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Codename Panzers: Cold War - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Fans der Codename Panzers-Serie dürfen sich freuen, denn die Reihe wird endlich fortgesetzt. Nach den Riesenerfolgen von Codename Panzers: Phase 1 und Codename Panzers: Phase 2 bringt Atari das neuste Echtzeit-Strategiespiel mit dem Titel Codename Panzers: Cold War auf den deutschen Markt. Wir konnten uns in den letzten Tagen die fertige PC-Version ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für eisenharte Genrefans und Möchtegerngeneräle lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

So ein Strategiespiel kommt selbstverständlich nicht ohne eine Story aus. Schließlich sollen wir nicht grundlos in die Schlacht geschickt werden. Wir schreiben das Jahr 1949, die Zeit des Kalten Krieges. Der Frieden zwischen den Besatzungsmächten steht auf Messers Schneide, als sich über dem Flughafen Berlin Tempelhof ein folgenschwerer Flugzeugunfall ereignet. Der tragische Zusammenstoß eines amerikanischen Frachtflugzeugs mit einem russischen Kampfjet auf einem Routineflug fordert nicht nur die Leben beider Flugzeugbesatzungen. Denn es ist genau diese Gelegenheit, auf die Stalin gewartet hat, um einen blutigen Krieg gegen die NATO zu entfachen. Binnen weniger Stunden befindet sich Europa im Krieg. Bevor wir nun das Schlachtfeld betreten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, muss das Game über das Internet aktiviert werden. Nachdem wir dann ein Profil angelegt haben, erscheint das obligatorische Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Multiplayer, Einstellungen und Profil. Unter zu letzt genannten Punkt könnt Ihr neue Profile erstellen und ein gewünschtes aussuchen. Die spielrelevanten Optionen werden daneben unter Einstellungen vorgenommen. Wer gerne ein Spiel gegen einen menschlichen Spieler bestreiten möchte, der sollte in den Multiplayerbereich wechseln. Hier sind Spiele mit bis zu acht Akteuren per LAN oder Internet möglich. Angeboten werden diverse Karten die für ein Spiel in den Modis Team-Match, Domination oder MP-Mission einladen. Bevor Ihr Euch allerdings hier so richtig auslasst, sollte man den Einzelspielerbereich ausgiebig durchgespielt haben. Schließlich muss man das Spiel beherrschen um gegen andere Menschen bestehen zu können. Also gehen wir in den Einzelspielerbereich. Damit wir einen leichten Einstieg erhalten, gönnt uns der Hersteller ein einführendes Tutorial. Hier werden uns das Spiel und die Steuerung in kleinen Schritten beigebracht. Im Anschluss können wir einen bestehenden Spielstand laden, eine neue Kampagne beginnen oder einzelne Szenarien noch einmal durchspielen. Auch frei einstellbare Gefechte sind möglich. Egal welchen Spielmodus Ihr nun auswählt, irgendwann geht es endlich auf das Schlachtfeld und der Kampf kann beginnen. Die Kampagnen darf man übrigens auf vier unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden durchspielen. Somit dürfte jeder eine ausreichende Herausforderung finden. Nach einem kleinen Briefing und Sequenzen kann der Kampf endlich beginnen.

