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Cube - Review (PSP)

Wertung:
74 %

Einleitung:  

Geschicklichkeits- bzw. Denkspiele sind eher ein zweitrangiges Genre. Dennoch gibt es viele Gamer, die gerne ihre grauen Gehirnzellen anschmeißen um knifflige Aufgaben zu lösen. Wer solche Spiele mag, der darf seine PSP jetzt entstauben, denn die Würfelknobelei Cube kommt auf den deutschen Markt. Wie der Titel es schon verrät, stehen abstruse Würfel im Mittelpunkt dieses Spiels. Schon beim Kauf kommt die erste kleine Überraschung, denn das neuste D3 Publisher of Europe-Spiel kostet noch nicht einmal 30 Euro. Ob sich das Spiel nicht nur für Knobelexperten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir uns in die ersten von gut 135 3D-Leveln stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier findet Ihr die Menüpunkte "Ein Spieler", "Zwei Spieler", "Level-Editor", "Optionen" und "Extras". Unter zu letzt genannten Punkt greift Ihr auf nette Extras im Spiel zu. Die spielrelevanten Einstellungen, könnt Ihr außerdem unter Optionen anpassen. Wer gerne ein wenig kreativ sein möchte, der sollte in den Level-Editor wechseln. Das ist ein Tool, mit dem wir eigene Cube-Level erstellen oder bearbeiten können. Somit kann jeder Spieler, der ein wenig Zeit investiert, unendlich viele Levels spielen. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Dieses kann man zum einen mit zwei Leuten spielen. Dazu benötigt Ihr allerdings eine zweite PSP und ein weiteres Game. Ist alles vorhanden, so könnt Ihr in den Spielarten Sammeln, Zusammen, Sieg und Rennen diverse Knobelaufgaben gemeinsam oder gegeneinander bestreiten. Die meisten werden allerdings den Einzelspielerbereich bevorzugen. Diesen erreicht Ihr unter dem Menüpunkt ein Spieler. Hier kann man in den oben schon erwähnten 135 Leveln seine Puzzle-Fertigkeiten trainieren. Anfangs stehen drei Zonen zur Auswahl. Schließen wir in einem Abschnitt zwei Zonen ab, so werden schwierigere Zonen im nächsten Abschnitt freigeschaltet. Das Spiel beginnt dann an der Startplattform. Von hier aus kann der Spieler auf seine bereits freigeschalteten Levels, sowie auf eine Reihe von Trainingsleveln zugreifen. Diese sind nützlich um die Grundlagen des Spiels zu erlernen. Daneben gibt es noch Portale für leichte, mittlere, schwere und Bonus-Bereiche. In jedem Level müssen Aufgaben innerhalb einer bestimmten Zeit erledigt, Hindernisse überwunden und Rätsel gelöst werden. Außerdem muss der Akteur den Ausgang erreichen.

Auf unserem Bildschirm sehen wir nicht nur das Level, sondern auch noch eine Schlüsselanzeige. Diese gibt an, wie viele Schlüssel der Spieler schon eingesammelt hat. Hinzu kommt eine Zeitlimitanzeige. Hier wird die Zeit angezeigt, innerhalb derer man das Level abschließen muss. Schaffen wir das ganze unter dem Gold-Zeitlimit, so können wir sogar "Golden" werden. Die Steuerung ist relativ einfach. Mit den Pfeiltasten kann man unseren Cube recht intuitiv auf dem Untergrund bewegen. Mit der L bzw. R-Taste wir die Kamera geschwenkt. Wahlweise darf man außerdem mit dem Analogpad die Kamera drehen. Hinzu kommt ein Zoom, den wir mit der Dreiecks- und Viereckstaste bedienen. Kommen wir dann an Gegenständen, so muss man diese mit X aktivieren. Das war es dann auch schon. Nach wenigen Minuten kommt jeder mit der Steuerung klar und so kann man sehr schnell in das Spielgeschehen einsteigen. Gespielt wird nun auf sehr verworrenen Würfeluntergründen, die immer neue Herausforderungen für uns bereithalten. Um den zahllosen Hindernissen auszuweichen, braucht es nicht nur ein helles Köpfchen, sondern auch räumliche Vorstellungskraft. Schließlich wechseln wir ständig die Oberfläche bzw. drehen das komplette Spielfeld, um z.B. auf die Unterseite der zu begehenden Würfel zu gelangen. Oben oder unten spielt also bei Cube keine Rolle. Wichtig ist allein der richtige Weg um den Ausgang zu finden ohne dabei Bomben oder anderen Hindernissen zu begegnen. Dabei sammeln wir nette Items auf und lösen diverse Aufgaben. Rollen wir dann auf den Ausgang eines Levels, erscheint der Siegerbildschirm. Es folgt eine kleine Statistik, die angibt, wie lange wir für das Level gebraucht haben und wie viele Schlüssel man eingesammelt hat. Im Anschluss geht es in das nächste oder wahlweise in das gleiche Level. So knobeln wir uns nun mit unserem Würfel durch diverse Spielabschnitte, lösen kleinere Aufgaben, sammeln Schlüssel ein und überlisten knifflige Hindernisse.

