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Instinct: Die Hölle von Yanggang (PC)

Wertung:
66 %

Einleitung:

Egoshooter zählen ohne Zweifel mit zu den beliebtesten und erfolgreichsten Spielen auf dem PC. Jeden Monat buhlen unzählige Titel um die Gunst der Spieler. Jetzt bringt Atari einen neuen Genrevertreter auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Instinct: Die Hölle von Yanggang. Wir konnten uns die fertige PC-Version jetzt sehr genau ansehen. Ob sich eine Anschaffung für angehende Kriegsveteranen lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Ganz ohne Grund werden wir auch in Instinct nicht in den Kampf geschickt. Der Spieler begibt sich in die Hölle von Yanggang. Wir befinden uns als Soldat einer US Eliteeinheit zwischen den Fronten. Als am 9. September 2004 ein Kampfhubschrauber in der Bergregion Yanggang in Nord-Korea abstürzt, überleben nur drei Elitesoldaten des Federal Security Service die Katastrophe. Knapp dem Tod entronnen ahnen wir nicht, dass in dem geheimen Militärkomplex, auf den wir bei unserer Flucht stoßen, eine noch weit größere und tödlichere Gefahr lauert - eine Gefahr jenseits aller menschlicher Vorstellungskraft. Bevor wir allerdings unsere Waffe durchladen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Ihr das Spiel installiert und gestartet habt, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Einstellungen". Unter zu letzt genannten Punkt kann man die obligatorischen Optionen für Grafik, Sound, Steuerung und das Spiel einstellen. Wer einen Spielstand besitzt, darf dieses außerdem über Spiel laden aktivieren. Alle anderen starten ein neues Spiel. Bevor wir allerdings die erste Waffe durchladen, muss noch der Schwierigkeitsgrad bestimmt werden. Gleich drei unterschiedliche Stufen bietet uns das Game an und so sollte für jeden Spieler eine angemessene Herausforderung dabei sein. Es folgt ein kleines Intro. Dieses leitet die Story mit kleinen Bildern und deutschen Stimmen etwas dürftig ein. Im Anschluss starten wir in unsere erste Mission. Das Gameplay ist relativ einfach. Gespielt wird in der Egoperspektive. Wir können unseren Charakter genretypisch frei lenken und kleinere Hindernisse mit einem Sprung überwinden. Ankommende Feinde erledigt unser Held mit seinen Waffen. Diese nehmen wir u.a. im Spiel auf. Das Gleiche gilt für die jeweils passende Munition.

Das war selbstverständlich noch nicht alles, was wir in dem Spiel finden. An dafür vorgesehene Stellen hat uns der Hersteller Medipacks spendiert, wodurch man verloren gegangene Lebensenergie wieder auflädt. Zwischen den Waffen kann der Spieler natürlich frei wechseln. Das Waffenarsenal bietet alles was das Egoshooterfanherz sich wünscht. Von einer Schlagwaffe, über Pistole, Shotgun, diversen Automatikwaffen bis hin zu Granaten, Snipergewehr und Spezialwaffen ist alles vorhanden. Hinzu kommen dann immer wieder levelfeste Sonderwaffen - wie festinstallierte Maschinengewehre, die sich z.B. auf Lastwagen befinden. In regelmäßigen Abständen schickt uns das Spiel auf solche Fahrzeuge, wo wir eigentlich nur eins machen: Ankommende Gegner niedermähen. Ist so ein Spielabschnitt beendet, geht es zu Fuß weiter. Die Levels selber sind recht gradlinig aufgebaut. Meistens gibt es nur einen Weg den wir folgen müssen. Verschlossene Türen öffnet unser Held mit einem Tastendruck. Es gibt allerdings auch blockierte Durchgänge. Um diese zu öffnen, müsst Ihr passende Schalter finden. Ist ein Durchgang dann frei, geht es gleich weiter und so ist man ständig mit irgendeiner Aufgabe beschäftigt. Das ganze wird dann noch immer wieder durch kleine Sequenzen zusammengehalten. So erkunden wir nun die sehr linearen Levels nach nützlichen Items, lösen kleinere Rätsel, erledigen unzählige Gegner mit unseren diversen Waffen und genießen kleine Actionpassagen, die das Spielgeschehen immer wieder auflockern.

