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Galerians: Ash - Review (PS2)

Wertung:
83 %

Einleitung:

Horror- bzw. Survival-Games gehören seid Resident Evil zu den beliebtesten Spielen und so wurde der Markt mit vielen gruseligen Titeln überschwemmt. Bis jetzt ging man allerdings gegen Zombies oder ähnlichen Gesellen vor. Der Softwarehersteller Sammy Studios versucht nun einen etwas anderen Weg einzuschlagen. Das Spiel ist übrigens eine Fortsetzung des PSOne Spiels Galerians das vor Jahren auf Sony´s erster Konsole erschienen ist. Auf einer sehr japanischen Art geht es diesmal um Teenagers, die mit ihren Kräften in der Zukunft gegen eine böse Macht antreten müssen. Der Supercomputer Dorothy soll sich eigentlich um das Wohl der Menschen kümmern. Das dieses nicht lange gut gehen kann versteht sich von selbst und so wird der Computer mit der Zeit wahnsinnig und versucht eigene Lebewesen zu erschaffen. Diese Wesen nennt man Galerians und sie setzen den Willen des Supercomputers in die Tat um. Nur einer kann Dorothy stoppen. 

 

Zum Spiel:

Nach einem eindrucksvollen Intro begibt sich der Spieler in eine High-Tec-Welt die stimmungsvoll ein düsteres Ambiente wiedergibt. In der Third-Person-Perspektive agiert der Spieler durch die verschiedenen Abschnitte des Spiels. Die Level sind sehr linear aufgebaut und so bleibt oft nur ein Weg übrig den Ihr gehen könnt. Durch Gespräche mit Personen im Spiel und eingespielten Filmen erhält der Spieler die nötigen Infos die er benötigt um weiter zu kommen. Die Filme werden in einer sehr guten Qualität abgespielt und dank des deutschen Untertitel kann der Spieler die englischen Sprachausgaben zeitgleich nachlesen. Dasselbe läuft auch mit den Gesprächen ab, die zum Teil auch gesprochen werden. Oft harkt das flüssige Gameplay allerdings, weil man trotz der Hilfen zuwenig Infos bekommt. Dann bleibt nur eins übrig ... alle Räume noch einmal durchsuchen um das fehlende Puzzle zu finden. Grund dafür sind auch Situationen, wo der Spieler Objekte im Spiel findet - die er später benötigt aber noch nicht aufnehmen darf. Erst wenn der richtige Zeitpunkt im Spiel gekommen ist darf die Spielfigur diese Gegenstände an sich nehmen. Dadurch müssen Wege gegangen werden die unnötig erscheinen. Die Rätsel selber sind dagegen recht einfach. So müß die Spielfigur ein Kabel einsetzen das ein paar Räume weiter in einem Regal liegt. So rennt die Spielfigur mehrmals durch die einzelnen Räume und trifft so auch oftmals auf die verschiedenen Gegner.

Die Gegner wurden sehr gut gestalten und passen zum Spielgeschehen. Das erfreuliche daran ist auch noch das die Vielfalt sehr groß ist. Bekämpft werden diese durch persönlichen Fähigkeiten des Helden. Die Hauptfigur Rion kämpft hierbei nicht mit konventionellen Waffen, sondern er feuert vielmehr mit seiner PSI-Energie verschiedene Chemikalien auf seine Gegner ab. Durch Forschung werden diese dann noch erweitert. Damit ist aber noch nicht Schluss, denn die Angriffsvarianten können genauso aufgebaut werden wie das Schild, das Schutz bietet, wenn die Spielfigur angegriffen wird. So entsteht ein kleines Rollenspielambiente das dadurch noch untermalt wird das sich HP und AP Punkte aufbauen lassen. Dadurch wird die Spielfigur noch stärker und widerstandsfähiger gegenüber Angriffen. Wenn dann mal ein Gegner zu stark erscheint kann der Spieler in Räumen mit Feinden zurückkehren, um seinen Charakter weiter aufzubauen. Daneben findet der Spieler auch Items die auftauchen, wenn Gegner sterben. Diese Items dienen dazu um die Angriffsfähigkeiten aufzubauen bzw. aufzuladen und so entsteht eigentlich kaum ein Munitionsmangel. Rundum ist das Gameplay auf diese Aktivitäten begrenzt. Eigentlich macht der Spieler nicht anderes wie Gegner killen, Items sammeln, Wege suchen und kleine Rätsel lösen. Das mit den häufigen Kämpfen ist wichtig, weil die Spielfigur aufgebaut wird und eine gewisse Stärke muß vorhanden sein um die reichlich auftauchenden Endgegner zu besiegen. Das klingt zwar jetzt ein wenig eintönig aber da das ganze Geschehen von einer guten Story getragen wird bekommt der Spieler genügend Motivation geboten um weiter zu machen. 

