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Conflict Desert Storm - Review (GC)

Wertung:
83 %

Einleitung:  

Der Irak steht immer noch im politischen Mittelpunkt der Weltpolitik und so wundert es nicht das ein Spiel zu diesem Thema auf den Markt kommt. Diesmal dient allerdings nicht der letzte Krieg (der dieses Jahr zu Ende ging) als Vorlage, sondern der Konflikt von 1990. Nachdem das Spiel Conflict Desert Storm schon auf dem PC und den Konsolen Xbox und Playstation 2 heraus kam ist es endlich auch auf der Gamecube soweit. Nun können Besitzer von Nintendos Würfel ausgebildete Sonderkommandos leiten und in der Wüstenlandschaft unterschiedliche Missionen angehen.

 

Zum Spiel:

Das Spiel Conflict: Desert Storm orientiert sich an der Operation Wüstensturm aus dem Jahr 1990 wo die USA gegen den Irak kämpfte. In Conflict Desert Storm wird der Spieler Teil einer Elite Spezialeinheit. Jedes Team besteht aus einem Squad Leader, einem Scharfschützen, einem Waffenspezialist und einem Experten für Sprengstoffe. Mit seinem Squad stürzt sich der Spieler in gefährliche und unvorhersehbare Missionen. Vor jeder Mission wird übrigens jedes einzelne Einsatzziel in einer InGame-Zwischensequenz erklärt. Dann noch schnell eine umfangreiche Bewaffnung aussuchen und das Spiel kann losgehen. Schon in der ersten Mission wird jedem klar werden das man mit einfachem herumballern nicht weit kommt. Alle Möglichkeiten die ein Schlachtfeld bietet müssen in die taktischen Pläne mit einbezogen werden. Wo kann die Truppe in Deckung gehen, welche Seiten müssen abgesichert werden und wie kann die eigene Einheit den Feind am besten treffen? Diese und viele weitere Antworten müssen im Spiel gefunden werden. Unterstützt werden die Überlegungen von den Waffen die zu Verfügung stehen. Die Auswahl ist sehr vielfältig und so reicht das Waffenarsenal von Handfeuerwaffen, über Maschinengewehren bis hin zum Sniper-Gewehr. Jede Waffe hat ihre speziellen Eigenschaften, Vorzüge und Nachteile. Daneben werden aber auch weitere Waffen angeboten. Panzerfäuste kommen bei den gefährlichen Einsätzen genauso zum Einsatz wie Funkgeräte oder Plastiksprengstoff. Mit den richtigen Waffen und der passenden Taktik werden so die anstehenden Missionsziele bewältigt.

Die Missionen bieten dabei viel Abwechslung und jedes mal muß eine neue Taktik gewählt werden um nicht in einen Hinterhalt zu laufen. So darf sich der Spieler 15 nervenaufreibende Einsätze mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten stellen. Die Gegner sind in diesen Einsätzen um einiges stärker als die eigene Truppe. Das liegt auch daran das die KI der CPU gesteuerten Einheiten recht gut ist. Die gute KI bezieht sich aber nicht nur auf die feindlichen Einheiten, sondern auch auf eigene Teammitglieder die nicht vom Spieler gesteuert werden. Ist die Übermacht der feindlichen Einheiten dennoch zu stark kann Hilfe über Luftangriffe, Artillerie und Fahrzeuge gerufen werden. Gepaart mit der richtigen Strategie und das zielgerichtete Vorgehen der eigenen Truppe wird so stück für stück das nächste Ziel angegangen. Wenn ein Einsatz erfolgreich beendet wurde verbessern sich die Fähigkeiten der eigenen Truppe. Dieses ist auch notwendig da der Schwierigkeitsgrad mit den Missionen immer weiter ansteigt. 

 

Technik:

Optisch ist das Spiel sicherlich nicht das beste was man auf der Gamecube zu sehen bekommen kann. Trotzdem ist die Grafik recht ordentlich gelungen und so kann das Spiel im oberen Mittelfeld angeordnet werden. Ein wenig trist sehen die Hintergründe allerdings aus, was aber auch an der Umgebung - der Wüste - liegt. Trotz der Detailarmut in den Level wird genügend geboten um den Spielspaß nicht zu stören. Dafür sind die Level recht großzügig gestaltet und ein wenig Entschädigung erhält der Spieler auch noch durch die Effekte wie die der Waffen oder Granaten. Dabei wurde auch auf Details geachtet die taktisch genutzt werden können. Wenn eine Granate durch die Explosion eine Staubwolke aufwirbelt, kann die Spielfigur diese nutzen um unerkannt an Wachen vorbei zu schleichen. Aber auch andere Details wie brennende Fahrzeuge sorgen dafür das ein recht gutes Ambiente erschaffen wird. Unterstützt wird dieses durch eine recht reale Soundkulisse. Der Sound läßt eigentlich keine Wünsche offen und so kann man Schreie genauso vernehmen wie die realistischen Waffengeräusche. Ein wenig magerer sieht es bei den Umweltgeräuschen aus die leider nur selten zu hören sind. Da hätte man einiges mehr einbauen können. 

