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Horizons: Empire of Istaria - Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Fans von Fantasy-Rollenspielen können sich freuen, denn über Atari kommt das MMORPG Horizons: Empire of Istaria auf den Markt. Da gerade dieser Markt heiß umkämpft ist muss ein Spiel schon einiges bieten um sich gegen die breite Konkurrenz durchzusetzen. Der Hersteller verspricht zumindest einiges. Eigentlich sollte Horizons: Empire of Istaria schon vor einem Jahr auf den Markt kommen. Leider wurde daraus nichts. Nach einer intensiven Beta-Testphase hat Horizons nun endlich den Gold-Status erreicht Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob das Spiel eine Chance hat erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In Istaria haben die Withered Aegis Untote zu ihren Vasallen gemacht und diese willenlosen Wesen überschwemmen nun das Land. Istaria ist geteilt. Teile der Welt sind unter der Kontrolle der bösen Wesen, während sich die restlichen Völker mit aller Kraft gegen die Invasion wehren. Schlagen die Untoten ihr Lager auf so verdunkelt sich der Himmel und der Kampf beginnt. Die Spieler sollen nun gegen die Withered Aegis vorgehen damit ihr Einfluss sich nicht auf das ganze Land ausweitet. So erbauen die Spieler auch Städte auf den befreiten Gebieten. Diese müssen natürlich beschützt werden. Ist die Verteidigung zu schwach so können diese auch wieder zurückerobert werden, was alles zerstört was vorher mühsam aufgebaut wurde.

In dem epischen Online-Abenteuer können sich tausende Spieler in der nahtlosen Welt von Istaria treffen. Viele unterschiedliche Terrainzonen warten auf Euch. Bevor es aber losgehen kann müsst Ihr Euch erst einmal über das Internet anmelden. Zwar ist das Spiel kostenpflichtig aber mit dem Kauf erhaltet Ihr einen 30 Tage Probezugang. Anschließend sind 12,95 Euro im Monat fällig. Auf die entsprechende Seite gelangt Ihr, sobald das Spiel gestartet wurde. Wir benötigen dann noch eine passende Spielfigur. Selbstverständlich darf der Spieler traditionelle Fantasy-Charaktere wie Menschen, Elfen, Zwerge, Gnome und so weiter als eigene Spielfigur aussuchen. Die Spielfiguren unterscheiden sich nicht nur durch das Geschlecht von einander. Vielmehr habt Ihr die Möglichkeit die Eigenschaften wie Größe, Muskeln, Gesicht und so weiter zu bestimmen um einen ganz eigenen Charakter zu kreieren. Die Rassen unterscheiden sich dann noch von ihren Grundwerten wie Gesundheit, Stärke, Geschicklichkeit, Fokus und mentaler Kraft. Hinzu kommen besondere Fähigkeiten wie das erlernen von Zauber.

Ihr dürft nun zu jeder Zeit entscheiden, ob ihr lieber Häuser zum Geld verdienen oder Gold suchen wollt. Auch das Herstellen und das An- und Verkaufen von Gegenständen ist möglich. Außerdem errichtet Ihr Städte oder Siedlungen auf dem Kontinent. Aber auch das Erkunden steht ganz weit oben bei den Aktionen die Ihr durchführen könnt. Das ist vor allem notwendig da bestimmte Rohstoffe und Feinde nur in bestimmten Regionen vorhanden sind. Man sieht schon wie vielfältig das Spiel ist. Dank eines neuen Rassensystems wird die Klasse nicht gleich mit der Rasse bestimmt. Zwar können Halbriesen besser kämpfen als zaubern aber das hindert sie nicht daran auch mal einen Zauber zu nutzen. Hinzu kommt das man durch die eigene Handlung auch die Klassen wechseln kann. Dazu betritt man eine so genannte Adventure School in der man neue Berufe erlernen kann. Das gute dabei ist, das Ihr die Erfahrung der alten Berufe nicht verliert, so dass Eure Spielfigur später immer wieder den alten Beruf ergreifen kann.

