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Mage Knight: Apokalypse - Review (PC)

Wertung:
76 %

Einleitung:

Es ist mal wieder soweit, ein neues Hack´n´Slay-RPG kommt in den Handel. Es handelt sich dabei um das Deep Silver-Game Mage Knight: Apokalypse. Entwickelt wurde das Spiel übrigens von Bandai Namco Games. Wieder einmal taucht der Spieler in eine fantastische Welt ein und erlebt diverse Abenteuer. Wir konnten uns jetzt das actionreiche Rollenspiel ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Das Spiel kommt natürlich nicht ohne eine Story aus. In Mage Knight: Apokalypse übernehmen die Spieler die Rolle eines von fünf Wächtern: Krieger, die geschworen haben, ins Zentrum des Bösen vorzudringen, das sich über das Land ausbreitet, und es um jeden Preis aufzuhalten. Unter der Anleitung der Solvani, einer magischen und geheimnisvollen Rasse, begeben die Wächter sich auf eine epische Reise, um ihre Welt aus dem Griff einer Armee des absolut Bösen zu befreien. Diese ist fest entschlossen, die Apokalypse herbeizuführen. Während die Mächte des Chaos sich erheben, wird eine Kreatur unvorstellbarer Stärke und Vernichtungskraft geboren, um den Feind anzuführen: der Drache der Apokalypse, ein scheinbar unaufhaltsames fünfköpfiges Monster. Im Angesicht dieser Gefahr können die Spieler nicht allein gewinnen, sie müssen aus allen Teilen des Landes Verstärkung einholen und tapfere Helden auf den Kampf für ihre Sache einschwören. Die Zukunft ruht auf den Schultern dieser edlen Abenteurer, und die Schlacht, die allen Schlachten ein Ende setzen soll, steht bevor. Bevor wir in das Abenteuer starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint ein kleines Intro inkl. deutscher Sprachausgabe. Dieses leitet das Spiel passend ein. Im Anschluss gelangen wir in das Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Multiplayer, Intro abspielen und Optionen. Unter zu letzt genannten Menüpunkt darf der Akteur alle spielrelevanten Einstellungen wie Grafik, Ton, Steuerung oder Spielhandhabung vornehmen und unter Intro abspielen den einführenden Film noch einmal betrachten. Bevor Ihr Euch in den Mehrspielermodus stürzt, sollte man den Einzelspielerbereich durchspielen. Hier kann man in aller Ruhe das Spiel kennen lernen. Dort angekommen dürft Ihr einen bestehenden Spielstand laden oder ein neues Spiel beginnen. Am Anfang bleibt Euch selbstverständlich nichts anders übrig, wie ein neues Abenteuer zu starten. Bevor es allerdings losgeht, sucht sich der Akteur einen der fünf zur Verfügung stehenden Helden (Zwerg, Amazone, Vampirin, Feuermagier und Elfengardisten) als Spielfigur aus. Dabei verfügt jeder Charakter über eigene Skills und Disziplinen. Haben wir uns für einen Helden entschieden, müssen noch die Attribute wie Gesicht oder Haarfarbe angepasst werden.

Haben wir alle Einstellungen beendet, starten wir endlich in das obligatorische Tutorial. Dieses bringt uns das Spiel und die Steuerung in kleinen Schritten bei. Hat der Akteur den Übungsbereich durchlaufen, kann das Abenteuer direkt beginnen. Wir sollen in dem Spiel natürlich gegen eine Vielzahl von Gegnern antreten. Von Orks bis hin zu diversen Monstern ist alles vorhanden. Dazu stehen uns unzählige Waffen zur Verfügung, die wir mit der Zeit erhalten. Dabei gibt es viele unterschiedliche Nah- aber auch Fernwaffen. Das ist natürlich nicht das einzige, was wir aufnehmen. Daneben gibt es tausende von Gegenständen die wir aufsammeln, kombinieren und weiterverarbeiten können. Diese findet der Spieler nach der Aufnahme im Rucksack. Daneben gibt es übrigens auch ein Tagebuch, das alle Missionen auflistet. Ihr werdet also immer eine Hilfe bekommen, um zu entscheiden, was Ihr als nächstes tun wollt. Das Handeln mit Objekten wird ebenfalls groß geschrieben. In Städten kann unser Held gefundene Items verkaufen und nützliche Waffen, Ausrüstungen oder andere Gegenstände erwerben. Durch die diversen Kämpfe erhalten wir genretypische Erfahrungspunkte die unsere Fähigkeiten verbessern. Hierdurch können wir den Charakter in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln. Dabei gilt, dass unser Held durch häufiges benutzten sein Können immer mehr perfektioniert. Das gleiche gilt natürlich auch für Zaubersprüche, die ebenfalls wirkungsvoller werden, wenn wir diese häufig aussprechen. Allerdings müssen wir darauf achten, dass ein Gegner nicht resistent gegen ein Element ist. Im Spiel selber treffen wir außerdem diverse Charaktere, die immer wieder Aufgaben für uns haben. Erfüllen wir diese, so warten nette Belohnungen auf uns. Alleine soll unser Held übrigens nicht gegen die diversen Kreaturen kämpfen. Storybedingt streiten diverse Kumpane mit unserem Helden. Diesen dürfen wir natürlich auch Anweisungen geben. So erkunden wir nun die Gegend, erfüllen eine Mission nach der anderen und bauen unseren Charakter und seine Fähigkeiten immer weiter auf. Wer genug vom Einzelspielermodus hat, darf übrigens auch mit Freunden auf Monsterjagd gehen. Bis zu 5 Spieler können sich im Mehrspielerbereich so richtig auslassen.

