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Driv3r - Review (PC)

Wertung:
75 %

Einleitung:

Die Driver-Serie kann auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. Schon der erste Teil wurde gut 500.000 Mal verkauft. Nicht weniger erfolgreich war der zweite Teil. Auch der dritte Teil konnte sich auf der PS2 und Xbox durchsetzen. Ein wenig verspätet kommt nun die gleichnamige PC-Version auf den deutschen Markt. Wir durften diese jetzt testen. Ob sich das Spiel auch auf dem PC lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Als Undercover-Cop Tanner geht der Spieler zum dritten Mal auf Gangsterjagd. Diesmal treibt ein Syndikat von Autodieben ihr Unwesen in Miami, und in der Rolle Tanners schleusen wir uns in die Bande ein. Auf den Spuren des Gangsterbosses brausen wir nicht nur über den heißen Asphalt der US-Metropole, sondern auch durch die Gassen Nizzas und geben letztlich sogar in Istanbul Vollgas. Wer die ersten beiden Teile kennt wird sofort feststellen, dass sich nicht viel geändert hat. Wie gewohnt wird der Spieler mit vielen unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs sein. Gut 70 Fahrzeuge können wir in dem Spiel nutzen. Das fängt beim Kleinwagen an, geht über Lastwagen weiter bis hin zum Sportwagen. Aber auch unterschiedliche Motorräder oder Speedboote dürfen wir lenken. Wollen wir in ein Fahrzeug wechseln so halten wir in alter Manier einfach einen Wagen an. Tür auf, Fahrer raus und schon sind wir im Besitz eines neuen Vehikels. Notwendig wird das vor allem, wenn unser aktuelles Fahrzeug schaden nimmt. In über 30 umfangreichen Einsätzen wird der Spieler die riesigen Städte kennen lernen. Riesig ist der richtige Ausdruck, denn das Spiel bietet gut 250 Kilometer Straßennetz und die Städte haben über 35.000 Häuser. In dem Spiel haben wir auch einen Modus, wo wir uns frei durch die großen Städte bewegen können. So dürfen wir alles in Ruhe erkunden und viele Fahrzeuge kennen lernen. Im eigentlichen Spiel hat der Spieler dazu keine Zeit. Davon mal ab werdet Ihr in den Missionen sowieso kaum was von der Stadt zu sehen bekommen. Wollt Ihr den gesamten Umfang der Städte genießen müsst Ihr schon frei durch die Orte fahren. Bei den Missionen muss der Spieler immer die anstehenden Aufgaben im Auge behalten. Beeilen wir uns nicht ist ein Spiel schnell vorbei. Ist eine Aufgabe beendet steht sofort die nächste an. Meistens muss ein Spieler mehrere Aufgaben erledigen, bevor eine Mission endet. Der Schwierigkeitsgrad steigt dann langsam aber sicher an. Alle Missionen sind recht abwechslungsreich gestaltet worden. Hierdurch muss ein Spieler immer andere Aufgaben erledigen. Die Mischung stimmt ebenfalls, denn wir agieren nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch zu Fuß. Hinzu kommen dann auch noch Kampfeinsätze. Mit unseren Waffen dürfen wir uns wilden Schießereien stellen. Um mit Tanner direkt zu agieren steigen wir einfach aus einem Fahrzeug aus und steuern unsere Spielfigur aus der Third-Person-Perspektive. Nun dürfen wir in der Stadt herumlaufen, in Gebäude rennen und mit unserer Waffe Feinde erledigen. Spielen wir ein freies Spiel so können wir dieses stundenlang machen. Die unterschiedlichen Missionen werden durch eine Story zusammengehalten. Dazu werden immer wieder nette Intros eingespielt. So werden wir nicht nur Miami sondern auch die anderen Städte kennen lernen. Die Zivilisten im Spiel können wir natürlich auch töten. Aber das hat einen echten Nachteil, denn die Polizei wird sofort auf uns aufmerksam. Das gleiche passiert bei Unfällen und so sollten wir uns möglichst vorsichtig durch die Stadt bewegen. Gelingt das nicht so beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Wir können in dem Spiel aber noch mehr machen. Schließen wir z.B. eine Mission ab, so wird ein Replay angeboten. Mit diesem Actionstreifen dürfen wir unseren eigenen Film zusammen stellen.

 

Technik:

