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Crash (Xbox)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Das seltene Genre der Zerstörungsraserei erhält nun ein neues Spiel. Es handelt sich dabei um das Spiel Crash, aus dem Haus Rage. Wenn man die letzten Jahre betrachtet, gab es wirklich nicht viele Spiele die dieses Genre beliefert. Es waren eigentlich nur Spiele wie die legendären Destruction Derby Teile (PSOne) oder Demolition Racer (PSOne). Crash ist nun das erste Spiel dieser Art das auf der Xbox erscheint. Grundsätzlich kann man wirklich fragen, warum nicht eher ein solches Spiel auf den neuen Konsolen erschienen ist, wenn man die lange Zeit sieht und vor allem die Beliebtheit dieser Spiele. Nun ist auf jeden Fall das Warten beendet und jeder kann sich in die Zerstörungsorgie auf der Xbox werfen.

 

Zum Spiel:

Das altbekannte runden- und positionsbasierte Rennen findet in Crash nicht statt. Anstatt dessen behackt sich der Spieler größtenteils in diversen Arenen mit anderen Gegnern. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Variantenreichtum verschiedener Crash-Moves. Neben den klassischen Jeden-Gegen-Jeden-Rennen gibt es noch diverse Variationen wie z.B. ein Stunt-Challenge oder auch ein Geschicklichkeitstest.

Als Einzelspieler wird man in den Karrieremodus gehen. Dort wird der Spieler zu diversen Schauplätzen gelangen, wo er an unterschiedlichen Zerstörungsrennen teilnimmt. Die meisten Arenen bieten drei unterschiedliche Rennen, die im laufe des Spiels freigeschaltet werden. Ebenso wie die Rennen wird auch der Fuhrpark mit der Zeit erweitert. Insgesamt stehen dem Spieler am Ende des Spiels 10 verschiedene Fahrzeuge und 16 unterschiedliche Arenen zur Verfügung. Im Arcarde-Modus kann der Gamer dann auch noch benutzerdefinierte Rennen zusammenbasteln.

Die Autos sehen wirklich gut aus. Vor allem die klassisch gestalteten US-Autos fallen positiv auf. Leider fehlt dem Spiel eine offizielle Lizenz, was sich aber nicht störend auf das Gameplay auswirkt. Grundsätzlich sind die Autos in drei Kategorien aufgeteilt, was sich dann auch in unterschiedlichen Performance-Merkmalen zeigt. Hot Rods sind sehr stabil aber durch das hohe Gewicht auch sehr langsam. Im Gegensatz dazu stehen die Stock Cars, die zwar sehr schnell sind aber auch wenig Panzerung aufweisen. Die dritte Klasse sind die Muscle Cars die eine Art Mittelwert bilden.

Nach der Auswahl des Autos geht es ab in die Arena. Dort einmal angekommen gibt es kein zurück mehr. Im Mittelpunkt stehen nun nur noch die Gegner und die spezielle Aufgabe die das Rennen beinhaltet. Zum schnellen wenden wird eine Handbremse eingesetzt und um schnell auf Geschwindigkeit zu kommen stehen Nitros zur Verfügung. Das Ausweichen ist bei dem Spiel genauso wichtig wie das rammen der Gegner. Am Ende des Spiels zeigt sich dann, wer wirklich gewonnen hat. Das ist nicht unbedingt immer der mit den meisten Zusammenstößen. Ganz nach Aufgabenstellung gewinnt auch der Fahrer, der am ende als letztes übrig bleibt, egal wie viele andere Wagen er vernichtet hat. Meistens werden aber Punkte gezählt die von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Frontales Rammen gibt eine feste Punktzahl, andere Aktionen wie z.B. das Rammen mit der Wagenseite und das anschließende überschlagen des anderen Fahrzeugs bedeuten weit aus höhere Punkte die durchaus unterschiedlich hoch sein können. Wenn dann noch auf speziellen Stunt-Strecken waghalsige Stunts hingelegt werden, kommen weitere Punkte auf das eigene Konto. Rundum wird alles geboten was sich der Spieler wünscht. Das Spiel bietet insgesamt 19 unterschiedliche Spielarten wie z.B. Jäger (alle jagen ein bestimmtes Auto), der letzte gewinnt, jeder gegen jeden, Fangen (jedes Auto mindestens einmal rammen) usw. Man sieht schon an der kleinen Auswahl das keine Wünsche offen bleiben.

