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Bubble Bobble Evolution - Review (PSP)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Bub und Bob sind wieder da - der bekannte Arcade-Spielhallenklassiker kommt nun endlich auch auf Sonys Handheld raus. Es handelt sich dabei um das Spiel Bubble Bobble Evolution. Schon fast zwanzig Jahren lang begeistert die Serie viele Spieler. Durch neue Ideen und Innovationen versucht der neuste Teil erneut Gamer in seinen Bann zu ziehen. Wir konnten uns jetzt das Arcade-Spiel ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Fans der Reihe lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Ganz grundlos werden wir nicht in das Spiel geschickt. Bub und Bob sehen sich von einem geheimnisvollen Entführer in zwei rätselhaften Türmen gefangen gesetzt. Sie müssen zusammenarbeiten, all ihre vorhandenen Fähigkeiten einsetzen und neue Tricks erlernen, um zu entkommen. Bevor wir uns in das Abenteuer stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier können wir zum einen, bei den Optionen, alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen oder ein Mehrspielerspiel wagen. Dazu gleich aber mehr. Die meisten werden sich natürlich erst einmal mit dem Einzelspielerbereich beschäftigen. Ihr dürft nach einem Spielstart einen bestehenden Spielstand aktivieren oder ein neues Spiel starten. Bub und Bob müssen aus den Türmen, in denen sie gefangen sind, entkommen. Zu diesem Zweck sollen sie zahllose Rätsel lösen und Horden von Bösewichtern besiegen. Hierzu fangen sie die Gegner in Blasen ein und bringen diese zum Platzen. Am einfachsten geht dies mit den Zacken auf Bubs und Bobs Rücken. Erledigte Gegner lassen natürlich nützliche Items zurück, die wir aufsammeln sollten. Hinzu kommen diverse Sprungeinlagen. Jedes Stockwerk der Türme ist grundlegend in drei Abschnitte unterteilt, die voller Gegner und Aufgaben stecken. Diese muss der Spieler überwinden, bevor er in den nächsten Stock gelangen kann. Dazu nutzen wir Türen, die durch Schalter geöffnet werden. Hinzu kommen Fahrstühle, die uns in einen anderen Stock bringen. Die Türme sind dann noch in 4 Bereiche gegliedert. Jeder dieser Bereiche umfasst dabei mehr Stockwerke als der vorherige. Der Spieler kann außerdem auf Blasen springen und so Orte erreichen, die normalerweise außerhalb seiner Reichweite liegen. Daneben gibt es noch Rohre, durch die Bub und Bob zu einem anderen Teil des Levels oder gar in den anderen Turm gelangen können. Das war natürlich noch nicht alles. Ventile in den Abschnittsmauern saugen Blasen ein und geben sie auf der anderen Seite wieder frei. Mit dieser Vorrichtung dürfen Items von einem Abschnitt in den nächsten transportiert werden.

Wir agieren in dem Spiel übrigens mit beiden Figuren. Durch einen kleinen Tastendruck wechselt man kinderleicht zwischen den Charakteren. Mit unseren Helden sollen wir dann u.a. Roboterteile oder rätselrelevante Schlüssel-Items einsammeln. Außerdem müssen wir immer wieder Blasen abfeuern um z.B. Gegner wie Zenchan, Baneboh oder Monsuta auszuschalten oder Schalter zu betätigen. Bei den Blasen gibt es selbstverständlich viele unterschiedliche. Da wären zum einen die normalen Blasen, die wir u.a. in einer langen Kette zusammenfassen können. Hinzu kommt die Jojo-Blase, die - wie der Name es schon verrät - immer wieder zur Figur zurückkehrt. Mit einer länglichen Blase kann man dann noch mehrere Gegner auf einmal einfangen. Hinzu kommen außerdem noch Power-Blasen und der Blasenwandler. Diese Maschine verwendet man um normale Blasen in andere Blasentypen wie z.B. Blitzblasen umzuwandeln. Allerdings funktioniert das erst, wenn wir der Maschine Energie zuführen. Buchstabenblasen gibt es ebenfalls. Sobald wir ein bestimmtes Wort buchstabiert haben, erhalten wir ein sog. Extend. Wir finden in den Levels auch noch weitere nützliche Gegenstände. Da wären z.B. die Bonbons. Diese verbessern Eigenschaften wie Blasengeschwindigkeit oder -reichweite. So agieren und springen wir nun durch die vielen unterschiedlichen Levels, sammeln viele Objekte ein, lösen kleine Rätsel und schalten ankommende Feinde mit unseren diversen Blasen aus. Wer genug vom Einzelspielerbereich hat, darf sich auch mit dem Multiplayermodus beschäftigen. Bei einem Mehrspieler-Versus-Spiel können z.B. bis zu vier Personen an einem Eliminierungskampf teilnehmen. Ein Spieler der keine Kraft mehr hat, wir automatisch aus dem Spiel geworfen. Der letzte verbleibende Teilnehmer gewinnt das Spiel. Diverse Funktionen wie Bombenblasen stehen hier zur Verfügung. Da man bei diesem Modus gegen andere menschliche Spieler antritt, wird aus dem Spiel ein ganz besonders Spielvergnügen.

