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Down in Flames - Review (PC)

Wertung:
71 %

Einleitung:

Mit Down in Flames kommt ein neues Strategiespiel auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um die PC-Umsetzung des gleichnamigen Tischkartenspiels. Schon beim Kauf dürfen sich Spieler freuen, denn das rundenbasierte Strategiespiel kostet gerade einmal 29,99 Euro. Wir konnten das Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich Down in Flames für Fans solcher Spiele lohnt, erfahrt ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie nicht anders zu erwarten handelt Down in Flames von Luftkämpfen. Der Spieler führt den Piloten (Leader) und seinen Flügelmann in diverse Auseinandersetzungen. Dabei dürfen wir uns für eine der Nationen USA, Deutschland, UK und Japan entscheiden. Unser Ziel ist es gegnerische Flugzeuge abzuschießen und zu verhindern, dass unsere eigenen Flugzeuge abgeschossen werden. Die Spielregeln sind denkbar einfach. Jeder Luftkampf dauert sechs Runden, nach denen die Überlebenden nur noch wenig Treibstoff haben und zur Basis zurückkehren müssen. Jede Runde ist dabei nochmals in 5 Schritte unterteilt: Flügelmann, Höhe, Pilot, Ablegen und Ziehen. Beim ersten Schritt kann unser Flügelmann Karten ablegen. Ist dieses geschehen, kann der Spieler entweder auf der derzeitigen Höhe bleiben oder auf die nächst höhere Flughöhe klettern bzw. auf die nächst niedrigere Flughöhe sinken. Dabei werden unsere beiden Flugzeuge die Flughöhe ändern. Nun darf der Pilot Karten ablegen. Im vierten Schritt kann der Spieler keine, irgendwelche oder sämtliche Karten ausspielen. Im Anschluss zieht unser Pilot neue Karten. Sobald eine Runde vorbei ist, ist der nächste Spieler an der Reihe. Nachdem alle anderen Spieler am Zug waren, sind wir wieder dran. Sobald sämtliche Spieler die sechs Runden hinter sich haben, ist das Spiel beendet. Sollte der Akteur jedoch bereits vor Ablauf aller sechs Runden sämtliche gegnerische Jagdflieger vernichtet haben, kann er früher zur Basis zurückkehren. Bei den Auseinandersetzungen werden selbstverständlich diverse Fenster eingeblendet. Zum einen sehen wir unsere Flugzeuge und die des Gegners. Außerdem finden wir in der rechten oberen Ecke des Luftkampffensters Statistiken unseres Piloten. Alle Flugzeuge besitzen 2 unterschiedliche Statistiktabellen. Die eine Statistik zeigt an, wie gut erhalten bzw. unbeschädigt ein Flugzeug noch ist, die andere hingegen, wie hoch die Treffer bzw. der Verlust der Ressourcen ist. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Karten. Es gibt drei unterschiedliche Kartentypen: Aktion, Reaktion und beides. Kommen wir erst einmal zu den Aktionskarten. Sind wir an der Reihe, so ermöglichen die Aktionskarten die Durchführung einer Aktion. Diese Karten können jedoch nicht gespielt werden, während unser Gegner am Zug ist. Die Aktionskarten erlauben es uns, eine bessere Position gegenüber dem feindlichen Piloten zu erlangen, die Flughöhe unseres Piloten anzupassen, ein gegnerisches Flugzeug anzugreifen oder eine Extrasalve auf den gegnerischen Flügelmann oder Bomber abzufeuern.

Reaktionskarten erlauben dann noch, auf eine von unserem Gegenspieler abgelegten Karten zu antworten. Der Spieler darf diese Karte spielen, wenn er an der Reihe ist oder wenn der gegnerische Spieler eine Karte gegen uns gespielt hat, während er am Zug war. Jede Reaktionskarte kann nur auf bestimmten Karten reagieren, einschließlich anderer Reaktionskarten. Dies führt oft zu einer ganzen Reihe von abgelegten Karten. Als letztes gibt es noch die Aktions- und Reaktionskarten. Diese Karten können sowohl eine Aktion als auch eine Reaktion auf bestimmte andere Karten initiieren. Diese Flexibilität macht diese Karten sehr schlagkräftig. Und so sieht es dann in der Praxis aus. Der agierende Spieler startet eine Aktion, indem er eine Karte spielt. Der Spieler, auf den die Karte abzielt, hat nun die Chance, hierauf mit einer zu spielenden Karte zu kontern, wodurch wiederum der erste Spieler mit einer Karte reagieren kann. Dies dauert so lange an, bis ein Spieler nicht mehr kontern kann. Wenn hierbei der agierende, erste Spieler als Letzter eine Karte ablegt, war seine anfängliche Aktion erfolgreich. Legt hingegen der verteidigende Spieler die letzte Karte ab, so wird die anfängliche Aktion ungültig. Das war allerdings noch nicht alles. Daneben gibt es noch die Positionierung. Diese bezieht sich auf die relative Position, die unser Pilot zum feindlichen Piloten einnimmt. Durch die Karten Manövrieren, Immelmann und Schere, kann man dann die Position des Piloten anpassen. Die Position des Piloten bestimmt, welche der gegnerischen Flugzeuge von unserem Flugzeug durch Aktionskarten angegriffen werden kann. Können wir eine feindliche Maschine angreifen, erscheint ein Fadenkreuz - welches wir nun anklicken dürfen. Klingt alles ein wenig komplizierter, wie es in Wirklichkeit ist. Schon nach wenigen Aktionen hat man das Spielprinzip raus und die spannenden Luftschlachten können beginnen. Dann kann man sich auch mit den tiefergreifenden Möglichkeiten - wie besondere Fähigkeiten - beschäftigen. Nett ist dann auch noch, dass unsere Piloten - für das Fliegen von Missionen und das Abschießen von feindlichen Flugzeugen - Erfahrungspunkte erhalten. Neben dem Erwerb von zusätzlichen Fähigkeiten erlauben die erworbenen XPs einem Piloten, bestimmte zuvor gesperrte Flugzeuge seiner Nationalität zu fliegen. Außerdem erhalten wir für absolvierte Missionen Orden und können in unserem Rang aufsteigen. Natürlich kann man das Spiel nicht nur offline spielen. Neben einem üppigen Einzelspielermodus besitzt das Spiel auch noch einen Mehrspielerbereich. Hier dürfen wir Online oder Lokal mit anderen menschlichen Spielern diverse Luftschlachten austragen.

