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Geheimakte 2: Puritas Cordis - Review (PC)

Wertung:
88 %

Einleitung:

Als das Spiel Geheimakte Tunguska vor gut zwei Jahren erschien, konnte es viele Adventure-Fans überzeugen. Eine tolle Präsentation und Grafik waren genauso vorhanden, wie eine ansprechende Story mit interessanten Wendungen und eine professionelle Synchronisation. Jetzt bringt Deep Silver und Koch Media endlich den zweiten Teil mit dem Titel Geheimakte 2: Puritas Cordis auf den deutschen Markt. Wir konnten uns die fertige PC-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt und ob das Game an alte Erfolge anschließen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Wie bei Adventurespielen üblich, ist auch bei Geheimakte 2: Puritas Cordis eine ordentliche Story vorhanden. Die Welt steht am Abgrund. Als Nina Kalenkow merkt, dass nicht die Natur, sondern ein skrupelloser Geheimbund namens Puritas Cordis hinter all diesen Katastrophen steckt, ist es fast schon zu spät. Während ihr Ex-Freund und Wissenschaftler Max bei der Erforschung uralter indonesischer Tempelanlagen Zeuge der brutalen Vorgehensweise von Puritas Cordis wird, geht Nina zusammen mit einem Priester in Frankreich der Frage nach, welche Verbindung es zwischen den düsteren Prophezeiungen des Geheimbundes und einem unheimlichen Ordensführer aus dem Mittelalter gibt. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wird es Nina gelingen, die drohende Apokalypse zu verhindern? Bevor wir in das Spiel einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Geheimakte 2: Puritas Cordis installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier findet Ihr die Punkte "Neues Spiel", "Spiel laden", "Cinema" und "Optionen". Unter zu letzt genannten Punkt könnt Ihr wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen für Grafik und Sound anpassen. Nett ist auch der Punkt Cinema. In diesem Bereich kann sich der Spieler noch einmal die Zwischensequenzen in aller Ruhe anschauen. Bevor Ihr Euch allerdings die kleinen Filme ansehen könnt, müssen diese im normalen Spiel freigespielt werden. Ist ein Spielstand vorhanden, so darf man diesen unter Spiel laden aktivieren. Wir starten notgedrungen zu Beginn ein neues Spiel, das durch ein gutes Intro passend eingeleitet wird. Auf die Story gehen wir jetzt nicht näher ein, denn wir wollen nichts vorwegnehmen. Allerdings können wir jetzt schon verraten, dass die Geschichte packend und vielschichtig ist.

