Konsolen-World: Onlinemagazin für Konsolen- und PC-Spiele

 
- Spiele-Charts
- Wertungen
          Onlinecounter:
   Home / Startseite                                                                                                     Favoriten hinzufügenStartseite machen

Aktuell:
- Aktuelle News







City of Heroes - Review (PC)

Wertung:
85 %

Einleitung:

MMORPG -Fans können sich freuen, denn NCSoft bringt ein etwas anderes Online-Rollenspiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Cryptic Studios-Spiel City of Heroes. Wir konnten die fertige PC-Version vom ersten Superhelden-Rollenspiel jetzt testen. Ob sich City of Heroes bei den Massively-Multiplayer Online-Spielen durchsetzen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

City of Heroes ist ein reines Onlinerollenspiel das nur mit einer Internetverbindung gespielt werden kann. Wie fast immer fallen dafür Gebühren an. Die monatliche Grundgebühr beträgt bei diesem Spiel 12,99 Euro. Wahlweise kann sich der Spieler auch für 11,66 Euro im Monat für drei Monate oder für 10,83 Euro im Monat für sechs Monate anmelden. Allerdings fallen diese Kosten nicht sofort an. Wer sich das Spiel neu kauft hat erst einmal 60 Tage frei. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Bevor wir loslegen können muss erst noch einiges eingestellt werden. Als erstes loggt sich der Spieler ein, um dann einen Server auszusuchen. Die Sprache, in der wir spielen werden, richtet sich nach der Wahl unseres Servers. Nachdem wir einen Server bestimmt haben, können wir entweder einen vorhandenen Helden auswählen oder einen neuen Superhelden erstellen. Dabei dürfen wir auf jedem Server mehrere Spielfiguren ablegen. Am Anfang muss der Spieler natürlich erst einmal einen Charakter kreieren. Das Spiel führt uns dafür durch mehrteilige Prozesse. Wir sollen so erst einmal entscheiden welche Herkunft wir haben. Zur Auswahl stehen hier Mutanten, Wissenschaft, Technologie, Natur und Magie. Damit bestimmen wir die Quelle unserer Kräfte. Anschließend muss der Archetyp bestimmt werden. Unsere Entscheidung legt fest, welche Kräfte-Sets uns für unsere primären und sekundären Kräfte zur Auswahl stehen. Für diejenigen, die am liebsten mit Fausteinsatz für Gerechtigkeit sorgen, eignen sich die Nahkämpfer und stahlharten Brecher. Der Zerstörer dagegen lässt seine Superkräfte aus der Ferne spielen. Meister der Gedankenmanipulation wählen den Beherrscher und wer lieber heilen möchte nimmt den Beschützer. Das war aber noch nicht alles. Anschließend folgen die Wahl der primären und sekundären Kräfte-Sets und die Auswahl der Anfangskräfte. Bei Kräfte-Sets handelt es sich um eine Gruppe von neun miteinander verbundenen Fähigkeiten. Diese werden im Verlauf der Heldenkarriere verfügbar. Unser primäres Kräfte-Set ist die größte Stärke unseres Helden und bildet den Grundstein für die Kampfstrategie. Die sekundären Kräfte unterstützen dagegen das primäre Kräfte-Set. Klingt alles komplizierter als es in Wahrheit ist. Aber es geht noch weiter. Der Spieler muss noch das Geschlecht und den Körperbau bestimmen. Hinzu kommt ein individuelles Kostüm. Als letztes noch den Namen und eine kleine Geschichte für unseren Charakter und schon sind wir fertig. Endlich dürfen wir uns in Paragon City in die ersten Abenteuer stürzen. In dieser Stadt herrscht das Chaos und nur die Superhelden sorgen für Ordnung.