Insgesamt eine gute Idee die man bis jetzt nicht so von einem Online-Rollenspiel kannte. Ein wenig anders läuft es mit Waffen, Rüstungen und Gegenständen. So muss eine Figur die vorher Kämpfer mit schwerer Rüstung war diese ablegen und dann mit einem Stoffkleid auskommen. Außerdem darf der Spieler nicht immer frei wechseln da manche Berufe eine Mindestpunktzahl vordern. So darf der Spieler die Prestige School erst absolvieren, wenn er vorher zwei andere Schools absolviert und dort Erfahrungen gesammelt hat. Natürlich agieren wir auch gegen die diversen Monster mit Schläge oder Zauber. Neben den Kämpfen stehen auch die Handwerksberufe im Mittelpunkt. Hier darf der Spieler dann Gegenstände anfertigen. Auch hier werden Erfahrungspunkte vergeben. Diese werden dann in der Crafting School verwendet um in den Handwerksberuf aufzusteigen. So sind dann Berufe wie Schmied, Juwelier, Bergarbeiter, Outfitter und so weiter möglich. Daneben gibt es noch eine Reihe von anderen Berufen die erlernt werden können. Im weiteren Spiel kommen dann noch weitere Berufe hinzu.

Damit ist die Vielfalt noch nicht beendet. Auch ein Wirtschaftssystem ist vorhanden, indem gefertigte Gegenstände gehandelt werden können. Es gibt zwar auch CPU Händler aber hier wird man nie gute Preise bekommen. Viel mehr Sinn machen da schon Spielerhändler. Um an Gegenstände zu kommen darf man aber auch den Kampf nutzen, da getötete Gegner Geld, Kristalle und andere nützliche Gegenstände zurücklassen. Hinzu kommen Anleitungen für Objekte die man herstellen kann. So darf sich der Spieler dann selber ans werkeln machen oder diese Entdeckung für viel Geld an erfahrene Handwerker verkaufen. Diese sind dann sogar fähig bestimmte Gegenstände mit besonderen Techniken zu verbessern, so dass z.B. Waffen mehr Schaden machen können. Dann entstehen auch mal ganz eigene Kreationen die nicht jeder hat. So könnt Ihr Euch dann in den großen Welten je nach Interesse auslassen.

 

Technik:

Aktuelle Online-Rollenspiele werden wohl neidisch auf die Vielfalt und Spieltiefe schauen, die Horizons: Empire of Istaria zu bieten hat. Bis jetzt hat man kaum ein Spiel gesehen das so viel bietet wie dieses MMORPG. Vor allem die frei einstellbaren Klassen können begeistern da man nicht nur auf einen Beruf festgelegt ist. Hinzu kommt ein ausgereiftes Wirtschaftssystem das ganz neue Möglichkeiten bietet. Hat man genug von kampffreien Aktionen so geht man auf die Jagd nach Untoten um mit der Zeit immer stärker zu werden. Die Steuerung ist bei allen Aktionen recht gut gelungen. Leider ist die Lenkung mit der Tastatur nicht immer perfekt da man oft in engen Gängen an Kanten hängen bleibt. Auch das Kampfsystem ist ein wenig gewohnheitsbedürftig, da man erst einen Gegner anklicken muss um ihn anzugreifen. Mit der Zeit merkt man aber, dass diese Art der Lenkung auch Vorteile bietet. Optisch sieht das Spiel ebenfalls ordentlich aus. Allerdings braucht man einen starken Rechner um alle optischen Features einzuschalten. Hinzu kommen nette Animationen die allerdings ein wenig hölzern aussehen. Zumindest wird der Spieler viele Effekte, unterschiedliche Wetter, Klimazonen und gute Lichteffekte zu sehen bekommen. Wenn dann noch bessere Texturen verwendet worden wären hätte man kaum was auszusetzen. Da dann auch noch viele verschiedene Charakterunterschiede vorhanden sind wird ein Spieler nur selten auf eine ähnliche Figur treffen. Auch beim Sound kann das Spiel überzeugen. Neben einer passenden Musik wird der Spieler viele Kampfgeräusche zu hören bekommen. Leider wirken manche Outdoorbereiche sehr still, so dass man sich hier ein paar Töne mehr gewünscht hätte. Nimmt man alles zusammen kann das Spiel aber als technisch ausgereift betrachtet werden.

