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Lucky Luke: Go West! - Review (PC)

Wertung:
66 %

Einleitung:

Lucky Luke gehört schon seit vielen Jahrzehnten mit zu den bekanntesten Comicfiguren. Unzählige Bücher und Filme erfreuen nicht nur Kinderherzen. Natürlich muss so eine bekannte Figur auch passende Spiele erhalten. So ein Game kommt jetzt über Atari auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Action-Adventure Lucky Luke: Go West!. Dieses erscheint übrigens für Nintendo DS, PC und Wii. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Möchtegerncowboys lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Ganz ohne Grund werden wir natürlich nicht in das Abenteuer geschickt. New York im Jahre 1855. Lucky Luke eskortiert die Dalton-Brüder zu ihrer zigsten Gerichtsverhandlung. Aber manche Dinge ändern sich nie und so entkommt die vierköpfige Bande auch dieses Mal aus dem Gerichtssaal und macht während ihrer Flucht die Umgebung der Stadt unsicher. Nachdem sie ihre Beute dort versteckt haben, wo sich später einmal der Central Park befinden wird, müssen sie bei ihrer Rückkehr bestürzt feststellen, dass dort eine Karawane mit 80 Wagen lagert. Die Pioniere befinden sich im Aufbruch nach Kalifornien und die Beute ist in einem der 80 Wagen versteckt - aber in welchem? Das Abenteuer beginnt, als die Daltons sich der Karawane anschließen, unter den wachsamen Augen von Lucky Luke. Bevor wir uns allerdings auf den Weg in den Westen machen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten "Neues Spiel", "Spiel laden", "Mutiplayer" und "Optionen". Wie üblich dürft Ihr unter zu letzt genannten Punkt, alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Wer gerne mit einem Freund spielt, sollte in den Mehrspielerbereich wechseln. Hier darf man einige der Herausforderungen mit bis zu vier Spielern, über einen geteilten Bildschirm zusammen oder wahlweise abwechselnd spielen. Allerdings werden zu Beginn nur wenige Levels anwählbar sein. Um alle zu bekommen, muss der Gamer den Einzelspielermodus durchspielen. Schaffen wir hier die gestellten Aufgaben, so werden diese auch im Multiplayermodus verfügbar. Wahlweise darf man nun einen bestehenden Spielstand laden oder ein neues Spiel beginnen. Nachdem wir einen Namen eingegeben haben, kann das Abenteuer endlich beginnen. Wir begeben uns nun mit den Daltons und Lucky Luke auf den Weg von New York nach Kalifornien. Der Spieler hat die Möglichkeit, abwechselnd in die Rolle der Dalton-Brüder oder von Lucky Luke zu schlüpfen. Haben wir die Herausforderung einer Reisestation erfolgreich gemeistert, so kann man sich einer neuen Aufgabe stellen.

Das Spiel selber ist grundlegend sehr einfach aufgebaut. Zwischen den Levels erblickt man ein Menü, das die Herausforderungen anzeigt. Klicken wir auf eine Aufgabe, so kann man hin und wieder kleine Zeichentrickfilme ansehen. Allerdings müssen wir jetzt schon erwähnen, dass sie nicht wirklich eine Storys erzählen. Es sind nur kleine Sequenzen, die nett eine kleine Szene aus dem Film Go West zeigen. Im Anschluss können wir nun eine neue Herausforderung annehmen oder eine schon absolvierte nochmals angehen, um z.B. den Highscore zu verbessern. Die Levels sind dann leider nicht viel mehr, wie kleine Minispiele, in denen wir vorgegebene Ziele erfüllen sollen. Das ganze wird durch kleine Texte ausgiebig erklärt und so kann jeder direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Die Herausforderungen selber sind einigermaßen unterschiedlich, auch wenn man grundlegend immer wieder das gleiche macht. Da wären zum einen die Schießlevels. Hier sollen wir, geführt von einer festen Kamerafahrt, vorgegebene Ziele mit Hilfe unserer Schusswaffe treffen. Neben den Hauptzielen gibt es noch nette Extras oder Nebenziele, die uns z.B. Lebenspunkte, Sonderpunkte oder Extramunition einbringen. Ist die Waffe dann leer geschossen, so muss diese außerdem noch nachgeladen werden. Das war es dann auch schon. Levels in denen wir zeichnen sollen, gibt es dann auch noch. Hier brauch Ihr eigentlich nur die linke Maustaste festzuhalten und die Maus bewegen. Bei den Musikaufgaben soll der Spieler außerdem einer Melodie zuhören und dem Rhythmus mit den Tasten folgen. Wer es ein wenig aufregender mag, der kann sich auf kleinere Reit- oder Fahrlevels freuen. Über die Pfeiltasten muss man dann Jolly Jumper oder jedes andere Gefährt wie z.B. eine Straßenbahn steuern und diverse Aufgaben erledigen. So stellen wir uns nun den unterschiedlichen Herausforderungen, erfüllen die vorgegebenen Ziele, erhöhen durch gute Leistungen den Highscore, schalten weitere Level frei und schauen uns die kleinen Zeichentrickfilme an.

