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Fallout 3 - Review (PC)

Wertung:
90 %

Einleitung:

Jeder der sich ansatzweise für Rollenspiele interessiert, der wird die Fallout-Reihe kennen. Die Serie bieten Genrefans schon seit Jahren ein sehr interessantes Gameplay. Nach einer langen Wartezeit ist es nun endlich soweit, denn Ubisoft veröffentlicht den neusten Teil mit dem Titel Fallout 3 in Deutschland. Entwickelt wurde das Spiel übrigens von Bethesda Softworks, die bekannt wurden durch die Spiele The Elder Scrolls IV: Oblivion, Star Trek: Legacy oder Star Trek: Conquest. Erscheinen wird das neuste Ubisoftspiel für PC, Playstation 3 und Xbox 360. Wir konnten in den letzten Tagen ausgiebig die PC-Version spielen. Ob sich das Game nicht nur für Rollenspielfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Ein Spiel wie Fallout 3 kommt selbstverständlich nicht ohne eine anständige Story aus. Vault 101 - Juwel des Wastelands. 200 Jahre lang hat Vault 101 den überlebenden Bürgern von Washington D.C. und Umgebung, heute nur noch Wasteland des Kapitols genannt, als Zufluchtsstätte gedient. Obwohl der globale Atomkrieg im Jahre 2077 die Vereinigten Staaten in Schutt und Asche gelegt hatte, erfreuten sich die Bewohner von Vault 101 eines Lebens frei vom steten Stress der Welt da draußen. Gigantische Insekten, Gangster, Sklaventreiber und ja, sogar Supermutanten ... sie alle sind der überragenden Vault-Tech-Technik nicht gewachsen. Doch als wir eines schicksalhaften Morgens erwachen, müssen wir feststellen, dass unser Vater sich dem Aufseher widersetzt und den Komfort und die Sicherheit von Vault 101 aus unbekanntem Grund verlassen hat. Und so lassen auch wir die einzige Heimat, die wir je gekannt haben, hinter uns und treten aus dem Vault hinaus in die harsche Wastelandsonne, um uns auf die Suche nach unserem Vater und der Wahrheit zu machen. Bevor wir in das Abenteuer starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem ein neues Spiel gestartet wurde, wird genretypisch ein Charakter erstellt. Anders wie bei anderen Spielen macht das Fallout 3 sehr stimmungsvoll. Wir erleben unsere eigene Geburt, bei der wir angeben, ob wir als weiblicher oder männlicher Held die virtuelle Welt erobern wollen. Nachdem Ihr dann einen Namen bestimmt habt, wird das spätere Aussehen abgefragt. Vom Gesicht bis zu den Haaren darf man alles frei einstellen. Es vergeht ein Jahr und wir schlüpfen in die Haut des einjährigen Babys. Jetzt wird uns die Steuerung ein wenig erklärt und wir vergeben die ersten Attribute. Stimmungsvoll vergehen dann noch einmal neun Jahre und wir dürfen unseren zehnten Geburtstag erleben. Als Geschenk erhalten wir neben interessanten Spielinfos auch den Pip Boy 3000. Das ist ein Armbandcomputer zur Aufgaben- und Inventarverwaltung den wir später noch massiv brauchen. Außerdem drückt man uns unsere erste Waffe in die Hand, ein Luftgewehr mit dem wir gleich ein paar Übungsschüsse abfeuern. Das war noch nicht alles. Wieder springen wir in der Zeit und sind nun 16 Jahren alt. Es ist die Zeit gekommen, den "Generalisierten Orientierungs- und Assessment Test" zu absolvieren. Über kleine Multiple-Choice-Fragen wird ermittelt, welcher Spielstil zu uns passt. Hierdurch wird auch festgelegt mit welchen Fähigkeiten wir in das Spiel starten. Wer damit nicht einverstanden ist, darf natürlich noch Änderungen vornehmen.

