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Käpt'n Säbelzahn - Review (PC)

Wertung:
61 %

Einleitung:

Braingame bringt mit Käpt'n Säbelzahn ein neues 3D Jump´n Run-Spiel auf den deutschen Markt. In Norwegen zählt der Pirat Käpt'n Säbelzahn längst zu den beliebtesten Kinderbuchfiguren. Jetzt kann man sich auch endlich auf dem PC in die Piratenabenteuer stürzen. Schon beim Kauf kommt die erste kleine Überraschung, denn das Game kostet gerade einmal 15 Euro. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie üblich kommt so ein Spiel nicht ohne eine kleine Rahmenhandlung aus. Wir schlüpfen in die Haut des kleinen Tiny, der davon träumt, ein Pirat in der Crew des gefürchteten Käpt'n Säbelzahn zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er in fünf Szenarien die vier Teile einer Schatzkarte finden und diese zusammenfügen. Dabei durchlebt er jede Menge Abenteuer und muss sich in Schwertkämpfen behaupten, klettern, springen oder nach Schätzen graben. Bevor wir allerdings in das Spiel starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Käpt'n Säbelzahn installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Spiel starten, Tutorial und Auflösung. Unter zu letzt genannten Punkt kann man die Auflösung des Spiels einstellen. Am Anfang sollte jeder erst einmal das Tutorial durchspielen. Hier darf der Akteur die erste Sequenz des Spiels in aller Ruhe anspielen. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Nachdem Ihr einen Namen und den Schwierigkeitsgrad bestimmt habt, kann das Abenteuer endlich beginnen. Nach einem kleinen Film - inkl. deutscher Sprachausgabe - schlüpfen wir in die Haut des kleinen Tiny. Mit ihm agieren wir nun recht frei in den einzelnen Levels. Gesteuert wir grundlegend mit den Pfeiltasten der Tastatur. Hinzu kommt die Leertaste, wenn Aktionen ausgeführt werden sollen. Diese werden durch passende Symbole angekündigt und so weiß der Spieler immer, wann er was machen soll. Wir untersuchen nun mit unseren kleinen Helden die Umgebung. Dabei finden wir reichlich Münzen, die sich auch mal in Kisten oder Fässern verstecken. Letztere zerschlagt Ihr recht einfach mit Eurem Schwert. Um an das Gold zu kommen, muss der Spieler oftmals kleinere Sprungeinlagen absolvieren, Leitern oder Kanten erklimmen, Schätze ausgraben und Fallen überlisten. Hinzu kommen diverse Rätsel wie Kisten schieben oder Schalteraufgaben.

Versperrt uns mal eine verschlossene Tür den Weg, so muss man erst einmal den passenden Schlüssel finden. Da dieser immer recht nah versteckt ist, stellt die Suche kein wirkliches Problem für uns dar. Schaffen wir es, alle Goldschätze und Goldmünzen zu finden, die im ganzen Spiel versteckt sind, bekommt der Spieler ein Seeräuberdiplom von Käpt ´n Säbelzahn, dass er sich ausdrucken und an die Wand hängen kann. In dem Spiel agieren wir an diversen Orten. Diese erreicht man mit dem Schiff. Auf einer Karte werden alle erreichbaren Spielabschnitte angezeigt und nach einem Klick begeben wir uns direkt zu den unterschiedlichen Inseln. Das geschieht recht häufig, denn es kommt öfters einmal vor, das wir in einem Level nicht weiter kommen - da uns z.B. eine Schaufel oder Lampe fehlt. Also zurück zur ersten Insel, wo ein Händler alles Mögliche anbietet. Mit dem erworbenen Objekt kann man dann zurückfahren und weiter spielen. Leider fällt hier schnell auf, dass wir oftmals unnötig hin und her geschickt werden. Nur wenn wir einen Hinweis erhalten, kann man spielrelevante Gegenstände kaufen. Bei den Überfahrten kommt es ab und zu zum Kampf. Jetzt wird in einen Schießmodus umgeschaltet. Treffen wir das gegnerische Schiff an der richtigen Stelle, so ist uns der Sieg sicher. Auseinandersetzungen gibt es auch an Land. Diverse Gegner wie z.B. Piraten, Affen oder Skelette haben es auf uns abgesehen. Stürmen diese auf unsere Spielfigur zu, so zückt der kleine Racker
schnell sein Schwert. Nach ein paar Schlägen, gehen unsere Widersacher dann direkt zu Boden. Dabei kann Tiny auch Schaden nehmen. Zum Glück findet der Spieler viele kleine Äpfel, die unsere Lebensleiste wieder auffüllen. Im Spiel trefft Ihr außerdem herumstehende Personen, mit denen man reden darf. Da sie immer wieder Informationen geben, lohnt sich oftmals ein Gespräch. Allerdings ist nicht jeder freundlich gestimmt. So agieren wir nun in den diversen Spielabschnitten, suchen diese nach Münzen ab, lösen kleinere Geschicklichkeitsaufgaben und kämpfen gegen anstürmende Gegner.

