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Chaser - Review (PC)

Wertung:
76 %

Einleitung:

Science-Fiction-Shooter sind aktuell groß in Mode und so wundert es nicht, dass ein neues Spiel zu diesem Genre das Licht der Spielewelt erblickt. Diesmal ist es das Spiel Chaser vom Hersteller Cauldron das über JoWood in Deutschland erscheint. Neben einem ausgiebigen Singleplayermodus können sich alle Onlinefans auch auf einen vielseitigen Multiplayermodus freuen, der für weiteren Spielspaß sorgen soll. Ob das Spiel an die großen Titel heran kommt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die Hauptfigur in dem Shooterspiel ist Chaser, der auf der Raumstation Majestic erwacht. Er hat keine Ahnung was er hier macht oder wie er in die Station gekommen ist. Kurz nachdem er erwacht ist stürmen fremde Soldaten den Raum und schießen aus allen Rohren. Nur knapp kann der Held entkommen. Nun übernimmt der Spieler die Rolle von Chaser. Die Raumstation scheint zu explodieren und so müssen wir als erstes eine Fluchtkapsel erreichen. Wie in altbekannter Shootermanier lenken wir den Helden in der Egoperspektive durch die Station. Dabei treffen wir auf feindliche Soldaten die wir mit unserer gefundenen Waffe erledigen. Geschlossene Türen oder Fahrstühle werden mit Schalter geöffnet bzw. betätigt. So erreichen wir dann die Kapsel und entkommen. Kurze Zeit später fliegt die Raumstation in die Luft. Das Rettungsmodul landet in den Slums von Montrack City. Nun steht die nächste Aufgabe vor uns. Wir müssen das Gedächtnis von Chaser wieder herstellen und heraus bekommen, warum die fremden Soldaten Jagd auf ihn gemacht haben. Durch Erinnerungsblitze sieht der Spieler dann ab und zu auch noch verzerrte Bilder. Das Abenteuer kann beginnen.

In gut 35 unterschiedlichen Missionen muss der Spieler verschiedene Aufgaben erledigen. Diese sind recht vielfältig und reichen von Abhören von Gesprächen bis hin zum Eindringen in fremde Häuser. Die Gegner sind genauso vielfältig. So sieht der Spieler dann Soldaten, Ninja oder Leibwächter die Chaser das Leben schwer machen. Die KI der Gegner ist aber recht eingeschränkt und so machen sie keine großen Probleme. Falls man doch getroffen wird nimmt man einfach eines der herumliegenden Medipacks auf und das Problem ist gelöst. Wenn der Spieler ab und zu auch mal in Deckung geht bekommt er so gut wie keine Probleme mit den Feinden. Bei Schusswechseln ist der Zeitlupen-Modus recht hilfreich. Mit einem Tastendruck wird der Bildschirm leicht verzerrt und es läuft alles in Zeitlupe ab - Matrix lässt grüßen. Dieser Modus ist aber nicht unbeschränkt verfügbar und so kann man ihn nur kurzzeitig nutzen. Nach einer gewissen Zeit lädt sich dieser aber wieder auf und kann erneut eingesetzt werden. So agiert Ihr nun in den verschiedenen Missionen um das Rätsel zu lösen.

Neben dem Singleplayermodus könnt ihr Euch auch noch in den Multiplayerbereich stürzen, wo Games mit bis zu 32 Leuten auf Euch warten. Dabei ist ein LAN Spiel genauso möglich wie ein Gefecht im Internet. Als Spielarten kann man aus vier Modis seinen Favoriten aussuchen. Von Deathmatch bis hin zu CTF wird alles geboten was sich ein Shooterherz nur wünschen kann.

 

Technik:

Die Umgebungen sind recht vielseitig aufgebaut. So agiert Ihr mal in einem Hotel genauso wie in einer Kläranlage oder in einem Bürogebäude. Die Level sind dabei sehr großzügig aufgebaut worden. Leider wiederholen sich viele Abschnitte, so dass Ihr oft immer das gleiche zu sehen bekommt. Dadurch verliert ein Spieler schnell die Orientierung und da keine Map vorhanden ist kann das oft zu ungewollten Laufwegen führen. Ein wenig nervend sind dann auch die Möglichkeiten weiter zu kommen, denn Leitern oder Durchgänge sind oft sehr gut versteckt was ebenfalls ein wenig frustriert.