Es folgt nun der letzte Zeitsprung und wir werden recht unsanft von unserer Freundin Amata aus dem Schlaf gerissen. Unser Vater ist aus dem hermetisch abgeriegelten Bunker geflohen. Als wenn das nicht schlimm genug wäre, wurde auch noch sein Freund ermordet. Ihr schlüpft nun endgültig in die Haut des Helden, der aus Vault 101 herauskommen muss. Schließlich sollen wir unseren Vater finden. Mehr wollen wir jetzt aber nicht verraten, schließlich soll die Story noch einige Überraschungen für Euch bereithalten. Unser Abenteuer führt uns nun durch eine bizarre Spielwelt, die immer wieder neue Orte bereithält. Wir werden die Ruinen von Städten genauso zu sehen bekommen, wie Lager, verlassene Bunker und eine riesige Außenwelt. Der Spieler folgt selbstverständlich nicht nur der Hauptstory, denn daneben dürfen wir uns auch noch diversen Nebenaufgaben zuwenden. Diese laufen uns förmlich über den Weg und es fällt kaum auf, dass uns ständig irgendetwas ablenkt. Das hat der Hersteller wirklich gut hinbekommen, vor allem da die Hauptstory einen gerade einmal 15 Stunden am Bildschirm bindet. Durch die Nebenhandlungen vergrößert sich die Spielzeit locker um das dreifache. Zu Beginn werden wir recht schnell in die erste kleine Siedlung kommen. In dem recht trostlosen Nest treffen wir dann weitere Charaktere mit denen wir reden können. Die Dialoge laufen nach dem bekannten Prinzip ab, dass wir aus einer Reihe vorgegebener Antworten einen passenden Satz aussuchen. Je nachdem wie wir nun reden, entwickelt sich eine andere Dialogfolge. Wir haben es also selber in der Hand, was bei den Gesprächen heraus kommt. Es kann natürlich auch soweit kommen, dass die Konversation in einen Kampf ausarten. Das sollte Euch möglichst nicht in einer Stadt passieren, da dann andere Bewohner ebenfalls mitmischen. Da wir gerade beim Kämpfen sind, wollen wir Euch jetzt das Kampfsystem vorstellen. Treffen wir auf einen Feind oder Monster, so kann man diesen in altbekannter Egoshootermanier in Echtzeit umnieten. Hier werden allerdings die Rollenspielelemente wie die Trefferquote mit berücksichtigt. Ein Kopfschuss ist also noch lange nicht tödlich. Wahlweise darf man aber auch das Vault-Tec Assisted Targeting System nutzen. Das bringt vor allem den Vorteil, dass wir Munition sparen und genauer schießen. Uns wird nun der Gegner mit seinen unterschiedlichen Trefferzonen gezeigt. Hier sehen wir nun welche Erfolgschancen unser Angriff auf seine Körperteile hat. Anschließend werden die Angriffe, egal ob mit einer Schlagwaffe oder Knarre, vollautomatisch ausgeführt. Das bringt eine echte taktische Note in das Spiel. Welchen Körperteil soll ich mit welcher Waffe am besten angreifen? Unterm Strich müsst Ihr eine gesunde Mischung aus Echtzeit und rundenbasierten VATS-Kämpfen finden. Hierdurch schafft man die Gegner leichter und spart auch noch sehr viel Munition. Zielsicherer und effektiver kämpfen wir natürlich später, wenn sich unsere Skills verbessert haben.

Bei der Gegnervielfalt hat sich der Entwickler übrigens richtig angestrengt. Wir treffen nicht nur auf feindlich gesinnte Menschen, sondern auch auf mutierte Tiere, fette Insekten und diverser andere Monster. Zum Glück gönnt man uns ein reichhaltiges Waffenarsenal. Neben etlichen Schlagwerkzeugen darf man die Feinde auch mit einem Messer, Pistolen, Gewehren oder sonstige abstruse Tötungswerkzeugen niederstrecken. Allerdings brauchen die Waffen oftmals Munition, die nicht gerade üppig in dem Spiel verteilt wurden. Alle Objekte findet man dann hauptsächlich im laufe des Spiels an den unterschiedlichen Orten oder wir nehmen sie uns einfach von den Typen, die wir umgelegt haben. Wahlweise darf man alle Sachen auch beim örtlichen Händler kaufen. Über ein Menü kann man alle Waffen dann genauso dem Charakter anlegen, wie die Ausrüstungsgegenstände. Hinzu kommen die spielrelevanten Items, womit wir zum Beispiel unsere Lebensleiste wieder auffüllen. Da wir alles über ein Menü machen, werden wir ständig dieses aufrufen. Selbst in einem Kampf wurstet man länger in diesem herum, wie der Kampf dauert. Schließlich will man noch schnell etwas zum Heilen einwerfen oder die Waffen wechseln. Das hätte man ein wenig eleganter lösen können. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Unser Pip Boy hat allerdings noch mehr Aufgaben. Hier finden wir auch unsere Aufgaben, Hinweise und Statistiken. Es ist ohne Zweifel das Herzstück des Spiels, mit dem wir so gut wie alles verwalten und machen können. Wie in einem Rollenspiel üblich haben wir noch mehr Fähigkeiten. Der Spieler kann zum Beispiel auch Schlösser mit einer Haarnadel und Schraubenzieher öffnen. Allerdings müssen unsere Fähigkeiten in diesem Bereich ausreichend sein. Das geschieht dann über ein kleines Minispiel. Machen wir alles richtig, öffnet sich das Schloss. Sind wir dagegen zu plump, so wird unser Einbruchwerkzeug zerstört. So erkunden wir nun die Umgebungen, suchen diese nach nützlichen Infos und Items ab, führen zahllose Gespräche, nehmen einen Quest nach dem anderen an, kämpfen gegen eine Vielzahl von Feinden, bauen unsere Fähigkeiten und Attribute immer weiter aus und folgen der recht interessanten Story.

