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Dragon Blade: Wrath of Fire - Review (Wii)

Wertung:
70 %

Einleitung:

Wer schon immer einmal auf Nintendos neuster Konsole gegen Drachen kämpfen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Über Koch Media kommt das D3 Publisher of Europe-Spiel Dragon Blade: Wrath of Fire auf den deutschen Markt. Dieses erscheint übrigens exklusiv für das Wii-Videospielsystem. Wir konnten die fertige Version des actionreichen Hack´n Slay-Spiels jetzt ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für angehende Drachenjäger lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Eine kleine Rahmenhandlung ist natürlich auch vorhanden. Ein junger Krieger erhebt sich gegen die bösen Drachen, die seine Welt verwüstet haben. Um erfolgreich zu sein, muss er die sechs Teile der Dragon Blade finden - ein Schwert, dem die Kraft seiner gefürchteten Gegner innewohnt - und Feuer mit Feuer bekämpfen. Die Story wird selbstverständlich immer wieder durch nette Sequenzen passend vorangetrieben. Um diese zu sehen, müsst Ihr allerdings diverse Abenteuer bestehen. Dazu streifen wir mit unserer Spielfigur durch unterschiedliche Levels und kämpfen gegen eine Vielzahl von Gegnern. Damit auch ungeübte Spieler einen leichten Einstieg erhalten, wird zu Beginn erst einmal die Steuerung in kleinen Schritten erklärt. Die Lenkung ist relativ simpel. Durch bewegen der Wii-Remote schwingt Ihr Euer Schwert hin und her. Je nachdem wie wir die Lenkbewegungen ausführen, wird auch unsere Waffe geschwungen. Daneben kann man noch mit dem Steuerkreuz spezielle Fähigkeiten aktivieren. Diese erhält unser Held im späteren Spielverlauf durch gewonnene Kämpfe. Die speziellen Machtattacken sind nicht zu verachten, denn durch z.B. den Drachenarm kann man mächtige und noch stärkere Angriffe ausführen. Durch die Drachengestalten Klingen-, Arm-, Schwanz-, Kopf- und Doppelarmgestalt wird auch teilweise ein wahres Feuerwerk auf den Bildschirm gezaubert. Diese Kräfte benötigen allerdings Feuerenergie, die unser Held im Spiel findet. Das war natürlich noch nicht alles. Im Spiel gibt es vier Könige, die allesamt die Fähigkeiten des Schwertes verbessern können. Dazu muss der Spieler allerdings im Vorfeld Truhen finden, die eine Scherbe beinhalten. Bei den Erkundungstouren trifft unsere Spielfigur immer wieder auf diverse Gegner. Befinden sich diese in der Luft, so kann man die Feinde durch springen und gleichzeitigem bewegen der Wii-Remote erledigen. Drückt man zweimal die Z-Taste, so werden sogar Flügelsprünge ausgeführt, sobald Drachenschwinger vorhanden sind. Damit das Kämpfen auch in größter Hektik gut funktioniert, darf man seine Feinde mit B anvisieren. Das Treffen wird hierdurch immens vereinfacht und so haben die Gegenspieler kaum eine Chance. Das heißt aber noch lange nicht, dass Ihr recht flott durch das Spiel kommt. Frustmomente kommen nämlich sehr häufig auf. Das liegt vor allem am recht heftigen Schwierigkeitsgrad. Vor allem bei den diversen Bosskämpfen kann die Halsschlagader schon einmal anschwellen. Nur mit viel Übung und Geduld wird man diese besiegen. Wirklich ärgerlich wird es dann noch, wenn man kurz vor dem Ende stirbt. Hier hätte der Hersteller wirklich einiges besser machen können. Allerdings bedeutet diese Tatsache auch, dass Genrekenner ausreichende Herausforderungen in diesem Hack´n Slay-Spiel finden. Da dann noch die gesamte Spielzeit relativ kurz ausfällt, kann man mit dem doch recht heftigen Schwierigkeitsgrad gut leben. So agieren wir nun durch die diversen Levels, sammeln nützliche Items, bauen unsere Waffe immer weiter auf, kämpfen gegen unzählige Kreaturen und folgen der netten Hintergrundgeschichte von Bestsellerautor Richard A. Knaar.

