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Hot Pixel - Review (PSP)

Wertung:
68 %

Einleitung:

In letzter Zeit liegen nette Minispielsammlungen voll im Trend. Daher verwundert es auch keinen, wenn neue Genrevertreter auf den deutschen Markt kommen. Atari versucht jetzt mit dem PlayStation Portable-Spiel Hot Pixel einen Stück des lukrativen Kuchens abzubekommen. Wir konnten die fertige PSP-Version jetzt ausgiebig testen. Ob sich die abgedrehte Minispielsammlung für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Selbst so ein Spiel kommt nicht ohne eine kleine Rahmenhandlung aus. Wir sind Djon, ein junger Pixel-Journalist, der aus der Video-Podcast-Dimension geflüchtet ist. Und jetzt müssen wir versuchen, alle zehn Episoden unseres pixedelischen Verstandes erfolgreich zu schaffen. Bevor wir allerdings in die diversen Minispiele starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier finden wir die Punkte Episodes, Multiplayer, Options, Games, WWW Games, Xtra Games, Playlists, WWW Playlists und Bonus. Wie gewohnt kann man unter Options alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Die wichtigste Spielart ist ohne Zweifel der Episoden-Modus. Hier kann man die oben schon erwähnten zehn Episoden aus dem Leben eines Großstädters spielen. Außerdem darf man noch unter Multiplayer einen Freund im Mehrspielermodus herausfordern. Später wird man dann noch unter Games die freigespielten Spiele aller Episoden einzeln durchspielen können. Daneben darf man noch Spiele aus dem Internet herunterladen und diese unter WWW Games spielen. Das war natürlich noch nicht alles. Hinzu kommen unter Xtra Games weitere Minispiele, die der Akteur im Episoden-Modus freigespielt hat. Außerdem kann man unter Playlists die Games aus der aufgebauten Spieleliste angehen. Nett ist auch der Bonusbereich mit Videos, Musikstücken und Statistiken. Bevor wir allerdings die vielen Möglichkeiten auskosten können, müssen wir uns erst einmal im Episodenmodus beweisen. Die jeweiligen Episoden drehen sich um ein bestimmtes Thema in Djons Leben. Jeder Bereich ist in Minispiele unterteilt und am Ende gibt es jeweils noch ein Boss-Minispiel. Wenn der Akteur in diesem Modus ein Minispiel spielt, wird es automatisch auch in den anderen Modis freigeschaltet. Mit jedem neuen Fortschritt im Verlauf unseres Abenteuers kann man auch ein paar Xtra Spiele und weitere Inhalte bekommen. Natürlich darf man die Spiele auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielen. Auf der schwierigsten Stufe müsst ihr Euch auf etliche Störungen gefasst machen. Hot Pixel ist dabei nicht nur schwieriger zu schlagen, sondern unser Bildschirm gerät gelegentlich durch verschiedene Effekte durcheinander. Er kann zum Beispiel schrumpfen oder zittern. Die Minispiele selber sind recht einfach aufgebaut. Kein Wunder, denn Hot Pixel beinhaltet gut 200 kleine Aufgaben. Das Gameplay erfordert vom Spieler Arcade-Fähigkeiten bei einer Partie Zaxxon, Geschicklichkeit bei Tricks in der Skateboard-Halfpipe oder Stagediving-Wille auf einem rockenden Concert. Das Besondere daran ist die kurze Dauer der Mini-Games. In wenigen Sekunden muss der Spieler erkennen, was zu tun ist. In rasantem Tempo soll der Gamer dann eine Reihe von zunehmend wahnsinnigen Minispielen meistern. Muss in einem Moment noch mit zittriger Hand ein Pincode eingegeben werden, soll im nächsten Augenblick ein Raumschiff durch einen Pixel-Canyon manövriert werden. So durchspielen wir nun ein Game nach dem anderen und schalten viele unterschiedliche Extras bzw. Features frei.

 

Technik:

Die Grafik haut einen natürlich nicht vom Hocker. Kein Wunder, denn viele Spiele sind sehr einfach aufgebaut. Neben den klobig wirkenden Games mit einfachen Hintergründen werden wir allerdings auch optisch ansprechende Levels zu sehen bekommen. Hinzu kommen dann noch kleinere Effekte. Da es sich hierbei um Minispiele handelt, kann man gut mit dem Gezeigten leben. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Neben diversen Ingamegeräuschen lauscht der Gamer auch einer typischen Musik. Diese passt zu den Spielen und so hört man den Soundtracks gerne zu. Die Steuerung ist recht einfach. Das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass wir nur wenig in den Spielen machen können. Allerdings stellt die ewige Umstellung der Lenkung für Anfänger eine wahre Herausforderung dar. Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt angenehm. Da dieser frei einstellbar ist, wird jeder schnell mit den Aufgaben klar kommen. Hinzu kommt, dass sich der Schwierigkeitsgrad mit der Zeit ordentlich steigert. Hierdurch werden auch Genrekenner ausreichend gefordert. Die Kamera hat dann noch alles im Blick und so kann man dem kunterbunten Treiben sehr gut folgen. Auch wenn die grafische Aufmachung nicht unbedingt zeitgemäß ist, kann man insgesamt mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Hot Pixel ist selbstverständlich nur was für echte Genrefans. Wer mit vielen einfach gestrickten Minispielen nichts anfangen kann, der wird nur wenig Freude mit dem Titel haben. Alle anderen dürfen sich auf unzählige unterschiedliche Aufgaben freuen, die es zu meistern gilt. Dabei macht vor allem Spaß, dass wir immer wieder andere Herausforderungen annehmen sollen. Wirklich schwer sind die Levels allerdings nicht. Da aber sehr viel Abwechslung angeboten wird, kann man mit dem Schwierigkeitsgrad sehr gut leben. Hinzu kommt, dass spätere Aufgaben wirklich knackig werden. Somit werden auch erfahrene Spieler eine passende Herausforderung finden. Nett ist dann noch, dass wir viele Extras freispielen können. Hierdurch wird man ausreichend motiviert, immer weiter zu spielen. Wer also nicht unbedingt optisch monströse Spiele braucht und viele kleine Minispiele bevorzugt, der wird mit dem Spiel viel Zeit verbringen können. Uns hat das PSP-Spiel gerade wegen der immensen Vielfalt recht gut gefallen und daher können wir Hot Pixel auch allen Minigamefans ans Herz legen.

 

Features:

- Mehr als 120 Mini-Games, 40 neue Skins und 8 Extra-Spiele
- Mega Party und VS. Mode zu zweit über Wifi
- Design = Hip Urban & Street Culture! Ein Pixeluniversum mit Stickern, Skateboards und anderen Street Design-Elementen!
- Online Boni: Mehr Mini-Games und eine "Online Playlist"
- HOT PXL läßt den Spieler die Daten online zwischen PSP und PC austauschen.
- Original Soundtrack: mit Tracks von bekannten Electro-Pop and Hip-Hop bands.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Hot Pixel (PSP)

 
 Hot Pixel
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Grafik: 64 %  
Sound: 68 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 67 %  
Multiplayer: 64 %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  68 %  


 

 

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