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Digimon World 4 - Review (PS2)

Wertung:
69 %

Einleitung:

Die Digimon´s dürfte eigentlich jeder kennen. Seit der Markteinführung in Europa haben die Digimon-Abenteuer eine riesige Anhängerschaft gewinnen können. Die Fernsehserie umfasst mittlerweile gut 200 Folgen, und daneben gibt es noch eine breite Palette an Merchandise-Produkten wie Spielzeuge, Spielfiguren und Sammelkarten. Natürlich dürfen passende Spiele nicht fehlen. Mit den Jahren sind schon einige Games für diverse Konsolen erschienen. Jetzt kommt ein neues Digimon-Abenteuer auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Atari-Spiel Digimon World 4. Wir konnten das Action-Adventure jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Spiel nicht nur für Digimon-Fans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die Handlung von Digimon World 4 ist in der Welt der Digimon-Server angesiedelt. Unter der Leitung des Host-Servers Yamato hatte die Digiwelt in Frieden gelebt. Aber vor kurzem wurde der Zugang zur realen Welt geschlossen und ein mystischer Server wurde entdeckt. Eine Digimon-Erkundungstruppe wurde entsandt und ist seitdem verschollen. Als Mitglied der Digital Security Guards (D.S.G.) muss der Spieler nun den Ursprung dieser Probleme klären und ein Digi-Desaster verhindern. Nachdem wir das Spiel gestartet haben, dürfen wir zum einen die spielrelevanten Einstellungen unter Optionen vornehmen. Ist dieses geschehen, können wir gleich ein neues Spiel starten. Nun sollen wir erst einmal ein Digimon erstellen. Zur Auswahl stehen Agumon, Veemon, Guilmon und Dorumon. Jede dieser Figuren hat natürlich eigene Eigenschaften. Hinzu kommen noch die digitierten Digimons, die im Laufe des Spiels frei geschaltet werden. Haben wir uns für einen Digimon entschieden, müssen wir einen passenden Namen eingeben. Anschließend kann sich der Spieler in die Digimon-Welt einloggen. In dem Action-Rollenspiel gehen nun maximal vier Spieler auf Entdeckungstour. In der abenteuerlichen Welt treffen wir CPU-Figuren mit denen wir uns unterhalten können. Dieses geschieht durch Texteinblendungen, wodurch wir viele wichtige Informationen erhalten. Wir sollen nun vier große Welten durchforsten und Schlüssel sammeln, Missionen erfüllen und vor allem Kämpfen. Der Home-Server ist dabei unsere zentrale Anlaufstelle. Über Durchgänge gelangen wir in unterschiedliche Gegenden. Daneben gibt es noch den Kommandoraum oder andere Server, die wir durch einen Torkreis erreichen. Im Kommandoraum finden wir übrigens den D.S.G.-Kommandanten Ophanimon, von dem wir Informationen über unsere Missionen erhalten. Hinzu kommt, dass wir dort Digi-Elfen treffen, die uns die Funktionsweise des Home-Servers und des Spielsystems erklären.

Es wird nicht lange dauern und wir treffen auf die ersten Gegner. Diese können wir mit Waffenattacken, Energie-Attacken, Slam-Attacken oder Spiral-Attacken besiegen. Natürlich dürfen wir feindliche Angriffe auch blocken. Hinzu kommt eine Notfall-Regenerierung die automatisch den stärksten Gegenstand zur Regenerierung der Lebenspunkte nutzt. Außerdem gibt es noch MP-Techniken und diverse Gegenstände. MP-Techniken sind übrigens mächtige Techniken, bei denen die Zauberkraft eines Digimons zum Tragen kommt. Eine MP-Technik lässt sich aber erst dann einsetzen, wenn wir über genügend MP-Einheiten verfügen. Für jeden besiegten Gegner erhalten wir wichtige Erfahrungspunkte, wodurch die Digimons noch stärker werden. Der Außenbereich ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die in einer bestimmten Reihenfolge abgeschlossen werden müssen. Um ein Level abzuschließen, muss der Spieler jeweils ein Bossgegner besiegen. Allerdings besteht der Außenbereich nicht nur aus Feinden. Wichtige Objekte wird unser kleiner Held ebenfalls finden. Schatztruhen enthalten z.B. viele nützliche Gegenstände, die uns in den Missionen weiterhelfen. Hinzu kommen zerstörbare Büsche und Felsen. Treffen wir auf eine Tür, so benötigen wir meistens einen Schlüssel oder eine bestimmte ID. Diese erhält der Spieler, wenn er diverse starke Gegner besiegt. Haben wir dann alle Feinde in einem Bereich aus dem Weg geräumt, erscheinen mancherorts Türen oder Brücken. Immer wieder kehren wir dann zu unserem Home-Server zurück. Hier gibt es noch viele wichtige Orte die wir regelmäßig aufsuchen sollten. Neben einer Speicherverwaltung finden wir auch diverse Orte, wo der Spieler mit nützlichen Gegenständen handeln kann. Hinzu kommen Bereiche, wo sich unser Held regenerieren darf. Frisch ausgerüstet geht es dann in die nächste Mission.