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel recht viel versprechend aus. Die Hintergründe werden detailreich und mit guten Effekten wie Spiegelungen dargestellt. Leider bewegen sich die Figuren ein wenig hölzern, was man aber verschmerzen kann. Obwohl ein 50 und 60 Hz Modus vorhanden ist muß man sich mit einem ewigen flackern auseinander setzen das auf Dauer störend wirkt, besonders wenn man sich in den gut angeordneten Menues befindet. Die Kameraperspektive folgt dem Spielgeschehen recht gut. Allerdings wenn durch auftretende Gegner das Geschehen hecktisch wird kommt die Kamera nicht mehr so ganz mit und so sind aktuelle Gegner nicht immer sichtbar. Zum Glück kann man noch einen gewissen Einfluss auf die Perspektive nehmen. Die Steuerung ist schön einfach gehalten und so bekommt auch kein Spieler ernsthafte Probleme damit. Um genauere Aktionen - wie das verwenden der Reagenzgläser - zu bewerkstelligen begibt sich der Spieler in das Waffenmenue wo sehr einfach alle Auffüllungen und Erweiterungen vorgenommen werden können. Hilfen wird der Spieler auch genug finden denn reichhaltige Informationsblätter erhaltet Ihr im Spiel. Mit der Zeit bekommt man dann auch eine Karte die die Orientierung sehr einfach macht. Alle Räume sind benannt und so findet der Spieler auch schnell die Orte die aktuell gefragt sind. Angenehm fällt vor allem das drum herum auf, das ein wunderbares Ambiente vermittelt. Das wird nicht nur durch die gut gemachten Intros erreicht, sondern auch durch das Leveldesign und dem Sound. Die Musik kann man allerdings nicht dazu zählen da diese sehr gewohnheitsbedürftig ist. Entschädigt wird der Spieler aber durch die Stimmen die in englischer Sprache die Story stimmungsvoll rüber bringen. Rundum ist das Spiel technisch recht gut gelungen, auch wenn man sich ein wenig mehr Mühe bei den Übersetzungen hätte geben können.

 

Fazit:

Mit Galerians: Ash bekommt der Spieler ein stimmungsvolles Horrorspiel geboten das auf jedenfall Spaß macht. Ein wenig wird das Gameplay zwar durch die Rätsel getrübt aber dafür sind die Aufbaueigenschaften der Waffen gepaart mit der rollenspiellastigen Personen gut gelöst worden. Das störendste an dem Spiel ist wohl, das man nicht zu jederzeit die nötige Items aufsammeln kann. So muß die Spielfigur durch das halbe Level laufen um endlich das Item aufzunehmen das aktuell benötigt wird und das vor Stunden schon entdeckt wurde. Wenn Ihr Euch damit einmal zurecht gefunden habt werdet Ihr Euch über die unterschiedlichen Aufgaben freuen können. Diese Reichen von Itemsrätsel bis hin zu Codepassagen. Diverse Schalterrätsel dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie die Suche nach dem richtigen Weg. Das beste an dem Spiel ist aber die Story die wirklich interessant ist. Wer eine spannende Geschichte in einem gruseligen Ambiente sehen möchte und die kleinen Schwächen im Gameplay übersehen kann, wird den Kauf von Galerians: Ash nicht bereuen. 

 

Feature:

- Grafisch packender Genre-Mix aus Rollenspiel und Actiongame 
- Spannende Science-Fiction-Story voller Wendungen 
- Spektakuläre Spielegrafik voller Spezialeffekte in Echtzeit 3D 
- Atemberaubende Zwischensequenzen 
- Atmosphärischer Musik 
- Über 20 Stunden Spielzeit 
- Ausgefeiltes Charakterentwicklungssystem

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Galerians: Ash - Review (PS2)

 
 Galerians: Ash
EUR 59,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 81 %  
Bedienung: 87 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  83 %  


 

 

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