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Crazy Machines: Neues aus dem Labor - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Das gute Spiele nicht viel Geld kosten müssen, zeigt Pepper Games mit dem netten Knobelspiel Crazy Machines: Neues aus dem Labor. Die neue Erweiterung des Tüftel-Hits Crazy Machines kostet gerade einmal 13 Euro. Als Gegenleistung erhalten Denksportler ordentliche Herausforderungen. Wir konnten das Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Spiel für Rätselfanatiker lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Crazy Machines: Neues aus dem Labor steht unter dem Motto - Der Professor ist zurück! Wieder einmal werden Denksport-Athleten mit aberwitzigen Experimenten ins schwitzen gebracht. Die wissenschaftliche Ausbildung hat es in sich: Raffinierte Kettenreaktionen und scheinbar verrückte Aufgabenstellungen fordern Kreativität und Erfindungsreichtum. Nur wer kuriose Aufgabenstellungen wie "Entzünde die Kerze mit Hilfe einer Toastscheibe" meistert, bewältigt die rätselintensiven Herausforderungen und besteigt so die Siegestreppe in dieser Denksport-Olympiade. Wie die Aufgabenstellungen es schon vermuten lassen, müsst Ihr in dem Spiel knifflige Aufgaben auf einer 2D-Oberfläche lösen. Für die Lösung stehen 90 Bauteile wie Bälle, Linsen, Zahnräder, Solarzellen, Magneten und so weiter zur Verfügung. Dabei wir das ganze Spektrum der Wissenschaft abgedeckt, denn Elektrik ist genauso vertreten wie Mechanik, Optik oder Thermodynamik. Gerade am Anfang werdet Ihr meinen, dass die gestellten Aufgaben kein Problem für Euch darstellen. Allerdings werdet Ihr nach kurzer Zeit merken, wie kompliziert so manche Aufgabe ist. Das bindet den Spieler natürlich schnell an dieses Spiel und nach ein paar Levels ertappt Ihr Euch, wie Ihr stundenlang an einer Aufgabe herumtüftelt. Allerdings brauchen Spieler keine Panik zu bekommen. Alle Aufgaben sind mit ein wenig Wissen und logischen Denkvermögen lösbar. Wirklich unlogische oder unlösbare Aufgaben sind in dem Spiel nicht vertreten.

Nachdem wir eine Aufgabenstellung erhalten haben, müssen wir diese - mit den zur verfügungstehenden Bauteilen - lösen. So drehen, schieben, spiegeln und kombinieren wir alle erdenklichen Hilfsmittel. Meinen wir, dass unsere Lösung klappt, starten wir das Experiment und sehen uns das Ergebnis an. Meistens werden wir dann feststellen, dass noch nachgearbeitet werden muss. Da noch ein wenig am Zahnrad drehen und den richtigen Winkel einstellen und schon klappt der Versuch. Erleichtert sehen wir das Endergebnis und schon sind wir wieder fest davon überzeugt, dass diese Aufgabe leicht war. Da es meistens mehrere richtige Wege gibt, müsst Ihr nicht nur eine bestimmte Lösung herausfinden. Es wird kreatives Denken verlangt und gleich mehrere Wege führen zum Ziel. Nett ist in dem Spiel auch noch, dass wir drei unterschiedliche Gravitationen (Erde, Mond und Weltall) einschalten können. So kann jede Aufgabe auch unterschiedlich gelöst werden, schließlich fliegt ein Ball auf dem Mond ganz anders wie auf der Erde. So dürft Ihr Euch nun auf über 100 Levels stürzen. Die nachfolgenden Versuche werden übrigens nach bestehen einer Aufgabe automatisch freigeschaltet. Damit Ihr mit dem Spielprinzip schnell vertraut werdet, hat der Hersteller ein hilfreiches Tutorial eingebaut. Hierdurch wird schnell klar, wie das Spiel funktioniert. Wer nach den ganzen Aufgaben immer noch nicht genug hat, darf sich zusätzlich noch im Editor auslassen. Hier kann der Spieler dann eigene Experimente zusammenbasteln.