Am Ende des Rennens werde spezielle Auszeichnungen vergeben. U.a. wer den spektakulärsten Crash hingelegt hat usw.. Diese Auszeichnungen haben aber keine Bedeutung, sondern dienen nur der umfangreichen Statistik, die man sich zwischen den Rennen ansehen kann.

Neben dem Einzelspiel kann der Spieler natürlich auch mit anderen Leuten gegeneinander antreten.  Ein Spiel mit bis zu 4 Leuten ist möglich. Dabei stehen dann die freigeschalteten Autos und Strecke zur Verfügung.

 

Technik:

Technisch bietet das Spiel nur wenig schwächen. Neben der Unterstützung von speziellen Features wie 16:9 oder Dolby Digital 5.1 wird auch ein PAL 60-Modus angeboten. Die Autos sind detailverliebt gestaltet. Noch nie konnte man ein grafisch so aufgemotztes Schadensmodell bewundern. Eine hohe Anzahl von Polygonen macht die gute Optik möglich. Auch die Lichteffekte mit Lackspiegelungen in Echtzeit lassen den Gamer nur staunen. Leider wurde dort ein wenig übertrieben, so das man als zerstörter Gewinner immer noch glänzt, als wenn man gerade aus der Waschstraße kommt. Die Stecken sind dagegen schlichter gehalten. Dafür sind sie aber mit guten Texturen ausgestattet. Die ganze Grafikpracht fordert allerdings ein Opfer. Die Framerate geht leider öfters mal in die Knie. Was aber vor allem negativ auffällt sind die extrem langen Ladezeiten die der Spieler ertragen muß. Oft dauern sie über 45 Sekunden. Selbst wenn man ein Spiel neu starten will bedeutet dieses ein erneutes Laden.

Der Sound dagegen ist besser gelungen. Die Sounduntermalung im Spiel, sowie die Motorengeräusche passen genau zum Spiel, genauso wie die Karambolagereräusche. Das Spiel selber besitzt weiterhin eine deutsche Sprachausgabe und deutsche Texte. Viel wert wurde auch auf die Musik gelegt die im Spiel läuft. Fetzige Soundtracks bringt weitere Stimmung ins Spiel.

 

Fazit:

Als erstes muß man erst mal sagen das Crash einen Riesen Spaß macht. Leider gibt es auch schwächen in dem Spiel die eine höhere Wertung nicht zulassen. Als erstes stört die unglaublich lange Wartezeit beim Laden. So was sollte heutzutage nicht mehr vorkommen. Auch eine Erweiterung der Wettbewerbe wäre wünschenswert gewesen. Gerade mal ein Wettbewerb kann man bestreiten und so alles Freispielen. Danach kann der Spieler zwar noch auf die Wagen und Strecken zugreifen aber nicht mehr in einem anderen Turnier. Gerade bei einem Spiel was so viel Spaß macht, wäre ein größerer Umfang wünschenswert gewesenen. Trotzdem bietet das Spiel langen Spielspaß den ich hier nicht schmälern will. Weitere Probleme gibt es mit der Technik. Heftige Ruckeleinlagen kommen zwar selten aber auch regelmäßig vor.

Das Spiel hat natürlich auch viele gute Aspekte. Eine brilliante Wagenoptik und schönes Arenendesign spornen immer wieder zum spielen an. Auch die unterschiedlichen Regeln der Rennen machen das Spiel nie langweilig.

Bei der Fahrphysik hatte man ein wenig mehr Realismus einbringen können. Das Spiel verhält sich eher wie ein Arcarderace was trotz Handbremse usw. nie ein richtiges Fahrgefühl aufkommen läßt. Trotzdem ist das Spiel sein Geld wert. Stunden langer Spielspaß ist garantiert und die Xbox erhält ein guten Zerstörungsraser der sich nicht vor den alten Klassikern wie Destruction Derby verstecken muß.

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Crash (Xbox)

 Crash
EUR 69,99
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Grafik: 79 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer: 81 %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  79 %  


 

 

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