Die Grafik basiert auf der eigenen Cauldron Cloak NT Engine was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist. Optisch wirkt das Spiel recht ansprechend. Nur mit den Details wurde ein wenig sparsam umgegangen. Dafür glänzt das Spiel mit guten Licht und 3D Effekten. Die Figuren bewegen sich leider ein wenig steif aber dafür wurden zumindest die Gesichter gut modelliert. Auch auf Details wie zersplitternde Scheiben wurde geachtet, genauso wie auf Einschusslöcher in den Wänden. Leider hat der Hersteller aber vieles unzerstörbar gelassen was die Sache wieder ein wenig unrealistischer macht. Zumindest wird der Spieler mit sehr langen Intros verwöhnt was ein wenig entschädigt.

Zu einem Spiel gehört auch immer ein guter Sound. Hier erwartet Euch ein recht guter Techno-Sound der das Spielgeschehen gut unterstützt. Dem Spiel wurde sogar eine deutsche Sprachausgabe spendiert was in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich ist. Ein wenig eintönig sind dann die Sätze die in dem Spiel verwendet werden. Nur zu oft hört Ihr die gleichen Worte. Die Waffengeräusche können dafür recht gut überzeugen und daneben werden eigentlich immer passend zur Situation die richtigen Klänge eingespielt. Die Steuerung ist genreüblich. Recht sicher bewegt Ihr den Helden durch die großen Level. Einziges Manko sind die Sprungeinlagen die ein wenig dürftig ausgefallen sind. Nur kleine Hüpfer sind möglich die gerade mal für kleine Geländer ausreichen.

 

Fazit:

Perfekt ist Chaser zwar nicht aber es reicht aus um ein paar nette Stunden mit dem Spiel zu verbringen. Störend ist eigentlich nur das recht öden Leveldesign, wenige unterschiedliche Gegner, die fast nicht vorhandene KI der Feinde und die etwas spärlichen Sprüche der fremden Personen. Ansonsten kann das Spiel überzeugen. Auch an einer netten Story haben die Entwickler gedacht und so rennt Ihr nicht ganz unnütz durch die Level. Besonders gut gefiel uns das Erinnerungsfragmente verwendet wurden, was die Geschichte noch spannender machte. Trotz guter Story bleibt es aber beim alten Schema - Abballern was einen entgegen läuft. Das macht die Sache dann mit der Zeit doch ein wenig langweilig. Zum Glück hat der Hersteller an einen recht guten Multiplayer-Modus gedacht, so das Chaser auch später noch viel Spaß macht. Den Gipfel des Shooter-Genre kann das Spiel zwar nicht erreichen aber trotzdem ist es sein Geld wert. Wer also einen neuen Shooter sucht und mit ein paar Macken leben kann wird mit dem Spiel zufrieden sein.

 

Features

- Basierend auf der CloakNT Engine von Cauldron. Die CloakNT steht anderen modernen Game engines in nichts nach und ist perfekt für die Generierung großer Areale geeignet.
- Authentische Bewaffnung: Fast alle Waffen sind derzeit im Einsatz befindlichen nachempfunden. Hier wurde sehr großer Wert auf detailgetreue Nachbildungen gelegt.
- Packende Storyline: Auf der Suche nach seiner Identität gerät der Spieler in eine story voller twists und turns.
- 45 Levels in den unterschiedlichsten Umgebungen sorgen für Abwechslung
- Multiplayer - Support für gamespy und dedicated servers
- Verschiedene Multiplayer Modi ähnlich Team Fortress, Counterstrike, Capture the Flag und Deathmatch

 

 


Wertungsbox:

Chaser - Review (PC)

 
 Chaser
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 80 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 77 %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  76 %  

Systemanforderungen:

- Intel Pentium® III 650 MHz oder kompatibel
- 3D Grafikkarte 32 MB RAM
- 128 MB RAM
- Microsoft Windows® 98SE/Me/2000/XP
- Microsoft DirectX® 8.1 oder höher
- Maus/Keyboard
- 1,35 GB freier Festplattenspeicher

 

 

 

 

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