 

Technik:

Die technische Seite ist leider sehr mittelmäßig. Da wäre zum einen die Grafik. Es wird zwar ein netter Comiclook gezeigt, dieser beinhaltet allerdings nur wenige Details. Hinzu kommen sehr geradlinige Levels, die kaum optische Höhepunkte zeigen. Gerade weil die Herausforderungen so klein sind, hätte man optisch ruhig mehr machen können. Zumindest gönnt man uns in den Hintergrundbildern kleinere Animationen und nett modellierte Figuren. Das war es dann aber auch schon. Nicht viel besser ist der Sound. Vereinzelte Ingamegeräusche werden genauso eingespielt, wie eine sich ewig wiederholende Musikuntermalung. Diese passt zwar zum Spiel, allerdings nervt sie auch mit der Zeit. Hinzu kommen dann noch, die kleinen Zeichentrickfilme aus dem Film Go West. Hier hört der Spieler dann auch mal deutsche Stimmen. Die Filme selber zeigen aber keine zusammenhängende Story. Eigentlich wurde die Rahmenhandlung nur grob aufgezogen, um die Minispiele irgendwie zusammenzuhalten. Die Steuerung ist erfreulich einfach. Allerdings ist das auch nicht schwer, denn wirklich viel muss der Spieler nicht machen. Meistens reicht es aus, ein paar Lenkbewegungen auszuführen oder Objekte abzuschießen. Da allerdings alles gut erklärt wird, kann jeder sofort in das Spiel einsteigen. Die Menüs selber sind sehr übersichtlich und so kommt man schnell mit dem Spiel klar. Ganz in Ordnung ist auch die Kamera. Meistens wird uns eine feste Kamerafahrt angeboten, die alles aus einem guten Blickwinkel zeigt. Hinzu kommen Levels, die nur eine Kameraeinstellung haben. Der Schwierigkeitsgrad ist mehr als einfach. Fast jede Aufgabe schafft man auf Anhieb und so spielt sich das Game insgesamt sehr flüssig.

 

Fazit:

Eigentlich schade, dass Lucky Luke: Go West! nicht viel mehr wie eine Aneinanderkettung von kleinen Minispielen ist. Der wirkliche Lucky Luke-Flair will einfach nicht aufkommen, denn eine wirkliche Story ist leider nicht vorhanden. Einzig ein paar kleine Filme gönnt man uns, die allerdings keine wirkliche Geschichte erzählen. Hier hätte man eindeutig mehr machen können. Das gleiche gilt für die Minispiele. Es sind zwar viele unterschiedliche Herausforderungen vorhanden, grundlegend muss der Spieler aber immer wieder dieselben Aufgaben meistern. Hinzu kommen ein sehr einfaches Gameplay und eine magere Optik, wodurch wohl nur jüngere Spieler wirklich angesprochen werden. Ältere Gamer werden allein schon vom dürftigen Gameplay abgeschreckt werden. Wer also gerne Minispiele mit den bekannten Lucky Luke Charaktere spielt, sehr einfache Spiele mag und keine großen Ansprüche an die Technik stellt, der darf gerne bei Lucky Luke: Go West! zugreifen. Erwartet allerdings nicht zu viel von dem Spiel.

 

Features:

- Der Spieler schlüpft in die Rolle von Lucky Luke.
- Dank des innovativen Gameplays und einer Vielzahl von Rätseln ist Spielspaß garantiert!
- Das Spiel bleibt dem Lucky-Luke-Universum treu.
- Eine brandneue Story, die von dem Original-Comicheft inspiriert ist und auch den Handlungsstrang für den Film vorgibt.
- Dank des innovativen Gameplays, einer Vielzahl von Aufgaben und des Mehrspielermodus ist Spielspaß garantiert!

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Lucky Luke: Go West! (PC)

 
 Lucky Luke - Go West!
EUR 39,99
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Grafik: 68 %  
Sound: 62 %  
Bedienung: 70 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer: 66 %  
Spielspaß: 65 %  
Gesamtwertung:  66 %  

Systemanforderungen:

- Prozessor: Prozessor mit 1 GHz oder schneller
- Hauptspeicher: 512 MB RAM
- Festplattenplatz: 3,4 GB frei
- DVD-ROM-Laufwerk: 4-fach oder schneller
- Grafik: Hardware T&L-kompatible Grafikkarte mit 32 MB
- Sound: Mit DirectX Version 9.0c kompatible Soundkarte
- DirectX: DirectX Version 9.0c (auf DVD enthalten) oder höher

 

 

 

 

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