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Enemy Territory: Quake Wars - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Vor geraumer Zeit wurde das Spiel Enemy Territory: Quake Wars großspurig angekündigt. Dann verschwand der heiß erwartete Science-Fiction-Shooter wieder von der Bildfläche. Endlich hat die lange Wartezeit ein Ende, denn das Spiel kommt jetzt über Activision auf den deutschen Markt. Bei dem Game handelt es sich um ein neues Mehrspieler-Shooterspiel, das eine Mischung aus Battlefield und Quake darstellt. Entwickelt wurde das Actionspektakel von Splash Damage, die bekannt wurden durch RtCW: Enemy Territory. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für alle Egoshooterfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Selbst so ein Spiel kommt nicht ohne eine kleine Rahmenhandlung aus. Wieder einmal wird die Erde durch aggressive Außerirdische bedroht. Es sind die Strogg, die es auf die Menschen abgesehen haben. Das lassen sich die Erdenbürger natürlich nicht gefallen und so ziehen sie als Global Defense Force (GDF) los, um die Eindringlinge zurückzuschlagen. Viel mehr werdet Ihr von der Story nicht mitbekommen, denn eigentlich dient sie nur als Mittel zum Zweck. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Nachdem wir uns ein einführendes Intro angeschaut und ein Profil erstellt haben, erblicken wir das obligatorische Hauptmenü. Hier findet Ihr die Bereiche Online-Spiel, LAN-Spiel, Gegen CPU spielen, Statistik und Optionen. Wie üblich dürft Ihr unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen und gegebenenfalls die Tastenkonfiguration ändern. Unter Statistik könnt Ihr außerdem Eure persönliche Auswertung in aller Ruhe ansehen. Am Anfang sollte jeder erst einmal gegen die recht ansprechenden Computergegner in die Schlacht ziehen. Auf unterschiedlichen Schlachtfeldern, könnt Ihr Euch in aller Ruhe mit der Steuerung und dem Spielprinzip vertraut machen. Im Mittelpunkt stehen natürlich die actionreichen Mehrspielermodis. Hier darf man im LAN oder über das Internet mit bis zu 32 menschlichen Spielern ein Match bestreiten. Die Grundregeln in dem Spiel sind recht einfach. In Enemy Territory: Quake Wars stehen sich die beiden verfeindeten Gruppen der Strogg und der GDF auf einem Schlachtfeld gegenüber. Ein Team greift an, während das andere verteidigt. Jedes Schlachtfeld ist in drei oder vier Schlüsselmissionen oder Primärziele aufgeteilt. Um zu gewinnen muss das angreifende Team alle Primärziele innerhalb des festgelegten Zeitlimits erfüllen. Das Verteidigerteam muss eben dieses verhindern. Um ein Ziel zu erfüllen ist ein bestimmtes Gerät oder Werkzeug erforderlich, das nur eine bestimmte Charakterklasse mit sich führen kann. Jede Seite hat selbstverständlich ihre eigenen Klassen, die sich nur minimal von der jeweils anderen Fraktion unterscheidet. Jeweils fünf Klassen stehen zur Auswahl. Beide Seiten haben einfache Soldaten/Aggressor, Techniker/Konstruktor und Sanitäter/Versorger. Hinzu kommen Späher (Feldagent/Oppressor) und Scharfschützen (Geheimagent/Infiltrator). Die Charakterklassen unterscheiden sich nicht nur durch die unterschiedlichen Spezialfähigkeiten, sondern auch durch ihre Bewaffnung voneinander.