 

Technik:

Grafisch wird uns was ganz feines angeboten. Da wäre zum einen die virtuelle Welt. Uns wird eine glaubhaft postapokalyptische Landschaft gezeigt, die viele Details beinhaltet. Alles sieht authentisch aus, denn überall findet man Trümmer, kaputte Fahrzeuge und zerstörte Gebäude. Hinzu kommen Siedlungen, Untergrundareale und mit Objekten voll gestopfte Räume. Da man überall etwas Interessantes findet, erkundet man diese Umgebungen sehr gerne. Ebenso gut kommen die einzelnen Charaktere rüber. Sie wurden gut modelliert und animiert. Das Gleiche gilt für unsere Gegner. Zufrieden kann man auch mit den Effekten sein. Sie sehen genauso gut aus wie die Licht- und Schattenspiele. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Eine düstere Soundkulisse begleitet das Spiel und dank unzähliger passend eingespielter Soundeffekte wird eine gute Stimmung erzeugt. Die Waffen klingen dann ebenfalls sehr glaubhaft. Sehr ansprechend ist auch die deutsche Synchronisation. Es wurden professionelle Sprecher engagiert die den Charakteren ordentlich Leben einhauen. Mit der Steuerung kommt man auch schnell klar. Unsere Figur lässt sich sicher lenken und alle Aktionen werden direkt ausgeführt. Auch mit dem gut sortieren Menüs kommt man schnell zurecht. Etwas schade ist allerdings, dass wir alles mit dem kleinen Computer erledigen müssen. Noch nicht einmal unsere Medipacks kann man auf eine Taste umlegen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch daran. Etwas nervig ist dann noch die KI der Gegner. Wirklich intelligent verhalten sie sich nicht. Meistens stürmen sie einfach direkt auf uns zu und so sind sie ein gefundenes Fressen für unsere Waffen. Außerdem ist deren Wegfindung nicht optimal. Oftmals bleiben heranstürmende Feinde an Objekten hängen oder laufen unnötige Wege. Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt recht ordentlich. Allerdings dürfen wir diesen anpassen und so sollten Anfänger genauso wenig über- oder unterfordert werden wie Genrekenner. Fasst man nun alles zusammen, so kann man recht zufrieden mit der technischen Seite sein.

 

Fazit:

Fallout 3 ist schon ein verdammt gutes Spiel. Das liegt vor allem an der erstklassigen virtuellen Welt. Es wird uns ein authentisches Szenario angeboten, was dann auch noch erstklassig aussieht. Man entdeckt sich immer wieder dabei, wie man die Umgebung erkundet. Da es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt, lohnt sich das auch. Toll sind dann noch die vielen unterschiedlichen Charaktere. Dank guter deutscher Sprecher kommen sie wirklich gut rüber und so unterhält man sich gerne mit ihnen. Das war bei weitem noch nicht alles. Die Story ist genauso packend wie die vielen Nebenquests. Diese wurden auch noch gut in das Spiel eingebunden. Man bekommt niemals das Gefühl, das man eine Nebenhandlung ohne Grund erfüllt. Alles fließt geschmeidig ineinander über, wodurch man sich gerne in dem Spiel aufhält und den Handlungen folgt. Allerdings gibt es auch kleinere Kritikpunkte. Neben der etwas dürftigen KI der Gegner nervt mit der Zeit der Pip Boy-Computer. Wir müssen wirklich alles mit ihm machen. Da man keine Alternative hat, wird das Gameplay hierdurch unnötig verlangsamt. Gut gefallen hat uns dagegen das Kampfsystem. Wahlweise darf man die Kämpfe in Echtzeit oder über das VATS austragen. Am besten ist die Kombination aus beiden, da die Rollenspielelemente wie Erfahrung und Treffsicherheit nicht außen vor gelassen wurden. Wer glaubt, das Spiel wie ein Egoshooter spielen zu können, der wird sich eines besseren belehren lassen müssen. Trotz kleinerer Kritikpunkte wird ein Rollenspielfan aber kaum an dem neusten Bethesda-Spiel vorbei kommen. Das Spiel macht jede Menge Spaß und dank vieler Nebenhandlungen kann man unzählige Stunden mit dem Spiel verbringen. Es lohnt sich auch ein erneutes Durchspielen, da es viele Alternativmöglichkeiten gibt. Uns hat Fallout 3 wirklich gut gefallen und daher können wir das Spiel jedem Genrefan ans Herz legen.

