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Drakengard 2 - Review (PS2)

Wertung:
76 %

Einleitung:

Drachen gehören ohne Zweifel mit zu den bekanntesten Fantasy-Wesen. Allerdings stehen sie nur selten im Mittelpunkt eines Spiels. Ein Actionspiel das sich dieser Monster angenommen hat, ist das recht bekannte Square Enix-Spiel Drakengard. Der erste Teil erschien übrigens im Mai 2004. Wir konnten uns jetzt Drakengard 2 ein wenig näher ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich kommt so ein Spiel nicht ohne eine ansprechende Story aus. Für die Spieler, die den ersten Teil noch nicht kennen, wollen wir die Geschichte ein wenig genauer erzählen. In dunkler Vergangenheit gab es eine Epoche, in der die Macht über alles herrschte. Der Krieg, der zwischen Union und Reich wegen der Siegel geführt wurde, war von nie bekannter Heftigkeit und führte diese einst so friedvolle Welt an den Rand der Vernichtung. Unter den Soldaten der Union befand sich ein Recke namens Caim. Er musste umgehend Macht erlangen, um seine Schwester zu beschützen, die unlängst zur Gottheit und Inkarnation der Siegel ausgerufen worden war. In mitten der Schlacht kreuzte sich sein Weg mit dem des roten Drachen, Angelus, der den Soldaten des Reiches in die Hände gefallen war. Fortan kämpften Caim und Angelus unermüdlich, um die Göttin Furiae zu beschützen. Doch ungeachtet ihrer Tapferkeit wurde das letzte Siegel gebrochen und die Zerstörung der Welt nahm ihren Lauf. Ursache für das eingetretene Unheil war ein 16 jähriges Mädchen. Diesem vom Trübsal erfüllten Kind, mit dem Namen Manah, blieb einzig die Verehrung der Götter. Nach unzähligen Kämpfen und dem Verlust so vieler Leben brachte auch die letzte Schlacht keine Entscheidung. Neue Siegel waren notwenig, um den nun folgenden, fragilen Frieden zu sichern. Der rote Drache hatte durch die Vereinigung mit Caim letztendlich die Geheimnisse des menschlichen Herzens zu erforschen vermocht und opferte seinen Körper für die neuen Siegel. 18 Jahre sind seither vergangen. Ein Held aus den Tagen des Krieges gründete den Orden der Ritter des Siegelordens, auf das dieser auf immer verhindere, dass Angelus Siegel zerbrochen werde. Doch nun ist ein neuer Drachenritter in den Rängen der Siegelritter erschienen. Sein Name ist Nowe. Er schließt sich zusammen mit Legna, dem Drachen, der ihn beschützt und großgezogen hat, den Rittern des Siegelordens an, von denen er den Spitznamen Drachenkind erhält. Nowes Leben soll sich auf immer ändern, als er die Bekanntschaft eines Mädchen macht … ihr Name lautet Manah. Wie nicht anders zu erwarten schlüpft der Spieler in die Rolle von Nowe. Mit ihm sollen wir nun die Welt retten. Bevor wir uns in das Abenteuer stürzen, dürfen wir erst einmal ein gut gemachtes Intro - mit englischer Sprachausgabe und deutschem Untertitel - ansehen. Anschließend erblicken wir das Hauptmenü mit den Menüpunkten "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Optionen". Wie gewohnt kann der Spieler unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter Spiel laden einen zuvor gesicherten Spielstand aktivieren. Am Anfang muss der Spieler natürlich erst einmal ein neues Spiel starten und einen Schwierigkeitsgrad (Normal oder Einfach) wählen. Nach einem weiteren Film starten wir mit unserem Helden in das erste Kapitel.

Damit der Spieler einen guten Einstieg erhält, durchläuft er erst einmal ein kleines Tutorial. In diesem wir uns die Steuerung in kleinen Schritten beigebracht. Drakengard 2 ist grundlegend ein klassisches Hack&Slay-Spiel. Allerdings wird es immer wieder kleine Flugeinlagen mit dem Drachen Legna geben. Am Boden kämpfen wir gegen eine Vielzahl von Feinden. Oftmals stehen uns befreundete Soldaten zur Seite, die allerdings nicht sonderlich hilfreich sind. Wird es mal eng, so kann unser Held einen fliegenden Drachen rufen. Anschließend attackieren wir die Bodentruppen aus der Luft. Dieses klappt leider nicht in Höhlen oder anderen geschlossenen Räumen. Der Spieler bekämpft - mit dem Drachen - allerdings nicht nur Bodentruppen. Viele Feinde in der Luft warten ebenfalls auf uns. Die meisten Kämpfe wird unser Held natürlich am Boden austragen. Diese Auseinandersetzungen laufen recht genretypisch ab. Mit zwei Angriffstasten metzeln wir alles nieder, was sich uns in den Weg stellt. Daneben gibt es noch Magieangriffe, die wir mit der Zeit dazu lernen. Mit diesen mächtigen Angriffen können wir es dann problemlos mit hunderten von Gegnern aufnehmen. Natürlich war das noch nicht alles. Ein kleiner Rollenspielanteil ist auch noch vorhanden. Jeder besiegte Gegner bringt uns Erfahrungspunkte ein, wodurch unser Held aber auch der Drache immer weiter aufgebaut werden kann. Aufbauen dürfen wir ebenfalls unsere Waffen, die mit der Zeit immer mächtiger werden. So kämpfen wir nun gegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegnern. Diese Metzelorgien werden immer wieder durch diverse Flugeinlagen und Luftkämpfe unterbrochen. Dabei kann unser gepanzerter Freund nicht nur einfache Feuerbälle ausspucken. Er verfügt auch über zielsuchende Geschosse, die Angreifer schnell in Asche verwandeln. Bodentruppen haben natürlich ebenfalls kaum eine Chance, denn unser Drache fegt förmlich über diese hinweg. Selbstverständlich muss der Spieler diverse Strategien ansetzen um erfolgreich zu sein. Dazu können wir manche Missionen mit Weggefährten wie der attraktiven Manah bestreiten. Aber auch Eris hat seine individuellen Fähigkeiten. Der Spieler darf übrigens auch etliche Items in den Levels aufsammeln. Diese Objekte füllen u.a. unsere Gesundheitsleiste auf oder bringen nützliches Geld ein. Mit der Knete dürfen wir dann neue Waffen oder anderen Gegenstände kaufen. Zwischen den Kämpfen wird natürlich immer wieder die Story vorangetrieben. Leider geschieht dieses oftmals durch Standbilder. Hin und wieder werden wir aber auch ein paar erstklassige Intros zu sehen bekommen und so kann man der Story insgesamt gut folgen.