 

Technik:

Die technische Seite sieht natürlich nicht sonderlich gut aus. Allerdings kennt man das ja von solchen Spielen. Vor allem optisch wird nicht viel gezeigt. Der Spieler wird vor allem Statistiken und Zahlen zu sehen bekommen, die zumindest alle wichtigen Informationen beinhalten. Hinzu kommen kleine Animationen und gut sortierte Menüs bzw. Schaltflächen. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich auch der Sound. Wir werden eigentlich nur Funksprüche und Motorgeräusche zu hören bekommen. Die Steuerung ist dagegen sehr gut ausgefallen. Alle Aktionen kann man schon nach wenigen Minuten sicher ausführen und dank der übersichtlichen Anordnung hat man alles gut im Blick. Etwas nervig ist eigentlich nur, dass dieses Spiel mit mehreren Fenstern arbeitet. Es kommt nicht selten vor, dass wir in der Taskleiste gleich fünf Objekte haben. Das hätte man eindeutig besser lösen können. Die KI der Computergegner ist relativ gut ausgefallen. Hierdurch kann man sich auch lange in dem Einzelspielermodus aufhalten. Daneben gibt es noch einen ansprechenden Mehrspielerbereich. Fasst man nun alles zusammen, so kann einen die technische Seite nicht wirklich vom Hocker hauen. Vor allem die Präsentation ist nicht mehr zeitgemäß. Trotzdem ist das Gameplay ganz in Ordnung.

 

Fazit:

Solche Spiele muss man natürlich mögen. Wer auf ein actionreiches Gameplay steht, sollte lieber die Finger von dem Spiel lassen. Grundlegend ist die Umsetzung des Kartenspiels aber recht gut gelungen. Das Spielprinzip wurde ansprechend auf den Computer umgesetzt und so macht Down in Flames genauso viel Spaß, wie das Original. Allerdings ist die Präsentation ein wenig mager ausgefallen. Vor allem bei der Optik und dem Sound hätte der Hersteller mehr machen können. Für diesen Spieltyp ist die Grafik aber ganz in Ordnung. Es gibt leider nur wenige Beispiele, die es besser gemacht haben. Zumindest werden wir in dem Spiel gut sortierte und übersichtliche Menüs vorfinden und so kann man sich sehr schnell in das eigentliche Spielgeschehen stürzen. Dank zahlreicher Flugzeuge und Upgrades können Spieler sich außerdem nicht nur im Solospielermodus lange aufhalten. Auch im Mehrspielerbereich findet man viele Herausforderungen. Wer also schon immer gerne das Kartenspiel Down in Flames auf dem Computer spielen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Dank eines ansprechenden Kaufpreises kann man kaum etwas falsch machen. Allerdings erwartet jetzt nicht zu viel von diesem Spiel.

 

Features:

- Fünf historische Kampagnen
- 4 kriegführende Nationen (Deutschland, Japan, USA und Großbritannien)
- historisch nachgebaute Flugzeuge
- Erfahrungssystem für jeden Piloten und Wingman
- Zahlreiche Luftkampfmanöver möglich für variables Gameplay
- Umfangreicher Onlinemodus für bis zu 4 Spieler
- Einzelspielermodus für schnelle Spiele zwischendurch.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Down in Flames (PC)

 
 Down in Flames

EUR 29,90

Bei Amazon bestellen

Grafik: 58 %  
Sound: 62 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer: 74 %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  71 %  

Systemanforderungen:

- Windows 98/ME/2000/XP
- 800 MHz Pentium III / Athlon
- 128 MB RAM
- 16 MB 3D Grafikkarte
- DirectX 9.0c
- DirectX-kompatible Soundkarte
- 600 MB HDD

 

 

 

 

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