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DTM Race Driver 3 - Review (Xbox & PC)

Wertung:
90 %/90 %

Einleitung:

Seid einigen Jahren sind die Spiele der DTM Race Driver-Serie eine feste Größe auf aktuellen Spielesystemen. Nach den ersten beiden Teilen kommt nun mit DTM Race Driver 3 das dritte Rennspiel dieser Reihe auf den deutschen Markt. Neben einer Xbox und Playstation 2-Version wird es auch eine PC-Version geben. Bei dem Spiel stehen natürlich nicht nur die Deutschen-Tourenwagen-Meisterschaften im Mittelpunkt, sondern viele weitere interessante Rennserien sind vorhanden. Wir konnten jetzt die Xbox und PC-Version, des neusten Codemasters-Rennspiels, ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für Möchtegernrennfahrer lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Grundlegend sind beide Versionen von DTM Race Driver 3 gleich. Vor dem Start der PC-Version wird allerdings erst einmal ein Systemcheck durchgeführt. Hierdurch wird die optimale Systemeinstellung ermittelt. Anschließend kann sich der Spieler bei beiden Versionen ein einstimmendes Intro ansehen. Bevor wir nun in das eigentliche Spiel starten, muss erst einmal ein Profil erstellt werden. Anschließend erblickt der Akteur das Hauptmenü mit den Menüpunkten: DTM Schnellstart, Welttournee, Profikarriere, Simulationsmodi, Optionen, Extras und Profil wählen. Wie gewohnt kann der Spieler unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen, unter "Profil wählen" ein bestehendes Profil aktivieren oder unter Extras nette Bonis ansehen. Wer ein schnelles Rennen bevorzugt, sollte dafür in den Spielmodus DTM Schnellstart gehen. Hier dürft Ihr mit unterschiedlichen Fahrzeugen an diversen Rennen teilnehmen. Viel interessanter sind natürlich die anderen Spielmodis. Der Welttournee-Modus steht am Anfang von allem. Wenn der Spieler die Karriereleiter erklimmt, kann er mehr Fahrzeuge und Strecken freischalten, die er dann in den anderen Spielmodis zur Verfügung hat. Dieser Spielmodus bietet uns eine Motorsport-Karriere, die uns durch eine Vielzahl verschiedener Meisterschaften führt. Unsere Karriere beginnt mit der Chance, an einer der beiden folgenden Meisterschaften teilzunehmen: der GT Lights oder dem Autosport Clio Cup. Wenn wir in diesen Meisterschaften erfolgreich sind, können wir an weiteren Motorsport-Serien - wie der britischen GT-Serie, der DTM und der VB Supercar Championship Series - teilnehmen. Am Ende erhalten wir schließlich die Chance, für das BMW-Williams F1-Team zu fahren. Dabei dürfen wir in den einzelnen Gruppen frei auswählen, welche Rennen wir bestreiten wollen. Liegt uns z.B. ein Fahrzeugtyp nicht, so lassen wir diesen einfach links liegen. Natürlich können wir nicht gefahrene Meisterschaften zu jeder Zeit nachholen.

Begleitet werden wir in diesem Spielmodus von Rick unserem Manager. Zwischen den Rennen hält er uns in nett gemachten Filmen (mit deutscher Sprachausgabe) auf Trab. Außerdem stellt er sicher, dass wir bei den Wettkämpfen das Beste aus uns rausholen. In den Rennen steht er über Boxenfunk mit uns in Verbindung, informiert uns über Probleme und teilt uns wichtige Informationen mit. Treten technische Schwierigkeiten auf, so können wir unseren Rennwagen in der Boxengasse natürlich reparieren oder auftanken lassen. Im Simulationsmenü dürft Ihr außerdem noch aus den Spielarten "Freies Rennen", "Zeitfahren" und Multiplayer eine passende Spielart aussuchen. Bei der Spielart "Freies Rennen" kann der Spieler jede beliebige Meisterschaft durchspielen, die er vorher im Welttournee-Modus oder Profikarriere-Modus freigeschaltet hat. In diesem Modus dürfen wir selber das kleinste Detail der Meisterschaft bestimmen - z.B. die Rennstrecke, die verwendeten Regeln und Flaggen, die Gegner, etc. Spieler die auf Rundenrekorde gehen wollen, können sich dann noch unter Zeitfahren so richtig auslassen. Hier darf man auf jeder beliebigen Strecke die Bestzeit knacken. Wollte Ihr lieber gegen menschliche Spieler fahren, so begebt Ihr Euch einfach in den Multiplayermodus. Bei beiden Versionen könnt Ihr Euch ausgiebig mit anderen menschlichen Spielern - in diversen Rennen - messen. Dann gibt es noch den Profikarriere-Modus. Hier können wir eine Rennsportdisziplin wählen und jede Meisterschaft mit den gesamten Rennregeln, Kalendern, Flaggen usw. realistisch durchspielen. Gut acht unterschiedliche Disziplinen stehen in diesem Bereich zur Auswahl. Für jede gewonnene Meisterschaft erhält der Spieler einen Pokal. Diese Pokale können dann zum Freischalten von zusätzlichen Bonus-Inhalten verwendet werden.