 

Technik:

Die Grafik haut einen leider nicht vom Hocker. Die Levels sind genauso detailarm wie die Texturen. Diese sehen außerdem etwas verwaschen aus. Dafür bietet das Spiel aber herrliche Massenschlachten. Lobend erwähnen muss man auch, dass alles ohne Ruckler abläuft. Das ist keine Selbstverständlichkeit, bei den vielen dargestellten Figuren. Mit unserer Spielfigur kann man grundlegend zufrieden sein. Unser Held wurde ansprechend modelliert und animiert und so kämpft man recht gerne gegen die vielen Gegner. Das gleiche gilt für unseren Drachen, der geschmeidig durch die Lüfte fliegt. Mit dem Sound kann man ebenfalls zufrieden sein. Neben passenden Ingamegeräuschen werden wir auch tolle englische Synchronsprecher zu hören bekommen. Wer der englischen Sprache nicht mächtig ist, darf natürlich alles über deutsche Texte nachlesen. Bei der Musik werden wir dann futuristische Klänge zu hören bekommen, die grundlegend zum Spiel passen. Leider ist die Vielfalt nicht sonderlich groß und so werden wir immer wieder die gleichen Songs hören. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Dabei lässt sich unsere Spielfigur genauso sicher lenken, wie der Drache und selbst die diversen Angriffs-Combos gehen leicht von der Hand. Das liegt zum einen an der sehr einfachen Lenkung und zum anderen an dem guten Tutorial. Dieses bringt uns am Anfang alle Moves sehr gut bei. Die Kamera hat eigentlich alles im Blick. Sollte diese doch einmal eine schlechte Perspektive zeigen, so können wir den Blickwinkel manuell ändern. Katastrophal ist mal wieder die KI der Gegner. Diese verhalten sich nicht wirklich intelligent. Allerdings kennt man das ja von solchen Spielen. Nett wäre auch noch ein Mehrspielermodus gewesen. Leider fehlt dieser und so müssen wir uns alleine durch das Spiel schlagen. Fasst man alles zusammen, so ist die technische Seite ganz in Ordnung - auch wenn es einige Kritikpunkte bei der Grafik gibt.

 

Fazit:

Grundlegend ist Drakengard 2 ein solides Hack & Slay Spiel. Allerdings ist das Gameplay recht monoton. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, hunderte von Gegner zu vertrimmen. Etwas Abwechslung kommt bei den Flugmissionen auf, die zum Teil wirklich Spaß machen. Nett ist auch, dass wir unsere Spielfigur aufbauen können. Der Rollenspielanteile lenkt gut von dem recht einfachen Gameplay ab. Zufrieden kann man auch mit den tollen Zwischensequenzen sein. Diese werden allerdings nicht häufig eingespielt. Trotzdem motiviert einen die Story immer weiter zu spielen. Da Drakengard 2 recht einfach aufgebaut ist, werden sich vor allem Genreneulinge mit dem Spiel anfreunden können. Eine einfache Steuerung spricht diese Spieler genauso an, wie der leichte Einstieg oder das flüssige Gameplay. Genrekenner werden dagegen kaum eine Herausforderung finden. Nett wäre dann noch eine bessere Grafik gewesen. Diese ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Wer also nichts gegen eine mittelmäßige Optik und ein sehr einfachen Gameplay hat, kann gerne zu diesem Spiel greifen. Das gleiche gilt für die Spieler, die den ersten Teil mochten. Erwartet allerdings nicht zu viel, denn Drakengard 2 ist bei weitem kein Meilenstein im Actiongenre.

 

Features:

- Verwüsten Sie gesamte Armeen zu Land und in der Luft
- Schlagen Sie packende Luftschlachten gegen eine schiere Unzahl von Gegnern
- Schalten Sie in Echtzeit zwischen bis zu vier verschiedenen Charakteren um, von welchen jeder über seine eigenen Waffen und Fertigkeiten verfügt
- Dezimieren Sie die gegnerischen Kräfte mit über 60 tödlichen Waffen in mehr als 90 lebensgefährlichen Missionen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Drakengard 2 (PS2)

 
 Drakengard 2
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 76 %  
Gesamtwertung:  76 %  


 

 

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