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Goin' Downtown - Review (PC)

Wertung:
81 %

Einleitung:

Adventurefans bekommen wieder neues Futter, denn über Atari kommt ein neuer Genrevertreter auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das klassische Point & Click Adventure Goin' Downtown. Das im Comic-Stil gehaltene Spiel wurde übrigens von Silver Style entwickelt. Bekannt wurde die Entwicklerschmiede durch Spiele wie Everlight oder Simon the Sorcerer 4. Interessant ist auch noch, das Goin' Downtown für unter 30 Euro in den Handel kommt. Wir konnten die fertige PC-Version jetzt ausgiebig testen. Ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Ein anständiges Adventurespiel braucht natürlich eine ansprechende Story. Goin' Downtown entführt den Spieler ins futuristische New York des Jahres 2072. In dem Point & Click Adventure lösen wir mit dem Cop Jake einen spannenden Kriminalfall, zu dessen Lösung der Held sogar virtuell durch die Zeit reisen muss. Der charismatische Cop Jake erlebt das aufregendste Abenteuer seines Lebens! Eines Morgens stolpert er vor seinem Haus über eine ohnmächtige Schönheit, die er mit in sein Apartment nimmt. Rose hat ihr Gedächtnis verloren, außer ihrem Namen weiß sie nichts mehr. Nur wenig später liegt sie tot auf der Straße, zerschmettert von einem Sturz aus dem 13. Stock. Selbstmord? Jake ahnt von Anfang an, dass mehr hinter der Sache steckt. Und ehe er sich versieht, versinkt er mitten in einem Fall, der die ganze Stadt in ihren Grundfesten erschüttert. Bevor wir allerdings in das Abenteuer starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier kann man zum einen die spielrelevanten Optionen einstellen oder einen bestehenden Spielstand laden. Zu Beginn bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Es folgt ein einführender Film inkl. deutscher Sprachausgabe. Dieser leitet das Spiel passend ein. Im Anschluss schlüpft der Akteur in die Haut des Cop Jake. Nun läuft alles recht genretypisch ab. Mit der Maus können wir so gut wie alle Aktionen ausführen. Die Mausanzeige ändert je nach Position ihre Form und so kann der Spieler schnell erkennen, wo er was machen kann. Bei der normalen Mausanzeige darf man z.B. seine Figur an einen gewünschten Ort bewegen. Erscheint eine Hand, so kann man Aktionen - wie Licht ein- oder ausschalten oder eine Schranktür öffnen - ausführen. Daneben gibt es noch eine Kombinieremausanzeige. Jetzt sollt Ihr Objekte miteinander verbinden. Über Personen erblickt der Gamer außerdem noch eine Sprechblase. Diese fordert Euch auf mit Leuten zu reden. Entdeckt unser Held was besonderes, so wird dieses mit einem Auge kenntlich gemacht. Wir untersuchen nun das Objekt und stecken es gegebenenfalls ein. Zu allen möglichen Situationen hat unser Charakter etwas zu sagen und da diese Kommentare recht gut synchronisiert wurden, hört man sich das Gesprochene sehr gerne an.