 

Technik:

Die Technik haut einen leider nicht wirklich um. Wir werden immer wieder sehr lineare und etwas begrenzte Umgebungen zu sehen bekommen, die dann noch ziemlich gleich aussehen. Zumindest weisen die Abschnitte viele Details auf. Eine wirkliche Topgrafik werden wir zwar nicht erblicken, dennoch wird eine nette Spielwelt gezeigt, in der man sich gut aufhalten kann. Ganz nett sind auch die spielbaren Charaktere. Sie wurden ansprechend animiert und individuell modelliert. Hinzu kommen kleinere Licht- und Schatteneffekte. Ein kleines Grafikfeuerwerk wird dann noch bei den Kämpfen abgefeuert. Nett sind auch die eingespielten Filme, die immer wieder die Story vorantreiben. Diese verdient zwar keinen Oscar, dennoch wird man ordentlich motiviert weiter zu spielen. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben diversen Ingame- werden wir auch kraftvolle Kampfgeräusche zu hören bekommen. Daneben dürfen wir noch einer eher langweiligen Musik lauschen. Wirklich erstklassig sind dagegen die deutschen Synchronsprecher. Diese machen ihre Arbeit wirklich gut. Insgesamt wird also ein nettes Ambiente erschaffen. Die Steuerung ist kinderleicht. Spielt Ihr das Tutorial, so werdet Ihr direkt mit der Lenkung klar kommen. Diese orientiert sich übrigens am Genre und so werden erfahrene Spieler direkt in das Spiel einsteigen können. Die Menüs und Schaltflächen wurden ebenfalls übersichtlich angeordnet. Schon nach wenigen Minuten kommt man mit diesen klar. Die Kamera hat grundlegend alles im Blick. Da wir diese frei drehen und zoomen dürfen, ist der Spieler immer selber für einen optimalen Blickwinkel zuständig. Echt schwach ist allerdings die KI der Gegner. Sie handeln eigentlich nur selten intelligent. Meistens stürmen sie einfach auf uns zu. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass Mage Knight: Apokalypse leicht ist. Oftmals müssen wir mehrmals gegen einen Gegner kämpfen, da dieser viel zu stark für uns ist. Fasst man nun alles zusammen, so kann man - trotz diverser Kritikpunkte - grundlegend mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Mage Knight: Apokalypse erfindet das Genre nicht neu. Alles was hier gezeigt wird, hat man in anderen Spielen schon einmal gesehen. Dennoch kann man das Game recht gut spielen, denn es bietet eigentlich alles, was Genrefans wollen. Ein Aufbau- und Charakterentwicklungssystem ist genauso vorhanden, wie viele Missionen und unzählige Items, Waffen und Rüstungen. Nett ist auch, dass sich unser Held nach unserer Spielweise weiterentwickelt. Hierdurch können wir sehr frei bestimmen, wohin unser Weg führt. Etwas schade ist natürlich, dass wir keine zeitgemäße Grafik erblicken. Auch hier reist das Game keine Bäume aus. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von so einem Spiel. Zumindest werden wir durch einen ansprechenden Sound und tolle deutsche Synchronsprecher ein wenig entschädigt. Ansprechend ist auch, dass der Einstieg recht einfach ausgefallen ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass Mage Knight: Apokalypse sich sehr unkompliziert spielt. Wer also gerne gut zugängliche Action-Rollenspiele mag und mit einer eher mittelmäßigen Grafik leben kann, der darf gerne bei diesem Spiel zugreifen. Obwohl es einige Kritikpunkte gibt, hat uns das Spiel für ein paar Stunden am Bildschirm gefesselt und so können wir das neuste Hack´n´Slay-Game zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Schockierende Feinde! Kämpfen Sie gegen die feindlichen Horden und treffen Sie auf einige der bösartigsten und mächtigsten Kreaturen
- Epische Tiefe und Abwechslung! 5 individuelle Charakterklassen, Hunderte verschiedner Fähigkeiten und Tausende Waffen und Objekte stehen zur Auswahl
- Spannende Story! In der atemberaubenden 3D-Welt des Mage Knight-Universums entfaltet sich eine komplexe Story
- Unendlicher Multiplayer-Spielspaß! Kooperativer Merhspieler-Modus für bis zu 5 Spieler bieten eine einzigartige Action-RPG-Erfahrung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Mage Knight: Apokalypse (PC)

 
 Mage Knight - Apocalypse
EUR 41,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 74 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer: 70 %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  76 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows 2000/XP
- Arbeitsspeicher: ab 512 MB RAM
- Prozessor: 2,4 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- CD-ROM: DVD Laufwerk erforderlich
- Grafikkarte: DirectX9c-kompatible Grafikkarte mit 128 MB RAM
- Empfohlen: Internet-Anbindung
- Zusatz: 6,5 GB Festplattenspeicher

 


 

 

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