Kommen wir nun zum Gameplay. Codename Panzers: Cold War ist ein recht genretypisches Spiel. Wir agieren auf einer frei dreh- und zoombaren Karte auf der wir diverse Truppenteile befehligen. Diese darf man - wie bei solchen Spielen üblich - gruppieren und frei über die Karte schicken. Wir sollen nun das Primär- und diverse Sekundärziele erledigen. Damit die Sache spannend bleibt, werden viele plötzlich eintretende Ereignisse eingespielt. Wir werden also immer etwas neben unserer Hauptaufgabe zu tun bekommen. Dabei wurde die Missionsvielfalt recht breit gestreut. Mal sollen wir einen Ort verteidigen und in einer anderen Mission befreien wir jemanden aus der Gefangenschaft oder beschützen einen Konvoi. Grundlegen besteht unsere Aufgabe darin, auf der Karte verzeichneten Konstruktionen oder Orte zu erobern um so Prestigepunkte zu sammeln. Diese benutzt man anschließend um zum Beispiel Artillerieangriffe und Hubschrauber-Unterstützung anzufordern oder neue Einheiten herzustellen. Ihr müsst also keine Ressourcen sammeln oder eine Basis errichten. Wir starten mit einer vorgegebenen Anzahl an Einheiten, die wir später durch Hilfstruppen oder neu angeforderte Truppen aufstocken. Glaubt allerdings jetzt nicht, dass wir mit unzähligen Kampfeinheiten agieren. Die Anzahl der Truppenteile ist begrenzt und so sollte jede Einheit so lange wie möglich überleben. Zum Glück können wir Panzer aber auch menschliche Soldaten heilen bzw. reparieren. Das unsere Jungs wertvoll sind, wird auch schnell klar, wenn man deren Erfahrungsstufen sieht. Durch gewonnene Gefechte werden die Einheiten immer stärker und effektiver, was durchaus eine Schlacht entscheiden kann. Nett ist daneben noch, dass Ihr Fahrzeuge wie Jeeps, Panzer oder Transporter durch Upgrades aufwerten könnt. Jede Kampfeinheit kann von uns mit Flammenwerfern, amphibischen Vorrichtungen, Tarnnetzen und vielem Mehr individuell ausgestattet werden. So kann man z.B. einen Panzer mit einem Flammenwerfer bestücken, der besonders effektiv gegen feindliche Infanterie ist. Neben den vielfältigen Einheitenarten inkl. deren individuelle Vor- aber auch Nachteile spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle. So gönnt man uns auch unterschiedliches Wetter und Tageszeiten. Diese nehmen sogar auf das Verhalten unserer Einheiten Einfluss. Schließlich bewegt sich ein Panzer im matschigen Gelände langsamer und auch die Sicht wird durch starken Regen beeinträchtigt. Der Infanterie stehen daneben spezielle Taktiken wie in Deckung gehen im Häuserkampf, Befestigungen bauen oder Tunnel graben zur Verfügung. Ihr seht schon, dass in dem Spiel so einiges angeboten wird um spannende Schlachten auszutragen.

 

Technik:

Codename Panzers: Cold War hat eigentlich eine recht nette Grafik. Die Karten sehen sehr detailliert aus und viele der Objekte lassen sich zerstören oder umfahren. Man gönnt uns auch schicke Explosionen und herumfliegende Trümmer. Ordentlich sehen auch die Truppen und Fahrzeuge aus. Selbst wenn man nah heranzoomt werden detaillierte Fahrzeugmodelle gezeigt. Etwas schade ist allerdings, dass die Schlachtfelder etwas leblos wirken. Hier hätte man ruhig ein paar Details wie Zivilisten oder herumlaufende Tiere einbauen können. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlich guten Niveau. Neben diversen passend eingespielten Ingamegeräuschen, werden wir auch einer stimmungsvollen Musik lauschen. Nett klingen auch die deutschen Synchronsprecher, die ihre Arbeit recht gut machen. Realistisch kommen ebenfalls der Waffensound und die Explosionen rüber. So wird insgesamt ein nettes Ambiente erschaffen. Die Steuerung geht einem leicht von der Hand. Das liegt zum einen an der genretypischen Steuerung. Habt Ihr schon einmal ein Strategiespiel auf Euren Rechner installiert, so werdet Ihr sofort mit dem Game klar kommen. Offene Fragen werden außerdem durch das knackige Tutorial direkt beantwortet. Schon nach wenigen Minuten hat man alles verstanden und das Spielvergnügen kann beginnen. Sehr übersichtlich ist auch das Interface. Alles wirkt sortiert und überschaubar. Zufrieden kann man ebenfalls mit der KI der Gegner sein. Feinde verschanzen sich geschickt und agieren aus ihrer Deckung. Allerdings gibt es hier ein paar kleinere Aussetzer, denn sie lassen sich oft zu dummen Aktionen hinreißen. Trotzdem lässt sich das Spiel gegen den Computer gut spielen. Das liegt u.a. auch am Schwierigkeitsgrad. Je nach eingestellter Stufe werden Anfänger aber auch Genrekenner eine angemessene Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man recht zufrieden sein mit der technischen Seite.