 

Technik:

Nintendos Wii wird von der Grafik nicht wirklich an seine Leistungsgrenze gebracht. Die Levels sind recht karg mit Objekte bestückt und die Texturen wirken matschig und nicht wirklich detailliert. Einzig die Weitsicht und weiter entfernte Gegenden wirken ganz ansprechend. Auch mit den Effekten wie das Schwert kann man ganz gut leben. Es sieht schon cool aus, wenn das Flammenschwert geschwungen wird und auf die Gegner einprasselt. Ganz in Ordnung ist auch das Design von den Figuren. Sie wurden ordentlich modelliert und animiert. Trotz kleinerer positiver Aspekte kann die optische Seite dennoch nicht als zeitgemäß bezeichnet werden. Andere Spiele haben schon eindrucksvoller gezeigt, was alles in der heutigen Zeit möglich ist. Etwas besser hat uns der Sound gefallen. Eine stimmungsvolle Musik ist genauso vorhanden, wie viele Ingamegeräusche. Vor allem bei den Endgegnern wird eine gute Stimmung aufgebaut. Mit der Kamera kann man auch zufrieden sein. Grundsätzlich hat diese alles im Blick und so kann man seine Widersacher gut erkennen und finden. Recht einfach ist die Steuerung ausgefallen. Diese funktioniert mit der Wii-Remote recht gut, auch wenn eine gewisse Verzögerung den Spielspaß doch schmälert. Ihr müsst schon frühzeitig anfangen zu schwingen, damit die Bewegungen anschließend passend ausgeführt werden. Auch die komplette Spielgeschwindigkeit hätte ein wenig dynamischer ablaufen können. Alles wirkt irgendwie träge. Wirklich fordernd ist der Schwierigkeitsgrad. Nur wer viel Geduld aufbringt wird gegen die diversen Gegner und vor allem Endbosse bestehen können. Fasst man nun alles zusammen, so kann man leider nicht wirklich mit der technischen Seite zufrieden sein. Es gibt doch so einige Punkte, die das Gameplay negativ beeinträchtigen.

 

Fazit:

Dragon Blade: Wrath of Fire ist bei weitem kein Meilenstein in der Videospielgeschichte. Das Gameplay ist leider sehr banal. Wir laufen mit einem muskelbepackten Helden durch die Gegend und metzeln mit unserem brennenden Schwert unzählige Gegnermassen nieder. Wirklich abwechslungsreich ist das leider nicht. Hinzu kommt ein zum Teil ordentlicher Schwierigkeitsgrad bei den Endgegnern. Anfänger werden hier echte Frustmomente durchleben. Einzig erfahrene Genrekenner werden durch die gestellten Aufgaben angemessen gefordert. Die Spiellänge ist dann ebenfalls etwas kurz ausgefallen. Nach gut sechs bis sieben Stunden ist das Ende erreicht und da kaum Spielvariationen angeboten werden, ist man nicht sonderlich motiviert, das Spiel noch einmal einzulegen. Zumindest macht das Game am Anfang kurzweilig Spaß. Wer also gerne recht einfach gestrickte Actionspiele mag, diverse Kreaturen mit einem Flammenschwert verdreschen möchte und eine kurze Spielzeit bevorzugt, der darf bei diesem Spiel zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel von dem Game.

 

Features:

- Packende Hintergrundgeschichte von Bestseller Autor Richard A. Knaar, einem der kreativsten und bekanntesten Schreiber von Warcraft und Diablo
- Mächtige Waffen, Zauber und Spezialattacken, grafisch opulent in Szene gesetzt
- Steuerung maßgeschneidert für die Nintendo WII
- Eigenes Kampf- und Waffen Upgrade System

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Dragon Blade: Wrath of Fire (Wii)

 Dragon Blade - Wrath of Fire
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen
Grafik: 67 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 69 %  
Gesamtwertung:  70 %  


 

 

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