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Kong: King of Atlantis - Review (GBA)

Wertung:
57 %

Einleitung:

Das GameBoy Advance-Spiele nicht viel Geld kosten müssen, zeigt THQ mit dem Spiel Kong: King of Atlantis. Für gerade einmal 19,99 Euro kommt das Spiel auf den deutschen Markt. Wir konnten uns das Jump-n-Run-Spiel jetzt näher ansehen. Ob das GBA-Spiel neben dem Preis noch weitere Vorzüge hat, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie bei solchen üblich, ist auch bei Kong: King of Atlantis eine Story vorhanden. Kong ist ein Riesenaffe, dessen Tod bislang eine Legende war und dessen Wiedergeburt ein wohl behütetes Geheimnis ist. Durch die Verwendung von Kongs DNA konnte ein identischer Riesenaffe erzeugt werden, der die gleichen gigantischen Kräfte besitzt. Aber nun wird eine uralte Prophezeiung wahr und die versunkene Stadt Atlantis taucht wieder aus dem Meer auf! Sie wird von der bösen Königin Reptilla beherrscht, die Kong zum König von Atlantis machen will, um ihn zu versklaven und für ihre Zwecke zu benutzen. Einer der Helden des Spiels, Jason, versucht Kong von der Boshaftigkeit Reptillas zu überzeugen, um Atlantis und Kong zu retten, doch die Vorstellung König zu sein, ist für Kong sehr verlockend. In dem Spiel werden wir nicht nur mit einer Spielfigur agieren. Wir schlüpfen bei dem Jump-n-Run-Spiel gleich in drei Rollen - Jason, Kong und Lua. Jeder Charakter trägt einen wesentlichen Teil zur Rettung von Kongs Inseln und Atlantis bei. Jede Spielfigur hat außerdem ganz speziellen Moves und Angriffe, um das Böse zu besiegen. Zum einen wäre da Jason, ein junger und heißblütiger Abenteurer, der stets bereit ist sein Leben für seine Freunde zu riskieren. Er liebt Computer, Wissenschaften und schmackhafte Ananas-Pizzas. Mit ihm können wir unterschiedliche Bewegungen ausführen. Neben Laufen, Klettern und Kriechen kann diese Spielfigur auch diverse Angriffe ausführen. Sind wir in der Nähe eines Gegenstandes, wie z.B. eines Hebels, so kann Jason diesen auch benutzen. Außerdem kann der Held über diverse Hindernisse und Gefahren springen. Besonders starke Gegner haut er mit seinen Spezialmoves weg. Einen Aufwärtshaken kann er genauso ausführen, wie einen Fußfeger oder einen Cyber-Angriff. Jasons tierischer Pendant ist Kong. Grundlegend führt er die gleichen Bewegungen wie Jason aus. Der kräftige Kerl kann natürlich auch diverse Schläge ausführen. Seine Spezialmoves sehen allerdings ein wenig anders aus, denn er nutzt den Bodenstampfer oder Erdbeben um Gefahren aus dem Weg zu räumen. Wird er wütend, so haut er sich auf die Brust und fängt an zu brüllen. Hierdurch wird er dann noch aggressiver. Die letzte Spielfigur ist Lua, eine exotische Frau die auf Kongs Insel geboren und aufgewachsen ist. Als ihre Eltern bei einem Laborversuch ums Leben kamen, entschließt sich Dr. Jenkins und die anderen Bewohner auf Kongs Insel, sich gemeinsam um das Mädchen zu kümmern. Dank ihrer schamanischen Abstammung hat Lua außergewöhnliche Fähigkeiten. Sie kann u.a. in Dunkelheit sehen und diverse Bewegungen ausführen. Wie die anderen beiden Spielcharaktere hat auch Lua spezielle Moves wie den Boden-Angriffssprung oder Trittangriff. Der Spieler muss nun mit allen drei Spielfiguren spielen. In dem Side-Scrolling-Adventure sollen wir die unterschiedlichen Fähigkeiten einsetzen um Atlantis zu retten. Dabei müssen wir viele unterschiedliche Aufgaben bewältigen wie Gegner bekämpfen, Objekte suchen oder Verbündete retten. Genretypische Sprungeinlagen sind außerdem genauso vorhanden wie kleine Rätsel.

