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Dungeons & Dragons: Tactics - Review (PSP)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Schon seit über 30 Jahren begeistert Dungeons & Dragons seine Fans. Diverse Spiele sind mittlerweile erschienen. Zum ersten Mal bekommt nun auch Sonys Handheld einen Ableger. Es handelt sich dabei um das Atari-Spiel Dungeons & Dragons: Tactics. Endlich kann man auch auf der PSP dunkle Verliese unsicher machen und in das bekannte Rollenspiel-Universum eintauchen. Entwickelt wurde das Game übrigens von Kuju Entertainment, die bekannt wurden durch PC- und Konsolen-Hits wie z.B. Microsoft Train Simulator, Call of Duty Finest Hour und Eye Toy Play 2+3! Wir konnten das rundenbasierte Strategiespiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung von Dungeons & Dragons: Tactics lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Mit Dungeons & Dragons: Tactics taucht der Spieler in eines der wohl bekanntesten Rollenspiel-Universen ein und erlebt viele fantastische Fantasy-Abenteuer! Wir schlüpfen in die Rolle eines jugendlichen Abenteurers und folgen einer originalgetreuen und faszinierenden Geschichte aus der Dungeons & Dragons-Welt. Unser Held begibt sich mitten in den Kampf zwischen zwei rivalisierenden Drachen, welche sich in den Rang von Göttern erheben und so die Herrschaft über die D&D-Welt übernehmen wollen. Bevor wir allerdings in das Spiel starten, wollen wir erst einmal das Hauptmenü besprechen. Hier findet Ihr die Bereiche "Schnellstart", "Charaktere erstellen", "Tutorial", "Kampagne beginnen", "Mehrspieler-Spiel beginnen", "Gespeichertes Spiel laden", "Extras" und "Optionen". Wie üblich darf man unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Nette Extras wie das D&D Glossar, die Bildergalerie, die Musikwiedergabe und die Mitwirkenden findet Ihr außerdem unter gleichnamigen Punkt. Wer einen zuvor gespeicherten Einzelspielerspielstand hat, darf dieses dann noch unter gespeichertes Spiel laden aktivieren. Wer nicht gern alleine spielt, sollte in den Bereich Mehrspieler gehen. Hier kann man ein Multiplayergame mit bis zu vier Spielern veranstalten bzw. einem bestehenden Mehrspielerspiel beitreten. Bevor Ihr Euch allerdings mit Freunden in das Abenteuer stürzt, sollte jeder erst einmal den Einzelspielermodus durchspielen. Zu Beginn raten wir jedem, das Tutorial anzugehen. In dem Übungsbereich erlernt der Spieler die Grundlagen (Aktionen, Nahkampf, Fernkampf und Magie) des Spiels. Im Anschluss könnt Ihr beruhigt in die unterschiedlichen Singleplayermodis wechseln. Da wäre zum einen der Schnellstart. Dem Akteur stehen vorgefertigte Charaktere für die Kampagne zur Verfügung. Wer selber eine Spielfigur kreieren möchte, darf dieses unter "Charaktere erstellen" machen. Dabei gönnt uns der Hersteller viele Einstellmöglichkeiten. Die Rasse dürfen wir genauso bestimmen, wie die Gesinnung, Talente oder die Religion. Vom Menschen über Gnome bis hin zu Orks ist alles vorhanden und so kann sich jeder Rollenspielfan so richtig auslassen. Mit unserem Avatar starten wir dann eine neue Kampagne. Unser Charakter wird nun zum Helden unserer selbst erstellten Abenteuergruppe. Anfänglich verfügt unsere Gruppe über fünf Gefährten. Im Laufe der Kampagne kann unsere Gruppe aber auf bis zu elf Gefährten anwachsen. Unser Abenteuer findet am östlichen Rand von Lindesi statt, einem Bund von Königreichen, die durch einen menschlichen Großkönig im Westen zusammengehalten werden. Bei den Vinsaxi handelt es sich um ein Grenzvolk wilder Menschen, das sich zu Clans zusammengeschlossen haben. Sie wohnen in den Hügeln und Hochlanden, wo die Geschichte beginnt. Das Spiel verwendet ein rundenbasiertes System. Normalerweise verfügt ein Charakter über eine Bewegungs- und eine Standard-Aktion pro Runde. Allerdings kann man diese Standardaktion auch als Bewegung umsetzen. Außerhalb eines Kampfes darf der Spieler die Figuren in beliebiger Reihenfolge bewegen. Im Kampf bestimmt die Initiative die Zugreihenfolge der Charaktere. Eine bestimmte Figur kann erst dann wieder eingesetzt werden, wenn alle anderen Charaktere gemäß ihrer Zugreihenfolge bewegt wurden. Unsere Spielfiguren reisen nun auf einem Raster bestehend aus Feldern durch die Spielwelt. Jede Figur besetzt ein Feld auf dem Raster, wobei große Monster auch mehrere Felder besetzen können. Blaue Felder zeigen die möglichen Bewegungen einer Spielfigur an. Goldene Felder dagegen geben an, von wo aus ein Charakter einen Gegner im Nahkampf angreifen kann.

