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Doom 3 - Review (Xbox)

Wertung:
91 %

Einleitung:

Im August 2004 war es endlich soweit, das heiß erwartete PC-Spiel Doom 3 kam in Deutschland auf den Markt. Als das Spiel dann für Microsofts Xbox angekündigt wurde, war die Freude bei vielen Konsolenspielern groß. Schließlich konnte das Computerspiel durchweg gute Wertungen abstauben. Wir durften die fertige Xbox-Version jetzt testen. Ob die Umsetzung des Horror-Ego-Shooters gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich werdet Ihr nicht grundlos in das Spiel geschickt. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Marines. Er ist einer der härtesten und abgebrühtesten Kämpfer der Welt. Für entscheidende Schlachten wurde er bestens trainiert. Kaum haben wir uns zum Dienst in der Marsforschungsstation der Union Aerospace Corporation gemeldet, da wird die Basis auch schon von einer gewaltigen Dämoneninvasion heimgesucht. Als einer der wenigen Überlebenden fällt uns die Aufgabe zu, unser gesamtes Kampfgeschick gegen die dämonischen Horden einzusetzen. Wir müssen herausfinden, was hier schief gelaufen ist und verhindern, dass sich dieses Unheil weiter verbreitet. Wir sind der Einzige, der noch zwischen Himmel und Hölle steht. Bevor es aber losgeht erblicken wir erst einmal das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte Campaign (Kampagne), Multiplayer (Mehrspieler) und Settings (Einstellungen). Unter Settings dürfen wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Wer lieber den Mehrspielerbereich bevorzugt, sollte den Multiplayermodus besuchen. Zum einen ist ein Match mit Xbox Live über das Internet möglich. Wahlweise dürfen wir auch über System Link ein Spiel gegen einen Freund wagen. Hier können bis zu vier Spieler an einem Spiel teilnehmen. Am Anfang wird sich jeder erst einmal auf den Einzelspielermodus stürzen. Somit starten wir die Kampagne und aktivieren ein neues Spiel. Bevor es losgeht sollte der Spieler noch den Schwierigkeitsgrad einstellen. Spielen wir Doom 3 auf einem Schwierigkeitsgrad durch, so wird später der Modus Nightmare freigeschaltet. Hier sollten sich nur Experten auf Monsterjagd begeben. Am Anfang durchlaufen wir erst einmal einen Übungsbereich, wo wir uns mit der Steuerung vertraut machen. Außerdem wir hier die Story mit kleinen Sequenzen eingeleitet. Schon nach wenigen Minuten beginnt das Chaos und die ersten Monster stürmen auf uns zu. Schnell zücken wir unsere Pistole und knallen den ersten Untoten ab. Nach dem Anfang sieht die Station komplett anders aus. Flackerndes Licht, zerstörte Ebenen und düstere Töne treiben uns die Schweißperlen auf die Stirn. Immer wieder hören wir schreckliches Gestöhne und verzweifelte Schreie lassen erahnen, was uns gleich erwartet.

