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Gunfighter 2 - Revenge of Jesse James - Review (PS2)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Lightgun-Shooter-Fans haben es nicht leicht, denn nur wenige Spiele werden in Ihrem Lieblingsgenre hergestellt und vor allem auch in Deutschland veröffentlicht. Bis auf Games wie z.B. die TimeCrisis-Serie oder Vampire Night gibt es kaum Titel die ein Spieler in die Playstation 2 einlegen kann. Das lange warten auf neues Futter hat jetzt endlich ein Ende, denn UbiSoft veröffentlicht das Spiel Gunfighter 2 in Deutschland. Nun dürfen alle Spieler ihre Lightgun entstauben und in den Wilden Westen reisen - um in die Rolle von Jesse James zu schlüpfen. 

 

Zum Spiel:

Nachdem die CD eingelegt wurde beginnt sofort ein Intro das Lust auf mehr machen soll. Die Story wird dabei in englischer Sprache mit deutschen Untertitel erzählt. Um es kurz zu machen geht es in dem Spiel um Jesse James und seinen Gegenspieler Bob Young, der James Frau und sein Geld entwendet hat. Nun will James sich beides wiederholen und so muß er gegen eine Horde von Gegnern antreten. Nach dem Anfangsintro gelangt der Spieler ins Hauptmenue wo eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten auf ihn warten. Die obligatorischen Optionen dürfen nicht fehlen und so könnt Ihr dort den Controller Konfigurieren, Sound einstellen und den Bildschirm justieren. Daneben dürft Ihr aus unterschiedlichen Spielarten Euren Favoriten aussuchen. Der wichtigste Punkt in dem Spiel ist der Modus "Die Geschichte". Als erstes erscheint die Einstellung von dem Schwierigkeitsgrad, der allerdings am Anfang nur auf der leichtesten Stufe zur Verfügung steht. Anschließend darf der Spieler die Spieleranzahl (1 oder 2 Player) und die Waffe aussuchen. Bei den Waffen gibt es drei unterschiedliche Arten - Pistole, Schrotflinte und Maschinengewehr - die bis auf den Revolver aber erst später zur Verfügung stehen. Im Anschluss beginnt das Spiel was durch ein Intro eingeleitet wird. Nach dem Einleitungsfilm startet das Spiel mit dem Level "Der Bankraub". 

Gesteuert wird eigentlich nur das Zielkreuz. Daneben kann der Spieler sich verstecken - was gleichbedeutend ist mit dem aufladen der Waffe - und schießen. Im Prinzip läuft das Spiel genremäßig ab. Ihr werdet in ein Bild geführt, wo Gegner auftauchen die auf Euch schießen oder mit Gegenständen werfen. Neben den Schurken befinden sich ab und zu auch noch Unbeteiligte in dem Bild die möglichst nicht getroffen werden dürfen. Abschießen darf man neben Feinde auch noch Objekte die teilweise nützliche Extras geben - wie z.B. zusätzliche Zeit oder Geld. Andere Objekte wie Scheiben, Flaschen usw. zerbersten beim Beschuss nur effektvoll - was allerdings sehr realistisch aussieht. Daneben wurde auch auf andere Details wie Einschusslöcher geachtet. Cowboys kann der Spieler den Hut vom Kopf schießen und wenn eine Figur getroffen wurde fällt sie dementsprechend animiert zu Boden. Dabei wurde mit Blut nicht gespart. Der Revolver ist übrigens nach sechs Schuß leer und so muß er nachgeladen werden. Dieses geschieht automatisch, indem sich der Spieler duckt. Daneben ist die Figur in dieser geduckten Haltung geschützt vor feindlichen Schüssen, was dann auch taktisch gut verwendet werden kann um Feuerpausen abzuwarten. Nachdem ein Bild von Gegnern gesäubert wurde geht es in dem nächsten Abschnitt weiter. Zwischendurch gibt es dann noch Checkpoints die als Startpunkt dienen, solange Ihr noch Credits habt. Nach einer gewissen Anzahl von unterschiedlichen Abschnitten ist ein Level beendet. Nun erscheint eine Statistik die Angaben über verdientes Geld, Zeit und Zielgenauigkeit macht. Nach einem weiteren Intro beginnt das nächste Level.

Alle gespielten Level sind dann auch im Arcarde-Modus verfügbar und können so nochmal durchspielt werden. Der Ablauf ist dort genauso wie im Modus "Die Geschichte" nur das hier unterschiedliche Aufgaben erfüllt werden müssen. So gibt es Spielarten wie eine bestimmte Geldsummer erschießen, eine Mindestzielgenauigkeit einhalten oder nur eine bestimmte Zeit nicht unterschreiten. Sobald man diese Ziele geschafft hat wird das nächste Spiel freigegeben. Bei der Spielart Geld ist nicht nur das erledigen der Gegner wichtig, sondern vor allem das gleichzeitige abschießen von Objekten. Diese bringen dann die nötigen Summen ein um das Ziel zu erreichen. Nach einer gewissen Zeit hat der Spieler raus, das er auf Geldbündel oder Kassen schießen muß um richtig abzukassieren. Wer von diesem Modus genug hat darf sich noch auf ein paar Minigames freuen. Diese befinden sich im Menuepunkt "Bonus Spiele". Der Spieler darf hier aus den drei Spielarten "Der Saloon", "English Bob" und "Showdown" wählen. Am Anfang steht nur "Der Saloon" zur direkten Auswahl - später werden die anderen dann frei geschaltet. Jede dieser Spielarten ist in unterschiedliche Aufgaben unterteilt. Im ersten muß der Spieler auf Flaschen schießen - später stehen diese dann in einem rotierenden Regal und es dürfen auch nur noch bestimmt Flaschen abgeschossen werden. Rundum bieten diese Minispiele eine gut Abwechslung zum normalen Spiel.

