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Gunpey - Review (NDS/PSP)

Wertung:
79 %/77 %

Einleitung:

Fans von knobellastigen Spielen können sich freuen, denn Q Entertainment - Entwickler von Lumines (PSP) und Meteos (NDS) - bringt mit Gunpey einen weiteren musikalischen Puzzlespaß auf den deutschen Markt. Das Spiel basiert auf dem Konzept der Nintendo-Designer-Legende Gunpei Yokoi und wurde für die beiden Handhelds Nintendo DS und Sony PlayStation Portable (PSP) optimiert. Wir konnten uns jetzt beide Versionen ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Obwohl das grundlegende Spielprinzip bei beiden Version recht gleich ist, gibt es doch kleinere Unterschiede. Fangen wir daher erst einmal ganz von vorne an. Da wäre zum einen der Menübildschirm von der PSP-Version. Dort findet der Spieler die Menüpunkte Schnellstart, Einzelspieler (Herausforderung, Einzel-Skin, Doppel-Skin, Gunpey 10x10), Zeitattacke, VS-Modus und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt kann man alle spielrelevanten Einstellungen anpassen. Viel interessanter sind natürlich die unterschiedlichen Spielmodis. Der schnellste Weg zu einer Einzelspieler-Partie ist der Schnellstart. Etwas anspruchsvoller sind die vier Spielarten Herausforderung, Einzel-Skin, Doppel-Skin und Gunpey 10x10 (doppelt so breites Spielfeld) die wir unter Einzelspieler finden. Wer den spielerischen Druck erhöhen möchte, kann sich auch in den Modus Zeitattacke versuchen. Hier jagen wir so viele Felder wie möglich in wahlweise 60, 90 oder 120 Sekunden hoch. Wer lieber mit Freunden spielt, darf dieses unter VS-Modus machen. Dazu stehen zwei lokale kabellose Spielmodis zur Auswahl. Die NDS-Version bietet dagegen die Menüpunkte Gunpey, VS, Extras und Optionen. Unter Extras darf man z.B. eine Demoversion des Spiels zu einen Freund schicken, G-Ton - Smooth-Moves in der Galerie ansehen oder eigene Musik erschaffen bzw. anhören. Natürlich kann man viele dieser Sachen erst dann machen, wenn erste Erfolge im Spiel eingefahren wurden. Kommen wir daher zu den eigentlichen Spielarten. Zum einen kann der Akteur im VS-Modus über die drahtlose DS-Datenübertragung gegen einen Freund spielen. Dazu braucht man allerdings zwei Versionen dieses Spiels und einen weiteren Handheld. Am Anfang stürzt man sich selbstverständlich in den Einzelspielerbereich. Hier warten die Herausforderungen Grenze, Endlos, Zeitspiel, Stufenspiel und Doppel-Bildschirm auf uns. Das grundlegende Spielprinzip ist natürlich bei beiden Versionen gleich. Wir sehen ein in Felder aufgeteiltes Spielfeld. Ziel in Gunpey ist es, dass jeweils eine komplette horizontale Reihe entsteht. Wir müssen also frühzeitig Linien verbinden und diese klären. Dabei steigen vom unteren Teil des Bildschirms immer wieder neue Felder auf. Der Spieler soll jetzt einen Cursor benutzen, um diese Feder auszutauschen. Dazu ziehen wir diese nach unten und oben, bis eine Linie über eine horizontale Reihe entsteht. Schaffen wir dieses, so explodieren die Linien und machen Platz für neue. Dabei ist wirklich schnelles Handeln angesagt, denn das Spiel findet ein jähes Ende, wenn unvollständige Linien den oberen Bildschirmrand erreichen.

Gespielt werden dürfen übrigens die Original- oder die Break-Regeln, um Felder zu klären. Bei den Original-Regeln nehmen leere Felder den Platz der geklärten Felder ein. Bei Break-Regeln dagegen werden die geklärten Felder durch die darüber liegenden ersetzt, die einfach herunter fallen. Durch das verschwinden der Linien erhält der Akteur dann Punkte. Dabei gilt: Je länger die Ketten, desto gewaltiger sind die Bonuspunkte. Um zu klären kann der Spieler natürlich verschiedene Techniken anwenden. Da wäre das einfache Klären, indem man eine Linie über fünf horizontale Felder bringt. Linien die von der Hauptlinie abweichen, werden ebenfalls geklärt. Die Zick-Zack-Technik erlaubt uns mehrere verbundene Felder überall auf dem Bildschirm zu löschen. Wenn eine Linie explodiert, kann man übrigens schnell zwei weitere Felder verbinden, um diese ebenfalls verschwinden zu lassen. Daneben gibt es noch Techniken wie doppelte Verarbeitung oder Kette. Ihr sehr schon, dass es viele Möglichkeiten gibt, um an das gewünschte Ziel zu kommen. Jede Aktion hat übrigens direkten Einfluss auf den Sound, so dass mit ein wenig Übung sogar ganz eigene Gunpey-Soundtrack entstehen. Neben einer etwas anderen Optik und den handheldtypischen Steuerungen gibt es bei beiden Versionen auch kleine spielerische Unterschiede. So kann man bei der PSP im Challenge-Modus bis zu 40 dynamische Skins sammeln. Beim gleichzeitigen "mixen" von zwei Skins und den zugehörigen Sounds im Double-Skin-Modus wird jeder Spieler zum Gunpey-DJ. Spieler der DS-Version verfügen dagegen über ganz spezielle Attacken, wodurch ihre Gegner zeitweise aus dem Spiel fliegen. Ausgestattet mit Soundpaketen dürfen sie auch ihr musikalisches Talent in ihren ganz eigenen Kompositionen unter Beweis stellen. So stürzen wir uns nun in die unterschiedlichen Spielmodis und versuchen so viele Punkte wie möglich einzusammeln.

