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Final Fantasy XII: Revenant Wings - Review (NDS)

Wertung:
88 %

Einleitung:  

Fans von Final Fantasy XII dürfen sich freuen, denn endlich geht das Abenteuer weiter. Allerdings wird die Story von Blondschopf Vaan nicht auf Sonys Playstation 2, sondern auf Nintendos neustem Handheld weitererzählt. Bei Final Fantasy XII: Revenant Wings kehren wir zurück in das Land von Ivalice und schließen an das Geschehen des Vorgängers an. Wir konnten das exklusive NDS-Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob das neuste Square Enix-Spiel an alte Erfolge anknüpfen kann und ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die Geschichte von Final Fantasy XII: Revenant Wings schließt an die Ereignisse des bekannten Final Fantasy XII an und beantwortet alle Fragen über das weitere Schicksal der Helden Vaan, Penelo, Fran und Balthier. Ein Jahr ist seit den Ereignissen in Final Fantasy XII vergangen. Der junge Luftpirat Vaan und seine Navigatorin Penelo jagen noch immer ihren Träumen nach, als sie auf das geflügelte Volk der Aegil stoßen. Deren Kontinent Lemures wird von skrupellosen Schatzjägern bedroht, und es liegt an Vaans Truppe, zusammen mit einigen alten Bekannten für Gerechtigkeit nach Piraten-Art zu sorgen. Bevor wir in das Abenteuer einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Im Titelbildschirm angekommen, kann der Gamer wahlweise ein gespeichertes Spiel fortsetzen oder ein neues beginnen. Im Spiel selber wird die Story über Texteinblendungen, vielen Dialogen und vereinzelten Filmeinspielungen permanent vorangetrieben. Vor allem die Videosequenzen können hier überzeugen, denn diese haben eine erstklassige Qualität. Wer jetzt glaubt, das ursprüngliche Spiel kennen zu müssen, der kann sich beruhigt zurücklehnen. Final Fantasy XII: Revenant Wings ist zwar eine Ergänzung zum Playstation 2-Rollenspiel, aber es sind keine Vorkenntnisse notwenig. Einzig die Charaktere und die Umgebung verbinden beide Spiele. Das Game umfasst insgesamt 10 Kapitel, die wiederum diverse Missionen beinhalten. Die unterschiedlichen Orte erreichen wir mit unserem Luftschiff Galbana. Auf dem oberen Bildschirm wird bei der Reise die Weltkarte eingeblendet. So haben wir stets einen Überblick darüber, wo wir uns gerade befinden. Das Schiff selber steuern wir recht einfach auf dem unteren Bildschirm via Stylus oder Steuerkreuz. Die Galbana dient allerdings nicht nur als Transportmittel, sondern im Inneren können wir Missionen annehmen oder uns mit unseren Mitstreitern ausgiebig unterhalten. Das geschieht übrigens über deutsche Texte. Neben handlungsrelevanten Gesprächen, kann der Akteur hier auch sein aktuelles Spiel speichern oder in einen Shop wechseln. In dem Einkaufsladen darf man dann nach Herzenslust Objekte erwerben und verkaufen. Diese erhält man auch in den Levels durch aufsammeln von Gegenständen. Im Tomajs Laden kann man zusätzlich z.B. neue Ausrüstungen kaufen. Nett ist auch das Ingredienzen-Depot, wo Ihr Material zum Schmieden magischer Waffen bekommt. Das geschieht in der alchemistischen Schmiede. Haben wir dann unsere Mannschaft ausgerüstet und für das nächste Abenteuer vorbereitet, kann es in die einzelnen Levels gehen.