 

Zur Technik:

Das Spiel und die Menueführung ist sehr einfach aufgebaut. In dem einzelnen Spielmodis hat der Spieler alles in Blick was er benötigt. Unten Links werden durch Karten die noch verfügbaren Leben angezeigt. Rechts unten sieht er die Revolvertrommel die angibt wieviel Schuss noch übrig sind, bevor nachgeladen werden muß und in der Mitte befindet sich die Anzeige mit Angaben über verdientes Geld und dem aktuellen Zeitguthaben. Gezielt wir mit einem kreisförmigen Zielkreuz das sehr genau eingesetzt werden muß. Gegner die z.B. hinter Gitterstäben hocken werden nur getroffen, wenn man direkte zwischen den Stäben hindurch schießt. Wenn die Gegner dann noch weiter weg sind ist genaues anpeilen Pflicht. Optisch brauch sich das Spiel vor seinen direkten Genrekonkurrenten nicht zu verstecken. Es wird mit sehr vielen Details gearbeitet die auch im Spiel mit eingebunden sind. So zersplittern Glasscheiben oder Flaschen, wenn sie beschossen werden und dank der Extras lohnt sich sogar das schießen auf Uhren, Kassen oder Dosen. Die gegnerischen Figuren sind ebenfalls recht gut animiert und gestaltet worden. Sie fallen sogar unterschiedlich wenn sie an verschiedenen Körperstellen getroffen werden. Auch die Level sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Mal spielt Ihr in einer Stadt inkl. Gebäude dann mal wieder auf einer Kutsche in rasanter fahrt und schießt auf Gegnern die auf Pferden folgen oder am Wegesrand stehen. Aber auch Züge und Schluchten wurden eingebunden so das alle Orte vorkommen die man aus einem Wild West Film kennt. Auch auf verschiedene Lichteinflüsse wurde geachtet - so wirken Räume und Gegner mal heller oder dunkler, ganz nach Art der Beleuchtung der Räumlichkeiten. Untermalt wird das Geschehen mit einem flotten Westernsound. Schreie aber auch Nebengeräusche wie einen Klavierspieler der aufhört zu spielen, wenn er erschossen wird kommen stimmungsvoll rüber. Rundum ist das Spiel technisch ausgereift. Wer allerdings das Spiel mit einem Pad spielen will muß sich auf eine sehr feine Steuerung einstellen - die das Zielen nicht unbedingt einfach macht, besonders wenn es mal Hecktisch wird.

 

Fazit:

Eigentlich bietet das Spiel alles was sich ein Spieler von einen Titel aus diesem Genre erhofft. Optisch ansprechend wird das Spiel präsentiert und dank einem guten Storyverlauf sieht man auch ein wenig Sinn in dem Geballere. Auf Abwechslung wurde ebenfalls geachtet da Ihr neben dem Storymodus auch noch Modis wie Arcarde und Bonus-Spiele vorfindet. Wer Lust hat zu zweit zu spielen kann dieses im Storymodus machen. Leider steht diese Spielart in den anderen Modis nicht zur Auswahl. Ein wenig eingeschränkt wird sich der zweite Spieler aber fühlen, da er sich nicht eigenständig ducken kann. Er muß immer warten bis der erste Spieler diese Aktion durchführt. Trotzdem macht das Spiel auch zu zweit Spaß. Auf einen ordentlichen Schwierigkeitsgrad muß sich jeder gefaßt machen. Besonders erwähnen darf man das Ambiente, denn die Wild West Zeit paßt ideal zu so einem Spiel und dank einer ansprechenden Story kann der Spieler immer genug Motivation aufbringen um weiter zu machen. Leider wurde zu sehr genretypisch gearbeitet. Es gibt nicht viel neues zu sehen und daher beschränkt sich das Handeln auch auf ducken/aufladen und das abschießen von Objekten und Leuten. Trotz der altgewohnten Machart lohnt sich das Spiel für alle die dieses Genre mögen und daher können wir auch zu einem Kauf dieses Spiels raten. Der Einstand der Gunfighter Serie auf der Playstation 2 kann als gelungen angesehen werden. 

 

Features:

- Spielbar mit Controller und Lightgun.
- 1 - 2 Player können an dem Spiel teilnehmen
- Story-, Bonus und Arcade-Modus stehen zur Auswahl
- Viele Routen sowie zerstörbarer und interaktiver Gegenstände sind vorhanden
- Passend zum Spielgeschehen wird eine Italo-Western-Atmosphäre geboten

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Gunfighter 2 - Revenge of Jesse James (PS2)

 
 Gunfighter 2 - Revenge of Jesse James
EUR 29,99
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Grafik: 85 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 83 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer: 82 %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  84 %  


 

 

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