Im Mittelpunkt stehen neben der Story vor allem die genretypischen Rätsel. Dazu müssen wir nicht nur im Vorfeld alles mögliche durchsuchen, Objekte einsammeln, diese kombinieren, sondern auch viele Gespräche führen. Hierdurch erhalten wir oftmals die nötigen Ansätze, um im Spiel weiter zu kommen. Die Dialoge laufen übrigens im Multiple-Choise-Verfahren ab. Sobald sich das Gespräch bis zum entsprechenden Punkt entwickelt hat, erhält der Spieler mehrere Sätze zur Auswahl. So bekommen wir das Gefühl, das wir die Gespräche maßgeblich beeinflussen können. Wichtig ist auch noch, dass wir Leute öfters ansprechen. Es gibt immer wieder Änderungen im Spiel, die sich auf die Gespräche auswirken. Haben wir in einem Bild alles erledigt, so wechseln wir in einen neuen Abschnitt. Hier müssen wir dann von neuem mit anwesenden Charakteren reden und den Hintergrund nach nützlichen Orten absuchen. Recht hilfreich in dem Point & Click-Adventure ist die beliebte Hotspotsfunktion. Drückt Ihr nämlich die H-Taste, so werden alle spielwichtigen Punkte in einem Bild kenntlich gemacht. Ihr müsst also nicht jeden Pixel auf dem Bildschirm nach wichtigen Sachen abgrasen. Im Inventar finden wir dann die eingesammelten Gegenstände, die wir uns hier noch einmal in aller Ruhe ansehen, gegebenenfalls kombinieren und mit Leuten oder Orten verwenden können. Daneben gibt es noch das Tagebuch, welches alle wichtigen Erkenntnisse im Spiel auflistet. Interessant ist bei dem Game auch noch, dass wir teilweise Aktionen bei Tag und bei Nacht ausführen. Den Wechsel bekommt man sehr einfach durch drücken von einem Symbol hin. Eine nützliche Karte gibt es dann auch noch. Hier kann der Spieler schnell zu anderen Orten gelangen. Nach einem Klick fährt unser Held auf einem Motorrad in Windeseile dort hin. So erkunden wir nun die vielen unterschiedlichen Orte, untersuchen alles nach wichtigen Informationen oder Gegenständen, sprechen mit vielen Charakteren, lösen ein Rätsel nach dem anderen und folgen der recht interessanten Story.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man ganz zufrieden sein. Wir werden zum einen eine ansprechende Cel Shading-Optik erblicken. Der etwas eigenwillige Grafikstil zeigt viele interessante Orte, die von Wohnung, über eine schmuddelige Bar, dreckige Strassen bis hin zu einer Universität reichen. Durch den Grafikstil werden notgedrungen weniger Details und zeitgemäße Texturen wie in anderen Spielen gezeigt. Das stört aber nur wenig, denn insgesamt hat der Hersteller es gut verstanden, ein düsteres Zeichentrickszenario zu erschaffen. Die Figuren wurden ebenfalls nett gezeichnet. Leider sehen deren Animationen nicht ganz so ansprechend aus. Viel zu hölzern und träge bewegen sich die Figuren. Um einiges besser hat uns der Sound gefallen. Neben passend eingespielten Ingamegeräuschen werden wir auch einer stimmungsvollen Musikuntermalung lauschen. Hinzu kommen erstklassige deutsche Synchronsprecher, die ihre Arbeit wirklich gut machen. Vor allem der Hauptcharakter kann mit seinen trockenen Sprüchen gut unterhalten. Die Steuerung ist so, wie man sie von solchen Spielen kennt. Mit der Maus kann man sofort alle Aktionen sicher ausführen. Wer schon einmal so ein Spiel gespielt hat, der wird sofort in das Abenteuer einsteigen können. Sehr nützlich ist auch die eingebaute Hotspotsfunktion. Lästiges absuchen der Umgebung entfällt also. Die Rätsel selber sind allesamt sehr logisch. Folgt man den Hinweisen und untersucht alle Orte gründlich, so wird man recht schnell auf die Lösung kommen. Der sich daraus ergebene Schwierigkeitsgrad ist also sehr angenehm. Leider gibt es aber immer wieder kleinere Logikfehler. Alles im Blick hat auch die vorgegebene Kamera. Diese zeigt alles aus einer guten Perspektive. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der Technik gut leben.

 

Fazit:

Goin' Downtown revolutioniert natürlich nicht das Genre. Was Ihr in diesem klassischen Point & Click-Adventure zu sehen bekommt, hat man schon in unzähligen anderen Spielen gesehen. Allerdings ist das nicht wirklich schlimm, denn das Game wurde in ein düsteres und futuristisches New York der Zukunft gepackt. Dank vieler nett gezeichneter Hintergründe und passenden Dialogen kommt schnell ein einzigartiges Ambiente auf, dem man sich nur schwer entziehen kann. Außerdem packt einen die Story von der ersten Spielminute an. Ist man erst einmal in das Spiel eingestiegen, so kommt man kaum noch vom Bildschirm los. Da stören noch nicht einmal die kleinen Logikfehler. Wirklich toll sind dann auch noch die vielen Dialoge. Den Charakteren gönnt man erstklassige Synchronsprecher, die wunderbar die Story vorantreiben. Lobenswert ist außerdem noch der Anschaffungspreis. Für unter 30 Euro kann man das Spiel nicht beim Händler liegen lassen. Wer also auf Point & Click-Adventurespiele steht und aktuell ein günstiges aber dennoch gutes Game sucht, der darf ohne Bedenken bei dem neusten Silver Style-Spiel zuschlagen. Uns hat Goin' Downtown gut gefallen und daher können wir das Game allen Genrefans ans Herz legen.

 

Features:

- Packende Story gepaart mit schwarzem Humor und faszinierenden Charakteren
- In Echtzeit beleuchtete Szenen und Figuren
- Ausschließlich originelle und logische Rätsel
- Über 30 detaillierte Locations in einer dynamischen Spielwelt
- Stimmungsvolle Soundtrack und aufwendige Sprachausgabe
- Intuitive Steuerung für Einsteiger und Könner
- Packender Sci-Fi-Psychothriller im Comic-Grafikstil
- Filmreife Story durch simulierte Realität
- Cineastische Cutscenes für alle Locations
- Von den Machern von "Simon the Sorcerer - Chaos ist das halbe Leben" und "Everlight - Elfen an die Macht"

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Goin' Downtown (PC)

 
 
Goin' Downtown

EUR 29,85
Bei Amazon bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 81 %  
Gesamtwertung:  81 %  

Systemanforderungen:

- Windows® XP/Vista
- Pentium 4 Prozessor mit 2,0 GHz
- 512 MB RAM
- 2 GB freier Festplattenspeicher
- 64 MB DirectX®9.0c-kompatible Grafikkarte
- DirectX®-kompatible Soundkarte

 


 

 

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