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Geheimakte 2: Puritas Cordis - Review (Wii)

Wertung:
87 %

Einleitung:  

Adventurefans dürfen sich freuen, denn endlich kommt Geheimakte 2: Puritas Cordis für NDS und Wii auf den deutschen Markt. Schon vor gut einem halben Jahr erschien das Spiel auf PC. Dort konnte das Game genauso überzeugen, wie der erste Teil. Eine tolle Präsentation und Grafik waren genauso vorhanden, wie eine ansprechende Story mit interessanten Wendungen und eine professionelle Synchronisation. In den letzten Tagen könnten wir uns die fertige Wii-Version ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie nicht anders zu erwarten war, kommt auch Geheimakte 2: Puritas Cordis nicht ohne eine Story aus. Die Welt steht am Abgrund. Als Nina Kalenkow merkt, dass nicht die Natur, sondern ein skrupelloser Geheimbund namens Puritas Cordis hinter all diesen Katastrophen steckt, ist es fast schon zu spät. Während ihr Ex-Freund und Wissenschaftler Max bei der Erforschung uralter indonesischer Tempelanlagen Zeuge der brutalen Vorgehensweise von Puritas Cordis wird, geht Nina zusammen mit einem Priester in Frankreich der Frage nach, welche Verbindung es zwischen den düsteren Prophezeiungen des Geheimbundes und einem unheimlichen Ordensführer aus dem Mittelalter gibt. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wird es Nina gelingen, die drohende Apokalypse zu verhindern? Das verraten wir jetzt natürlich nicht. Dafür sagen wir, wie das Hauptmenü aufgebaut ist. Hier dürft Ihr neben den spielrelevanten Einstellungen auch einen Cinema-Bereich betreten. In diesem findet man eine Liste mit allen Zwischensequenzen, die bisher im Spiel vorkamen. Allerdings darf man sich diese erst ansehen, wenn man die Filme im Spiel freigeschaltet hat. Also ab in das Adventure. Wahlweise dürfen wir nun einen bestehenden Spielstand laden oder ein neues Abenteuer beginnen. Das Spiel wird selbstverständlich durch ein Intro passend eingeleitet. Schon in der Einleitung werden wir mit der Steuerung konfrontiert. Diese ist recht einfach ausgefallen. Durch drücken der 1, gelangen wir in das Tagebuch. Um die Spielfigur in der Szene zu bewegen, drückt der Spieler den A-Knopf. Sofern die anvisierte Stelle erreicht ist, wird die Spielfigur dann dorthin laufen. Steht der Cursor auf Türen, Durchgängen oder Fortbewegungsmitteln, kann man durch das zweimalige Drücken des A-Knopfes sofort zu einem anderen Raum wechseln. Bewegen wir den Cursor über ein Objekt, werden uns die möglichen Interaktionsoptionen wie Hand zum aufnehmen oder Auge zum ansehen eines Gegenstandes angeboten. Daneben können wir noch Objekte, die wir in der Hand halten, wieder zurück ins Inventar packen oder mit Personen reden. Mit dem Minus-/Plus-Knopf dürft Ihr außerdem eine Lupe nutzen und mit den Steuerkreuz das Inventar öffnen. Die Steuerung selber ist natürlich auf die Möglichkeiten der Wii zugeschnitten. Die Spielfigur kann zusätzlich zur Wii-Fernbedienung auch mit dem Nunchuk bewegt werden. Außerdem darf sich ein zweiter Spieler mit einer weiteren Fernbedienung in das Spiel einklinken und so beim Lösen von Rätseln helfen.