 

Technik:

Die technische Seite ist ganz solide. Natürlich haut einen die Grafik nicht gerade vom Hocker. Wir werden zum einen viele unterschiedliche Levels zu sehen bekommen. Diese wurden mit diversen Hintergründen versehen und so agiert man eigentlich recht gerne in den anspruchsvollen Spielabschnitten. Allerdings hätten ein paar Details bzw. Objekte mehr nicht geschadet. Alles wirkt ein wenig trist und eintönig. Hinzu kommen nett gestaltete Figuren, die sich etwas schwerfällig bewegen. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Wir werden neben ein paar Ingamegeräuschen, eine stimmungsvolle Musik zu hören bekommen. Diese passt zwar zum Spiel, nervt aber dennoch mit der Zeit. Die Steuerung ist relativ einfach ausgefallen. Mit dem Steuerkreuz werden Bub oder Bob bewegt. Außerdem dürfen wir mit den Aktionstasten springen und normale Blasen, JoJo-Blasen bzw. längliche Blasen machen. Mit den Schultertasten wir dann noch die Kamera geändert bzw. der Charakter gewechselt. Hinzu kommt noch eine Taste für den Kartenbildschirm. Das war es dann auch schon. Da die Funktionen sinnvoll auf die Tasten gelegt wurden und die Figuren sich sicher lenken lassen, wird jeder Spieler schnell mit dem Game klar kommen. Die KI ist genretypisch mager. Wirklich intelligent verhalten sich die Gegner eigentlich nicht. Mit dem Schwierigkeitsgrad kann man ebenfalls gut leben. Die Levels werden mit der Zeit immer schwieriger und so erhalten selbst Genrekenner eine passende Herausforderung. Zum Glück geschieht dieses langsam und so werden Anfänger nicht überfordert.

 

Fazit:

Natürlich spricht Bubble Bobble Evolution vor allem Klassikliebhaber an. Das Spiel bietet viele unterschiedliche Levels, in denen wir diverse Aufgaben und Gegner erledigen sollen. Auch wenn das Gameplay grundlegend einfach ist, wird man in späteren Abschnitten ordentlich gefordert. Der Hersteller hat immer komplexere Levels entworfen, die wirklich alles von uns abverlangen. Der Charme der alten Spiele wurde dabei beibehalten und so macht Bubble Bobble Evolution auf Sony´s PSP genauso viel Spaß wie früher. Man muss diese Art von Spiel selbstverständlich mögen. Habt Ihr Bubble Bobble schon immer gerne gespielt, so dürft Ihr auch bei diesem Teil gerne zuschlagen. Alle anderen sollten zumindest ein paar Levels spielen, bevor sie ihre Meinung festlegen. Das Spiel kann einen - durch seine komplett andere Spielweise - förmlich süchtig machen. Der große Spielspaß kommt natürlich beim Mehrspielermodus auf. Allerdings benötigt Ihr dazu ein zweites Gerät und Spiel. Wer also gerne mal wieder mit Blasen auf Gegnerjagd gehen möchte, der sollte ruhig zu diesem Spiel greifen. Da uns Bubble Bobble Evolution grundlegend gefallen hat, können wir eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Neue Rätsel auf jedem Level
- Entfliehe den Türmen alleine oder (im Koop-Modus) mit einem Freund
- Beweise dich im rasanten Mehrspieler-Modus gegen andere Spieler

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Bubble Bobble Evolution (PSP)

 
 Bubble Bobble Evolution
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 76 %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  74 %  



 

 

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