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Kingdom Under Fire: Heroes - Review (Xbox)

Wertung:
86 %

Einleitung:

Mit Kingdom Under Fire: Heroes kommt der lang erwartete Nachfolger des erfolgreichen Action-RTS Hits Kingdom Under Fire: The Crusaders auf den deutschen Markt. Wie beim Vorgänger kommandiert der Spieler Hunderte von Krieger in erbitterten Schlachten, erschlägt Feinde mit der eigenen Klinge und schart eine mächtige Militärtruppe um sich. Das Sequel Kingdom Under Fire: Heroes erscheint wieder einmal nur für die Xbox. Besitzer anderer Konsolen müssen leider in die Röhre schauen. Wir konnten jetzt die fertige Version des Deep Silver-Spiels testen. Ob sich Kingdom Under Fire: Heroes nicht nur für Fans des Vorgängers lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Das Spiel Kingdom Under Fire: Heroes spielt zur gleichen Zeit wie sein Vorgänger. Natürlich ist auch diesmal eine Story vorhanden. Nachdem eine Kleinstadt in der Nähe der östlichen Grenze Hironeidens von einer unbekannten Armee gebrandschatzt wird, bricht ein schrecklicher Krieg aus. In diesem stehen sieben Helden im Mittelpunkt. Jeder Krieger hat dabei seine eigene Kampagne. Der Spieler schlüpft in Kingdom Under Fire: Heroes natürlich in die Haut dieser sieben charismatischen Helden. Jeder dieser Charaktere hat dabei seinen eigenen Kampfstil, Missionen und Story. Bevor wir loslegen dürfen, gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier erblicken wir die Menüpunkte Optionen, Mehrspieler und Einzelspieler. Wie gewohnt dürfen wir bei Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Kommen wir nun zu dem wichtigsten Spielmodus. Unter Einzelspieler stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Zum einen dürfen wir ein neues Spiel starten. Hier muss der Spieler dann einen Helden aussuchen. Am Anfang stehen Ellen, Walter und Leinhart zur Verfügung. Rupert, Morene, Cirith und Urukubarr kann man erst später anwählen, wenn die drei vorhergehenden Szenarien abgeschlossen sind. Daneben darf man auch ein benutzerdefiniertes Spiel starten. Hier kann sich nun jeder ein Spiel nach Maß basteln. Egal welche Kampagne Ihr wählt, grundlegend ist das Spielprinzip immer das gleiche - besiege die feindliche Armee und rette die eigenen Leute.

Beginnen sollten wir mit Ellen. Hier wird am Anfang die Steuerung und das Spielprinzip gut erklärt. Begleitet wird das ganze übrigens mit Sprach- und Texteinspielungen, sodass wir nicht grundlos auf unsere Gegner einschlagen. In unserer ersten Mission agieren wir erst einmal mit einer Infanterieeinheit, welche selbst Neueinsteiger nicht überfordern dürfte. Wie Kenner des Vorgängers schon wissen, wird es bei einer Truppe nicht bleiben. Später stoßen weitere hinzu, die andere Fähigkeiten besitzen. Dabei sind Bogenschützen, Kavallerie, Pioniere und Paladine genauso vorhanden wie Sturmreiter. Spielt Ihr später die dunkle Legion oder die Elementarwesen kommen ganz andere Einheitentypen hinzu, die noch einmal ganz anders zu spielen sind. Dabei hat jede Truppe unterschiedliche Vor- aber auch Nachteile. Bogenschützen sollten z.B. nie in einem Nahkampf geraten. Nachdem wir die erste Mission bewältigt haben, gelangen wir auf die Weltkarte. Hier können wir - nach jeder Mission - die Truppenfähigkeiten verbessern, Offiziere wechseln und so weiter. Außerdem dürfen wir ein Schloss oder Lager betreten. Im Lager bzw. Burg angekommen stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Unter Operationen wird nicht nur die Story weitergeführt, sondern wir erhalten auch noch neue Aufträge. Daneben gibt es weitere Orte die wir besuchen sollten. Die Kaserne ist einer der wichtigsten Plätze in der Stadt. Die Truppen können hier hoch gestuft werden, neue Fähigkeiten erwerben, Ausrüstung tauschen und sogar Aufgaben ändern. In der Taverne hingegen sollen wir Soldaten belauschen und neue Söldner anwerben. Wollen wir ein Lager verlassen, gehen wir einfach auf den Punkt Haupttor und schon können wir das nächste Ziel anwählen.

