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Star Trek: Elite Force II - Review (PC)

Wertung:
86 %

Einleitung:

Star Trek Fans können sich freuen, denn über Activision kommt ein weiteres Spiel mit der Lizenz zum beamen auf den Markt. Diesmal handelt es sich um den Ego-Shooter Star Trek: Elite Force II, das einen ähnlichen Erfolg haben soll, wie die anderen Star Trek Spiele - die sich fast alle sehr gut verkaufen konnten. Dieses Spiel ist der direkte Nachfolger von Star Trek Voyager: Elite Force das vor knapp drei Jahren von Raven Software auf den Markt kam.

 

Zum Spiel:

Natürlich benötigt ein Star Trek Spiel auch eine Story die dort anfängt, wo die Fernsehserie Star Trek Voyager aufhört. Die Voyager ist endlich wieder zurückgekehrt. Unter der Besatzung befinden sich auch Alex Munro und das Hazard Team. Diese bilden eine Spezialeinheit die mit zu dem besten zählt was die Sternenflotte aufzubieten hat. Nun sollen sie wieder gefährliche Missionen gegen die Föderationsfeinde bewältigen. Zum Vorgängerteil hat sich einiges geändert, denn die Mängel wurden fast komplett beseitigt. Ein Kritikpunkt war damals das der Einzelspieler-Modus zu kurz war. Kein Wunder das diese Kritik damals aufkam, wenn man nach ein paar Stunden schon den Abspann sah. Diesmal ist aber alles anders. Star Trek: Elite Force II ist jetzt ein reinrassiger Shooter das langen Spielspaß bietet und permanente Action verspricht.

In gut zwölf Missionen soll der Spieler in mehreren Teilmissionen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Dafür darf er rund 14 verschiedene Gegenstände benutzen - darunter auch den obligatorischen Tricorder, Phaser und diverse Waffen. Der Tricorder wird nicht nur zum scannen eingesetzt, sondern der Spieler markiert in späteren Missionen damit auch Ziele die dann bombardiert werden. Daneben könnt Ihr nicht nur Föderationswaffen, sondern auch noch Knarren der Klingonen oder Romulaner benutzen. Die meisten Waffen verfügen neben der Primärfunktion auch noch über einen Sekundärmodus - was bei Egoshooter Spielen ja nichts Neues ist. Wie Ihr das schon aus der Serie kennt, wird mal wieder gegen diverse Feinde gekämpft. Diesmal müssen Klingonen und Romulaner genauso besiegt werden wie die kollektivhandelnden Borg. Daneben wird der Spieler aber auch neue Rassen zu sehen bekommen, genauso wie die obligatorischen Zwischen- und Endgegner. Hauptsächlich müsst Ihr in den Missionen vor allem Gegner abschießen die in Massen auftauchen. Daneben gibt es aber auch noch diverse Jump&Run Einlagen, sowie kleine Rätsel um z. B. verschlossene Türen zu öffnen.

In den meisten Missionen agiert der Spieler alleine aber trotzdem kommt es recht häufig vor das die eigene Figur mit anderen Teamkollegen zusammen arbeitet. Diese werden dann vom Computer gesteuert. Die Spielorte sind sehr abwechslungsreich und so könnt Ihr in einem Level sogar auf dem Rumpf der Enterprise agieren. Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände ist der Tricorder. Mit diesem Gerät kann der Spieler Schwachstellen in Wänden lokalisieren. Durch den Einsatz des Phaser wird so ein Durchgang erschaffen. Aber auch Schalter werden mit Hilfe des Tricorders betätigt. Im gesamten Spielverlauf bekommt der Spieler zu jeder Zeit hilfreiche Informationen eingespielt - die alles erklären. Da manche Level recht düster sind hat der Hersteller zusätzlich ein Nachtsichtgerät spendiert. Wer nach zahlreichen Einsätzen genug von den Einzelspielermissionen hat kann sich in den Multiplayermodus stürzen. Hier könnt Ihr die obligatorischen Spielarten Deathmatch und Capture the Flag spielen, genauso wie den Specialties-Modus wo unterschiedliche Charakterklassen auf spezielle Karten kämpfen.