Die Steuerung selber ist eigentlich recht gut gelungen. Sie ist schnell erlernt und klar strukturiert. Ein wenig muß der Spieler sich aber an diese Art der Steuerung gewöhnen, besonders bei dem zielen mit dem rechten Stick. Entschädigt werdet Ihr aber durch eine gute Tastenbelegung und den Tastenkombinationen die alle Funktionen recht sicher ausführen lassen. Anfänger können sich dann auch noch an einer automatischen Zielfunktion erfreuen. Bis zu vier Soldaten dürfen in dem Spiel gleichzeitig gesteuert werden. Das heißt das natürlich immer nur ein Soldat direkt vom Spieler gelenkt werden darf, die restlichen Soldaten können aber dank vieler Befehlen sehr vielseitig kommandiert werden. Mit einem Knopfdruck darf aber jeder Soldat vom Spieler übernommen werden. Die restlichen Spezialisten übernimmt dann die CPU. Natürlich kann die eigene Truppe auch sterben und so muß der Spieler auf den Schadensbalken der einzelnen Figuren achten. Des weiteren sind Verletzungen auch optisch zu erkennen, da sich die Bewegungen der Figuren ändern. Desto mehr ein Soldat verwundet ist, desto langsamer wird diese und um so ungenauer ist seine Zielgenauigkeit. Die Bewegungen sehen leider ein wenig hölzern aus aber dieses stört nicht den Spielspaß. Rundum kann man feststellen das Conflict Desert Storm technisch recht ausgereift ist, auch wenn es optisch ein paar Wünsche offen lässt. 

 

Fazit:

Eigentlich bietet das Spiel Conflict Desert Storm alles was man sich von einem guten Strategie-Shooter nur wünschen kann. Es gibt zwar auch ein paar technische Mängel die sich aber nicht wirklich negativ auf das Gameplay auswirken. Viel wichtiger sind die taktischen Möglichkeiten und das strategische Handeln was eindeutig im Vordergrund steht. Die 15 ausgereiften Missionen verlangen alles vom Spieler ab und wer davon noch nicht genug hat, darf sich auch noch in dem Vier-Spieler-Modus stürzen. Wenn Ihr eine Mission erfolgreich beendet habt dürft Ihr die Belohnung in Form von verbesserten Fähigkeiten der eigenen Soldaten entgegen nehmen. Das motiviert zusätzlich das Leben der eigenen Soldaten zu schonen und sie möglichst alle durch zu bringen. Da die KI der Gegner recht hoch ist wird das aber nicht immer gelingen. Der gute Schwierigkeitsgrad, die Intelligenz der Gegner, die große Waffenauswahl, gute Missionen, ein spannungsvolles Ambiente und das strategische Vorgehen in dem Spiel sind so gut gelungen das man immer wieder zu dem Spiel zurück greift. Obwohl Conflict Desert Storm nicht perfekt ist wird jeder der Strategie-Shooter mag nicht an diesem Spiel vorbei kommen. Spielerisch bietet es so viel das man einen Kauf nicht bereuen wird. 

 

Features:

- Der Spieler spielt in der 3rd Person- oder Ego-Perspektive 
- 15 verschiedene Missionen mit mehreren Missionszielen und Lösungswegen 
- Luftunterstützung und Atillerie kann zur Unterstützung angefordert werden 
- Die Erfahrung der Figuren wirkt sich postiv auf Ihre Fähigkeiten aus 
- Überragende KI der Gegener 
- Detailgetreue und akkurate Simulation der Kämpfe 
- Tag und Nachtzyklen 
- Bis zu 4 Spieler an einer Konsole im Kooperationsmodus

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Conflict Desert Storm - Review (GC)

 
 Conflict Desert Storm
EUR 57,99
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Grafik: 78 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  83 %  



 

 

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