Spieler in die Schlacht ziehen möchte, der kann das im Mehrspielerbereich ausgiebig machen. Hier dürfen dann 20 Gamer an Mehrspielerschlachten teilnehmen. Am Anfang bietet sich natürlich für jeden erst einmal der Einzelspielerbereich an. Wahlweise kann man mithilfe der Kapitel-Option jeden Abschnitt des Spiels, den wir bereits abgeschlossen haben, auswählen und erneut spielen. Am Anfang bleibt uns notgedrungen nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Nachdem man den Schwierigkeitsgrad bestimmt hat, kann das Abenteuer endlich beginnen. Wie bei solchen Spielen üblich, wird die Story passend durch einen Film inkl. deutscher Sprachausgabe stimmungsvoll eingeleitet. Diese Filme werden wir übrigens häufig zu sehen bekommen, denn sie treiben die Geschichte immer wieder voran. Die eingespielten Sequenzen wurden übrigens erstklassig in Szene gesetzt und so wird man ständig gut motiviert, immer weiter zu spielen.

Kommen wir nun zum Gameplay. Spielerisch hat sich nicht allzu viel geändert. Wir sollen immer noch unsere Gegner ausspähen, sie dann flankieren und taktisch klug ausschalten. Dazu geben wir unseren Mitstreitern diverse Befehle, die sie anschließend recht gut ausführen. Um die aktuelle Lage einschätzen zu können, verschaffen wir uns am Anfang erst einmal einen Überblick. Also schnell mal eine Mühle hochklettern und die Umgebung sondieren. Haben wir dann Gegner gesichtet, so werden diese auf der taktischen Karte verzeichnet. Im Anschluss weisen wir unseren Mitstreitern über Markierungen den Weg. Dabei sollte man immer auf die Deckung achten. Machen wir das nicht, so kann das Spiel schnell zu Ende sein. Zum Glück hören unsere Jungs auf uns und so platzieren sie sich recht sicher hinter Mauern oder anderen Objekten. Wir markieren mit der rechten Maustaste nun unsere Gegner und geben den Feuerbefehl. Jetzt fangen unsere Leute an zu schießen und schalten die Gegner gekonnt aus. Hier zeigt sich allerdings ein kleines Manko. Da beide Befehle über die rechte Maustaste erfolgen, kann es vorkommen, dass wir unsere Soldaten in die gegnerische Schusslinie schicken. Das hätte man klar eleganter lösen können. Zum Glück gewöhnt man sich recht schnell an diese Eigenheit. Wir werden übrigens nicht nur ein Team befehligen. Teilweise müssen wir zwei Gruppen über das Schlachtfeld führen, was uns viele taktische Möglichkeiten eröffnet. Das hin und herschalten klappt recht ordentlich und so kommt man selbst mit zwei Gruppen gut klar. Wer jetzt glaubt, dass wir unsere Kameraden alles alleine machen lassen, der wird sich wundern. In den Einsätzen werdet Ihr ebenfalls massiv zu den Waffen greifen. Daneben müssen wir auch noch alleine Aufgaben lösen. Wie bei einem Egoshooterspiel sollt Ihr Feinde mit diversen Mordwerkzeugen ausschalten. Dabei greifen wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurück. Von diversen Schnellfeuerwaffen bis hin zur beliebten Bazooka ist alles vorhanden. Notgedrungen stecken wir bei den Kämpfen auch Treffer ein. Färbt sich