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Dead'n'Furious - Review (NDS)

Wertung:
73 %

Einleitung:

Wer einen Nintendo DS besitzt wird aktuell kaum Shooter für seinen kleinen Handheld finden. Wirkliche Erwachsenenspiele gibt es leider nur wenige. Diese bekommen allerdings jetzt Zuwachs, denn die dtp entertainment AG bringt das Virgin Play-Spiel Dead'n'Furious auf den deutschen Markt. Entwickelt wurde das Game übrigens von den Dream-On Studios. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Rail- und Lightgunshooter. Wir konnten das etwas andere NDS-Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Shooterspiel für angehende Zombiejäger lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Selbst so ein Spiel kommt nicht ohne eine kleine Rahmenhandlung aus. Rob Steiner, Häftling im Staatsgefängnis Ashdown Hole, erwacht plötzlich mitten in der Nacht. Er braucht nicht lange, um zu sehen, dass seine Zellentür offen steht … Glück oder Pech? Nur noch eine einzige Nacht musste er in diesem Militärgefängnis verbringen, dann sollte er verlegt werden. Aber es scheint, als hätte das Gefängnis ein anderes Schicksal für ihn bestimmt. Wo sind die Wachen? Warum ist es so still? Noch während Rob aufsteht, wird ihm klar, dass diese Nacht nicht so wird wie die anderen - vor ihm liegt eine Pistole auf dem Boden … und eines ist sicher: Er wird sie brauchen. Schon nach wenigen Schritten begegnet er den ersten Untoten, denen ihr neues Dasein kein bisschen zu gefallen scheint. Wir wollen natürlich nicht so enden wie die. Wir haben also zwei Möglichkeiten: Schießen oder sterben. Bevor wir allerdings zur Waffe greifen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Mehrspieler, Bonus und Optionen. Wie üblich kann man unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Nette Extras, die man im Singleplayermodus freispielen muss, findet Ihr außerdem im Bereich Bonus. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Am Anfang werden sich alle erst einmal auf den Einzelspielerbereich stürzen. Hier kann man zu Beginn nur den Modus "Normal" durchspielen. Schafft man diesen, so stehen später auch die Spielarten Furios- und God-Modus zur Verfügung. Im Spiel angekommen treffen wir auf zahllose Gegner, wie die zu Zombies mutierten Mithäftlinge und Wärter, blutsaugende Fledermäuse, bissige Krokodile, "hilfsbereite" Zombie-Schwestern oder bösartige, unbekannte Flugobjekte. Diese werden kurzerhand mit unseren Waffen eliminiert. Davon gibt es übrigens vier unterschiedliche: Pistole, Schrotflinte, Brechstange und Maschinenpistole. Dabei verfügt die Schrotflinte und die Maschinenpistole über begrenzte Munition. Zusätzliche Munition und Extra-Leben findet der Spieler übrigens in den Levels. Dazu brauchen wir nur auf zerstörbare Gegenstände wie Kisten oder Schränke zu schießen. Die anderen beiden Waffen können selbstverständlich unendlich oft benutzt werden.

Das war natürlich noch nicht alles. Für jede Waffe können 3 Power-Ups aufgesammelt werden. Dadurch laden wir z.B. schneller nach oder die Waffen können mehr Schaden anrichten. Gesteuert wird übrigens mit dem Touchscreen. Via Stylus nehmen wir die urplötzlich auftauchenden Gegner ins Visier, während unser Held sich automatisch - wie auf Schienen - durch die Levels bewegt. Um nachzuladen zieht der Spieler einfach die Munition über den Touchscreen. Die Waffen selber wechselt Ihr über die Aktionsknöpfe oder das Steuerkreuz. Das war es dann auch schon. Daneben gibt es noch den Topscreen. Hier werden wir die Waffenanzeige, Lebenspunktanzeige oder die Zeit erblicken. Hinzu kommt ein Vorhängeschloss, das anzeigt, ob geheime Extras in einem Level schon gefunden wurden. So agieren wir nun durch die diversen Levels. Wie nicht anders zu erwarten war, werden wir in dem Spiel Flure genauso zu sehen bekommen, wie Labore, einen Sumpf oder Flughafen. Bei Dead'n'Furious muss der Gamer manchmal noch bestimmen, wohin er gehen will. Wenn es soweit ist, erscheinen auf dem Touchscreen zwei Richtungspfeile. Um einen davon auszuwählen, braucht man nur auf das entsprechende Bild zu schießen. Am Ende eines Levels wartet dann noch der obligatorische Endgegner auf uns, der um einiges mehr von uns abverlangt. Ist auch dieser besiegt und ein Level abgeschlossen, folgt die genretypische Statistik. Fällt diese gut aus, bekommt man zusätzliche Lebenspunkte. So agieren wir nun durch die diversen Levels, bauen unsere Waffen immer weiter auf, zerstören diverse Gegenstände, sammeln Items auf und erledigen unzählige Gegner. Wer davon genug hat, darf sich auch im Multi-Karten-Spiel so richtig auslassen. Hier kann man das Spiel zusammen mit einem Freund über die drahtlose Nintendo DS-Datenübertragung spielen. Dazu benötigt jeder Spieler allerdings sein eigenen NDS und das entsprechende Spiel.