 

Technik:

Die Grafik kann sich sehen lassen. Nett animiert wird alles dargestellt und durch unterschiedliche Hintergründe wird optisch viel Abwechslung angeboten. Dabei hat der Hersteller auf viele kleine Details geachtet. Vor allem die unterschiedlichen Bauteile lassen Bastlerherzen höher schlagen. Nett sind auch die vielen kleinen Effekte wie sprühende Funken oder flackernde Kerzen. Hierdurch wirkt alles sehr lebendig. Außerdem gibt es noch nette Licht- und Schatteneffekte. Hinzu kommt eine tolle Physik-Engine, die alles realistisch erscheinen lässt. Man kann hierdurch gut vorhersagen, wie sich Veränderungen auf einen Versuch auswirken. Der Sound kann mit der Optik nicht ganz mithalten. Immer wieder bekommen wir die gleichen Musikstücke zu hören. Etwas nervig ist dann auch noch der Professor mit seinen Kommentaren. Ansonsten kann man mit dem Sound gut leben. Mit der Steuerung wir jeder sofort klar kommen. Das herumschieben und aktivieren mit der Maus geht leicht von der Hand und selbst die Menüs sind übersichtlich angeordnet. Schade ist eigentlich nur, dass kein Handbuch mitgeliefert wird. Allerdings ist das bei einem Kaufpreis von 13 Euro auch kaum möglich. Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt in Ordnung. Etwas verwirrend ist eigentlich nur, dass er nicht konstant ansteigt. Oft werdet Ihr erleben, dass schwierige Aufgaben zwischen leichteren liegen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der Technik - trotz kleinerer Kritikpunkte - sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Crazy Machines: Neues aus dem Labor ist ein tolles Spiel. Dank vieler unterschiedlicher Aufgaben werden Knobelfans sich Stunden mit dem Spiel beschäftigen können. Wer dann immer noch nicht genug von dem Spiel hat, darf eigene Versuche mit dem Editor kreieren. Hierdurch kann man sich fast unendlich mit dem Knobelspiel beschäftigen. Selbst mit der Technik kann man gut leben. Detaillierte Bauteile und kleine Animationen lassen alles sehr real aussehen. Dank der guten Einführung und einer schnell erlernbaren Steuerung werden selbst Anfänger sofort in das Spiel einsteigen können. Allerdings sollte jedem klar sein, dass die Aufgaben es in sich haben. Nicht jeder Versuch wird beim ersten Lösungsvorschlag funktionieren. Wer also aktuell ein anspruchsvolles Knobelspiel sucht, darf bei diesem Spiel sofort zugreifen. Selten hat ein Spiel in dieser Preiskategorie so viel Spaß gemacht. Uns hat Crazy Machines: Neues aus dem Labor sehr gut gefallen und daher können wir das Knobelspiel auch ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Über 100 neue Levels
- 12 neue Elemente wie z.B. Elektrischer Widerstand, Schaufelrad, Grammophon, Toaster..
- Neue Funktionen wie z.B. "Anti-Ziele"
- Neue Hintergrundmusik
- Neue Experimenthintergründe
- Überraschungs-Bonus-Element 

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Crazy Machines: Neues aus dem Labor (PC)

 
 Crazy Machines - Neues aus dem Labor
EUR 12,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 74 %  
Sound: 66 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 88 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Mindestanforderungen: 

- 800 MHz CPU
- 128 MB RAM
- DirectX 9 kompatible Grafikkarte mit 32 MB RAM (TNT2 oder vergleichbar)
- DirectX 9 kompatible Soundkarte
- DirectX 9.0 oder höher
- 100 MB freier Festplattenspeicher
- 2x CD-ROM Laufwerk
- Windows 98/ME/2000/XP


Empfohlen:

- 1.2 GHz CPU
- 256 MB RAM
- DirectX 9 kompatible Grafikkarte mit 64 MB RAM (GeForce 3 oder vergleichbar)
- DirectX 9 kompatible Soundkarte
- DirectX 9.0 oder höher
- 100 MB freier Festplattenspeicher
- 2x CD-ROM Laufwerk
- Windows 98/ME/2000/XP
 

 


 

 

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