Von den Mordwerkzeugen gibt es natürlich viele unterschiedliche. Vom einfachen Messer über diverse Gewehre bis hin zu Handgranaten ist alles vorhanden. Wir kämpfen selbstverständlich nicht allein gegen das andere Team. An unserer Seite agieren weitere Soldaten, die tunlichst zusammenarbeiten sollten. Damit der Kontakt auch bei CPU Einheiten nicht abreist, gönnt man uns vorgefertigte Funksprüche. Hierdurch kann man auch mit dem Computer ordentlich spielen. Ob das dann auch taktisch klug mit menschlichen Spielern klappt, ist wie immer eine andere Frage. Eines ist aber sicher, nur das Team was einigermaßen gut zusammenarbeitet, wird am Ende siegreich sein. Mit unserer Fraktion sollen wir nun diverse Aufgaben bewältigen. Mal müssen wir einen Ort einnehmen, dann einen Durchgang schaffen oder eine Brücke errichten. Aber auch Hackerziele stehen auf dem Tagesprogramm. Wie Ihr evtl. bemerkt habt, sind die Ziele zum Teil berufsabhängig. So kann z.B. nur ein Techniker Sachen aufbauen. Es muss also immer klar gestellt sein, dass in einem Team alle Charakterklassen besetzt sind. Selbstverständlich gibt es auch ein Belohnungssystem. Besonders effektive Spieler werden für ihre Aktionen mit Erfahrung bzw. verbesserten Fähigkeiten belohnt. Gespielt wird übrigens auf zwölf unterschiedlichen Karten. Dabei werden wir viele Orte zu sehen bekommen. Von Industrieanlagen, über Waldgebiete bis hin zu Wüstenstädten ist alles vorhanden. Auf diesen Maps werden dann die drei möglichen Spielarten ausgetragen: Kampagne, Ziel und Stoppuhr. Bei der Kampagne werden einfach drei Karten hintereinander gereiht. Bei Ziel wird nur eine Karte gespielt. Wird hier das Ziel erfüllt, ist das Spiel zu Ende. Die interessanteste Spielart dürfte wohl Stoppuhr sein. Ein Team startet als Angreifer, während das andere Team verteidigt. Nach einer bestimmten Zeit tauschen die Fraktionen die Rolle und das Aggressorteam muss die Aufgabe bzw. die vorgelegten Punkte in einer kürzeren Zeit schaffen. Das war natürlich noch nicht alles. In dem Spiel agieren wir nicht nur zu Fuß und mit unseren Standartwaffen. Hinzu kommen viele unterschiedliche Vehikel. Vom einfachen Jeep über Panzer bis hin zu Mechs reicht das Angebot. Sogar an fliegende Einheiten hat der Hersteller gedacht und so kann man sich in Enemy Territory: Quake Wars so richtig auslassen. Die meisten Fahrzeuge darf man dann noch mit mehreren Personen besetzen, wodurch sie noch schlagkräftiger werden. Damit wir in dem Spiel den Überblick nicht verlieren, gönnt man uns übrigens eine kleine Karte. Hier sehen wir nicht nur spielrelevante Orte oder unsere Teamkollegen. Daneben werden auch die Missionsziele und Kommandoanweisungen angezeigt. So agieren wir nun mit unserem Team und unserer ausgesuchten Bewaffnung durch die diversen Schlachtfelder und versuchen das gegnerische Team auszuschalten.

 

Technik:

Die Grafik ist bei Enemy Territory: Quake Wars ganz ordentlich. Allerdings werden wir nichts zu sehen bekommen, was man nicht schon aus anderen Spielen kennt. Allerdings ist das nichts negatives, denn das Spiel orientiert sich am Genrestandard. Wirklich überzeugen können vor allem die Karten. Sie sind sehr abwechslungsreich und bieten viele Objekte, die man taktisch klug nutzen kann. Es wurden viele Details eingebaut, wodurch ein nettes Ambiente entsteht. Man muss allerdings auch erwähnen, dass die Außenbereiche um einiges besser rüber kommen, wie die Innenräume. Teilweise sehen die Gebäudeinnenräume wirklich hässlich aus, was in der heutigen Zeit eigentlich nicht passieren dürfte. Zumindest werden wir durch tolle Effekte und Explosionen anständig entschädigt. Wirklich gut sehen die Figuren aus. Sie wurden ansehnlich modelliert und nicht weniger gut animiert. Toll ist auch die enorme Weitsicht. Man kann wirklich von erhöhten Orten alles überblicken. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Neben diversen Ingame- lauschen wir auch authentischen Waffen- und Fahrzeuggeräuschen. Hinzu kommen immer wieder dramatische Funksprüche, die für zusätzliche Spannung sorgen. Die Steuerung ist erstklassig. Unsere Figur lässt sich zu jeder Zeit sicher lenken und selber kleinere Kletterpartien sind kein Problem. Das Zielen und benutzen der Waffen klappt auch sofort und so kann selbst ein Anfänger - ohne lange Einarbeitungszeit - direkt in das Spiel einsteigen. Sehr gut lassen sich auch die Fahrzeuge steuern. Selbst fliegende Vehikel kann man nach kurzer Einarbeitungszeit sicher lenken. Wirklich nützlich ist die eingebaute Karte, die wirklich alle wichtigen Punkte schnell anzeigt. Orientierungslos werden wir also nicht über die Schlachtfelder rennen. Etwas mäßig ist die KI der computergesteuerten Figuren. Spielen wir mit CPU-Kollegen, wird kaum eine taktische Aktion gelingen. Viel besser haben uns da schon die Gegner gefallen. Sie sind teilweise hammerhart und somit eine echte Herausforderung. Optimal um sich auf bevorstehende Onlineschlachten vorzubereiten.

 

Fazit:

