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Dragon Quest: Die Chronik der Erkorenen - Review (NDS)

Wertung:
86 %

Einleitung:

Dragon Quest-Fans dürfen sich freuen, denn Square Enix veröffentlicht einen Teil von Yuji Horii´s Kultserie auf dem Nintendo DS-Handheld. Es handelt sich dabei um ein Remake des NES-Klassikers Dragon Quest IV. Vor allem in Japan konnte das Rollenspiel große Erfolge einfahren. Jetzt dürfen auch NDS-Besitzer in Deutschland zum ersten Mal in die Fantasywelt eintauchen. Wir konnten die fertige Version von Dragon Quest: Die Chronik der Erkorenen in den letzten Tagen ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Bevor wir in das Abenteuer starten, muss man erst einmal den Namen und das Geschlecht der Spielfigur bestimmen. Wahlweise darf man die Kontrolle über einen männlichen oder weiblichen Haupthelden übernehmen. Mit dieser Figur sollen wir nun gegen den Herrn der Finsternis vorgehen, der die Welt ins Chaos stürzen will. Wir durchspielen in Dragon Quest: Die Chronik der Erkorenen insgesamt fünf Kapitel, die voneinander unabhängige Abenteuer erzählen. Allerdings kreuzen sich die Geschichten immer wieder, um am Ende zusammen zu laufen. In den ersten vier Kapiteln lernen wir erst einmal die verschiedenen Nebencharaktere kennen, die dann im fünften Kapitel - gemeinsam mit dem Haupthelden - in das eigentliche Abenteuer starten. Mit unseren Figuren müssen wir natürlich genretypische bzw. rundenbasierte Kämpfe gegen putzige Gegner bestreiten. Diese finden übrigens in der Egoperspektive statt. Jetzt nutzt man diverse Waffen wie Schwert, Eisenklauen, Bogen oder Dolche. Hinzu kommen mächtige Angriffszauber, Spezialfähigkeiten und später nützliche Kampftaktiken. Will man mit einer Figur nicht kämpfen, so kann man diese auch einen Angriff abwehren lassen. Hierdurch reduziert sich der Schaden, den ein Angriff verursacht. Mit Objekten wie Kräuter darf man dann z.B. seine Lebensleiste auffüllen. Daneben gibt es noch Weihwasser oder Ausdauersamen. Die netten Extras findet Ihr übrigens in versteckten Kisten oder anderen Objekten wie Fässer, Kommoden oder Bücherregale. Mit einem dicken Geldbeutel darf man diese aber auch bei Händlern in den Dörfern kaufen. Durch die gewonnenen Kämpfe werden die Figuren immer stärker und so kann man sich später auch übermächtigen Gegnern in den Weg stellen.

Das aufleveln und ausrüsten ist dann auch ein Hauptbestandteil des Spiels. Schließlich gönnt uns der Hersteller viele nette Extras, die man den Figuren zuteilen darf. Vor allem die Rüstungen sind sehr nützlich. Das war selbstverständlich noch nicht alles. In den Dörfern könnt Ihr nicht nur die nötigen Vorbereitungen treffen - um die bevorstehenden Aufgaben zu meistern. Wir treffen hier auch viele Einwohner mit denen man reden darf. In Herbergen werden dann noch sämtliche LP und MP-Werte der Gruppenmitglieder wiederhergestellt. Allerdings muss man für diese Leistung Geld bezahlen. Nett ist auch noch die Bank. Hinterlegtes Geld geht hier nicht verloren, wenn wir von einem Monster getötet werden. Interessant ist außerdem das Tag-/Nachfeature. Befinden wir uns außerhalb der Stadt, vergeht die Zeit, wenn man umherreist. Das bedeutet dann - je nach Tageszeit - unterschiedliche Gegner. Hinzu kommt, dass Läden und diverse andere Einrichtungen in der Nacht geschlossen sind. In der Natur sollen wir die weitläufigen Umgebungen nun ausgiebig erkunden. Weitere Entfernungen legen wir dabei nicht zu Fuß zurück. Nützliche Transportmittel wie Wagen, Ballon oder Schiffe erleichtern unser Leben. Sehen wir dann z.B. eine Höhle oder Grotte, so steigen wir von unserem Transportmittel ab und gehen durch den Eingang. An Zerstreuung hat man dann auch noch gedacht. Ihr sollt z.B. Minimedaillen einsammeln und im Kasino Poker spielen. So erkunden wir nun die Umgebungen, kämpfen mit vielen unterschiedlichen Feinden, bauen unsere Figuren immer weiter auf, reden mit Leuten, erledigen viele Missionen und folgen der netten Story.