Schon in der Einleitung werden wir zum ersten Mal mit der Steuerung konfrontiert. Diese funktioniert sehr genretypisch. Wer übrigens den ersten Teil gespielt hat, der wird sich sofort heimisch fühlen. Grundlegend machen wir nämlich alles mit der Maus. Wir erblicken in dem Spiel viele unterschiedliche 2D-Hintergrundbilder, in denen wir mit unserer Spielfigur agieren. An mehreren Stellen sind Ausgänge, die uns in andere Bereiche bringen. Damit wir nicht das ganze Bild (nach wichtigen Orten) abgrasen müssen, gönnt uns der Hersteller eine nützliche Hilfefunktion. Drücken wir auf ein Symbol oder die Leertaste, so werden uns alle relevanten Orte angezeigt. Daneben gibt es noch einen Computer um Spielstände zu laden oder zu speichern. Sehr nützlich ist auch das Tagebuch. In diesem werden aktuelle Fortschritte und wichtige Ereignisse aufgelistet. Das erleichtert nicht nur den Widereinstieg, sondern manchmal werden wir dort auch wichtige Hinweise finden. Gesteuert wird dann ausschließlich mit der Maus. Durch einfaches Klicken auf eine Stelle bewegen wir unsere Spielfigur zu dem gewünschten Ort hin. Mit unserer Mausanzeige können wir nun auf spielrelevante Punkte gehen. Es erscheinen unterschiedliche Symbole, die uns gut anzeigen, was wir machen können. So nimmt der Akteur herumliegende Gegenstände auf, spricht mit anderen Personen oder untersucht Orte. Das genretypische Inventarsystem darf selbstverständlich nicht fehlen. Hier werden alle wichtigen Gegenstände reingepackt. Die Objekte kann man nun nochmals untersuchen, miteinander kombinieren oder an dafür vorgesehene Orte verwenden. Rätsel spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in dem Spiel. Immer wieder werden wir vor kniffligen Aufgaben gestellt. Dabei sind es nicht nur Inventarrätsel, die wir lösen sollen. Viele unterschiedliche andere Aufgaben warten ebenfalls darauf, von Euch gemeistert zu werden. Die Probleme sind meistens sehr logisch aufgebaut. Mit ein wenig Gehirnschmalz lässt sich fast jede Aufgabe bewältigen. Wer dennoch nicht weiter kommt, der darf auf zahlreiche Hilfen wie Tipps oder Helfer zurückgreifen. Im Mittelpunkt des Spiels steht - die aus dem ersten Teil bekannte Schönheit - Nina. Max ist ebenfalls wieder vorhanden und so müssen wir öfters mal zwischen den beiden Hauptcharakteren wechseln. Hinzu kommen Nebenfiguren, die ebenfalls von uns gespielt werden und die uns bei unseren Problemen helfen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge laufen am Ende wie immer zu einem großen Finale zusammen. Aber auch im Spiel wird die Spannung ständig hoch gehalten. Dafür sorgen schon die vielen eingespielten Filme. Sehr unterhaltsam sind auch die vielen witzigen Dialoge. So untersuchen wir nun mit unseren Spielfiguren die diversen Umgebungen, sammeln alle nützlichen Gegenstände ein, kombinieren diese, lösen Aufgaben und Rätseln, führen unzählige Gespräche und folgen der spannenden Story.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man voll zufrieden sein. Da wäre zum einen die Grafik. Wir agieren in detailreichen und hoch aufgelösten Hintergrundbildern, die ständig neue Orte zeigen. Lichtspielereien erfreuen hier genauso unser Auge, wie die vielen gut modellierten Figuren. Allerdings muss man wieder einmal deren Animationen bemängeln. Anständig entschädigt werden wir dafür mit toll inszenierten Sequenzen, die stimmungsvoll die Story vorantreiben. Der Sound ist mal wieder erstklassig. Neben einer stimmigen Musik lauschen wir auch vielen deutschen Synchronsprechern. Vor allem die Hauptcharaktere wurden toll vertont und so hört man den Gesprächen sehr gerne zu. Die Steuerung ist so, wie man es kennt. Wir agieren grundsätzlich mit der Maus. Das Spiel orientiert sich dabei am Genre und so wird jeder sehr schnell mit dem Spiel klar kommen. Sehr nützlich ist auch die Hilfefunktion im Spiel, die alle spielrelevanten Orte sofort sichtbar macht. Der Schwierigkeitsgrad ist mehr als fair. Durch die Hilfefunktionen wird man schnell weiter kommen und da dann noch alle Aufgaben logisch aufgebaut sind, kann man eigentlich jede knifflige Situation schnell lösen. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es kaum etwas an der Technik auszusetzen.

 

Fazit:

Geheimakte 2: Puritas Cordis erfüllt genau unsere Erwartungen. Die Story ist zum einen sehr interessant und spannend. Außerdem wir diese durch eine tolle Präsentation immer wieder stimmungsvoll vorangetrieben. Auch die nett anzusehende Grafik und die tollen Synchronsprecher können überzeugen. Hinzu kommen eine sehr einfache Steuerung und viele unterschiedliche Rätsel. Hier gibt es kaum etwas auszusetzen. Einzige Kritikpunkte sind eigentlich nur die etwas dürftigen Animationen der Figuren und die etwas kurze Spielzeit. Aber das kennt man ja von solchen Adventurespielen. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Immer wieder werden flotte Sprüche abgefeuert, die einen zum Schmunzeln bringen. Wer also ansatzweise Point & Click-Adventurespiele mag, der wird an diesem tollen Genrevertreter kaum vorbei kommen. Gamer die den ersten Teil mochten, werden sowieso bei dem neusten Ableger zuschlagen. Uns hat das Game sehr gut gefallen und daher können wir Geheimakte 2: Puritas Cordis jedem Genrefan ans Herz legen.

 

Features:

- Komfortable Steuerung mit innovativer, optionaler Rätselhilfe Snoop Key®
- Professionelle Sprecher, bekannt aus Film & Fernsehen
- Vier zum Teil kooperativ spielbare Charaktere
- Spektakuläre Grafik, filmreife Cutscenes, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis...

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Geheimakte 2: Puritas Cordis (PC)

 
 Geheimakte 2 - Puritas Cordis
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 81 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 92 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 93 %  
Gesamtwertung:  88 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows 2000/XP/Vista
- CPU: Pentium III od. 100% kompatibler Prozessor
- Speicher (RAM): ab 256 MB RAM
- CD-ROM: DVD Laufwerk erforderlich
- Grafikkarte: DirectX® 9-kompatible AGP oder PCI Express Grafikkarte mit mind. 32 MB Speicher
- Empfohlen: DirectX® 9-kompatible 16 Bit-Soundkarte
- Zusatz: 2 GB freier Festplattenspeicher

 


 

 

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