Im Vergleich zu den Konsolenversionen hat sich bei der PC-Version leider nicht viel geändert. Da kommt natürlich schnell die Frage auf, warum das Spiel gut 9 Monate später auf den Markt kommt. Bekannte Probleme wie die geringe Personenanzahl auf den Straßen, die etwas niedrige Framerate und die Pop-Ups sind leider immer noch vorhanden. Zumindest wird man durch die authentischen Städte Miami, Nizza und Istanbul angemessen entschädigt. Trotzdem hat das Spiel einige technische Probleme. Vor allem stört das Personen, Hintergründe und Autos einfach aus dem nichts erscheinen. Teilweise sogar kurz bevor wir diese erreichen. Zumindest wurde darauf geachtet, dass alle Details ordentlich aussehen. Bei den Texturen wurde allerdings wieder geschlampt. Diese sind oft zu grob und wird optisch mal so richtig was geboten bricht gleich die Framerate ein. Spielen wir bei Nacht wird ein weiteres Problem sichtbar. Lichtkegel erscheinen einfach so aus dem nichts. Hinzu kommen diverse Klippingfehler und die Kollisionsabfrage hätte auch noch eine leichte Überarbeitung verdient. Dadurch wird die insgesamt gute Optik doch sehr runter gezogen. Zumindest kann man sich an den Fahrzeugen erfreuen. Diese sehen sehr realistisch aus. Außerdem bietet das Spiel ein detailliertes Schadensmodell. Hinzu kommen noch ansprechende Intros die das Spiel immer wieder auflockern. Schade ist vor allem, dass viele kleine Macken vorhanden sind. Evtl. liegt es ja an den gigantischen Ausmaßen der Städte, dass der Hersteller hier so geschlampt hat. Besser schneidet der Sound ab. Neben stimmungsvollen Songs wird der Spieler auch nette Umgebungsgeräusche zu hören bekommen. Auch die Effekte und Unfälle klingen ganz passabel. Mit den Motorgeräuschen kann man ebenfalls gut leben. Der Hersteller hat uns dann auch noch deutsche Synchronstimmen spendiert. Die Sprachqualität kann allerdings nicht immer überzeugen. Die Steuerung ist bei so einem Spiel besonders wichtig. Allerdings ist dieses ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Mit Fahrzeugen wird ein Spieler schnell klar kommen. Schlimm wird es erst bei Tanner. Müssen wir mit ihm aus der Third-Person-Perspektive lenken wird doch einiges komplizierter. Vor allem wenn wir die Waffe einsetzen. Das Zielkreuz ist sehr empfindlich und somit können wir nicht sicher auf Feinde zielen. Da hilft auch die Maussteuerung nur wenig. Oft genug stirbt unsere Spielfigur, weil wir einen Feind nicht rechtzeitig treffen. Kommen dann mehrere Gegner wird es noch schlimmer. Zumindest dürfen wir ab und zu ein Medipack einwerfen um den Schaden auszugleichen. Mit der Kamera wird jeder zufrieden sein. Egal in welchem Modus, der Spieler hat alles im Blick. Die KI kann sich dann auch noch sehen lassen. Alle Fahrzeuge verhalten sich sehr fair. Einzig die CPU gesteuerten Figuren lassen einen oftmals verzweifeln. Fasst man alles zusammen, so kann das Spiel technisch leider nicht ganz überzeugen. Es sind einfach zu viele Macken vorhanden die das Gameplay beeinflussen. Unverständlich ist dabei vor allem, dass der Hersteller die zusätzliche Zeit nicht für Verbesserungen genutzt hat.

 

Fazit:

Viel hat sich leider bei der PC-Version nicht geändert. Man muss sich immer noch mit den alten Macken der Konsolenversionen herumschlagen. Wirklich toll sind eigentlich nur die gelungenen Schadensmodelle und die insgesamt gute Aufmachung bzw. Präsentation. Sitzt Ihr im Auto ist die Welt noch in Ordnung. Allerdings wird der Fahrspaß immer wieder unterbrochen - da wir mit Tanner zu Fuß los müssen. Schon nach wenigen Missionen kommt das Gefühl auf, das wir diese Passagen nur überstehen müssen. Dann kann es endlich wieder mit der interessanten Story weiter gehen. Zumindest dürfen wir uns zusätzlich im Freie-Fahrt-Modus auslassen. Es macht richtig viel Spaß in der Stadt sein Unwesen zu treiben. Das wird man dann auch relativ lange machen, denn das eigentliche Spiel ist recht schnell beendet. Außerdem kann man sich dann noch stundenlang mit dem Videomodus beschäftigen. Trotz vieler technischer Macken ist Driv3r ein nettes Spiel. Allerdings müsst Ihr frustrierende Missionen überstehen - was bekanntlich nicht jeder schafft. Wer also über die etwas dürftige Technik hinwegsehen kann darf bei diesem Spiel zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel.

 

Features:

- Mehr als 70 steuerbare Fahrzeuge, einschließlich Autos, Fahrräder, Boote, Sattelschlepper und Busse
- 8 verschiedene Waffen, wie z. B. Pistolen, Maschinengewehre und Granatwerfer
- Mehr als 30 Missionen
- Über 30 FMV-Sequenzen mit den Stimmen von Michael Madsen, Ving Rhames, Michelle Rodriguez und Mickey Rourke.
- 3 hochdetaillierte Städte: Miami, Nizza, Istanbul
- 12 lizenzierte Songs
- Rennspiele
- Innovative Spannungskamera
- Regisseur-Modus, jetzt mit Zeitlupeneffekt

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Driv3r (PC)

 
 Driver 3
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 72 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 68 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  75 %  

Mindestanforderungen:

Betriebssystem: Windows® 2000/XP
Prozessor: Pentium® 4 2 GHz oder AMD Athlon™ 2 GHz
Arbeitsspeicher: 256 MB RAM
Festplattenspeicher: 5.5 GB freier Speicher
DVD-ROM-Laufwerk: 4X Geschwindigkeit oder schneller
Grafikkarte: 64 MB Hardware T&L-kompatible Grafikkarte*; ATI RADEON® 8500 oder besser, NVIDIA® GeForce™ 3 oder besser.
Soundkarte: DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte*
DirectX®: DirectX® Version 9.0c (inklusive) oder höher
* Zeigt an, dass das Gerät mit DirectX® Version 9.0c oder höher kompatibel sein muss. Hardware T&L-Grafikkarten, die keine Shader unterstützen (wie GeForce 4MX oder die Intel Extreme Graphics-Reihe), werden nicht unterstützt.

 

 

 

 

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