Enemy Territory: Quake Wars ist ein nettes Science-Fiction-Shooterspiel, das vor allem Fans von schnellen Actiongames anspricht. Leider muss man dazu sagen, denn aus dem Spiel hätte ein wirklich erstklassiges Taktikegoshooterspiel werden können. Die Mischung aus Battlefield und Quake will einfach nicht funktionieren. Das Gameplay ist leider voll auf rasante Action ausgelegt und so verkommt das Spiel zu einer reinen Metzelorgie. Zumindest kann man mit den vielen unterschiedlichen Charakterklassen genretypisch vorgehen. Um dann das Missionsziel zu erfüllen wird das Team allerdings zusammenspielen müssen. Dank vieler interessanter Waffen, Fahrzeugen und genialer Karten kann man zumindest unzählige interessante Schlachten bestreiten. Leider ist der Singleplayerbereich ein wenig zu kurz ausgefallen. Schon nach wenigen Stunden habt Ihr alles gesehen und dann bleibt nur noch der Mehrspielerbereich übrig. Dieser kann einen aber über Wochen am Bildschirm binden. Das liegt zum einen an den Spielmodis und zum anderen an den clever aufgebauten Missionen. Hinzu kommen tolle Maps, die einfach optimal zu so einem Spiel passen. Selbst Anfänger werden durch den einfachen Einstieg und die gute Steuerung sofort in das Spielgeschehen einsteigen können. Wer also ein actiongeladenes Online-Egoshooterspiel sucht und über kleinere Macken hinwegsehen kann, der sollte schnell zum nächsten Händler eilen. Auch wenn nicht alles Perfekt ist, kann Enemy Territory: Quake Wars einen wunderbar unterhalten.

 

Features:

- Missionsbasierter Kampf: Enemy Territory:QUAKE Wars lässt die Teams auf einem Schlachtfeld mit militärischen Zielen gegeneinander antreten (z.B.das Ausschalten eines wichtigen Verteidigungspostens,das Zerstören eines bestimmten Ziels). So weiß von vorne herein jeder, wo die Action spielt - langatmiges Herumlaufen auf der Karte entfällt.
- Wichtiges Teamwork: Dank der "asymmetrischen" Klassen (insgesamt 10) bietet jedes Team in Enemy Territory: QUAKE Wars ein einzigartiges Spielerlebnis. Die GDF und Strogg besitzen zwei eigenständige Armeen mit unterschiedlichen Taktiken und Strategien. Die Spieler werden belohnt, wenn sie als Team bei der Erfüllung der Missionsziele zusammenarbeiten.
- Individuelle Spielerrollen: Mit den klassenspezifischen Möglichkeiten kann ein einzelner Spieler zum entscheidenden Faktor einer ganzen Operation werden, indem er eine wichtige Brücke baut oder die feindliche Verteidigung infiltriert, um so den entscheidenden Luftschlag zu ermöglichen. Verletzte Spieler können sich untereinander heilen und wiederbeleben, um wichtige Aufgaben für das Team vollenden zu können.
- Steigerbare Fähigkeiten und Statistiken: Im Laufe der aus vielen Missionen bestehenden Kampagne können die Spieler Erfahrung sammeln, befördert werden und sich so neue Fähigkeiten für das Team aneignen. Zusätzlich werden die Statistiken global verwaltet und aufgezeichnet,so dass die Spieler ihren Rang und das Prestige in der Community von Enemy Territory verfolgen können.
- Einfacher Zugang: Enemy Territory:QUAKE Wars hält für neue Spieler mehr als nur grundlegende Tipps bereit. Es besitzt auch eine ganze Reihe von Innovationen, die das Spiel für ein breiteres Publikum öffnen, z.B.:· Einzelmissions-System: Teilt Spielern automatisch Einzelmissionen zu, so dass Neueinsteiger gleich wissen, was sie tun müssen. · Vereinfachte Steuerung: Dank der vereinfachten Steuerung können auch Anfänger Luftfahrzeuge unkompliziert steuern. · Ausgeglichene Kämpfe: Auch wenn die Spieler befördert werden können und ihre Statistiken mit jedem Spiel verbessern,sind freigeschaltete Fähigkeiten stets an die Kampagne gebunden, in der sie erworben werden. Jeder Spieler beginnt eine neue Kampagne mit denselben Voraussetzungen. Kämpfe zu Fuß oder in Fahrzeugen, Booten oder Flugzeugen
- Megatexture-Technologie: id Software, bekannt für bahnbrechende Spiele-Technologie ,hat es erneut geschafft. Die revolutionäre Megatexture-Technologie ermöglicht Schlachtfelder, die mit mehr als 250 Hektar einzigartig detailliertem Gelände bis zum Horizont reichen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Enemy Territory: Quake Wars (PC)

 
 Enemy Territory - Quake Wars
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemanforderungen:

- Microsoft(R) Windows(R) XP/Vista (Windows 95/98/Me/2000 werden nicht unterstützt)
Microsoft DirectX(R) 9.0c (auf der DVD-ROM enthalten)
- CPU: Intel(R) Pentium(R) 4 mit 2,8 GHz oder AMD(R) Athlon(TM) XP 2800+ (Pentium 4 mit 3,0 GHz oder vergleichbarer Prozessor für Windows Vista)
- 512 MB RAM (768 MB für Windows Vista)
- 128 MB NVIDIA(R) Geforce(TM) 5700 oder ATI(TM) Radeon(TM) 9700 (eine vollständige Liste unterstützter Chipsätze finden Sie weiter unten)
- 100% DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte
- 5 GB freier Festplattenspeicher, plus 700 MB für die Windows-Auslagerungsdatei
- Für den Zugang zu allen Spielfunktionen und Downloads wird eine Breitbandverbindung benötigt. Die Funktionalität kann sich ohne Vorankündigung ändern.

 


 

 

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