 

Fazit:

Das Spiel das tausende Spieler gleichzeitig ansprechen kann wird bestimmt seinen Platz bei den Spielern finden. Das liegt vor allen an der Vielfalt und Spieltiefe die geboten wird. Hier dürfen sich Spieler endlich mal so auslassen wie sie es gerade wollen. Tagelange Kämpfe sind genauso möglich wie ausgiebige Tätigkeiten als Händler oder Handwerker. Hinzu kommt dann auch noch das der Spieler Grundstücke erwerben kann auf denen er sich mit einem Haus niederlassen kann. Dank der vielen unterschiedlichen Welten wird der Spieler immer wieder was anderes zu sehen bekommen. Ein großes Manko ist leider, dass keine deutsche Lokalisierung vorgenommen wurde. So ist das Spiel komplett in englischer Sprache gehalten worden. Das fängt bei den Gesprächen mit den CPU gesteuerten Figuren an und endet in den Menüs die ebenfalls nicht in deutscher Sprache angeboten werden. So wird der Einstieg für Leute die diese Sprache nicht gut können erschwert. Wie schon fast üblich muss sich der Spieler dann noch mit den Monatsgebühren auseinandersetzen. Allerdings gönnt der Hersteller dem Käufer einen 30 Tage Gutschein damit er sich erst einmal entscheiden kann. Anschließend sind dann 12,95 Euro im Monat fällig. Da der grundlegende Kaufpreis recht günstig ausfällt hat man aber genügend Zeit um sich von dem Gameplay einfangen zu lassen. Hat einen erst einmal das Spiel gepackt, so stehen die Chancen für den Hersteller nicht schlecht, dass der Nutzer langfristig gebunden wird. Ob sich das Spiel gegen die aktuelle Konkurrenz der MMORPG-Spiele durchsetzen kann werden vor allem die Spieler entscheiden. Man kann nur hoffen, dass sich eine große deutsche Community bildet. Die Grundvoraussetzungen sind zumindest vorhanden. Wer also aktuell ein neues Online-Rollenspiel sucht wird mit Horizons: Empire of Istaria ein gutes Spiel finden.

 

Features:

- Millionen veränderbarer Features wie Rüstungen, Waffen, Gebäude, Städte, Länder, Char-Größe und Aussehen, Haare, Haut, Hörner und Flügel.
- Layered Kleidung und Rüstungen um Millionen einzigartiger Kombinationen zu ermöglichen.
- Tradeskills vom Waffenschmied bis zum Architekt von Städten, Burgen und Portalen zu fernen Teilen der Welt.
- Open-End skillbasiertes Schulsystem das dem Spieler erlaubt in einer Basisschule zu beginnen und sich auf viele verschiedene Prestige-Schulen zu spezialisieren.
- Erbaue Städte und Siedlungen an den neuen Grenzen, verändere das Land wie du es willst.
- Fortgeschrittene Werkzeuge zum verwalten der Gemeinden, dazu gehören Werkzeuge zum verwalten von Gilden und Städten sowie ein Email System innerhalb und ausserhalb des Spiels.
- Kinoreife Kämpfe und Magie die zeigen, wie man Schlägen ausweicht oder sie blockt.
- Eine fortgeschrittene KI, die eine dynamische Interaktion zwichen den Spielern und NPCs erlaubt.
- Ein intuitves und veränderbares Interface mit vielen Optionen.
- Eine dynamische Welt mit welterschütternden Events, göttlischen Kreationen, Invasionen durch Horden von Monstern, die alle die Welt in Real Time verändern.
Dynamische Questsengine, die es dir erlaubt neue Erfahrung und Fähigkeiten zu erlangen oder dem Ultimativen Traum zu folgen und Land, Reichtümer und Ruhm von epischen Ausmassen zu erwerben.
- Fliegende Kreaturen, unter anderem Drachen.

 

 

 


Wertungsbox:

Horizons: Empire of Istaria (PC)

 
 Horizons: Empire of Istaria

EUR 29,99
Bei Amazon bestellen

Grafik: 72 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer:   --  %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Mindestanforderungen:

· 850 MHz Pentium III or AMD Athlon processor
· GeForce 2
· 256 MB RAM
· 56.6 dial-up modem
· Windows 2000/XP/98/Me
· DirectX 8.1a

 

 

 

 

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