 

Features:

- Unbegrenzte Freiheit: Tauchen Sie ein in die Welt des Kapitol-Wastelands, in der die großen Monumente der Vereinigten Staaten in postapokalyptischen Trümmern liegen!
- Erleben Sie S.P.E.C.I.A.L.: Eine neue Möglichkeit, den eigenen Charakter zu formen - das SPECIAL-Charaktersystem!
- Fantastische neue Ansichten: Die Welt kann entweder aus der First-Person- oder der Third-Person-Perspektive bereist werden.
- Sie haben die Wahl: Entscheiden Sie sich für eine Seite oder wählen Sie den goldenen Mittelweg, da jede Situation unterschiedlich bewältigt werden kann.
- Nehmen Sie Ihre Gegner mit dem Kampfsystem V.A.T.S. genau ins Visier: Das Vault-Tec Assisted Targeting System ermöglicht es Ihnen, den Kampf zu pausieren, bestimmte Körperteile Ihres Ziels anzuvisieren, mehrere aufeinanderfolgende Angriffe anzusetzen und sie dann vom Kampfsystem ausführen zu lassen.
- Phänomenale künstliche Intelligenz: Die überarbeitete Version der Oblivion K.I. bietet noch feinere Gestik und Mimik und hebt die Intelligenz der NPCs auf ein neues Level an.
- Ein audiovisuelles Meisterwerk: atemberaubende Grafik und brachiale Sounduntermalung sorgen dafür, dass der Spieler seine Ausflüge in die Welt von Fallout nie mehr vergessen wird.

 

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Fallout 3 (PC)

 
 Fallout 3
EUR 54,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 90 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 92 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 95 %  
Gesamtwertung:  90 %  

System-Mindestanforderungen:

- Windows XP/Vista
- 1GB System-RAM (XP)/2GB System-RAM (Vista)
- 2.4 Ghz Intel Pentium 4 oder gleichwertiger Prozessor
- Direct X 9.0c-fähige Grafikkarte mit 256MB RAM (NVIDIA 6800 oder höher/ATI X850 oder höher)


Empfohlene Systemanforderungen:

- Intel Core 2 Duo-Prozessor
- 2 GB System-RAM
- Direct X 9.0c-fähige Grafikkarte mit 512MB RAM (NVIDIA 8800-Serie, ATI 3800-Serie)


Unterstützte Grafikkarten-Chipsätze:

- NVIDIA GeForce 200-Serie
- NVIDIA Geforce 9800-Serie
- NVIDIA Geforce 9600-Serie
- NVIDIA Geforce 8800-Serie
- NVIDIA Geforce 8600-Serie
- NVIDIA Geforce 8500-Serie
- NVIDIA Geforce 8400-Serie
- NVIDIA Geforce 7900-Serie
- NVIDIA Geforce 7800-Serie
- NVIDIA Geforce 7600-Serie
- NVIDIA Geforce 7300-Serie
- NVIDIA GeForce 6800-Serie
- ATI HD 4800-Serie
- ATI HD 4600-Serie
- ATI HD 3800-Serie
- ATI HD 3600-Serie
- ATI HD 3400-Serie
- ATI HD 2900-Serie
- ATI HD 2600-Serie
- ATI HD 2400-Serie
- ATI X1900-Serie
- ATI X1800-Serie
- ATI X1600-Serie
- ATI X1300-Serie
- ATI X850-Serie

 


 

 

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