Um einen guten Einstieg zu erhalten bietet das Spiel ein ausgiebiges Tutorial an. Hier erfahren wir nicht nur die Grundlagen hinsichtlich Bewegung, Navigation, Kampf und Umgang mit Nicht-Spieler-Charakteren, sondern nach Abschluss des Tutorials werden wir bereits über genügend Erfahrung verfügen um auf Sicherheitsstufe 2 aufzusteigen. Anschließend bestimmen wir unseren Ausgangspunkt. Unser Held kann wahlweise im Atlas Park oder in Galaxy City starten. Dort befindet sich in der Nähe ein angesehener Trainer. In Atlas Park ist dies MS. Liberty und in Galaxy City ist es Back Alley Brawler. Wenn wir uns bei diesen Personen melden beginnt das Training für die Sicherheitsstufe 2. Außerdem erhalten wir hier eine weitere Kraft und den Namen unserer ersten Kontaktperson. Diese Figur wird uns eine Auswahl von Missionen anbieten. Wir können nun entweder in den Straßen patrouillieren und kriminelle Elemente bekämpfen oder direkt eine Mission starten. Zur besseren Orientierung nutzen wir eine Karte, die jeweils die Orte zeigt, die wir schon erkundet haben. Auf der Karte sehen wir außerdem gelbe und rote Linien. Hierdurch werden die gefährlichen Zonen markiert. Wir agieren nun in der sehr großen Stadt
Paragon City. In dieser tummeln sich zahllose Personen. Passanten sind natürlich hilflose Leute die auf Euren Schutz angewiesen sind. Diese werden von kriminellen Banden immer wieder bedroht. Hierdurch werden wir überall etwas zu tun bekommen, denn Autoknacker müssen genauso gestellt werden wie Diebe oder Räuber. Meistens treten diese in Gruppen auf, wodurch es nicht immer leicht ist diese zu besiegen. Hinzu kommt das sie nicht nur Nah- sondern auch Fernangriffe ausführen können. Der Schwierigkeitsgrad ist dadurch relativ hoch. Ihr müsst daher gut überlegen wie Ihr gegen diese Schurken vorgeht. Natürlich sollt ihr nicht nur alleine durch die Gegend ziehen. Noch mehr Spaß macht das Spiel, wenn Ihr mit anderen Spielern loslegt. Als Gruppe können auch stärkere Feinde und schwierigere Missionen bewältigt werden. Grundsätzlich wird man wunderbar durch das Spiel und die gestellten Aufgaben unterhalten. Allerdings könnten die Missionen ein wenig abwechslungsreicher sein. Viel zu oft muss der Akteur die gleichen Aufgaben erledigen. Spielt Ihr mit Freunden wird dieses allerdings durch den gemeinsamen Spaß kaum auffallen. Durch die Missionen und erfolgreichen Kämpfe erhalten wir  Erfahrungs- und Einflusspunkte. Außerdem erweitern wir immer mehr unsere Fähigkeiten. Im späteren Spielverlauf können wir sogar fliegen. Das Spiel wird dadurch allerdings nicht einfacher, da die Gegner auch immer stärker werden. Es motiviert trotzdem unheimlich immer weiter zu machen. Wir starten nun eine Mission nach der anderen, patrouillieren in der Stadt und sorgen dort mit unseren Superkräften für Ordnung.

 

Technik:

Auch wenn das Spiel optisch an anderen Top-MMORPG´s nicht herankommt wird doch eine annehmbare Grafik gezeigt. Kritikpunkte gibt es vor allem bei den Umgebungen. Diese sehen einfach zu monoton aus. Ebenso hätten die Texturen besser ausfallen können. Das gleiche gilt für die Areale bei den Missionen, die vor allem am Anfang zu gleich aussehen. Zumindest braucht man keinen wirklich starken PC um das Spiel problemlos zu spielen. Ein kleiner Rechner mit einem 800 MHz Prozessor und 256 MB RAM reichen schon aus. Besser ausgefallen sind die Animationen. Diese sehen genauso gut aus wie die dazu gehörigen Figuren. Toll sind vor allem die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten um einen ganz eigenen Charakter zu erschaffen. Fast nie trifft man auf einen Superhelden der genauso aussieht wie die eigene Spielfigur. Mit der Musik kann man eigentlich genau so gut leben wie mit den restlichen Soundeffekten. Zur richtigen Zeit wird immer ein passender Ton eingespielt. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen, denn die Lenkung ist einfach und direkt. Selbst die unterschiedlichen Fortbewegungen wie Sprünge oder das Fliegen sind kein Problem. Alle nötigen Anzeigen sind dann auch noch vorhanden. Hierdurch verschaffen wir uns zu jeder Zeit einen guten Überblick über unseren aktuellen Status. Ein wirklich neues und vor allem sinnvolles Feature ist das Sidekick System. Hierdurch darf sich ein Anfänger einer erfahrenen Gruppe anschließen. Bei City of Heroes können so schwache Figuren ohne Probleme mit stärkeren mithalten. Dafür wird das Niveau einer schwächeren Figur einfach angehoben oder bei einer stärkeren Figur gesenkt. Egal welche Variante Ihr nun wählt, ein gemeinsames Spiel steht nichts mehr im Wege.