Wir erkunden nun schrittweise die Umgebung und decken immer neue Bereiche auf. In einem Level gibt es viele dunkle Ecken. Versteckte Gegner werden nur sichtbar, wenn wir die Felder aufdecken. Das klappt am besten mit Fackeln, Dunkelsicht oder Lichtzauber. Mit einem einfachen Tastendruck ruft Ihr das Aktionsmenü auf. Jetzt kann man seine Figur bewegen, Sturmangriffe ausführen oder sich zurückziehen. Angriffe dürfen wir ebenfalls starten, wenn Gegner in der Nähe sind. Vom vollen Angriff, über Vorbereiten bis hin zur Finte reicht das Repertoire und so kann man seine Figur taktisch klug einsetzen. Daneben dürfen wir mit unseren Helden noch mehr machen. Stehen wir z.B. an einem Hebel, so können wir diesen aktivieren oder bei Kisten diese durchsuchen. Außerdem sollen wir Gefährten durch Heilung helfen, wenn diese Probleme bekommen. Diverse Gegenstände, die wir im Spiel finden, gibt es auch noch. Diese packt der Spieler in seinen Rucksack. Daneben sollen wir unsere Truppe auch noch ausrüsten. Jeder Charakter verfügt über eine gewisse Anzahl von Slots, in denen Gegenstände wie Waffen oder Rüstungen platziert werden. Alle anderen Objekte, die der Held nicht trägt, wandern ins Inventar. Waffen spielen in Dungeons & Dragons: Tactics natürlich eine wichtige Rolle. Auch hier greift der Hersteller in die Vollen. Nahkampf-, Fernkampf-, Doppel- und Zweihandwaffen lassen unseren Gegner schnell alt aussehen. Die spielrelevanten Objekte wie Waffen, Rüstungen, Armbänder, Schilde, Schriftrollen oder Tränke finden wir übrigens im Spiel (z.B. in Truhen) oder wir erwerben diese bei Händlern. Letztere haben nicht nur ein reichhaltiges Arsenal an nützlichen Gegenständen, sie kaufen auch unsere überflüssigen Objekte. Hierdurch kann man schnell ein paar Taler verdienen. Allerdings sollte jetzt kein Hamstertrieb ausbrechen. Unsere Figuren dürfen leider nur eine bestimmte Anzahl an Gegenständen mitnehmen. Ist das Gewicht zu groß, wird unser Held in seinen Aktionen behindert. In den Levels findet man allerdings nicht nur nützliche Truhen. Diverse Fallen erschweren unser Leben und daher sollte man immer sehr vorsichtig agieren. Bei unseren Erkundungstouren trifft unsere Gruppe außerdem auf diverse Gegner die uns nach dem Leben trachten. Jetzt wird in den Kampfmodus geschaltet. Über eine Initiativliste wird die Kampfreihenfolge der Charaktere festgelegt. Diese wird zu Beginn eines Kampfes erstellt. Nun darf man seine Nahkampf- oder Fernkampfangriffe je nach Standort des Gegners ausführen. Verfügt eine Spielfigur über Magiefähigkeiten, so darf er diese natürlich auch im Kampf einsetzen. Das gleiche gilt für vorhandene PSI-Kräfte. Nett ist bei einem Kampf
auch, dass man durch eine kluge Taktik - wie z.B. das Umzingeln - einen Bonus erhält. Wer also klug agiert, wird schnell erste Erfolge einfahren. Ist eine Schlacht geschlagen, erkunden wir die Umgebung weiter, sammeln nützliche Objekte ein, rüsten unsere Charaktere immer weiter aus und lösen eine Aufgabe nach der anderen. Kleine Filme halten das ganze dann noch zusammen. Diese werden immer wieder eingespielt, wenn die Story vorangetrieben werden soll oder Dialoge ablaufen. So agieren wir nicht ganz grundlos in dem Spiel.