Da es sich bei diesem Spiel um eine Simulation handelt, werden wir in den unterschiedlichen Spielarten auch Flaggen zu sehen bekommen. Von der gelben Flagge - die ein Überholverbot anzeigt - bis hin zur diagonal unterteilten schwarz-weiß Flagge - die bei unsportlichem Verhalten gezeigt wird - ist alles vorhanden. Das war natürlich noch nicht alles. In den Modis Zeitfahren, Freies Rennen und Profikarriere kann der Spieler dann noch sein Fahrzeug tunen. Angehende Mechaniker dürfen in diesem Bereich den Antrieb genauso bearbeiten wie die Übersetzung, Stabilisatoren, Gummimischung, Bremskraftverteilung, Bodenfreiheit, Federung oder den Spur- und Radsturz. In bestimmten Weltmeisterschaften sollen wir außerdem verschiedene Fahrzeugteile upgraden. Ansaugsätze, Bremssätze und Nocken stehen hier genauso zur Auswahl wie die Elektronik, Moto-Tuning oder der Turbolader. So dürfen wir uns nun mit gut 75 Rennwagen auf über 80 Rennstrecken (Nürburgring, Laguna Seca oder Indianapolis Motor Speedway) wagen. Dabei sind 5 Basis-Rennsportarten wie z.B. Klassiker (Oldtimer, …), Tourenwagen (DTM), Formelsport (Formel BMW) genauso vorhanden wie 116 Meisterschaften. Singleplayerrennen machen bei dem Spiel übrigens genauso viel Spaß wie Multiplayerduelle - mit bis zu 12 menschlichen Spielern. Hier darf man natürlich auch in diversen Meisterschaften sein Können zeigen. Allerdings raten wir jedem den Online oder LAN-Modus zu spielen, denn der Splitscreen-Modus macht im Gegensatz dazu nicht sonderlich viel Spaß. Ihr sehr schon das dieses Spiel alle Features bietet, die sich ein Rennspielfan wünscht.

 

Technik:

Die technische Seite sieht bei beiden Versionen ganz gut aus. Vor allem die diversen Strecken können überzeugen. Von asphaltierten Rennstrecken bis hin zu matschigen Offroadpisten ist alles vorhanden. Dabei wurden die meisten Strecken nach realen Vorbildern gestaltet. Auch optisch werden wir hier einiges zu sehen bekommen. Die vielen Details neben der Strecke kommen genauso gut rüber, wie die üppige Vegetation. Etwas meckern kann man eigentlich nur bei den verwendeten Texturen. Diese sehen bei beiden Spielen etwas detailarm aus. Etwas dürftig sind dann auch noch die Zuschauer. Diese stehen leider leblos am Streckenrand herum. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr. Wirklich störend ist dieses allerdings nicht, denn wir werden dafür bis zu 20 Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke zu sehen bekommen. Diese wurden übrigens wunderbar modelliert. Viele Details und Glanzeffekte verzaubern das Auge und so wird man gut von den kleinen graphischen Macken abgelenkt. Hinzu kommt ein tolles Schadensmodell, das von kleinen Kratzern bis hin zu abgerissenen Stoßstangen alles zeigt. Es sieht schon toll aus, wenn bei einem Crash Scheiben zerbersten oder ein Flügel abreißt. Mit den übrigen Effekten kann man ebenso leben. Aus dem Auspuff schlägt schon mal eine Flamme oder beim starken bremsen fangen unsere Reifen an zu rauchen und hinterlassen eine meterlange Bremsspur auf dem glänzenden Asphalt. Das Schadensmodell hat übrigens auch Auswirkung auf das Fahrverhalten unseres Boliden. Von der defekten Radaufhängung bis hin zu Getriebeproblemen werden wir die ganze Palette der Fahrzeugprobleme kennen lernen. Die Autos selber lassen sich natürlich alle ein wenig anders fahren. Die Fahrphysik ist wirklich vorbildlich und so fährt man gerne über die diversen Pisten. Mit der KI der computergesteuerten Fahrzeuge kann man ebenfalls zufrieden sein. Jedes Fahrzeug verhält sich anders und so hat jeder Gegner seinen individuellen Fahrstil. Hinzu kommt, dass die CPU-Fahrer sich nur selten unfair verhalten und so sind Unfälle meistens eine Folge unserer Fahrkünste. Ganz nett sind auch die Soundeffekte. Die Motorgeräusche klingen genauso realistisch wie die Unfälle und selbst mit den Sprechern kann man gut leben. Zufrieden kann man auch mit den diversen Ansichten sein. Mit der Außenperspektive, Motor-, Stoßstangenansicht oder der hinter der Auto Kamera hat jeder Spieler alles im Blick. Die Steuerung ist sehr einfach ausgefallen - auch wenn sich nicht jedes Auto gut fahren lässt. Probleme kommen allerdings nur dann auf, wenn wir das Gaspedal zu sehr malträtieren und nicht rechtzeitig auf die Bremse gehen. Hier muss man auch mal klarstellen, dass dieses Spiel eine Simulation ist. Vollgasfetischisten werden also öfters mal die Leitplanke kennen lernen. Außerdem müssen wir erwähnen, dass man beide Versionen mit einem Pad spielen sollte. Klar kann man die PC-Version auch mit der Tastatur spielen. Allerdings ist dieses nicht so komfortabel wie mit einem ordentlichen Controller. Nutzt Ihr diesen, so werdet Ihr den vollen Spielspaß erleben. Fasst man nun alles zusammen, so kann man grundlegend mit der technischen Seite zufrieden sein. Es gibt zwar ein paar kleinere Probleme aber diese stören kaum das Gameplay.