 

Fazit:

City of Heroes kann insgesamt voll überzeugen. Vor allem muss man das Spiel loben weil es mal was anderes bietet wie gängige MMORPG-Spiele. Es macht sehr viel Spaß als Superheld durch Paragon City zu streifen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Mit 50 Levels, über 25 großen Arealen und hunderten von Superkräften hat man auch genug Abwechslung in dem Spiel um sehr lange dabei zu bleiben. Schade das gerade am Anfang viele Missionen recht gleich ablaufen. Ein wenig Abwechslung hätte hier wirklich nicht geschadet. Das stört genauso wie die etwas dürftige Grafik und der knackige Schwierigkeitsgrad. Hat man sich damit erst einmal zurecht gefunden beginnt der eigentliche Spielspaß. Lobenswert ist dann auch noch das Sidekick System. Hierdurch findet man zu jeder Zeit einen passenden Mitspieler. Außerdem muss man nicht unzählige Stunden mit dem Spiel verbringen. Es reichen locker drei bis vier Stunden in der Woche aus um im Spiel zu bleiben. Wer also aktuell ein etwas anderes Onlinerollenspiel sucht sollte sich
City of Heroes auf jedenfall zulegen.

 

Features:

- 50 Ruhmstufen von "unbekannt" bis "legendär"
- Riesige 3D-Stadt
- Interessantes Sidekick System
- Unbegrenzte Möglichkeiten bei der Charaktererstellung
- Missionen alleine oder zusammen mit anderen Superhelden spielbar
- Ruhm-Punkte anstatt Erfahrungs-Punkte


Die limitierte Deluxe-Edition enthält folgende Extras:

- 3 Content Updates für City of Heroes
- 32 Seiten umfassendes Handbuch
- 2-seitige Spielhilfeübersicht mit den wichtigsten Befehlen und eine Tastaturübersicht
- Karte von Paragon City, inkl. aller Zonen
- 16-seitiger PvP online Comic von Scott R. Kurtz
- 88 Seiten starke City of Heroes Comic Sammlung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

City of Heroes (PC)

 
 City of Heroes Deluxe
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer:   --  %  
Multiplayer: 87 %  
Spielspaß: 89 %  
Gesamtwertung:  85 %  

Minimale Systemvoraussetzungen

- Windows® 98/ME/2000/XP
- Intel Pentium® III mit 800 MHz oder AMD Athlon mit 800 MHz
- 256MB RAM
- CD-ROM Laufwerk mit 4x Geschwindigkeit
- 2 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte
- GeForce 2 oder ATI Radeon 8500 Grafikkarte
- DirectX 9.0
- 16bit Soundkarte
- 56k Modem
- Tastatur und Maus


Empfohlene Systemvoraussetzungen

- Windows® 2000/XP
- Intel Pentium® 4 mit 1.7 GHz oder AMD Athlon XP 1700+
- 512MB of RAM
- CD-ROM Laufwerk mit 16x Geschwindigkeit
- 2 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte
- GeForce 5600 oder ATI Radeon 9600 Grafikkarte
- DirectX 9.0
- 16bit Soundkarte
- Breitband Internet-Verbindung
- Tastatur und Maus mit Mausrad
 

 


 

 

Copyright © 1999 - 2017 Konsolen-World.de - Disclaimer / Impressum / Kontakt