 

Technik:

Die technische Seite haut einen natürlich nicht wirklich vom Hocker. Allerdings muss man auch bedenken, dass es sich hierbei um ein Puzzle- bzw. Knobelspiel handelt. Solche Games zeigen nur selten optische Highlights. Die Grafik ist bei beiden Versionen sehr solide. Dabei kann die NDS-Version ein wenig mehr überzeugen, da hier viele bunte Hintergründe unser Auge erfreuen. Der Sound ist bei beiden Spielen recht gut. Der Beat und Klang der Musik passen zum Spiel und so hört man diesen gerne zu. Außerdem werden immer mehr Sound-Sets freigeschaltet, wenn wir im Spielgeschehen voranschreiten. Das motiviert zusätzlich weiter zu spielen. Hinzu kommen nette Ingamegeräusche die alle Aktionen passend untermalen. Die Steuerung funktioniert bei beiden Spielen recht ordentlich. Über die Knöpfe der PSP kann man alle Aktionen sicher ausführen. Etwas komfortabler ist natürlich die Lenkung bei der DS-Version. Hier muss man Gunpey mit dem Touchscreen und dem Touchpen spielen. Hinzu kommen Aktionen über die normalen Tasten. Schon nach wenigen Minuten kommt jeder damit klar und so kann man direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Der Schwierigkeitsgrad ist recht ordentlich. Vor allem in späteren Spielen kommt man ordentlich ins Schwitzen. Allerdings kann jeder mit ein wenig Übung schnelle Erfolge einfahren. Fasst man nun alles zusammen, so kann die Technik bei beiden Version grundlegend überzeugen.

 

Fazit:

Gunpey ist auf beiden Handhelden ein nettes Spiel für zwischendurch. Für viele Stunden kann das Knobelspiel ambitionierte Spieler gut unterhalten. Der lange Spielspaß kommt u.a.
durch die vielen unterschiedlichen Spielmodis zustande. Nett ist außerdem der Sound, der sich unserer Spielweise anpasst. Trotz vieler guter Ansätze ist das Knobelspiel aber nicht viel mehr, wie ein netter Zeitvertreib. Wirklich revolutionieren wird Gunpey das Genre der Puzzlespiele nicht. Dafür ist das grundlegende Gameplay einfach zu abgenutzt. Hinzu kommt eine zweckmäßige und unspektakuläre Optik. Wer allerdings gerne solche Spiele spielt, wird mit beiden Versionen viel Spaß haben. Ein gewisses Suchtpotenzial muss man dem Spiel einfach zusprechen. Müssten wir uns für eine Version entscheiden, so würden wir doch das NDS-Spiel nehmen. Hier gibt es einfach mehr graphische Spielereien. Hinzu kommt eine intuitive Steuerung, die sofort ins Blut übergeht. Dennoch kann man auch die PSP-Version allen Genrefans ans Herz legen.

 

Features:

- Unzählige Puzzles sorgen für monatelangen Rätsel- und Knobelspaß
- Der Beat und Klang der Musik paßt sich immer der Spielweise an!
- Je weiter Sie im Spielgeschehen voranschreiten, desto mehr Sound-Sets werden freigeschaltet.
- Mehr und mehr Variationen ergeben sich aus der Kombination von Instrumenten und "Music-Patterns".
- Gunpey ist die ultimative Symbiose zwischen stylistischer Grafik und unverkennbarem Sound

 

 

 

NDS-Screenshots:
PSP-Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Gunpey (NDS)

 
 Gunpey
EUR 35,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 76 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer: 74 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  79 %  

Wertungsbox:

Gunpey (PSP)

 
 Gunpey
EUR 35,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 70 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 75 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer: 74 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  77 %  




 

 

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