Im Spiel angekommen, erkunden wir nun - mit unserer Gruppe über dem Touchscreen, mit Hilfe des Touchpen oder dem Steuerkreuz - die diversen Umgebungen. Dabei markieren wir die Figuren und ziehen diese auf gewünschte Punkte in der Umgebung oder auf ankommende Gegner. Unsere grundlegende Aufgabe ist es, die Levels von fiesen Monstern zu säubern. Außerdem sollen wir Gebiete erobern oder gegen monströse Bossgegner antreten. Wir kämpfen allerdings nicht nur mit einer Figur gegen unsere Widersacher. Unsere Truppe umfasst im späteren Spielverlauf mehrere Figuren, die wir im Vorfeld aus den zur Verfügung stehenden Charakteren frei zusammenstellen können. Da jeder Held andere Fähigkeiten, Talente, Ausrüstungen und Angriffe besitzt, kann man diese individuell einsetzen. Die Waffen, Rüstungen und Accessoires darf man für die einzelnen Figuren selbstverständlich frei bestimmen. Wichtig ist auch, dass wir auf eine harmonische Truppenzusammensetzung achten. Jeder sollte spezielle Aufgaben übernehmen und so die Gruppe verstärken. Hinzu kommt, dass jeder Held andere Monster beschwört, die uns in einer Schlacht zur Seite stehen. Die Vielfalt ist natürlich groß. Mächtige Drachen sind genauso vorhanden, wie heilende Chocobos. Allerdings kann man in einer Mission nur die Esper beschwören, die in unserem aktiven Esper-Deck ausgewählt sind. Das Kampfsystem selber ist eine interessante Mischung aus Strategie- und Echtzeitkämpfen. Wir befehligen oftmals eine kleine Armee, die sich aus vielen unterschiedlichen Einheiten zusammensetzt. Das bedeutet allerdings auch, dass wir hin und wieder den Überblick verlieren. Allerdings gewöhnt man sich mit der Zeit an das Chaos und so kommt man trotz Einschränkungen gut mit der Steuerung zurecht. Mit unseren Einheiten gehen wir nun taktisch klug gegen unsere Feinde vor. Dank unterschiedlicher Angriffe und Fähigkeiten ist man schnell Herr der Lage und so besiegt man recht einfach die bösen Gegenspieler. Dabei müssen wir immer auf die Topographie achten, denn Steigungen sind genauso vorhanden, wie enge Durchgänge. Man muss oftmals behutsam vorgehen und seine Truppe clever aufteilen um zum Beispiel einen Feind in die Zange zu nehmen. Damit wir den Überblick in einer Schlacht nicht verlieren, darf man die Kartenansicht frei verschieben. Im Spiel gibt es außerdem Portale, die wir erobern sollten. Dort bekommt man dann nützliche Verstärkungen. Allerdings versucht der Gegner ebenfalls diese Orte zu erobern und so müssen wir diese ständig beschützen. In einer Mission, halten wir zusätzlich Ausschau nach Schlüsselaufgaben. Diese muss der Spieler ansteuern um im Spiel weiter zu kommen. Es folgen kleinere Aufträge, die recht vielschichtig sind. Mal müsst ihr hilflose Einwohner befreien oder von Feinden besetzte Orte erobern. Ist eine Mission erledigt, erkunden wir die linearen Umgebungen weiter, bis der nächste Kampf ansteht. Für gewonnene Schlachten erhält der Spieler übrigens obligatorische Erfahrungspunkte, die uns neue Fähigkeiten einbringen.

 

Technik:

Die technische Seite kann mit dem guten Gameplay locker mithalten. Da wären zum einen die sehr detailreichen Levels, die immer wieder anders gestaltet wurden. Ansehnliche Kampfschauplätze sind genauso vorhanden, wie viele kleine Effekte. Vor allem bei den Auseinandersetzungen wird ein kleines Grafikfeuerwerk abgefeuert. Etwas magerer sehen allerdings die Charaktere aus. Sie wirken klobig und weniger detailliert. Hinzu kommen etwas steife Animationen, was allerdings nur wenig stört. Erstklassig sind auch die eingespielten Sequenzen, die in altbekannter Qualität die Story immer wieder vorantreiben. Leider sind diese aber eher selten. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Die stimmungsvolle Musik nervt selbst nach Stunden nicht und so hört man den musikalischen Klängen gerne zu. Toll klingen auch die passend eingespielten Soundeffekte, die das Geschehen wunderbar untermalen. Etwas schade ist allerdings, dass keine Sprachausgabe vorhanden ist. Die Steuerung klappt von der ersten Spielminute an. Die Lenkung ist einfach und sehr intuitiv. Schon nach wenigen Minuten kommt man mit den Figuren, deren Aktionen und den Menüs zurecht und so kann man sehr schnell in das Spielgeschehen einsteigen. Die Kamera ist leider nicht ganz so gut. Vor allem, wenn es hektisch auf dem Bildschirm zugeht, verliert man öfters mal den Überblick. Die KI der Gegner ist genretypisch. Wirklich intelligente Handlungen sieht man eigentlich nicht. Allerdings ist der angepasste Schwierigkeitsgrad recht angenehm und so laufen die Kämpfe trotzdem spannend ab. Fasst man nun alles zusammen, so kann man grundsätzlich mit der Technik zufrieden sein.

 

Fazit:

Final Fantasy XII: Revenant Wings überzeugt von der ersten Spielminute an. Die Story ist ansprechend, die Missionen fordernd und in den Levels gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Hinzu kommen viele spannende Schlachten, die alles von uns abverlangen. Dabei überzeugt vor allem das intuitive Kampfsystem. Werden die Helden dann noch durch gewonnene Schlachten besser, ergeben sich immer wieder andere taktische Möglichkeiten. Es macht also unheimlichen Spaß, seine Truppe zu verbessern und gegen die diversen Widersacher vorzugehen. Loben muss man den Hersteller auch für die erstklassige Lokalisation und die tolle Präsentation. Hinzu kommt eine sehr einfache Bedienbarkeit und so wird jeder direkt in das Abenteuer eintauchen können. Natürlich gibt es auch ein paar kleinere Kritikpunkte wie die Kamera. Auch ein netter Mehrspielermodus hätte dem Spiel nicht geschadet. Da das Game aber ansonsten kaum Schwächen aufweist, kann man mit den negativen Punkten gut leben. Wer also gerne auf Nintendos DS-Handheld in die Final Fantasy-Welt eintauchen möchte, der darf das Spiel nicht beim Händler liegen lassen. Uns hat Final Fantasy XII: Revenant Wings wirklich gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Taktische Echtzeit-Gefechte mithilfe des bewährten Gambit-Systems
- Direkte Fortsetzung des PS2-Hits Final Fantasy XII
- State-of-the-Art in Grafik und Sound

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Final Fantasy XII: Revenant Wings (NDS)

 
 Final Fantasy XII - Revenant Wings
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 90 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 88 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 92 %  
Gesamtwertung:  88 %  



 

 

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