 

Technik:

Die Grafik haut einen nicht wirklich vom Hocker. Wir agieren meistens in düsteren Abschnitten, die nur wenige Details aufweisen. Hier hätte man eindeutig mehr machen können. Hinzu kommen etwas dürftig modellierte Gegner. Zumindest bewegen sie sich ordentlich auf uns zu. Die Gegnervielfalt ist allerdings sehr bescheiden. Eigentlich begegnen wir immer wieder den gleichen Feinden. Etwas entschädigt werden wir zumindest durch kleinere Effekte und unterschiedliche Trefferzonen. Ein wenig besser ist der Sound. Wir werden viele Ingame- und passend eingespielte Waffengeräusche zu hören bekommen. Die meiste Zeit lauschen wir allerdings den Soundeffekten - um zu erahnen was hinter der nächsten Ecke auf uns lauert. Es wird also eine ansprechende und vor allem gespenstige Atmosphäre erschaffen. Die Steuerung funktioniert gut. Das ist allerdings nicht schwer, denn wirklich viel muss der Spieler nicht machen. Gegner treffen wir auf Anhieb und selbst das Nachladen oder wechseln der Waffe stellt kein Problem dar. Der Schwierigkeitsgrad ist ebenfalls in Ordnung. Durch den ersten Modus werden selbst Genreneulinge kommen. Profis dagegen können sich schon einmal auf die herausfordernden Modis danach freuen. Wirklich intelligent verhalten sich die Gegner leider nicht. Allerdings kennt man das ja von solchen Spielen. Zumindest sind die Endgegner etwas knackiger. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik leider nur als durchwachsen angesehen werden.

 

Fazit:

Dead'n'Furious erfindet das Genre natürlich nicht neu. Allerdings macht es mal wieder so richtig Spaß, so ein Spiel auf Nintendos kleinen Handheld zu spielen. Auch wenn die Grafik einen nicht umhaut, wird durch die düstere Umgebung und den passend eingespielten Soundeffekten eine gute Stimmung erzeugt, die einen sofort an den Bildschirm fesselt. Natürlich muss der Spieler immer wieder das gleiche machen: Items finden, seine Waffen nachladen und alles abballern was sich bewegt. Wirklich langweilig wird es aber nur selten, denn das erfolgreiche Handeln setzt Taktik voraus. Nur wer mit der Munition sparsam umgeht und Gegner mit den richtigen Waffen angreift, wird schnelle Erfolge einfahren. Hat man sich dann durch die Normalgegner gekämpft, warten böse Überraschungen in Form von Endgegner auf uns. Hier wird uns dann alles abverlangt. Wer immer noch nicht genug hat, kann sich auch in den später zur Verfügung stehenden Spielmodis versuchen. Diese sind allerdings nur etwas für echte Profis. Auch wenn nicht alles Perfekt ist, kann das Spiel einen über viele Stunden binden. Wer also solche sinnlosen aber auch spaßigen Ballerorgien mag, darf gerne bei Dead'n'Furious zugreifen.

 

Features:

- 12 Level in vier Kapiteln
- Vier unterschiedliche Waffen: Pistole, Maschinenpistole, Schrotflinte und Brechstange
- Waffenupgrades
- Unterschiedliche Szenarien in Gefängnis, Sumpf, Forschungslabor oder Flughafen
- Munitionskisten und Extra-Leben
- Drei Game-Modi: Story, Hardcore und God-Mode
- Koop-Modus für 2 Spieler
- Drei geheime Wege oder Bonus-Gegenstände pro Kapitel

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Dead'n'Furious (NDS)

 Dead and Furious
EUR 44,99
Bei GARE WORLD bestellen
Grafik: 72 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 73 %  
Multiplayer: 68 %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  73 %  


 

 

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