 

Technik:

Die Grafik hinkt aktuellen Topgames meilenweit hinterher. Neben matschigen Texturen, wurden kaum Details, Effekte oder Objekte eingebaut. Alles wirkt ein wenig trist und so kommt kaum Stimmung auf. Allerdings muss man auch erwähnen, das Käpt'n Säbelzahn ohne Probleme auf älteren Rechnern läuft. Neben der etwas dürftigen Umgebung, werden wir diverse Figuren erblicken. Diese wurden leider recht klobig modelliert und animiert. Selbst unsere eigene Spielfigur läuft sehr staksig durch die Levels. Ein wenig entschädigt werden wir zumindest durch den Sound. Neben kleinen Ingamegeräuschen wird eine stimmungsvolle Musik eingespielt. Nett sind auch die deutschen Synchronstimmen, die den Charakteren Leben einhauchen. Das ganze wird dann noch durch kleine Zeichentrickfilme zusammengehalten. Hierdurch agieren wir nicht grundlos durch die Levels. Leider ist die Qualität auch hier nicht sonderlich hoch, denn die Movies wurden viel zu stark komprimiert. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Das liegt vor allem daran, dass wir kaum etwas machen können. Neben den Pfeiltasten braucht der Spieler eigentlich nur noch die Leertaste drücken. Schon wird eine Aktion ausgeführt. Diese wird dann im Vorfeld durch ein Symbol passend angekündigt. Etwas nervig ist dann noch die Kollisionsabfrage. Viel zu oft bleiben wir an Kanten hängen oder suchen vergeblich einen aktionsrelevanten Ort. Vor ausgiebigen Jump´n Run Einlagen braucht Ihr Euch ebenfalls nicht zu fürchten. Springen muss unsere Figur nur an bestimmten Stellen, die ausgewiesen wurden. Drücken wir dann die Taste, wird der Rest automatisch ausgeführt. Ein paar Probleme macht dann noch die Kamera. Nicht immer hat diese alles im Blick und da wir den Blickwinkel nicht nachkorrigieren dürfen, verlieren wir oftmals die Orientierung. Wirklich schlimm ist dieses allerdings nicht. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite leider nicht überzeugen. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr.

 

Fazit:

Käpt'n Säbelzahn ist ein nettes Spiel, dass allerdings nur jüngere Spieler anspricht. Das liegt jetzt nicht nur an dem sehr einfachen Gameplay. Auch der Schwierigkeitsgrad wird nur ungeübte Spieler ansprechen. Die Aufgaben sind genauso leicht, wie die Kämpfe oder Rätsel. Da die Story dann ebenfalls etwas schwach ausfällt, muss man sich schon selber motivieren um weiter zu spielen. Zumindest gönnt uns der Hersteller viele kleine abwechslungsreiche Aufgaben. Diese trösten aber nicht darüber hinweg, das wir in einem technisch veralteten Spiel agieren. Die Grafik ist armselig und die Steuerung nervig. Zum Glück dauert das Spiel nicht allzu lange. Schon nach wenigen Stunden ist das Ende erreicht und dann kann man nur noch auf verfehlte Münzen jagt machen. Man muss allerdings auch erwähnen, dass Käpt'n Säbelzahn gerade einmal 15 Euro kostet. Das erklärt schon alleine, dass dieses Jump´n Run Spiel nicht mit aktuellen Genregrößen mithalten kann. Berücksichtigt man den Anschaffungspreis, so muss man dem Spiel zumindest ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zusprechen. Wer also nichts gegen technisch veraltete Spiele hat und auf Käpt'n Säbelzahn steht, der darf gerne bei diesem kostengünstigen Titel zugreifen. Alle anderen sollten lieber die Finger von dem Game lassen.

 

Features:

- Liebevolles 3D Jump´n Run
-· In Anlehnung an den gleichnamigen Film
- Viele abwechslungsreiche Locations wie Jungel, Strand, Schloss, Vulkanberg
- Viele Actionparts wie Schwertkämpfe, Klettern, Springen, nach Schätzen graben etc.
- Ausdruckbares Diplom nach erfolgreichem Abschluss des Spiels

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Käpt'n Säbelzahn (PC)

 
 Käpt'n Säbelzahn
EUR 14,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 60 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 64 %  
Singleplayer: 58 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 54 %  
Gesamtwertung:  61 %  

Systemvoraussetzungen:


Minimale Systemvoraussetzungen:

- Windows XP/2000/ME/98SE
- Intel Pentium 3 mit 500 MHZ oder vergleichbarer Prozessor
- 128 MB RAM Arbeitsspeicher
- DirectX 7.0 kompatible 32 MB Grafikkarte mit mindestens Nvidia GeForce 2 oder ATI Radeon 7500 Chipsatz
- 450 MB freier Festplattenspeicher
- 4x CD-ROM/DVD-ROM-Laufwerk
- DirectX 7.0 kompatible 16-bit Soundkarte
- Maus und Tastatur


Empfohlene Systemvoraussetzungen:

- Windows XP/2000/ME/98SE
- Intel Pentium 3 mit 800 MHZ oder vergleichbarer Prozessor
- 256 MB RAM Arbeitsspeicher
- DirectX 7.0 kompatible 64 MB Grafikkarte mit mindestens Nvidia GeForce 2 oder ATI Radeon 7500 Chipsatz
- 450 MB freier Festplattenspeicher
- 16x CD-ROM/DVD-ROM-Laufwerk
- DirectX 7.0 kompatible 16-bit Soundkarte
- Maus und Tastatur

 

 

 

 

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