 

Technik:

Die Technik fällt leider etwas mager aus. Das fängt schon mit der Grafik an. Wir agieren in den oben schon erwähnten sehr gradlinigen Levels. Diese wurden zwar nett gestaltet, allerdings kommen sie an aktuellen Genregrößen nicht heran. Oft erblickt der Spieler nur öde Gänge die mit verwaschenen Texturen überzogen wurden. Hinzu kommt, dass wir kaum etwas zerstören können. Zerschießen wir z.B. eine Kiste, so zerfällt diese in wenigen groben Bruchstücken, die dann noch frei schwebend in der Luft verharren. Andere Objekte wie Tische oder Schränke sind wenig beeindruckt, wenn wir mit roher Waffengewalt vorgehen. Zumindest gönnt uns der Hersteller immer wieder Fässer, die durch ihre Explosion Gegner ins Jenseits schicken. Hierdurch kann man eine Übermacht schnell ausschalten. Ganz gut haben uns dann auch noch die Gasflaschen gefallen, die erst einmal durch Druckverlust anfangen herumzuwirbeln, bevor sie explosionsartig den Weg frei räumen. Die Gegner selber wurden leider dürftig modelliert und animiert. Viel zu steif agieren sie durch die Levels. Ein wenig werden wir dann durch kleinere Effekte wie Explosionen oder Licht- und Schattenspielen entschädigt. Nicht viel besser sind die Sequenzen, die oftmals in Spielgrafik die Story vorantreiben. Das bringt uns schon zum Sound. Die deutschen Sprecher leiern ihre Texte etwas überzogen runter und irgendwie bekommt man ständig das Gefühl, dass sie zwanghaft versuchen ihre Stimme zu verstellen. Die Waffen klingen dagegen so, wie man es erwartet. Hinzu kommt eine fetzige Musik, die uns dynamisch nach vorne peitscht. Hier gibt es wenig auszusetzen. Die Steuerung orientiert sich am Genre. Wir können unsere Figur aus der Egoansicht recht sicher lenken. Alles läuft zwar ein wenig träge ab, aber das stört nur wenig. Schalter kann man genauso sicher drücken, wie Leitern erklimmen. Das Wechseln der Waffen funktioniert ebenfalls sehr einfach und so wird jeder Egoshooterfan sich direkt mit der Lenkung zurecht finden. Etwas merkwürdig ist allerdings, dass wir keine Sprintfunktion haben. Auch das heranzoomen mit einer Waffen funktioniert nicht und so muss der Spieler weiter entferne Gegner sehr genau anvisieren. Etwas nervig ist auch noch, dass wir oftmals ein halbes Magazin auf einen Gegner abfeuern müssen. Selbst wenn der Gegner direkt vor uns steht, fällt er nur selten nach einem direkten Kopfschuss um. Die KI der Gegner ist ebenfalls katastrophal. Wirklich intelligente Handlungen sehen wir von unseren Gegenspielern nicht. Sie stehen oftmals solange an einer Stelle herum, bis wir sie erledigen. Das bremst sehr stark das Gameplay. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch viele kleine Kritikpunkte die stören.

 

Fazit:

Instinct: Die Hölle von Yanggang hinkt leider in vielen Bereich der Konkurrenz meilenweit hinterher. Die Story ist nicht wirklich interessant und sie wird auch dürftig erzählt. Hinzu kommt eine etwas veraltete Grafik. Der größte Kritikpunkt ist allerdings das Gameplay. Ihr agiert in sehr gradlinigen und unspektakulären Levels. Nur selten kommen überraschende Momente, die einen am Bildschirm fesseln. Da helfen auch nicht die immer wieder eingebauten Actioneinlagen weiter. Außerdem muss der Spieler ständig das Gleiche machen: Levels nach nützlichen Items absuchen, Schalter betätigen und vor allem Gegner niederstrecken. Das klappt noch nicht einmal gut, denn es gibt keine klar definierten Trefferzonen. Oftmals muss man sekundenlang auf einen Feind feuern, bevor er das Zeitliche segnet. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Gegner mehr als unintelligent handeln. Es ist einfach lachhaft, wenn sie vor einem stehen und so lange warten, bis wir sie niederschießen. So entwickeln sich keine spannenden Kämpfe. Nimmt man nun alles zusammen, so wird das Spiel wohl nur eisenharten Genrefans gefallen. Es gibt leider zu viele Kritikpunkte, die das Gameplay stören.

 

Features:

- Ihnen stehen drei verschiedene Charaktere zur Verfügung, um immer tiefer in die virus-verseuchte Basis einzudringen.
- Intrigen, Liebe, Freundschaft und Verrat, Verschwörungen und ein dramatisches Finale werden Sie bis zur letzten Sekunde fesseln.
- Eine eigens entwickelte, state-of-the-art 3D Engine sorgt für absolute Tiefenschärfe sowie dynamische Licht- und Schattenspiele.
- Alle Objekte im Spiel zeigen realistische physikalische Eigenschaften.
- Optimierte Steuerung für das Merc Gaming Keyboard von Ideazon. Mehr Informationen auf www.ideazon.com

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Instinct: Die Hölle von Yanggang (PC)

 
 Instinct
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 64 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 60 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 62 %  
Gesamtwertung:  66 %  

Systemanforderungen:

- Windows 2000/XP
- AMD Athlon 2,2 Ghz oder Intel Pentium III/Celeron 2,4 Ghz oder höher
- 512 MB RAM
- GeForce FX 5700 oder ATI 9700 Grafikkarte mit 128 MB RAM oder besser
- DirectX 9.0c
- DirectX kompatible Soundkarte

 


 

 

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