der Bildschirm rot, so sollten wir schnell in Deckung gehen. Nach ein paar Sekunden entschärft sich die Situation und unsere Spielfigur darf wieder in den Kampf eingreifen. Zum Thema Deckung müssen wir noch etwas erwähnen. Nicht jedes Objekt bietet in dem Spiel Schutz. Alles was aus Holz ist, kann grundsätzlich weggeschossen werden. Daher sollte man sich nicht unbedingt hinter einem Zaun verstecken. Allerdings gilt das auch für unseren Gegner und so ergeben sich hierdurch viele strategische Möglichkeiten. Daneben werden wir auch noch einen Firefly- oder Sherman-Panzer kommandieren. Eine nette Abwechslung, die immer wieder Spaß macht. So agieren wir nun durch die nett gestalteten Levels, spähen unsere Gegner aus, geben unseren Soldaten taktische Befehle, versuchen die Missionsziele zu erfüllen und genießen die vielen eingespielten Sequenzen.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man grundsätzlich zufrieden sein. Wir werden zum einen in detailreichen Umgebungen agieren, die jede Menge taktische Möglichkeiten bieten. Der Hersteller hat hier wirklich gute Arbeit geleistet, denn eine üppige Vegetation ist genauso vorhanden, wie viele Gebäude und Objekte. Teilweise darf man diese auch zerstören. Allerdings werden wir auch matschige Texturen erblicken und nicht jeder Baum sieht wirklich realistisch aus. Gut gefallen haben uns aber die Effekte wie Explosionen, die wuchtig den Bildschirm erzittern lassen. Sehr eindrucksvoll waren auch die Nachtmissionen. Es wurde gut mit Licht- und Schatteneffekten gespielt. Die Figuren im Spiel können daneben noch mit geschmeidigen Animationen und tollen Gesichtern glänzten. Hinzu kommen erstklassige Sequenzen, die stimmungsvoll die Story vorantreiben. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau. Neben einer emotionsgeladenen Musik, lauschen wir auch noch vielen passend eingespielten Ingamegeräuschen. Sehr realistisch klingen auch die Waffen. Hinzu kommen professionelle Synchronsprecher, die den Charakteren ordentlich Leben einhauchen. Mit der Steuerung kommt man auch schnell klar. Da sich das Spiel am Genre orientiert, wird man schnell mit der Lenkung klar kommen. Einzig die Doppelbelegung der rechten Maustaste sorgt für ein wenig Chaos. Wirklich schlimm ist das aber nicht. Die KI ist leider nicht sonderlich gut. Unsere Kameraden agieren noch recht geschickt über das Schlachtfeld. Etwas anderes sieht es bei den Gegnern aus. Sie haben keine sonderlich gute Wahrnehmung und so bemerken sie uns kaum, wenn wir durch die Gegend poltern. Meistens reagieren sie erst auf uns, wenn wir das Feuer eröffnen. Zumindest gehen sie dann auch mal in Deckung und überraschen uns hin und wieder mit gekonnten Angriffen. Ein paar kleinere Aussetzer haben allerdings auch unsere Kameraden. Sie bleiben manchmal ohne Grund an Ecken hängen oder stellen sich mitten in die gegnerische Schusslinie. Allerdings ist das wirklich nur die Ausnahme. Auch wenn es kleinere Kritikpunkte gibt, kann die Technik grundlegend überzeugen.