 

Fazit:

DTM Race Driver 3 ist ein tolles Rennspiel. Vor allem der Umfang - bei den Spielmodis - haut einen fast vom Hocker. Viele unterschiedliche Fahrzeuge und Strecken lassen jedes Rennspielherz höher schlagen. Da man immer wieder andere Fahrzeugtypen - auf den vielen unterschiedlichen Strecken - steuern muss, wird sehr viel Abwechslung angeboten. Hierdurch kommt nie Langeweile auf. Kein Wunder bei der großen Modellvielfalt, denn andere Hersteller hätten daraus gleich mehrere Spiele gemacht. Codemaster packt dagegen alles in ein Rennspiel und gönnt uns so ein tolles Spielerlebnis. Fantastisch sind neben der Vielfalt auch die Fahrphysik und das Schadensmodell. Dieses wirkt sich sogar auf das Verhalten des Rennwagens aus. Wir werden dadurch automatisch gezwungen Unfälle zu vermeiden. Das war aber noch nicht alles, denn Bastelfreaks werden durch den Tuningbereich ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Hinzu kommt ein gelungener Mehrspielerbereich. Online aber auch Offline macht das Rennspiel sehr viel Spaß und so kommt man kaum von diesem los. Dabei werden Anfänger genauso gefordert wie Genrekenner. Dank enorm vielen Spieleinstellungen kann jedes Rennen individuell an die Fähigkeiten des Spielers angepasst werden. Wer also aktuell ein vielseitiges und natürlich auch spaßiges Rennspiel sucht, darf gerne zu DTM Race Driver 3 greifen. Uns hat das Rennspiel sehr gut gefallen und daher können wir die Xbox- bzw. PC-Version ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Die wichtigsten Features:

- 75 Rennwagen
- alles Original-Lizenzen: Mercedes W25 Silberpfeil, Audi A4 DTM, BMW-Williams FW 27, Ford Focus, VW Touareg …
- 80 Rennstrecken, detailliert nachgebaut: Nürburgring, Adelaide Straßenkurs, Shanghai, Istanbul Park-Kurs, Donington Park, …
- 5 Basis-Rennsportarten: Klassiker (Oldtimer, …), Tourenwagen (z. B. DTM), Formelsport (z.B. Formel BMW), Oval (z.B. Indy Racing League), Offroad (z.B. Baja Motocross)
- 116 Meisterschaften: DTM, Formel 1, Indy Car Serie, Kart
- Wahlweise extrem realistische Simulation oder einsteigerfreundlicher Fun-Racer
- Hochauflösende Highend-Grafik mit neuesten Spezialeffekten: unter anderem Spiegelungen, Schatten, riesige Sichtweite Extrem
- komplexes Physik- und Schadensmodell - simuliert sogar den Reifenverschleiß, Gewicht der Tankfüllung und Windschatten
- Umfangreiche Multiplayer-Modi: Playstation 2 -> 1 bis 8 Spieler, PC und Xbox -> 1 bis 12 Spieler

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

DTM Race Driver 3 (Xbox)

 
 DTM Race Driver 3
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 89 %  
Sound: 87 %  
Bedienung: 94 %  
Singleplayer: 90 %  
Multiplayer: 92 %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  90 %  

Wertungsbox:

DTM Race Driver 3 (PC)

 
 DTM Race Driver 3
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 88 %  
Sound: 87 %  
Bedienung: 92 %  
Singleplayer: 90 %  
Multiplayer: 92 %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  90 %  


Minimale Systemanforderungen:

- Windows XP
- Intel Pentium 4 oder gleichwertige Athlon-CPU mit 1.4 GHz
- DirectX 9c kompatible Grafikkarte mit mindestes 32 MB
- 256 MB RAM
- DirectX 9 kompatible Soundkarte
- 6,0 GB freier Festplattenspeicher
- DVD Laufwerk


Empfohlene Rechnerkonfiguration:

- Windows XP
- Intel Pentium 4 oder gleichwertige Athlon-CPU mit 2.4 GHz
- Grafikkarte: ATi Radeon 8xxx und besser, nVidia GeForce 4 und besser (ohne MX-Version)
- 512 MB RAM
- DirectX 9 kompatible Soundkarte
- 7,0 GB freier Festplattenspeicher
- DVD Laufwerk

 



 

 

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