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Empires: Die Neuzeit - Review (PC)

Wertung:
87 %

Einleitung:

Echtzeit-Strategiespiele sind gerade auf dem PC sehr beliebt. Immer wieder kommen neue Spiele aus diesem Genre auf dem Markt die neben einer langen Spielzeit auch viel Spielspaß versprechen. Oft steht eine bestimmte Zeitepoche oder ein Zeitalter im Mittelpunkt des Geschehens. Bei Empires: Die Neuzeit sieht das ein wenig anders aus, denn die Zeitspanne die hier nachgespielt wird beginnt bei den Rittern und hört im Zweiten Weltkrieg auf. Ob sich diese Idee bei den Spielern durchsetzen kann erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem das Spiel gestartet wurde gelangt der Spieler in das Hauptmenü, wo die Menüpunkte Einzelspieler, Mehrspieler, Spieleditoren, Spieleinstellungen und Spiel beenden angewählt werden können. Bei den Spieleinstellungen dürfen alle relevanten Einstellungen für das Spiel vorgenommen werden, die von Sound über die Grafik bis hin zur Steuerung reichen. Unter Spieleditoren darf man eigene Szenarios und Kampagnen erstellen. Dank des Handbuchs wird die Bedienung sehr leicht gemacht. Kommen wir aber lieber zum eigentlichen Spiel. Hier steht der Bereich Einzelspieler wohl für die meisten im Mittelpunkt. Bevor es nun los geht sollte man sich erst einmal einen Spielernamen geben. Nun stehen verschiedene Spielmöglichkeiten zur Auswahl. Als erstes wäre da der Modus "Zufallskarte spielen". Hier wird ein Spiel ganz nach den Wünschen des Spielers erstellt. Die Karte ist genauso frei einstellbar wie die Anzahl der Einheiten oder die Gegner. Für sich selber kann man die Nation nehmen, die einen am besten zusagt. Ein wenig überrascht werden Genrekenner aber sein, wenn sie die Völkerauswahl sehen. Diese beschränkt sich auf gerade mal vier Nationen. So muss man sich für eine der Länder England, Frankreich, Korea oder China entscheiden. Alle Parteien unterscheiden sich nicht nur durch ihre Einheiten, sondern auch durch Spezialfähigkeiten. Die Engländer benötigen z.B. keine Arbeiter zur Gold- und Steingewinnung, weil Minen diese Arbeit erledigen. So kann man nun jede Art des Spiels gegen einen oder mehrere Computergegner austragen. Ein wenig interessanter ist der Kampagnen-Modus. In diesem darf man eines der drei historisch angelegten Ereignisse nachspielen. Zur Wahl stehen Richard Löwenherz, Admiral Yi oder General Patton. Anschließend folgt eine kleine Einleitung um die anstehende Mission zu erklären. In kleinen Filmausschnitten wird hier mit deutscher Stimme und Text die Story erzählt. Neben den bisher erwähnten Spielarten darf der Spieler auch eigene Kampagnen oder Szenario spielen, die er selber erstellt oder herunter geladen hat. Wer nicht gerne alleine spielt darf auch den Mehrspielerbereich nutzen. Hier darf der Akteur dann über das Internet oder im Netzwerk mit anderen um den Sieg ringen.

Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Wir erblicken das Spielfeld aus einer genretypischen Perspektive. Auf dem Bildschirm sehen wir die Hauptkarte, wo das Spielgeschehen stattfindet. Hier wird ein Kriegsnebel verwendet, der noch nicht von den eigenen Leuten erkundete Gebiete im Nebel verschwinden lässt. Erkunden die Truppen ein Gebiet verschwindet dieser automatisch und man sieht was dort passiert. Verzieht man sich wieder so kommt der Kriegsnebel ins Sichtfeld. Zurück bleibt nur ein Schnappschuss des Geländes. Das Gelände selber ist recht unterschiedlich. Neben Wasser und Untiefen wird man genauso Hügel und Felsen vorfinden wie diverse Ressourcen. Diese stellen einen wichtigen Punkt in dem Spiel da, denn eigene Bürger sammeln diese Ressourcen - Gold, Nahrung, Holz und Stein - in einem Lager Ihrer Zivilisation. Diese werden dann verwendet um Einheiten, Waffen oder Häuser zu bauen. Aber auch einen weiteren wichtigen Aspekt haben diese Ressourcen, denn man benötigt diese um in ein neues Zeitalter aufzusteigen. Das ist für Genrekenner nichts außergewöhnliches aber trotzdem werden auch diese Spieler überrascht schauen, wenn es zu dem Sprung imperiales Zeitalter zum Ersten Weltkrieg kommt. Nun muss der Spieler eine Völkerwahl treffen. Chinesen schließen sich plötzlich den Engländern oder auch den Russen an. So werden die vier Grundnationen von neuen abgelöst. Bis dahin produzierte Einheiten so wie Gebäude werden einfach mitgenommen. Das klingt zwar ein wenig schräg aber es macht einen riesigen Spaß. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt sollte auch auf die Verteidigung viel wert gelegen werden, da mit angriffen immer zu rechnen ist. So darf man sein Gelände mit Mauern und Türmen befestigen, so dass anstürmende Gegner erst einmal aufgehalten werden. Will der Spieler nun verteidigen oder angreifen, so benötigt er immer Einheiten. Diese werden in speziellen Gebäuden produziert. Das Spiel bietet über 210 unterschiedliche Einheiten die aber auf die neun Nationen und die unterschiedlichen Zeitalter verteilt sind. So bleibt eine überschaubare Anzahl von Einheiten übrig - die allerdings besondere Fähigkeiten besitzen. Große Truppen darf der Spieler dann noch in Formationen gruppieren, so dass alles überschaubar bleibt.