 

Technik:

Optisch kommt das Spiel sehr gut rüber. Ritual Entertainment setzt bei Star Trek: Elite Force 2 auf die Q3-Grafikengine. Diese wurde dann noch mit hauseigenen Tools aufgemotzt und so sieht die Grafik um einiges besser aus. Vor allem die gute Levelarchitektur, detailreiche Texturen und ansprechenden Animationen können überzeugen. Daneben kann man sich über viele Details freuen die eingefleischte Star Trek Fans aus der Serie kennen. Auch der Sound passt sich dem guten Eindruck an. Nette Nebengeräusche kommen genauso gut rüber wie die Stimmen die gut synchronisiert wurden. Aber auch die Waffen und Explosionen sehen fast so real aus wie man sie aus den Filmen kennt. Zusätzlich wird der Spieler mit zahlreichen Ingame-Zwischensequenzen verwöhnt. Gut gelungen ist auch die Steuerung. Sehr sicher bewegt der Spieler seinen Charakter durch die Level. Das Zielen, Schießen und Springen wird genauso sicher ausgeführt wie die Bedienung der Menues. Auch über die KI der Gegner kann man sich nicht beschweren die sehr charaktertypisch sind. Rundum ist das Spiel technisch gut gelungen.

 

Fazit:

Nicht nur Star Trek Fans werden von diesem Spiel begeistert sein. Auch Spieler die vom Vorgänger enttäuscht waren können wieder problemlos zugreifen. Neben einer ansprechenden Story wird der Spieler diesmal auch mit einer guten Grafik, detailreichen Level und einem genialen Sound verwöhnt. Die Animationen und die Steuerung passen ebenfalls zum insgesamt guten Eindruck. Rundum ist Star Trek: Elite Force II ein Zukunftsshooter, der sich vor keinen anderen Spiel aus diesem Genre verstecken braucht. Zusätzlich kommt hinzu das Star Trek: Elite Force II genauso für Trekkies geeignet ist wie für Shooterfans. Ein guter Multiplayermodus rundet das Spielvergnügen ab. Wir können dieses Spiel dadurch ohne schlechtes Gewissen zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Neue Schiffe, stärkere Waffen - Nach der Rückkehr der Voyager werden Sie an Bord der Enterprise stationiert. Zusätzlich zu moderneren Versionen der bekannten Waffen aus dem ersten Teil bietet Ihnen Star Trek: Elite Force II ein komplett neues, noch schlagkräftigeres Waffenarsenal.

- Weniger lineare Missionen - Um eine Mission erfolgreich abzuschließen, können Sie viele verschiedene Taktiken wählen. Gehen Sie Ihren eigenen Weg, aber machen Sie sich auf alles gefasst. Wenn Sie Kämpfen, werden Sie vor Herausforderungen anderer Art gestellt …

- Außenmissionen in gewaltigen Spielwelten - Verwickeln Sie Ihre Gegner in Gefechte auf Schiffshüllen und Planetenoberflächen sowie in Raumstationen, fremden Städten und Raumschiffen oder sogar in Schwerelosigkeit.

- Nahkämpfe im Mehrspieler-Modus - Machen Sie sich in Mehrspielerpartien wie dem Holomatch, Team-Holomatch oder Capture-the-Flag mit neuen Nahkampfwaffen wie dem klingonischen Bat´leth vertraut.

- Verborgene Objekte - Spüren Sie Geheimverstecke auf, die den Ablauf und Ausgang Ihrer Missionen komplett verändern können.

- Noch mehr Spielspaß - Star Trek: Elite Force II besticht durch weitaus mehr Spielumgebung und eine bedeutend längere Spielzeit als der Vorgängertitel. Dank einer verbesserten Version der id-Engine konnte die Detailgenauigkeit der Charaktere und Wesen noch weiter gesteigert und die Spielwelten noch spektakulärer dargestellt werden.

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Star Trek: Elite Force II (PC)

 
 Star Trek Voyager - Elite Force 2
EUR 47,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 87 %  
Singleplayer: 86 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  86 %  

Systemvoraussetzungen PC:

- Windows XP/2000/ME/98/95
- 600-MHz-CPU
- 128 MB RAM 
- 3D-Grafikkarte mit 32 MB
- 1,3 GB Festplatte


 

 

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