 

Technik:

Die Grafik ist nicht sonderlich eindrucksvoll. Allerdings muss man dabei beachten, dass es sich hierbei um ein Knobelspiel handelt. Die Optik ist daher eher zweckmäßig. Wir werden viele bunte Laufflächen erblicken, die leider nur wenige Details zeigen. Passend dazu wird allerdings ein futuristisches Hintergrundbild eingeblendet, das immer wieder kleinere Effekte zeigt. Unser Würfel sieht dann auch recht karg aus. Allerdings stört das bei so einem Spiel nicht wirklich. Viel wichtiger sind die Denkaufgaben und diese sind reichlich vorhanden. Um Herausforderungen zu lösen bedienen wir uns einer sehr einfachen aber auch guten Steuerung. Unser Würfel reagiert sehr direkt auf unsere Anweisungen. Außerdem haben wir mit wenigen Tasten alles im Griff und so kann man - schon nach einer sehr kurzen Einarbeitungszeit - direkt in das Spiel einsteigen. Erwähnen muss man allerdings, dass man grundsätzlich nicht viel machen kann. Bis auf die Lenkbewegung, braucht Ihr nur noch die Kamera drehen bzw. zoomen und die Aktionstaste drücken. Wirklich kompliziert ist das wirklich nicht. Das bringt uns auch schon zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist recht anspruchsvoll, denn die gestellten Aufgaben haben es später wirklich in sich. Alles beginnt aber sehr einfach und so wird man gut in das Spiel und die Herausforderungen geführt. Langsam aber sicher werden die Levels dann komplizierter und so kommen selbst Genrekenner ins Schwitzen. Der Sound passt dann noch zum Spiel. Wirklich viel werden wir allerdings nicht zu hören bekommen. Meistens lauschen wir fetzigen Klängen, die gut zum Geschehen passen. Fasst man alles zusammen, so kann die technische Seite als solide aber auch unspektakulär bezeichnet werden.

 

Fazit:

Es ist schon klar, dass man solche Spiele mögen muss. Nicht jeder wird sich lange mit einem Würfel und vielen unterschiedlichen dreidimensionalen Räumen beschäftigen können. Wer allerdings erst einmal so richtig in das Spiel eingestiegen ist, wird kaum noch von Sonys Handheld los kommen. Die Aufgaben werden immer anspruchsvoller und da dann auch noch die Steuerung sehr einfach ist, kann man sich voll und ganz auf die gestellten Herausforderungen konzentrieren. Vor allem muss man ein räumliches Vorstellungsvermögen besitzen, um wirklich schnell durch die Levels zu kommen. Ist man dann hinter das Spielprinzip gestiegen, will man nur noch weiter machen. Das Gameplay ist äußerst motivierend und da sehr viele Cube-Level vorhanden sind, kann man wirklich lange Zeit mit dem Spiel verbringen. Nutzt Ihr dann noch den Editor, so sind die spielerischen Möglichkeiten fast unendlich. Wer also einfache, fordernde und umfangreiche Denkspiel mag und nichts gegen eine spartanische Grafik hat, der wird mit dem Spiel viel Freude haben. Uns hat Cube gut gefallen und daher können wir das Game allen Genrefans ans Herz legen. Vor allem weil der Anschaffungspreis sehr moderat ist.

 

Features:

- Spannende Multiplayerspiele im gegeneinander oder im Coop Modus möglich
- Eigene Kreation und Austausch von Rätseln möglich
- Volle Ausnutzung des 3 dimensionalen Raumes
- 135 Rätsel in 9 verschiedenen Umgebungen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Cube (PSP)

 
 Cube
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 62 %  
Sound: 68 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer: 74 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  74 %  



 

 

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