Auf der Station werden wir natürlich nicht frei durch alle Räume gehen können. Immer wieder treffen wir auf verschlossene Türen oder Schränke, die nur mit einem passenden Code geöffnet werden können. Dank unseres PDA erhalten wir die passenden Infos. Daneben enthält das Gerät auch viele Informationen und Sprachaufzeichnungen. Wie in solchen Spielen üblich dürfen wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Neben der Pistole sind auch eine Shotgun und eine Machine Gun vorhanden. Daneben gibt es auch Waffen wie die Soul Cube, die gleich ganze Massen von Gegnern ins Jenseits schickt. Das Spiel lebt vor allem von der tollen Stimmung. Die Atmosphäre ist einfach gigantisch. Wir bewegen uns durch düstere Gänge, die spärlich ausgeleuchtet sind. Nur vereinzelt treffen wir auf Lichtquellen die einen Raum ausleuchten und so fürchtet man an jeder Ecke auf das Schlimmste zu treffen. Das Spiel enttäuscht uns nicht und so werden wir permanent von diversen Gegnern attackiert. Damit wir nicht nur im Dunkeln herumtappen hat uns der Hersteller eine Taschenlampe spendiert. Allerdings hat diese einen kleinen Nachteil. Wir sehen zwar in einem kleinen Kegel die Umgebung, müssen aber dafür unsere Waffe ablegen. Nett wenn man dann über ein Monster stolpert. Der Spieler sollte allerdings auch auf die Geräusche achten, denn diese kündigen einen Gegner im Vorfeld an. Außerdem hat der Hersteller viele Schockeffekte eingebaut. Derbe Schläge auf eine Tür oder plötzlich auftretendes Lachen mit anschließendem Lichtausfall lassen die Hände schnell feucht werden. Allerdings läuft das Spiel sehr linear ab. Aber das kennt man ja von anderen Ego-Shootern. Da wir an jeder Stelle im Spiel sterben können wurde eine Schnellspeicherfunktion eingebaut. Diese sollte der Spieler auch ausgiebig nutzen. So durchforsten wir nun die düsteren Levels und knallen alles ab, was sich bewegt.

 

Technik:

Die Grafik kann voll überzeugen. Dank Bump Mapping wirkt alles sehr plastisch und realistisch. Hinzu kommen geniale Licht- und Schatteneffekte. Selbst die Texturen sehen toll aus, auch wenn diese im Vergleich zur PC-Version ein wenig schlechter rüber kommen. Für Xbox-Verhältnisse ist die Qualität dennoch gut. Außerdem werden wir in sehr detailreichen Levels agieren, die genauso gut aussehen wie die Animationen. Trotz der bombastischen Grafik gibt es nur vereinzelte Ruckler - die kaum das Gameplay beeinflussen. Der Sound ist sogar noch besser wie die Grafik. Hier wird der Spieler so richtig verwöhnt. Vor allem durch die vielen Soundeffekte wird eine düstere und beängstigende Stimmung erzeugt. Leider hat uns der Hersteller keine deutsche Lokalisierung spendiert. Die Texte werden genauso in englischer Sprache eingespielt wie die Sprachausgabe. Allerdings ist dieses nicht ganz so schlimm, da die Story eher nebensächlich ist. Zumindest wird man durch professionelle englische Sprecher entschädigt. Ebenso zufrieden darf man mit der Steuerung sein. Diese wurde gut für die Xbox umgesetzt. Schon nach wenigen Minuten kommt jeder mit der Lenkung klar und so kann der Spielspaß sofort beginnen. Fasst man alles zusammen, so kann man mit der Technik mehr als zufrieden sein.

 

Fazit:

Doom 3 macht auf der Xbox genauso viel Spaß wie auf dem PC. Der Hersteller hat das Spiel wirklich gut umgesetzt. Wer allerdings bei dem Horror-Ego-Shooter eine ausschweifende Story erwartet wird leider enttäuscht. Eine Rahmenhandlung ist zwar vorhanden aber diese ist nur Mittel zum Zweck. Genauso sieht es mit Rätseln oder der Abwechslung aus. Ihr lauft wirklich nur durch die Levels und ballert alles ab. Wirklich schlimm ist dieses nicht, denn das Spiel lebt vor allem von der Stimmung und der erstklassigen Technik. Hinter jeder Ecke vermutet man ein neues Monster und durch die vielen Schockeffekte kommt man kaum von dem Spiel los. Neben dem Singleplayermodus kann man sich auch viele Stunden im Mehrspielerbereich aufhalten. Wer gerne Egoshooter spielt muss bei Doom 3 einfach zugreifen. Selten hat ein Spiel aus diesem Genre so viel Spaß gemacht. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und daher können wir Doom 3 ohne Einschränkungen zum Kauf empfehlen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Doom 3 (Xbox)

 
 DOOM 3 engl. UNCUT
EUR 64,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 93 %  
Sound: 95 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 87 %  
Multiplayer: 89 %  
Spielspaß: 92 %  
Gesamtwertung:  91 %  


 

 

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