 

Technik:

Die Technik hat gute aber auch schlechte Seiten. Da wäre zum einen die Grafik. Wir agieren in vielen unterschiedlichen Levels die sehr viele Details zeigen. Viel Wert wurde auch auf diverse Licht und Schatteneffekte gelegt. Es sieht schon toll aus, wenn wir mit einer Fackel in der Hand durch die Räume gehen. Hinzu kommen zahllose Effekte, die immer wieder unser Auge erfreuen. Zufrieden kann man auch mit den Figuren sein. Diese wurden ordentlich modelliert und anständig animiert. Allerdings hat die Grafikpracht auch Nachteile. Ist mal so richtig was los in einem Dungeon, so trüben leichte Ruckler das ansonsten flüssige Gameplay. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben diversen Ingamegeräuschen werden wir auch einer stimmungsvollen Musik lauschen. Ansprechen ist auch die Kamera. Diese lässt sich stufenlos drehen und selbst unterschiedliche Neigungswinkel sind möglich. Hinzu kommt eine Zoomfunktion, wodurch man mehr Übersicht bekommt. Leider wurde aber auf eine Übersichtskarte genauso verzichtet, wie auf einen Kompass und so solltet Ihr schon über einen guten Orientierungssinn verfügen. Die Steuerung der Charaktere geht eigentlich gut von der Hand. Schlechter sieht es bei den Menüs aus. Wirklich katastrophal wird es bei Händlern, die keine Sortierungsfunktion haben. Hier müssen wir lange Liste nach nützlichen Objekten durchsuchen. Etwas nervig ist auch noch, dass man Waffen oder andere Ausrüstungsgegenstände nicht mit seinen aktuellen Items vergleichen kann. Insgesamt hätte man sich ein paar sinnvollere Features bei den Menüs gewünscht, die einem das Leben erleichtern. Die KI der Gegner ist genretypisch. Wirklich intelligente Handlungen oder taktisches Vorgehen sehen wir kaum und so kommt bei den vielen Kämpfen kaum Freude auf. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch einige Punkte bei der technischen Seite die stören.

 

Fazit:

Dungeons & Dragons: Tactics ist eigentlich ein wirklich gutes Game. Die Grafik ist teilweise wunderschön und durch die vielen Details und Effekte bewegt man sich gerne durch die verschlungenen Dungeons. Selbst mit dem Sound kann man gut leben, denn es wird eine gute Stimmung erzeugt. Bei den ganzen Objekten, Waffen und Rüstungen schlägt das Rollenspielherz ebenfalls schnell höher, denn bis wir wirklich alles gesehen und gekauft haben, werden viele Stunden vergehen. Allerdings wird der ganz große Spielspaß durch die doch dürftige Menüführung ein wenig gebremst. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von so einem Spiel. Zumindest gibt es zahllose Levels, Quests und Gegner die einen anständig entschädigen. Wer also Rollenspiele genauso mag wie Strategiegames, der darf gerne bei diesem Spiel zuschlagen. Könnt Ihr mit kleineren Macken gut leben und scheut Ihr nicht das D&D-Regelwerk, so werdet Ihr sehr lange in die interessante Spielwelt eintauchen. Dank vieler taktischer Möglichkeiten und recht spannender Kämpfe kann man über so einige Kritikpunkte hinwegsehen. Insgesamt hat uns das Spiel recht gut gefallen und daher können wir Dungeons & Dragons: Tactics alles Genrefans zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Fantasy pur: Führen Sie eine Heldentruppe in taktische Schlachten und epische Abenteuer!
- Grandioser Spielspaß: Freuen Sie sich auf eine umfangreiche Einspieler-Kampagne und einen spannenden einen Zweispieler-Kooperations-Modus!
- Optik vom Feinsten: Detaillierte 3D-Schlachtfelder mit atemberaubenden Effekten lassen den PSP-Bildschirm beben!
- Mit allen Finessen: Das rundenbasierte Spielsystem bietet sämtliche Elemente aus dem populären D&D-Universum!
- Volle Psi-Power: Überwinden Sie die abscheulichsten Kreaturen mit Hilfe mächtiger Zauber!
- Erfahrung gezielt einsetzen: Verbessern Sie die Eigenschaften Ihrer Helden, um tödliche Fallen zu knacken und andere Hindernisse zu umgehen!
- Für Jedermann: Die eingängige Steuerung sorgt für einen leichten Spieleinstieg und bietet Profis trotzdem jede Menge Tiefgang!
- Langzeitmotivation: Mehr als 25 umfangreiche Abeneuer warten auf die Heldentruppe.
- Erleben Sie dramatische Mehrspieler-Schlachten mit bis zu acht Teilnehmern per Wireless-LAN-Verbindung!
- Sämtliche Rassen, Character- und Prestigeklassen sind enthalten. Außerdem wurden sämtliche Kreaturen anhand ihres D&D-Hintegrunds erschaffen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Dungeons & Dragons: Tactics (PSP)

 
 Dungeons & Dragons Tactics
EUR 48,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 80 %  
Sound: 75 %  
Bedienung: 70 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer: 82 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  79 %  


 

 

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