Irgendwann ist es dann soweit und wir müssen in eine Schlacht eingreifen. Meistens werden wir gleich mit mehreren Truppenteilen agieren. Diese lassen sich jeweils einzeln lenken und mit Formationsbefehlen neu anordnen. Der Spieler muss nun die einzelnen Truppen taktisch klug einsetzen. Kommt die Gruppe mit unserem Hauptcharakter in direkte Konfrontation, so dürfen wir selber kämpfen. Allerdings sollten wir nie die anderen Truppenteile aus dem Auge verlieren. Unser ausgesuchter Charakter kann natürlich besonders stark zuschlagen. Neben normale und starke Attacken verfügt er auch über Spezialangriffe. Hinzu kommt, dass wir diverse Combos ansetzen können. Feindliche Angriffe sollten wir selbstverständlich blocken bzw. kontern. Wird es dann mal eng, kann der Spieler zusätzlich einen Offizier herbeirufen. Die ganze Zeit sollte man auf die Lebensleisten der Truppen achten. Hier sehen wir wie stark eine Einheit dezimiert wurde. Also müssen wir oftmals von unserem kämpfenden Spielcharakter zu einem anderen Truppenteil wechseln, um dort neue Befehle zu geben. Sind diese Aktionen abgeschlossen kehren wir schnell wieder zu unserem Helden zurück und kämpfen weiter. Ist dann eine Auseinandersetzung gewonnen, marschieren wir zu dem nächsten wichtigen Punkt auf dem Schlachtfeld. Setzen wir unsere Truppenteile gekonnt ein, wird jeder Gegner schnell besiegt sein. Trotz der vielen strategischen und planerischen Inhalten kommt die Action nicht zu kurz und so werden selbst lange Auseinandersetzungen nur selten langweilig. So agieren wir nun mit unserem Helden und seinen Truppen durch die unterschiedlichen Schlachten. Dabei werden wir viele verschiedene Aufgaben bewältigen müssen. Wer mag kann außerdem ein Mehrspielerduell wagen. Dank Xbox-Live darf jeder - über den Online-Modus - gegen andere menschliche Spieler kämpfen. Hier stehen dann Spielarten wie z.B. Helden-Kampfmodus oder Truppen-Kampfmodus zur Auswahl.

 

Technik:

Die Grafik kann eigentlich voll überzeugen. Dabei sieht die Umgebung genauso gut aus wie die Spielfiguren. Hier hat der Hersteller ganze Arbeit geleistet. Nur die Bodentexturen könnten schärfer aussehen. Wirklich störend ist dieses allerdings nicht. Dafür gibt es großzügige Wälder, weite Felder und jede Menge unterschiedlicher Figuren zu sehen. Hinzu kommen gut gemachte Animationen - die realistisch wirken. Einzig die Weltkarte hätte ein wenig opulenter aussehen können. Das Gameplay wird dadurch aber nicht negativ beeinflusst. Vielmehr halten wir uns auch auf dem Schlachtfeld auf und hier geht die Post so richtig ab. Massen von Kriegern, Monstern und Ungetümen warten nur darauf von uns besiegt zu werden. Hin und wieder müssen wir mal ein paar Ruckler hinnehmen. Kein Wunder bei der hohen Anzahl an Figuren. Die gesamte Präsentation ist ebenfalls in Ordnung. Die Filmsequenzen werden allerdings nur in Echtzeitgrafik eingespielt. Hinzu kommt eine gute deutsche Synchronisation. Damit wären wir auch schon beim Sound angekommen. Die Ingame-Geräusche lassen kaum Wünsche offen, denn zu jedem Zeitpunkt wird ein passender Ton eingespielt. Über die fetzige Rockmusik kann man sich streiten. Viele würden bestimmt einen anderen Musikstil bevorzugen. Sicher ist zumindest das die Musik das Spiel noch einmal aufheizt. Etwas problematisch ist die Kamera. Da wir diese selber ausrichten sollen, werden wir in den Schlachten oftmals die Orientierung verlieren. Allerdings gibt es auch kaum eine Lösung für dieses Problem, denn bei der Schlachtfeldgröße und den vielen Gegnern kann man kaum eine feste oder intelligente bzw. automatische Kameraeinstellung erwarten. Zumindest hat uns der Hersteller eine kleine Zoomfunktion gegönnt. Gewohnt mager ist die KI der Gegner ausgefallen. Zwar laufen diese auch mal weg oder greifen in Massenschlachten mehrere Gegner an, aber grundlegend sind sie kein großes Problem für einen geübten Spieler. Besser ist da schon die Steuerung. Mit der Lenkung wird jeder klar kommen. Allerdings braucht der Spieler eine gewisse Eingewöhnungszeit, um mit allen Truppenteilen sicher umzugehen. Fasst man alles zusammen, so kann man mit der Technik grundlegend zufrieden sein.