Übrigens gönnt man uns auch eine Spielhilfe. Schaltet Ihr diese ein, so könnt Ihr alle Gegenstände und Ausgänge im jeweiligen Bild anzeigen lassen. So entgeht uns wirklich kein Gegenstand. Daneben wird auch im Tagebuch ein Bereich freigeschaltet, indem man mehr oder weniger direkte Hinweise auf einen möglichen Lösungsweg findet. In dem Tagebuch werden übrigens aktuelle Fortschritte und wichtige Ereignisse aufgelistet. Kommen wir nun zum Gameplay. Wir erblicken in dem Spiel viele unterschiedliche 2D-Hintergrundbilder, in denen wir mit unserer Spielfigur agieren. Hier sollen wir nun alles untersuchen und gegebenenfalls Objekte einsammeln. Hinzu kommen viele Personen mit denen wir reden können. Das genretypische Inventarsystem darf selbstverständlich nicht fehlen. Hier werden alle wichtigen Gegenstände reingepackt. Die Objekte kann man nun nochmals untersuchen, miteinander kombinieren oder an dafür vorgesehene Orte verwenden. Rätsel spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in dem Spiel. Immer wieder werden wir vor kniffligen Aufgaben gestellt. Dabei sind es nicht nur Inventarrätsel, die wir lösen sollen. Viele unterschiedliche andere Aufgaben warten ebenfalls darauf, von Euch gemeistert zu werden. Die Probleme sind meistens sehr logisch aufgebaut. Mit ein wenig Gehirnschmalz lässt sich fast jede Aufgabe bewältigen. Im Mittelpunkt des Spiels steht - die aus dem ersten Teil bekannte Schönheit - Nina. Max ist ebenfalls wieder vorhanden und so müssen wir öfters mal zwischen den beiden Hauptcharakteren wechseln. Hinzu kommen Nebenfiguren, die ebenfalls von uns gespielt werden und die uns bei unseren Problemen helfen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge laufen am Ende wie immer zu einem großen Finale zusammen. Aber auch im Spiel wird die Spannung ständig hoch gehalten. Dafür sorgen schon die vielen eingespielten Filme. Sehr unterhaltsam sind auch die witzigen Dialoge. So untersuchen wir nun mit unseren Spielfiguren die diversen Umgebungen, sammeln nützliche Gegenstände ein, kombinieren diese, lösen Aufgaben und vor allem Rätsel, führen unzählige Gespräche und folgen der spannenden Story.

 

Technik:

Die technische Seite ist ganz ansprechend. Optisch wird uns ein nettes Adventurespiel angeboten. Wir agieren in vielen Hintergrundbildern, die sehr detailreich sind. Immer wieder werden wir neue Orte zu sehen bekommen. Kleine Lichtspielereien sind außerdem genauso vorhanden, wie viele gut modellierte Figuren. Einzig deren Animationen kann man bemängeln. Dafür bekommen wir aber toll inszenierten Sequenzen zu sehen, die stimmungsvoll die Story vorantreiben. Erstklassig ist auch der Sound. Neben einer stimmigen Musik, lauschen wir vielen deutschen Synchronsprechern. Vor allem die Hauptcharaktere wurden toll vertont und so hört man den Gesprächen sehr gerne zu. Mit der Steuerung kann man ebenfalls zufrieden sein. Das Agieren mit der Wii-Fernbedienung bzw. Nunchuk klappt recht gut. Außerdem orientiert sich das Spiel am Genre und so wird jeder sehr schnell mit der Lenkung klar kommen. Sehr nützlich ist auch die Hilfefunktion im Spiel, die alle spielrelevanten Orte sofort sichtbar macht. Dank der eingebauten Hilfefunktionen ist auch der Schwierigkeitsgrad sehr angenehm. Da alles sehr logisch aufgebaut ist, wird man fast alle Aufgaben schnell lösen.

 

Fazit:

Geheimakte 2: Puritas Cordis macht auch auf Nintendos Wii-Konsole jede Menge Spaß. Die Story ist packend und dank einer ansprechenden Präsentation wird diese immer wieder dynamisch vorangetrieben. Nett sind auch die Grafik und vor allem der Sound. Neben den passend eingespielten Ingamegeräuschen, dürfen wir auch noch tollen Synchronsprechern lauschen. Auch das Gameplay inkl. der logischen Rätsel kann überzeugen. Klar gibt es auch ein paar Punkte die nerven. So hätten die Animationen ruhig flüssiger sein können. Wirklich störend ist das aber nicht. Auf flotte Sprüche und eine ordentliche Prise Humor dürft Ihr Euch auch freuen. Mögt Ihr also Point & Click-Adventurespiele bzw. den ersten Teil, dann werdet Ihr an Geheimakte 2: Puritas Cordis nur schwer vorbei kommen. Das Spiel konnte uns auf ganzer Linie überzeugen und daher können wir auch eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Komfortable Bedienung mit Tagebuch, Rätselhilfe und Hotspot-Anzeige
- Vier zum Teil kooperativ spielbare Charaktere
- Zwei-Spieler-Modus
- Spektakuläre Grafik, filmreife Zwischensequenzen und professionelle Sprachausgabe

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Geheimakte 2: Puritas Cordis (Wii)

 
 Geheimakte 2 Puritas Cordis
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 87 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  87 %  



 

 

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