 

Technik:

Die Grafik ist nicht sonderlich gut ausgefallen. Es sind zwar viele unterschiedliche Bereiche vorhanden, allerdings sehen die Hintergründe etwas detailarm aus. Dabei muss man allerdings ein wenig unterscheiden, denn die Außenbereiche sehen nicht so schlimm aus wie die Innenlevels. Hier erblicken wir meistens recht einfallslose Wände mit wenigen Objekten. Zumindest werden wir ein paar kleine Effekte zu sehen bekommen. Nett ist auch, dass wir die Zeit im Spiel anhand der Position von Sonne und Mond ablesen können. Mit den Figuren kann man gerade noch so leben. Sie sind leider nicht sonderlich gut modelliert worden. Die Animationen wirken außerdem etwas steif und träge. Zumindest dürfen wir mit den Spielfiguren viele unterschiedliche Moves ausführen. Der Sound ist etwas besser ausgefallen. Diverse Soundeffekte sind genauso vorhanden wie nette Musikstücke. Der Spieler wird allerdings immer wieder die gleichen Lieder hören, denn es sind nur ein paar Soundtracks vorhanden. Das gleiche gilt für die Soundeffekte. Immer wieder hören wir die gleichen Geräusche, die mit der Zeit langweilig werden. Die Steuerung ist leicht erlernt aber auch ein wenig ungenau. Nicht immer werden wir sicher mit unseren Spielfiguren durch die Levels agieren. Ebenso ist die KI der Gegner sehr bescheiden. Wirklich intelligente Handlungen wird man von ihnen nicht sehen. Diese stürmen immer wieder direkt auf uns zu und so sind sie ein gefundenes Fressen für unsere Helden. Mit dem Schwierigkeitsgrad wird jeder Spieler klar kommen. Alle Aufgaben kann man spätestens nach ein paar Versuchen lösen und so werden sich vor allem Anfänger mit dem Spiel anfreunden können. Genrekenner dagegen werden kaum eine wirkliche Herausforderung finden. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik nicht wirklich überzeugen. Es gibt leider viele Kritikpunkte die das Gameplay stören.

 

Fazit:

Ein wirklicher Meilenstein ist Kong: King of Atlantis bei weitem nicht. Allerdings muss man auch den Anschaffungspreis sehen. Für gerade einmal 19,99 Euro kann man das Spiel schon kaufen. Es macht auch teilweise Spaß, dass man gleich mit drei Spielfiguren spielt. Allerdings unterscheiden sich die Charaktere nur im Aussehen und in ihren Spezialfähigkeiten voneinander. Etwas störend ist auch noch, dass dieses Spiel nicht übersetzt wurde. Zumindest liegt dem Spiel eine deutsche Anleitung bei, die alles Wichtige erklärt. Eine bessere Technik wäre dann genauso nett gewesen, wie mehr Vielfalt und eine etwas längere Spielzeit. Schon nach wenigen Stunden sehen geübte Spieler das Spielende. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von einem Spiel. Zumindest ist das Preis-Leistungsverhältnis angemessen. Wirklich empfehlen kann man das Spiel aber nur Jump-n-Run-Fanatikern die aktuell nicht viel Geld für ein GBA-Spiel ausgeben wollen. Sie sollten aber nichts gegen ein simples und technisch mittelmäßiges Spiel haben.

 

Features:

- Alle drei Hauptfiguren (Kong, Jason und Lua) sind spielbar
- Jeder der drei Charaktere besitzt individuelle Attacken und spezielle Bewegungen
- Vielfältige Aufgaben: Gegner bekämpfen, Verbündete retten und besondere Objekte in einer Vielzahl von Levels mit vier herausfordernden Stationen suchen
- Die Zeit im Spiel lässt sich an der Position von Mond und Sonne ablesen
- Die geschickte Verbindung von Musik und Soundeffekten intensiviert das Spiel-Erlebnis von Kong: King of Atlantis

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Kong: King of Atlantis (GBA)

 Kong: King of Atlantis
EUR 19,99
Bei Amazon bestellen
Grafik: 52 %  
Sound: 60 %  
Bedienung: 64 %  
Singleplayer: 56 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 54 %  
Gesamtwertung:  57 %  


 

 

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