 

Fazit:

Kingdom Under Fire: Heroes ist noch actionlastiger wie der Vorgänger. Trotzdem kommen Strategen nicht zu kurz. Schließlich sollen die unterschiedlichen Truppen richtig eingesetzt werden. Mit dem Helden kann der Spieler dann zeigen, was er so drauf hat. Mit gekonnten Combos und Spezialangriffen lassen wir feindliche Truppen schnell alt aussehen. Allerdings darf man die eigenen Truppenteile nicht aus dem Auge verlieren - sonst gewinnt man zwar ein Gefecht, aber die Schlacht geht dennoch verloren. Der Hersteller hat es außerdem noch geschafft, dass wir uns während der gesamten Spielzeit nicht langweilen. Zum einen liegt das an der interessanten Story und zum anderen an den unterhaltsamen Schlachten. Neben Heerscharen von unterschiedlichen Gegner werden auch bizarre Kreaturen nach Eurem Leben trachten. Neben dem Schlachtfeld muss sich der Spieler ebenfalls um seine Truppen kümmern. Schließlich sollen diese bestens vorbereitet in das nächste Gefecht gehen. In jedem Bereich werdet Ihr also etwas zu tun bekommen. Man sieht schon das dieses Spiel mehr ist, wie ein einfaches Hack´n´Slay-Spiel. Wer dann genug vom Singleplayermodus hat, darf sich zusätzlich in den Mehrspielerbereich stürzen. Wer also Actionspiele genauso gerne mag wie Strategiespiele, darf bei diesem Spiel sofort zugreifen. Das gleiche gilt für Fans von Kingdom under Fire: The Crusaders. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und daher können wir Kingdom Under Fire: Heroes ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Direktes Erlebnis eines Fantasy-/Mittelalterschlachtfelds als Kriegsgeneral.
- Besiegen Sie Ihre Feinde mit eleganten Combos, Spezialfähigkeiten und Zaubersprüchen.
- Kommandieren Sie Hunderte von Soldaten mit Ihrer eigenen Strategie zum ultimativen Sieg.
- Schlachten epischen Ausmaßes mit über 3.000 Soldaten auf einem Schlachtfeld. Es werden bis zu 200 Soldaten auf dem Bildschirm dargestellt.
- Realistisch detaillierte Spielfiguren (Hauptspielfiguren = 5.000 Polygone, große Einheiten = 10.000 Polygone)
- Über 50 Kampagnemissionen sowie Zufalls- und benutzerdefinierte Missionen verfügbar (über 50 Stunden Spielzeit).
- Unterschiedliche Missionstypen: ultimativer Krieg, Burgbelagerung, Erkundung von Fallen, usw.; 3 verschiedene Live-Spielmodi: 4-Spieler-Truppenkampf, 6-Spieler-Heldenkampf und Invasionsmodus.
- Sehen Sie anderen oder sich selbst beim Spielen zu und lernen Sie daraus: im Zuschauer- bzw. Wiederholungsmodus.
- Über 35 verschiedene Truppentypen mit unterschiedlichen Fähigkeiten (Soldaten, Bestien, Drachen, Katapulte, usw.).
- Das bei jedem Kampf gewonnene Gold und die Erfahrungen können zum Ausbilden von Truppen und für den Kauf neuer Ausrüstung eingesetzt werden.
- Intuitive Oberflächen und optimierte Schwierigkeitsgrade ermöglichen ein Spielerlebnis ohne Frust.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Kingdom Under Fire: Heroes (Xbox)

 
 Kingdom Under Fire: Heroes
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 87 %  
Sound: 83 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 89 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  86 %  



 

 

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