 

Fazit:

Codename Panzers: Cold War ist ein nettes Echtzeitstrategiespiel. Dank vieler unterschiedlicher Missionen wird man viele Stunden vor dem Bildschirm verbringen. Gefallen haben uns allerdings nicht nur das Leveldesign und die Vielfalt bei den Aufgaben, sondern auch das Gameplay und der Einsatz von den Prestigepunkten. Durch diese baut man sich später eine mächtige und schlagkräftige Truppe auf, die einem sogar richtig ans Herz wächst. Auch die Grafik kann grundlegend überzeugen. Es sieht schon toll aus, wenn die verfeindeten Truppen aufeinander treffen. Wo viel Licht ist, da muss aber auch ein wenig Schatten sein. Leider gibt es bei diesem Spiel ein paar Kleinigkeiten die stören. So nerven die hin und wieder auftretenden KI-Aussetzer und auch etwas mehr Leben in den Levels hätte nicht geschadet. Allerdings kann man darüber großzügig hinwegsehen, wenn man das Genre mag. Da das Spiel im Singleplayermodus aber auch gegen menschliche Kontrahenten viel Spaß macht, können wir Codename Panzers: Cold War jedem Genrefan ans Herz legen. Das neuste Strategiespiel von Atari revolutioniert zwar nicht das Genre, dennoch kann es einen für eine lange Zeit sehr gut unterhalten.

 

Features:

- Verdiene Prestigepunkte, indem Du feindliche Stellungen einnimmst und nutze diese zur gezielten Verbesserung Deiner Einheiten.
- Passe Deine Einheiten und Fehrzeuge individuell an und statte sie mit einem riesigen Arsenal an Extra-Ausrüstung aus. So wird aus einem Panzer mithilfe eines Radars und eines Flammenwerfers im Nu eine unbezwingbare Kampfmaschine.
- Dynamisches Wetter und Tageszeitenwechsel als essenzielle Bestandteile des Spiels. Veränderungen von Licht und Gelände haben unmittelbaren Einfluss auf das Verhalten und die Fähigkeiten von Einheiten und Fahrzeugen.
- Grafik und Physik auf höchsten Niveau sorgen für ein einzigartiges Spielerlebnis.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Codename Panzers: Cold War (PC)

 
 Codename Panzers - Cold War
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 89 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 81 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows®XP SP2 2 oder Windows Vista
- Prozessor: Intel Core2Duo 1,8 GHz oder AMD Athlon X2 +4400 oder schneller
- Speicher: Windows®XP 1 GB RAM - Windows Vista 2 GB RAM
- Grafikkarte: ATI Radeon X800 oder NVIDIA GeForce 6800 oder schneller
- Soundkarte: DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte
- DVD-ROM-Laufwerk: 8x DVD-ROM-Laufwerk oder höher
- Festplattenspeicher: 5 GB freier Speicherplatz
- Mehrspieler: LAN mit TCP-/IP-Protokoll oder Internetverbindung (DSL oder Kabel erforderlich)
- Peripheriegeräte: Tastatur und Maus
- Internet: Internetverbindung erforderlich für Erstauthentifizierung (Verbindung wird nach der Authentifizierung nicht mehr benötigt). Internetverbindung mit 512 KB/s erforderlich für das Mehrspielerspiel.
- Optimiert für: DirextX 9.0c, 32 Bit, Multicore

 


 

 

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