 

Technik:

Optisch liegt das Spiel am Puls der Zeit. Die Einheiten wurden wunderbar animiert und die Gebäude und Fahrzeuge sehen sehr detailliert aus. Daneben gib es viel nette Extras wie Bäume, Wassereffekte und Explosionen zu sehen. Allerdings muss man auch sagen, dass die Grafik nicht besonders realistisch wirkt. Auch auf die Größenverhältnisse wurde nicht geachtet was allerdings Strategiefans nichts ausmachen wird. Dafür ist es schon imposant, wenn ganze Flugzeuggeschwader einen Angriff fliegen und die Flaggeschütze diese aufhalten wollen. Wird ein Flugzeug abgeschossen springt sogar der Pilot mit dem Fallschirm ab und verschwindet auf der Karte. Hier und da gibt es zwar noch Punkte die man optisch hätte besser gestalten können aber trotz dieser kleiner Kritikpunkte ist die Grafik so gut, das es das gute Gameplay wunderbar unterstützt. Ist der Akteur dann erst einmal in das Spiel eingetaucht so hat er kaum noch Zeit auf optische Details zu achten. Daneben erwartet Euch aber noch ein netter Sound der in jeder Situation das passende Geräusch einspielt. Zusätzlich wird eine deutsche Sprachausgabe verwendet die angemessen ist. Allerdings sagen die Truppen immer wieder die gleichen Sätze, so dass es mit der Zeit langweilig wird dort zuzuhören. Positiv fällt die Steuerung auf die wirklich keine Wünsche offen lassen. Genrekenner werden sich hier sofort auskennen und selbst Anfänger haben nach kurzer Zeit alle nötigen Handgriffe raus um das Spiel voll zu genießen. Die KI der Gegner ist ebenfalls gut da sie je nach Schwierigkeitsstufe besser oder schlechter agieren. So macht auch das Spielen gegen den Computer Spaß. Ein wenig Frust kommt auf, wenn es dann in die Kampagnen geht. Hier ist der Schwierigkeitsgrad sehr hoch, so dass Anfänger schnell die Lust verlieren könnten. Insgesamt gesehen bietet Empires genügend Motivation und Spieltiefe das man kaum davon los kommt.

 

Fazit:

Genreliebhaber werden mit dem Spiel Empires: Die Neuzeit sofort klar kommen. Eigentlich ist hier alles so wie man es aus anderen Spielen kennt. Leider bietet das Spiel aber auch wenig Neues. Eigentlich läuft hier alles genauso ab wie man es aus anderen Spielen kennt. Schnell Ressourcen sichern, Gebäude und Einheiten bauen um dann schnell die nächste Zivilisationsstufe zu erreichen. Fortschritt ist auch hier alles und wenn man viel länger mit den Entwicklungen braucht wie der Gegner, hat man schon verloren. Leider gibt es nur vier Grundnationen was im Vergleich mit anderen Spielen wenig ist. Allerdings relativiert sich das später, da neue Nationen hinzukommen. Vor allem wurde bei Empires: Die Neuzeit darauf geachtet das jede Nation unterschiedlichen Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt. Die Mischung ist dabei so gut gelungen das man bei keiner Nation wirkliche Nachteile hat. Mit den ganzen Spielarten die Empires: Die Neuzeit bietet wird auch eine lange Spielzeit geboten, so dass man Wochen mit den Spiel verbringen kann. Ein wenig schade ist nur, dass der Multiplayermodus gerade einmal zwei Spielarten bietet. Diese reichen aber aus um mit Freunden viele Stunden vor dem Rechner verbringen zu können. Insgesamt gesehen ist Empires: Die Neuzeit ein gelungenes Spiel was ein wenig frischen Wind in das Genre bringt. Wer Spiele wie Age of Empire mochte wird sich hier sofort wohl fühlen. So können wir auch Empires: Die Neuzeit für Strategiefans empfehlen.

 

 

 


Wertungsbox:

Empires: Die Neuzeit (PC)

 
 Empires: Die Neuzeit
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 86 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 90 %  
Singleplayer: 89 %  
Multiplayer: 83 %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  87 %  

Systemanforderungen:

- Windows 98/2000/ME/XP
- Minimum: Pentium® III oder Athlon® 600 MHz Prozessor oder besser
- 128 MB RAM
- 100% DirectX 9 oder höher kompatible 3-D-Beschleuniger-Grafikkarte mit 32MB RAM
- 600 MB freier, unkomprimierter Festplattenspeicher
- 4fach CD-ROM-Laufwerk.
- Unterstützt Multiplayer übers Internet (via GameSpy) und LAN (TCP/IP) unterstützt.

 


 

 

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