 

Fazit:

Brothers in Arms: Hell's Highway hat uns wirklich gut gefallen. Vor allem durch die erstklassige Präsentation konnten wir kaum vom Bildschirm los kommen. Es gab allerdings noch mehr Gründe, die uns zum weiterspielen gezwungen haben. In den einzelnen Levels wird durch die imposante Soundkulisse und viele Effekte eine erstklassige Stimmung erzeugt. Es macht einfach nur Spaß seine Jungs durch die Orte zu führen. Da stören noch nicht einmal die kleinen KI-Aussetzer. Die Missionen sind außerdem sehr abwechslungsreich. Immer wieder sollen wir andere Aufgaben erledigen. Wie wir das machen, bleibt komplett uns überlassen. Ansonsten ist selbstverständlich vieles gleich geblieben. An der grundsätzlichen Spielmechanik hat sich wenig geändert. Wer also die Vorgängerspiele mochte, der wird sich in dem neusten Teil sofort wohl fühlen. Dank einer verbesserten Inszenierung, wird man kaum an dem besten Teil der Serie vorbei kommen. Alle anderen Taktik-Shooter-Fans dürfen ebenfalls bedenkenlos zugreifen. Selten hat ein Spiel aus dem Genre so viel Spaß gemacht. Uns hat Brothers in Arms: Hell's Highway wirklich gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Die nächste Generation: Das bewährte teambasierte, realitätsnahe Gameplay erreicht auf der Next-Generation-Hardware eine neue Dimension und ermöglicht noch nie da gewesene Grafik und Features.
- Neue Story, neues Setting: Der Spieler folgt Matt Baker, Joe Hartsock und dem Rest der 101. Luftlandedivision, während diese in einem riskanten Auftrag darum kämpfen, den "Hell's Highway" zu durchbrechen und den Krieg schnellstmöglich zu beenden.
- Das Leben eines Soldaten nachempfinden: Befehle vom Hauptquartier befolgen, auf Patrouille gehen, den Feind ausfindig machen und Angriffe aus dem Hinterhalt abwehren. Zum ersten Mal ist es Teil des Spiels, den Feind aufzuspüren, bevor dieser den Spieler findet.
- Noch nie da gewesenes Charakterdesign: Aussehen, Sprache, Animationen und KI sind unglaublich lebensecht. Die Charaktere interagieren mit dem Spieler und auch untereinander wie wahre "Brothers In Arms", tauschen Munition, helfen verwundeten Kameraden und Zivilisten, bedienen gemeinsam Waffen und vieles mehr.
- Kinoreifes Erlebnis: Als Anführer der Truppe interagiert der Spieler mit seinen Kameraden und lernt diese näher kennen. Jeder Charakter hat seine eigene, ausgeprägte Persönlichkeit und eine individuelle Hintergrundgeschichte. Im Laufe des Spiels entwickeln sich die Charaktere weiter.
- Neue, schlagkräftige Einheiten unter dem Kommando des Spielers: Die Spieler können kombinierte Waffenteams kommandieren - Teams mit Maschinenpistolen sorgen für intensive Feuerkraft, Bazooka-Teams zerstören Gebäude und Panzer, und die Mörserartillerie nimmt den Gegner aus der Distanz unter Beschuss.
- Taktische Freiheit: Die Spieler können ihr Team dazu einsetzen, um ein taktisches Flankenmanöver durchzuführen oder mit viel Feuerkraft anzugreifen.
- Zerstörbare Deckungen: Seine Männer in Bewegung halten und sich die richtige Deckung suchen - das physikalisch korrekte Verhalten des Spiels sorgt für realistische Effekte im Kampf.
- Komplett neuer Multiplayer-Modus: Der Spieler kämpft in riesigen Mehrspielerschlachten mit Dutzenden von Spielern.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Brothers in Arms: Hell's Highway (PC)

 
 Brothers in Arms: Hells Highway
EUR 54,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 92 %  
Bedienung: 89 %  
Singleplayer: 86 %  
Multiplayer: 81 %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  87 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows® XP SP3/Windows Vista® SP1 (only)
- Prozessor: 2.6 GHz dual-core (3 GHz für Intel Pentium D 925)
- RAM: 1 GB (2 GB empfohlen)
- Grafikkarte: 128 MB DirectX® 9.0c-compliant, Shader 3.0-enabled (Siehe Liste*)
- Soundkarte: DirectX® 9.0- or 10.0-compliant
- DirectX Version: DirectX® 9.0 or 10.0
- DVD-ROM: 4x dual-layer drive
- Festplattenplatz: 8 GB
- Multiplayer: Breitband Internet mit 384 Kbps Upstream
- Unterstützte Peripheriegeräte: Keyboard, Maus, Kontroller optional (Xbox 360® Controller für Windows empfohlen)

*Unterstützte Grafikkarte: ATI® RADEON® X1600/1650-1950/HD 2000/3000 series NVIDIA GeForce® 6800/7/8/9 series

 


 

 

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