 

Technik:

Grundlegend kann man mit der technischen Seite ganz zu frieden sein. Wir agieren in netten und bunten Umgebungen, die vor allem in den Städten viele Details zeigen. Etwas magerer sehen allerdings die Dungeons aus, die sehr eintönig rüber kommen. Ein paar feinere Texturen hätten dem Spiel auch gut getan. Zum Glück wird man in der Oberwelt anständig entschädigt. Nett sind auch die knuffigen Charaktere. Sie wachsen einen sofort ans Herz. Allerdings müssen wir Euch auch vor dem Charakterdesign der Gegner warnen. Hauptsächlich kämpfen wir gegen Maulwürfe, Fledermäuse und andere abstruse Monster. Die haben es allerdings faustdick hinter den Ohren. Wer jetzt glaubt - vor allem am Anfang - leichte Kämpfe zu bestreiten, der wird sich schnell eines besseren belehren lassen. Die Kämpfe sind selbst zu Beginn des Spiels hammerhart und so bleibt uns eigentlich nichts anderes übrig, wie unsere Leute permanent aufzuleveln. Viele Rollenspielfans wird das bestimmt nicht stören. Recht ansprechend ist auch der Sound. Eine stimmungsvolle Musikuntermalung ist genauso vorhanden, wie viele passend eingespielte Ingamegeräusche. Etwas nervig ist leider die Speicherfunktion. Nur in den Städten kann man permanent seinen Spielstand sichern. Mal für ein paar Minuten das Spiel rausholen, klappt also nicht. Loben muss man dann aber wieder die Steuerung. Diese wurde gut auf den Handheld angepasst und so wird jeder sehr schnell mit der Lenkung klar kommen. Nützlich ist außerdem, dass man die Kamera auf der Karte frei drehen kann. Hierdurch hat man alles gut im Blick. Fasst man also alles zusammen, so kann man insgesamt sehr zufrieden mit der Technik sein.

 

Fazit:

Dragon Quest: Die Chronik der Erkorenen ist ein wirklich tolles Rollenspiel, dass bestimmt nicht nur eisenharte Dragon Quest-Fans in seinen Bann zieht. Das Gameplay ist sehr motivierend und auch die harten Kämpfe machen jede Menge Spaß. Wer in dem Spiel nicht weiter kommt, der muss nur ordentlich leveln und schon kann man die meisten Feinde problemlos aus dem Weg räumen. Nett ist auch die Storystruktur. Grundsätzlich ist der Kapitelverlauf mit den unterschiedlichen Figuren eine sehr interessante Sache. Allerdings hat man sich gerade an eine Figur gewöhnt und schon muss man sich mit einer anderen auseinandersetzen. Zum Glück fließen die Spielstränge am Ende zusammen. Wer also ansatzweise klassische Rollenspiele und eine gute Story mag, der wird mit Dragon Quest: Die Chronik der Erkorenen einen tollen Genrevertreter bekommen. Uns hat das neuste Square Enix-Spiel sehr gut gefallen und daher können wir das Spiel allen Rollenspielfans ans Herz legen.

 

Features:

- Neue, ausbaubare In-Game-Metropole, anderen Spielern per WiFi zugänglich
- Komplett neue, charmante 2D/3D-Grafik und orchestraler Soundtrack
- Erstes Remake eines klassischen Dragon-Quest-Spiels in Europa
- Erweiterte Story und Spielelemente

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Dragon Quest: Die Chronik der Erkorenen (NDS)

 
 Dragon Quest - Die Chronik der Erkorenen
EUR 39,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 87 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 89 %  
Gesamtwertung:  86 %  


 

 

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