 

Technik:

Die Grafik ist sehr dürftig ausgefallen. Alles wirkt ein wenig trist und ansprechendere Texturen hätte der Hersteller auch einbinden können. Die Figuren selber wurden sehr klobig gestaltet. Auch bei den Animationen hat man schon besseres gesehen. Zumindest gibt es viel zu entdecken - was ein wenig entschädigt. Der Sound ist ebenfalls mager. Die ganze Zeit begleitet uns eine futuristische Musik - die mit der Zeit nervt. Das gleiche gilt für die Ingame-Geräusche. So etwas wie Sprachausgabe kennt das Spiel erst gar nicht und so müssen wir alles mit deutschen Texten nachlesen. Zumindest hat uns der Hersteller eine Übersetzung gegönnt und so können selbst jüngere Spieler der Story folgen. Der Schwierigkeitsgrad ist dann auch noch sehr hoch ausgefallen. Vor allem wenn Ihr alleine spielt werdet Ihr Probleme bekommen. Agiert Ihr dagegen mit Freunden wird alles ein wenig einfacher. Trotzdem hätte man das Spiel ruhig einfacher machen können, um gerade jüngeren Spielern viele Frustmomente zu ersparen. Die Menüs sind eigentlich recht übersichtlich. Hier wird man sich schnell zurecht finden. Das gleiche gilt für die Steuerung. Mit der Kamera kann man bedingt leben, denn es wird nur ein automatischer Blickwinkel angeboten. Die Kamera ist allerdings auch nicht so schlecht, dass das Gameplay darunter wirklich leidet. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik leider nicht überzeugen. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von einem Spiel.

 

Fazit:

Das beste an dem Spiel ist wohl der Anschaffungspreis. Für unter 30 Euro dürft Ihr das Spiel schon kaufen. Eigentlich bekommt man auch recht viel für sein Geld. Ihr werdet schon einige Zeit brauchen, bis ihr alles gesehen habt. Schade eigentlich, dass die technische Seite so schlecht ausgefallen ist. Trotzdem ist Digimon World 4 ein solides Action-Rollenspiel. Allerdings könnten Anfänger einige Probleme bekommen, da der Schwierigkeitsgrad relativ hoch ist. Spielt Ihr dagegen mit mehreren Leuten reduziert sich dieser auf ein annehmbares Niveau. Zumindest hat uns der Hersteller eine deutsche Übersetzung gegönnt und so kann man der ansprechenden Story gut folgen. Auch die Menüs sind übersichtlich ausgefallen und so dürfen sich echte Digimon-Fans in den vielen Bereichen so richtig auslassen. Allerdings werden das wohl auch die einzigen Käufer sein, die sich für dieses Spiel interessieren. Um ein breiteres Publikum anzusprechen hätte Bandai mehr machen müssen. Wer also die alten Digimon World-Spiele mag, darf hier gerne zuschlagen. Da das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, kann man Digimon-Fans das Spiel ruhig ans Herz legen. Alle anderen sollten Digimon World 4 erst einmal Probespielen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

 

Features:

- Kreiere dein eigenes Digimons
- Sammle Waffen, Rüstungen und andere Elemente, um die Fähigkeiten deines
- Digimons weiterzuentwickeln
- 16 der beliebtesten Digimons stehen dir zur Verfügung
- Spiele im Mehrspieler-Modus mit bis zu 4 Spielern gleichzeitig
- Kombination aus Rollenspiel-, Action- und Abenteuerelementen
- Erlebe ein ganz und gar neues Kampfsystem
- Sammle virtuelle DigiAmuletten und Sammelkarten

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Digimon World 4 (PS2)

 
 Digimon World 4
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 60 %  
Sound: 65 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer: 75 %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  69 %  


 

 

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